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Dopadura C 100/25 mg Tabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 00673443
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: Mylan dura GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 19,90 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 25 mg Carbidopa
  • 26.99 mg Carbidopa-1-Wasser
  • 100 mg Levodopa
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel gegen die Parkinson-Krankheit (Dopamin-Vorstufe mit Decarboxylasehemmer).
  • Es wird angewendet bei
    • Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung, eine Erkrankung mit grobschlägigem Zittern, Bewegungsverlangsamung und Starre der Muskeln)
    • symptomatischen Parkinson-Syndromen (Krankheitserscheinungen, die der Parkinson-Krankheit entsprechen, aber infolge von Vergiftungen, Hirnentzündungen und arteriosklerotischen Hirngefäßveränderungen auftreten)
  • Hinweis:
    • Ausgenommen hiervon ist das medikamentös induzierte Parkinson-Syndrom (Parkinson-ähnliche Krankheitserscheinungen, die durch bestimmte Arzneimittel ausgelöst werden).
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Die Dosierung richtet sich nach der Schwere Ihrer Erkrankung und danach, wie gut Sie das Arzneimittel vertragen. Die Einnahmemenge wird von Ihrem Arzt individuell für jeden Patienten festgelegt. Sie dürfen daher keinesfalls die Ihnen von Ihrem Arzt verordnete Einnahmemenge eigenmächtig ändern.
    • Soweit nicht anders verordnet, gelten die folgenden Behandlungsgrundsätze:
      • Die Behandlung erfolgt langsam einschleichend, um das Ausmaß der Nebenwirkungen gering zu halten und einen möglichen Behandlungserfolg nicht zu gefährden.
      • Bisher unbehandelte Kranke nehmen täglich zunächst 1 Tablette (entsprechend 100 mg Levodopa und 25 mg Carbidopa) ein.
      • Jeden 3. - 7. Tag kann die tägliche Einnahmemenge entsprechend der ärztlichen Verordnung um 1 Tablette (entsprechend 100 mg Levodopa und 25 mg Carbidopa) gesteigert werden.
      • Es sollten nicht mehr als 7 Tabletten (entsprechend 700 mg Levodopa und 175 mg Carbidopa) täglich eingenommen werden. Bei Überschreiten der Höchstmenge wird eventuell ein anderes Arzneimittel mit einem abweichenden Mengenverhältnis der gleichen Wirkstoffe verwendet.
      • Die Tageseinnahme wird auf mindestens 3 - 4 Einzeldosen verteilt.
      • Bei Auftreten von Nebenwirkungen wird die Einnahmemenge nach Rücksprache mit Ihrem Arzt eventuell verringert. Eine mögliche spätere Erhöhung wird daraufhin langsamer vorgenommen.
      • Bei Übelkeit und Brechreiz können entsprechende Arzneimittel (Antiemetika [Gruppe von Arzneistoffen zur Anwendung bei Übelkeit und Erbrechen], z. B. Domperidon) verabreicht werden.
      • Bei der Umstellung von einem reinen Levodopa-Arzneimittel ist zu berücksichtigen, dass zur Erreichung vergleichbarer erwünschter Wirkungen mit dem Arzneimittel (Kombination Levodopa und Carbidopa) nur etwa 20 % der bisherigen Anwendungsmenge von Levodopa benötigt wird. Dabei ist ein Zeitraum von 12 Stunden einzuhalten, in dem weder das alte noch das neue Arzneimittel eingenommen wird.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Behandlung entscheidet Ihr Arzt. Das Arzneimittel wird in der Regel über einen längeren Zeitraum eingenommen (aus dem verabreichten Levodopa entsteht im Körper Dopamin, das einen Mangel an körpereigenem Dopamin in bestimmten Bereichen des Gehirns vermindert). Die Anwendung ist bei guter Verträglichkeit nicht begrenzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine Einzelgabe versehentlich doppelt einnehmen, hat dies keine Auswirkungen auf die weitere Einnahme, d. h. Sie nehmen das Arzneimittel danach wieder so ein, wie es Ihr Arzt Ihnen zuvor verordnet hatte. Bei Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kann es zu den in der Kategorie "Nebenwirkungen" genannten Krankheitszeichen kommen. Rufen Sie bei Auftreten bedrohlicher Krankheitszeichen den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!
