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MYCOPHENOLAT 1A Pharma 250 mg Hartkapseln

MYCOPHENOLAT 1A Pharma 250 mg Hartkapseln
PZN: 06810303
Menge: 100 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: 1 A Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

100 St

300 St

€ 165,28 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel MYCOPHENOLAT 1A Pharma 250 mg Hartkapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 184.74 mg Mycophenolsäure
  • 250 mg Mycophenolat mofetil
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat enthält Mycophenolatmofetil. Es gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten „Immunsuppressiva".
  • Das Arzneimittel wird verwendet, um zu verhindern, dass Ihr Körper ein verpflanztes Organ abstößt.
    • eine Niere, ein Herz oder eine Leber.
  • Das Präparat sollte in Verbindung mit anderen Arzneimitteln verwendet werden:
    • Ciclosporin
    • Corticosteroide.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die einzunehmende Menge hängt von der Art Ihres Transplantats ab. Die üblichen Dosierungen sind unten aufgeführt. Die Behandlung wird so lange fortgeführt, wie verhindert werden muss, dass Ihr Körper das verpflanzte Organ abstößt.
  • Nierentransplantation
    • Erwachsene
      • Die erste Dosis wird Ihnen innerhalb von 3 Tagen nach der Transplantation verabreicht.
      • Die Tagesdosis beträgt 8 Kapseln (2 g des Arzneimittels), die auf zwei Anwendungen verteilt eingenommen wird.
      • Nehmen Sie morgens 4 Kapseln und abends 4 Kapseln ein.
    • Kinder (im Alter von 2 bis 18 Jahren)
      • Die verabreichte Dosis hängt von der Größe des Kindes ab.
      • Ihr Arzt wird aufgrund von Größe und Gewicht Ihres Kindes (Körperoberfläche gemessen in Quadratmetern oder „m2") entscheiden, welche Dosis die geeignetste ist.
      • Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 600 mg/m2.
  • Herztransplantation
    • Erwachsene
      • Die erste Dosis wird Ihnen innerhalb von 5 Tagen nach der Transplantation verabreicht.
      • Die Tagesdosis beträgt 12 Kapseln (3 g des Arzneimittels), die auf zwei Anwendungen verteilt eingenommen wird.
      • Nehmen Sie morgens 6 Kapseln und abends 6 Kapseln ein.
    • Kinder
      • Es liegen keine Informationen für eine Anwendung des Präparates bei Kindern mit einem Herztransplantat vor.
  • Lebertransplantation
    • Erwachsene
      • Die erste Dosis orales Mycophenolatmofetil wird Ihnen frühestens 4 Tage nach der Transplantation verabreicht, und zwar dann, wenn es Ihnen möglich ist, orale Arzneimittel zu schlucken.
      • Die Tagesdosis beträgt 12 Kapseln (3 g des Arzneimittels), die auf zwei Anwendungen verteilt eingenommen wird.
      • Nehmen Sie morgens 6 Kapseln und abends 6 Kapseln ein.
    • Kinder
      • Es liegen keine Informationen für eine Anwendung des Präparates bei Kindern mit einem Lebertransplantat vor.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt oder ein Krankenhaus auf. Suchen Sie ebenfalls unverzüglich einen Arzt oder ein Krankenhaus auf, wenn ein anderer versehentlich Ihr Arzneimittel eingenommen hat. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Falls Sie einmal vergessen, das Arzneimittel einzunehmen, nehmen Sie es ein, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie es anschließend wieder zu den gewohnten Zeiten ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine verpasste Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt fordert Sie dazu auf. Ein Abbruch der Behandlung kann das Risiko einer Abstoßung des Ihnen verpflanzten Organs erhöhen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie Ihre Kapseln unzerkaut mit einem Glas Wasser ein
    • Brechen oder zerstoßen Sie sie nicht
    • Nehmen Sie keine Kapseln ein, die zerbrochen oder beschädigt sind.
  • Passen Sie auf, dass kein Pulver aus dem Inneren einer zerbrochenen Kapsel in Ihre Augen oder in Ihren Mund gelangt.
    • Sollte dies passieren, spülen Sie mit viel Leitungswasser.
  • Passen Sie auf, dass kein Pulver aus dem Inneren einer zerbrochenen Kapsel in Kontakt mit Ihrer Haut kommt.
    • Sollte dies passieren, waschen Sie die Stelle gründlich mit Wasser und Seife.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken - Sie benötigen möglicherweise eine medizinische Notfallbehandlung:
    • Anzeichen einer Infektion, wie z. B. Fieber oder Halsschmerzen
    • unerwartete blaue Flecken oder Blutungen
    • Ausschlag, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, mit Atemschwierigkeiten - Sie haben möglicherweise eine schwere allergische Reaktion auf das Arzneimittel (wie z. B. Anaphylaxie, Angioödem).
  • Übliche Probleme
    • Zu den häufigeren Problemen gehören Durchfall, Verminderung der weißen oder roten Blutkörperchen, Infektionen und Erbrechen. Ihr Arzt wird regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen, um folgende Veränderungen zu überprüfen:
      • die Zahl Ihrer Blutzellen
      • die Menge anderer Bestandteile Ihres Blutes, wie z. B. Zucker, Fett oder Cholesterin.
    • Kinder haben möglicherweise häufiger als Erwachsene Nebenwirkungen. Dazu gehören Durchfall, Infektionen, weniger weiße Blutkörperchen und weniger rote Blutkörperchen.
  • Infektionen abwehren
    • Das Präparat schränkt Ihre körpereigene Abwehrkraft ein. Dadurch wird verhindert, dass der Organismus Ihr verpflanztes Organ abstößt. Infolgedessen ist Ihr Körper aber auch nicht mehr in der Lage, Infektionen so wirksam wie sonst abzuwehren. Es ist daher möglich, dass Sie mehr Infektionen bekommen als gewöhnlich. Dazu gehören Infektionen des Gehirns, der Haut, des Mundes, des Magens und des Darmes, der Lungen und des Harntrakts.
  • Lymph- und Hautkrebs
    • Wie es bei Patienten, die mit dieser Art von Arzneimitteln (Immunsuppressiva) behandelt werden, vorkommen kann, ist eine kleine Anzahl der Patienten an Krebs des Lymphgewebes oder der Haut erkrankt.
  • Allgemeine Nebenwirkungen
    • Es können Nebenwirkungen, die den Körper allgemein betreffen, bei Ihnen auftreten. Dazu gehören schwere allergische Reaktionen (wie z. B. Anaphylaxie, Angioödem), Fieber, starke Müdigkeit, Schlafstörungen, Schmerzen (wie z.B. Magen-, Brust-, Gelenk-/Muskelschmerzen oder Schmerzen beim Wasserlassen), Kopfschmerzen, grippeartige Symptome und Schwellungen.
  • Des Weiteren können folgende Nebenwirkungen auftreten:
    • Hautprobleme wie:
      • Akne, Fieberbläschen, Gürtelrose, Hautwachstum, Haarausfall, Hautausschlag, Juckreiz.
    • Probleme des Harntrakts wie:
      • Nierenprobleme oder Harndrang.
    • Probleme des Verdauungstrakts und des Mundes wie:
      • Zahnfleischschwellung und Geschwüre im Mund
      • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, des Dickdarms oder des Magens
      • Darmprobleme, einschließlich Blutungen, Leberprobleme
      • Verstopfung, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Appetitverlust, Blähungen.
    • Probleme des Nervensystems wie:
      • Schwindel, Schläfrigkeit oder Taubheitsgefühl
      • Zittern, Muskelkrämpfe, Krampfanfälle
      • Gefühl der Angst oder Niedergeschlagenheit, Gemütsschwankungen und Veränderungen im Denken.
    • Probleme des Herzens und der Blutgefäße wie:
      • Blutdruckveränderungen, ungewöhnlicher Herzschlag, Erweiterung der Blutgefäße.
    • Probleme der Lunge wie:
      • Lungenentzündung, Bronchitis
      • Kurzatmigkeit, Husten
      • Flüssigkeit in der Lunge oder in der Brust
      • Probleme mit den Nebenhöhlen.
    • Andere Probleme wie:
      • Gewichtsabnahme, Gicht, hoher Blutzucker, Blutungen, blaue Flecken.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, einschließlich pflanzliche Arzneimittel, handelt. Der Grund hierfür ist, dass das Präparat die Wirkungsweise von einigen anderen Arzneimitteln beeinflussen kann. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkungsweise des Präparates beeinflussen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen, insbesondere wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Azathioprin oder andere Arzneimittel, die Ihr Immunsystem unterdrücken - diese werden nach einer Organtransplantation verabreicht
      • Colestyramin - angewendet zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels
      • Rifampicin - ein Antibiotikum, das zur Vorbeugung und Behandlung von Infektionen, wie z. B. Tuberkulose (TB), angewendet wird
      • Antazida oder Protonenpumpenhemmer - angewendet bei Säureproblemen im Magen, wie z. B. Verdauungsstörungen
      • Phosphatbinder - angewendet bei Personen mit chronischer Niereninsuffizienz, um die Aufnahme von Phosphaten in Ihr Blut zu vermindern).
