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Dr. Junghans® Oxovasin Lösung

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Abbildung ähnlich
PZN: 00717181
Menge: 100 ml
Darreichung: Lösung
Marke:
Hersteller: OXO Translational Science GmbH
Alternative Packungsgrößen:

50 ml

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.11 mg Schwefelsäure
  • 1380000 E. Oxoferin-Reaktionsprodukt
  • 2.06 mg Natriumchlorit
  • 0.03 mg Natriumcarbonat
  • 0.28 mg Natriumhypochlorit
  • 0.22 mg Natriumperoxid
  • 0.04 mg Wasserstoffperoxid-Lösung 30%
  • 0.12 µg Kaliumchlorat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Mittel zur lokalen Behandlung von Wunden und Wundheilungsstörungen.
  • Es wird angewendet zur:
    • Behandlung von Wunden und Wundheilungsstörungen durch Verbesserung der Wundreinigung, der Neubildung von Wundgewebe und des Wundverschlusses wie z. B.:
      • Wundheilungsstörungen nach Verletzungen, auch mit Entzündung am Knochen
      • Wundheilungsstörungen nach Operationen, auch mit begleitenden Fisteln und Wundhöhlen
      • Unterschenkelgeschwüre (offene Beine) bei Erkrankungen der Venen
      • Wunden bei Durchblutungsstörungen nach Verschlüssen von Arterien
Dosierung
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung:
    • Das Arzneimittel soll zweimal täglich auf die Wunde aufgetragen oder in Wundhöhlen eingebracht werden. Bei sichtbar fortschreitender Wundheilung kann die Dosierung auf eine einmal tägliche Anwendung begrenzt werden.
    • Die anzuwendende Menge richtet sich nach der Größe der Wundfläche. 5 ml Lösung sind für eine Wundfläche von 10 x 10 cm, die man mit einer zusammengefalteten sterilen Baumwollkompresse gleicher Größe abdecken kann, ausreichend. Die Gesamtmenge der notwendigen Lösung richtet sich nach der Größe der Wunde, die sich von einer entsprechenden Anzahl Baumwollkompressen belegen lässt. Bei großen Wundtaschen und tiefen Wundhöhlen wird die Menge über die Anzahl der locker in die Wundregion eingelegten Baumwollkompressen bestimmt.
    • Die Lösung kann in der Menge von 5 bis 10 ml auch zum Einbringen in Fistelsysteme oder in tiefe Wundhöhlen und -taschen benutzt werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem festgelegten Behandlungsziel. Diese kann je nach Behandlungsziel drei Wochen (z.B. Wundheilungsstörungen) bis maximal einige Monate (z. B. Unterschenkelgeschwüre) betragen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:
    • Bei einer einmaligen Überdosierung sind keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben:
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Sie können diese aber nachholen, sofern die nächste Anwendung nicht in Kürze ansteht.

 

  • Wenn die Anwendung abgebrochen wird:
    • Durch eine Unterbrechung oder einen vorzeitigen Abbruch der Behandlung kann die Heilung Ihrer Wunde verzögert werden. Bitte unterrichten Sie Ihren Arzt von Ihrem Wunsch, die Behandlung zu unterbrechen. Andere besondere Maßnahmen sind nicht notwendig.
    • Bitte versuchen Sie, die vorgegebene Dosierung gewissenhaft einzuhalten, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird angewendet durch Auftragen auf die Wundfläche, durch Befeuchten von Verbänden, oder durch Instillation in Fisteln und Wundhöhlen.
  • Zur Wundbehandlung hat sich das Auflegen einer befeuchteten Baumwollkompresse bewährt. Die Lösung ist mit allen Verbandmaterialien, die keine pharmazeutischen Wirkstoffe enthalten, kombinierbar. Sollte aufgrund der Wundsituation ein einmaliger Verbandwechsel pro Tag ausreichend sein, kann die Wunde auch über den liegenden Verband mit dem Arzneimittel benässt werden.
  • Bei tiefen Wundtaschen soll eine mit dem Arzneimittel befeuchtete Baumwollkompresse locker in die Wundtasche eingelegt werden. So wird sichergestellt, dass es bis an tiefere Wundregionen gelangt. Um die aufschießende Gewebeneubildung (Granulation) nicht zu behindern, ist jeder Druck zu vermeiden.
  • Sollte ein Aufbringen des Arzneimittels auf die Wundfläche über Verbandmaterial nicht möglich sein, kann die Lösung auch über liegende Drainagen in Wundhöhlen oder Wundtaschen eingebracht werden. Auch das Einbringen in Fistelsysteme ist möglich. Vor Einbringen des Arzneimittels empfiehlt sich das mechanische Ausspülen mit physiologischer Kochsalzlösung.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann die Anwendung des Arzneimittels Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Im Wundgebiet können gelegentlich bei Beginn der Behandlung Hautrötung, Jucken oder brennende Missempfindungen, in seltenen Fällen auch leichte Schmerzen auftreten.
    • In seltenen Fällen sind unter Anwendung des Arzneimittels Überempfindlichkeitsreaktionen (allergisches Kontaktekzem) beobachtet worden, die durch den Wirkstoff ausgelöst wurden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheke wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Das Arzneimittel soll nicht in Verbindung mit anderen äußerlich anwendbaren Medikamenten oder Farbstoffen wie z. B. Brillantgrün, Gentianaviolett, Fuchsin und Malachitgrün auf die Wunde gebracht werden, da diese zu einem Wirkstoffverlust führen können.
  • Bei Anwendung des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn sie überempfindlich gegen Oxovasin oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • In der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nur bei lebensbedrohlichen Zuständen eingesetzt werden, da Beobachtungen am Menschen nicht vorliegen. Experimentelle Studien haben keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse gegeben.
Patientenhinweise
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

 

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