    • Die Behandlung orientiert sich an der allgemeinen Vorgehensweise bei Überdosierungen unter besonderer Beachtung der Herz- und Kreislauffunktion.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • In der Regel führt eine einmalige vergessene Einnahme zu keinen (verstärkten bzw. wieder auftretenden) Krankheitsanzeichen. Die Einnahme wird unverändert weitergeführt, d. h. eine am Tag zuvor vergessene Einnahme wird nicht nachgeholt. Beachten Sie aber bitte, dass das Arzneimittel nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelmäßig eingenommen wird.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bei unangenehmen Nebenwirkungen halten Sie bitte mit Ihrem Arzt Rücksprache. Er wird Ihnen sagen, welche Gegenmaßnahmen es hierfür gibt und ob andere Arzneimittel für die Behandlung in Frage kommen. Setzen Sie das Präparat nicht eigenmächtig ab, da sonst nach kurzer Zeit die Ihnen bekannten Krankheitszeichen wieder auftreten!

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise
  • Die Einnahme erfolgt am besten 30 Minuten vor oder 90 Minuten nach den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) und Gebäck.
  • Wenn Sie die Tabletten während einer Mahlzeit einnehmen, die viel Eiweiß enthält, kann die Aufnahme von Levodopa und Carbidopa aus dem Magen-Darm-Kanal verringert werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
    • häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • sehr selten weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • Häufig:
    • Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit (besonders zu Beginn der Behandlung), psychische Störungen wie innerliche Unruhe und Ängstlichkeit, Schlafstörungen wie auch Schläfrigkeit, insbesondere dann, wenn in der Krankengeschichte bereits Hinweise auf solche Störungen vorliegen.
  • Gelegentlich:
    • Verschwommensehen, Benommenheit, Müdigkeit, metallischer Geschmack, Schwindel, On-off-Phänomene (Veränderungen der Beweglichkeit), Sinnestäuschungen, Wahnvorstellungen und krankhaft-traurige Verstimmungen (entsprechen exogen-psychotischen Symptomen wie Halluzinationen, Wahnideen und depressiven Verstimmungen), die besonders nach länger dauernder Behandlung bei fortgeschrittener Erkrankung vorkommen können. Es kommt dann auch sehr häufig zu unwillkürlich ablaufenden Bewegungen und Bewegungsmustern, z. B. Muskelzuckungen und Lidkrampf (choreoathetotischen und dystonen Hyperkinesen), die sich durch Verringerung der Anwendungsmenge z. T. vermindern lassen.
  • Selten:
    • Zu niedriger Blutdruck mit Kreislaufbeschwerden (hypotone orthostatische Kreislaufdysregulation), unregelmäßiger Herzschlag (kardiale Arrhythmien), Hitzegefühl und Herzklopfen, Geschwüre des Zwölffingerdarms, Bluthochdruck, Venenentzündung, Schmerzen im Brustkorb, erschwerte Atmung, Parästhesien (Missempfindungen an den Gliedern wie Kribbeln oder taubes Gefühl), Krämpfe sowie flattrige Bewegungen vor allem der Hände und Finger (Flapping-Tremor).
  • Einzelfälle:
    • Hämolytische Anämien (Verminderung der Anzahl der roten Blutkörperchen durch deren verkürzte Lebensdauer), Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen), Blutungen des Magen Darm-Kanals und Hautveränderungen wie bei Sklerodermie (einer Hauterkrankung).
  • Es könnte sein, dass Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:
    • Die Unfähigkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können; dazu gehören:
      • Spielsucht, ohne Rücksicht auf ernste persönliche oder familiäre Konsequenzen,
      • Verändertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z. B. ein verstärkter Sexualtrieb,
      • Unkontrolliertes maßloses Einkaufen oder Geldausgeben,
      • Essattacken (Verzehr großer Nahrungsmittelmengen innerhalb kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Verzehr größerer Nahrungsmengen als normal und über das Sättigungsgefühl hinaus).
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt; er wird mit Ihnen Maßnahmen zur Verhinderung oder Behebung der Symptome besprechen.