  • Impfungen
    • Wenn Sie während der Einnahme des Arzneimittels eine Impfung (Lebendimpfstoff) benötigen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Ihr Arzt wird Ihnen raten, welche Impfungen Sie erhalten können.
  • Einnahme des Präparates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die Einnahme von Nahrungsmitteln und Getränken hat keine Auswirkung auf Ihre Behandlung mit dem Präparat.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Mycophenolatmofetil, Mycophenolsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.
  • Fragen Sie vor der Einnahme des Präparates bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, da das Präparat zu Fehlgeburten führen oder Ihr ungeborenes Kind schädigen könnte (z. B. die Entwicklung der Ohren beeinträchtigen könnte).
      • Unter bestimmten Umständen können Sie und Ihr Arzt entscheiden, dass der Nutzen der Anwendung für Ihre Gesundheit größer ist als die möglichen Risiken für Ihr ungeborenes Kind.
    • Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird mit Ihnen über andere Arzneimittel sprechen, die Sie einnehmen können, um eine Abstoßung Ihres verpflanzten Organs zu verhindern.
    • Wenn Sie glauben schwanger zu sein, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Nehmen Sie das Präparat trotzdem noch solange ein, bis Sie Ihren Arzt aufgesucht haben.
    • Wenn Sie schwanger werden können, müssen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels einen Schwangerschaftstest durchführen. Nur wenn der Test negativ ist, können Sie mit der Einnahme beginnen.
    • Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, können Sie nicht schwanger werden:
      • Sie sind postmenopausal, d. h. mindestens 50 Jahre alt und Ihre letzte Periode liegt länger als ein Jahr zurück (wenn Ihre Periode ausgeblieben ist, weil Sie sich einer Behandlung gegen Krebs unterzogen haben, besteht immer noch die Möglichkeit, dass Sie schwanger werden könnten)
      • Ihre Eileiter und beide Eierstöcke wurden operativ entfernt (bilaterale Salpingo-Ovariektomie)
      • Ihre Gebärmutter wurde operativ entfernt (Hysterektomie)
      • Ihre Eierstöcke sind nicht mehr funktionsfähig (vorzeitiges Versagen der Eierstöcke, was durch einen Facharzt für Gynäkologie bestätigt wurde)
      • Sie wurden mit einem der folgenden, seltenen, angeborenen Zustände, die das Eintreten einer Schwangerschaft ausschließen, geboren: XY-Gonadendysgenesie, Turner-Syndrom oder Uterusagenesie
      • Sie sind ein Kind oder Teenager, dessen Periode noch nicht eingetreten ist.
  • Verhütung
    • Während der Einnahme des Arzneimittels müssen Sie immer eine wirksame Methode zur Empfängnisverhütung anwenden. Das bedeutet:
      • bereits vor Beginn der Einnahme
      • während der gesamten Behandlung
      • bis zu 6 Wochen nach Beendigung der Einnahme des Präparates.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Verhütungsmethode, die für Sie am besten geeignet ist. Dies hängt von Ihrer individuellen Situation ab.
  • Stillzeit
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie stillen, da kleine Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch gelangen können.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn:
      • Sie Anzeichen einer Infektion, wie z. B. Fieber oder Halsschmerzen, haben
      • Sie unerwartete blaue Flecken oder Blutungen haben
      • Sie bereits einmal Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt, wie z. B. Magengeschwüre, hatten
      • Sie eine Schwangerschaft planen oder während der Anwendung des Präparates schwanger werden.
    • Fragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels sofort bei Ihrem Arzt nach, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
  • Die Auswirkungen von Sonnenlicht
    • Das Präparat schränkt Ihre körpereigene Abwehrkraft ein. Aus diesem Grund besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Hautkrebs. Sie sollten sich daher vor zu viel Sonnenlicht und UV-Strahlung schützen. Das können Sie machen, indem Sie:
      • schützende Kleidung tragen, die auch Ihren Kopf, Ihren Hals und Ihre Arme und Beine bedeckt
      • Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat wird wahrscheinlich keine Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.

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