    • Gegenmaßnahmen
      • Sprechen Sie bei unerwünschten Wirkungen bitte mit Ihrem Arzt über mögliche Gegenmaßnahmen.
      • Die für den Behandlungsbeginn typischen Erscheinungen (Appetitminderung, Übelkeit, Erbrechen, Geschmacksstörungen) sind in der Regel durch Verminderung oder langsamere Steigerung der Einnahmemenge und ggf. durch ein Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Antiemetikum) zu beherrschen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung wird eingeschränkt durch
      • Morphin-ähnliche Arzneimittel (Opioide; Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von z. B. starken Schmerzen)
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks (reserpinhaltige Antihypertensiva)
      • Phenytoin (Arzneistoff zur Epilepsie-Behandlung)
      • Papaverin (Arzneistoff zur Krampflösung)
      • bestimmte Arzneimittel mit psychisch-dämpfender Wirkung (Neuroleptika [Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen]).
    • Bestimmte Arzneimittel (MAO-A-Hemmer, z. B. Tranylcypromin) zur Behandlung einer krankhafttraurigen Verstimmung (Depression) können in Verbindung mit dem Arzneimittel zu gefährlich erhöhtem Bluthochdruck führen, unter Umständen auch bis zu 2 Wochen nach Absetzen dieser Medikamente.
    • Bei Gabe des Präparates und Selegilin (ein MAO-B-Hemmer, der ebenfalls zur Therapie der Parkinson-Krankheit eingesetzt werden kann) kann die Wirkung von dem Arzneimittel verstärkt werden, ohne dass der Blutdruck beeinflusst wird.
    • Es ist möglich, das Präparat gleichzeitig mit allen bekannten Arzneimitteln gegen die Parkinson-Krankheit zu geben, wobei eine eventuell notwendige Verminderung der Einnahmemenge von dem Präparat oder des anderen Arzneimittels zu beachten ist.
    • Die Wirkung des Präparates wird durch Vitamin B6 in niedrigen Anwendungsmengen nicht beeinträchtigt.
    • Die gleichzeitige Einnahme des Präparates und Sympathomimetika kann deren Wirkung verstärken und infolgedessen eine Verringerung der Dosis der Sympathomimetika erfordern.
    • Hinweis:
      • Vor einer Betäubung (Narkose) muss beachtet werden, dass bei Anwendung von Halothan und anderen Substanzen, die die Empfindlichkeit des Herzens gegen sympathomimetische Amine (z. B. Adrenalin) erhöhen, das Präparat wenigstens 8 Stunden vorher abgesetzt werden muss, sofern nicht gleichzeitig Opioide zur Anwendung kommen.
    • Es können verschiedene labordiagnostische Messungen gestört sein:
      • Bestimmungen von Katecholaminen, Kreatinin, Harnsäure, Glukose, alkalischer Phosphatase, SGOT, SGPT, LDH und Bilirubin
      • falsch-positiver Ketonnachweis bei Verwendung von Teststreifen (durch Kochen der Urinprobe wird diese Reaktion nicht verändert)
      • falsch-negativer Harnzuckernachweis bei Verwendung der Glukose-Oxidase-Methode
      • falsch-positiver Coombs-Test
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die gleichzeitige Einnahme einer eiweißreichen Mahlzeit oder Eisensulfat-haltiger Arzneimittel kann zu einer geringeren Aufnahme von Levodopa und Carbidopa aus Magen und Darm führen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levodopa, Carbidopa oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • Das Arzneimittel ist nicht bestimmt für die Anwendung bei Jugendlichen unter 18 Jahren.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung durch Ihren Arzt gegeben werden.
  • Stillzeit
    • Dopamin (entsteht im Körper aus Levodopa) hemmt die Bildung der Muttermilch. Ist eine Behandlung mit dem Präparat während der Stillzeit erforderlich, muss abgestillt werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei
    • ausgeprägter Überfunktion der Schilddrüse, zu schnellem Herzschlag (Tachykardie) oder Phäochromozytom (Tumor der Nebenniere)
    • schweren Herz-, Leber-, Nierenerkrankungen, sowie schweren Erkrankungen der unteren Luftwege (z. B. asthmatische Erkrankungen)
    • schweren Störungen der blutbildenden Organe
    • schweren psychischen Erkrankungen (endogenen und exogenen Psychosen)
    • allen Krankheitszuständen, bei denen Sympathomimetika (Gruppe von Arzneimitteln, die gegen erniedrigten Blutdruck, bei Kreislaufversagen, bei unregelmäßigem Herzschlag, bei Krämpfen der unteren Luftwege und als Wehenhemmer angewendet werden) nicht gegeben werden dürfen
    • erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom)
    • Gabe von bestimmten MAO-A-Hemmern (Mitteln zur Behandlung von depressiven Störungen)
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie bzw. Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen entwickeln, sich in einer für Sie ungewöhnlichen Weise zu verhalten, und Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen können, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können. Dies nennt man Impulskontrollstörungen und dazu gehören Verhaltensweisen wie zum Beispiel Spielsucht, übermäßiges Essen oder Geldausgeben, ein abnorm starker Sexualtrieb oder eine Zunahme sexueller Gedanken oder Gefühle.
  • Ihr Arzt muss dann möglicherweise ihre Behandlung überprüfen.
  • Es sind in regelmäßigen Abständen Untersuchungen der Leber, der Niere und des Blutbildes notwendig.
  • Bei Patienten mit Herzinfarkt in der Krankengeschichte, Herzrhythmusstörungen (unregelmäßiger Herzschlagfolge) oder koronaren Durchblutungsstörungen (Minderdurchblutung der Herzkranzgefäße) sollten regelmäßige Kreislauf- und EKG-Kontrollen (Messung der Herzströme) vorgenommen werden. Patienten mit Magen-Darm-Geschwüren in der Vorgeschichte sollten ebenfalls ärztlich besonders beobachtet werden. Bei Patienten mit Glaukom (grünem Star) sind regelmäßige Kontrollen des Augeninnendruckes nötig.
  • Es ist daher wichtig, dass Sie die Kontrolluntersuchungen, die Ihr Arzt mit Ihnen verabredet hat, unbedingt einhalten.
  • Nach langjähriger Behandlung mit Arzneimitteln, die die gleichen Wirkstoffe wie dieses Präparat enthalten, kann ein plötzliches Absetzen zu Entzugserscheinungen führen (sog. malignes Levodopa-Entzugssyndrom). Es können auftreten:
    • sehr hohes Fieber, Muskelsteife (in deren Folge der Blutwert Serumkreatinin-Phosphokinase ansteigen kann) und psychische Auffälligkeiten
    • oder eine vollständige Bewegungsstarre
  • Beide Zustände sind lebensbedrohlich. Verständigen Sie in solch einem Fall sofort den nächst erreichbaren Arzt!
  • Die Ausscheidung der wirksamen Bestandteile in Urin, Speichel und Schweiß kann Flecken in der Kleidung verursachen, die nach dem Antrocknen nicht mehr entfernt werden können, weshalb die Flecken in frischem Zustand ausgewaschen werden sollten.
  • Hinweis für Angehörige
    • Es ist besonders auch auf die psychische Verfassung des Patienten zu achten, um krankhafttraurige Verstimmungen (Depressionen) frühzeitig zu erkennen. In sehr seltenen Fällen wird bei den Patienten eine eigenmächtige Steigerung der Einnahmemenge beobachtet. Wenden Sie sich in diesen Fällen bitte an den behandelnden Arzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Die Einnahme kann Sie auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch müde machen und in sehr seltenen Fällen zu übermäßiger Tagesmüdigkeit und zu plötzlich auftretenden Schlafattacken führen. Daher müssen Sie im Straßenverkehr, beim Bedienen von Maschinen, sowie bei Arbeiten ohne sicheren Halt besonders vorsichtig sein. Wenn bei Ihnen übermäßige Tagesmüdigkeit und Schlafattacken aufgetreten sind, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, durch die Sie selbst oder andere dem Risiko schwerwiegender Verletzung ausgesetzt sein könnten. Darüber hinaus sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, da in derartigen Fällen eine Dosisreduktion oder eine Beendigung der Therapie erwogen werden kann.

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