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Casodex Filmtabl.

Casodex Filmtabl.
PZN: 07465452
Menge: 90 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: AstraZeneca GmbH
Alternative Packungsgrößen:

30 St

90 St

€ 795,06 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 50 mg Bicalutamid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das die Wirkung des männlichen Sexualhormons (Testosteron) hemmt (nichtsteroidales Antiandrogen).
  • Es wird als Kombinationstherapie in einer Dosierung von 50mg angewendet bei:
    • fortgeschrittenem Prostatakrebs, bei dem zusammen mit Testosteron senkenden Maßnahmen die Wirkungen des männlichen Sexualhormons maximal unterdrückt werden sollen.
  • Es wird in einer Dosierung von 150mg (1-mal täglich 3 Filmtabletten mit 50mg) angewendet bei:
    • lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs und einem hohen Risiko des Fortschreitens der Erkrankung
      • als alleinige Therapie oder
      • zusätzlich zu einer Strahlentherapie bzw. einer operativen Entfernung der Prostata.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • Kombinationstherapie mit dem Arzneimittel in einer Dosierung von 50mg:
        • 1-mal täglich 1 Filmtablette
        • Diese Dosis gilt auch für ältere Patienten, Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten mit leichten Leberfunktionsstörungen.
        • Vorsicht ist geboten bei Patienten mit mittelschweren bis schweren Leberfunktionsstörungen. Die Einnahme von Bicalutamid 50mg sollte gleichzeitig mit einer weiteren Hormonbehandlung (LHRH-Analogon-Therapie) bzw. der operativen Entfernung des Hodengewebes (Orchiektomie) begonnen werden.
      • Einzeltherapie mit dem Arzneimittel in einer Dosierung von 150mg:
        • 1-mal täglich 3 Filmtabletten
        • Bitte achten Sie darauf, die 3 Tabletten gleichzeitig einzunehmen. Die Dosis darf nicht verringert werden, Sie gefährden sonst den Erfolg der Therapie.
        • Diese Dosis gilt auch für ältere Patienten, Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Patienten mit leichten Leberfunktionsstörungen.
        • Vorsicht ist geboten bei Patienten mit mittelschweren bis schweren Leberfunktionsstörungen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Auch wenn Sie sich nach einiger Zeit deutlich besser fühlen, muss die Behandlung regelmäßig fortgesetzt werden. Die Dauer bestimmt der behandelnde Arzt in Abhängigkeit von Ihrer Erkrankung.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
    • benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Die unerwünschten Wirkungen nach der Einnahme von zu hohen Bicalutamid-Dosen sind nicht bekannt. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel. Eine Dialyse ist nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnis nicht zweckmäßig. Bei Verdacht auf Überdosierung müssen die Beschwerden behandelt werden. Darüber hinaus empfehlen sich allgemein unterstützende Maßnahmen, einschließlich einer ständigen Überwachung des Patienten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben,
    • sollten Sie die Behandlung wie verordnet fortsetzen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen,
    • kann der Behandlungserfolg gefährdet werden. Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten, sollte jedoch möglichst zur gleichen Tageszeit erfolgen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Im Zusammenhang mit diesem Arzneimittel wurde bei der Einzeltherapie bzw. bei der Kombinationstherapie über folgende Nebenwirkungen berichtet:
      • Untersuchungen
        • Häufig: Gewichtszunahme
      • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
        • Sehr häufig: Spannungsgefühl der Brust 1,2, Größenzunahme der männlichen Brust (Gynäkomastie)1,2
        • Häufig: Potenzstörungen bis hin zur Impotenz
      • Allgemeine Erkrankungen
        • Sehr häufig: Kraftlosigkeit, Ödeme3 (Wasseransammlungen im Gesicht, am Rumpf und in den Gliedmaßen)
        • Häufig: Beckenschmerzen, Schmerzen allgemein, Schüttelfrost, Brustkorbschmerzen
        • Gelegentlich: Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • Sehr häufig: Schwindel3
        • Häufig: Schläfrigkeit
        • Gelegentlich: Schlaflosigkeit
      • Erkrankungen des Verdauungstraktes
        • Sehr häufig: Bauchschmerzen3, Verstopfung3, Übelkeit3
        • Häufig: Durchfall, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen
        • Gelegentlich: Mundtrockenheit, Magen-Darm-Beschwerden
        • Selten: Erbrechen
      • Leber- und Gallenerkrankungen
        • Häufig: Änderungen der Leberfunktion (darunter erhöhte Leberenzymwerte, Gallestauung und Gelbsucht), die selten schwerwiegend waren. Diese Änderungen waren häufig vorübergehend und verschwanden oder besserten sich bei fortgesetzter Behandlung bzw. nach Absetzen der Therapie.
        • Selten: Leberversagen (über Todesfälle wurde berichtet). Eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte kann erforderlich sein.
      • Erkrankungen der Haut und des Bindegewebes
        • Sehr häufig: Ausschlag (Hautausschlag, mit Flecken und Knötchen einhergehender Ausschlag)4
        • Häufig: Schwitzen, Nachwachsen von Haaren/abnormer Haarwuchs (Hirsutismus), Haarausfall, trockene Haut, Juckreiz
      • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
        • Häufig: Zuckerkrankheit, Appetitlosigkeit
        • Gelegentlich: Gewichtsverlust, Erhöhung des Blutzuckers
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • Sehr häufig: Blutarmut3
        • Sehr selten: Verringerung der Blutplättchenzahl
      • Gefäßerkrankungen
        • Sehr häufig: Hitzewallungen3
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut (Angioödem) und Nesselsucht (Urtikaria)
      • Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums
        • Gelegentlich: Erkrankung im Zwischengewebe der Lunge (interstitielle Lungenerkrankung; es wurde über Todesfälle berichtet), Atemnot
      • Erkrankungen der Niere und der Harnwege
        • Sehr häufig: Blut im Urin3
        • Gelegentlich: Nächtliches Wasserlassen
      • Herzerkrankungen
        • Häufig: Herzinfarkt5 (über Todesfälle wurde berichtet), Herzleistungsschwäche5
        • Sehr selten: Herzanfälle, Herzrhythmusstörungen, EKG-Veränderungen (PR- und QT-Verlängerungen, unspezifische Veränderungen)
      • Psychiatrische Erkrankungen
        • Häufig: Verminderter Sexualtrieb, Depression
      • 1 Kombinationstherapie mit dieses Arzneimittel in einer Dosierung von 50mg:
        • Verminderung der Häufigkeit ist möglich, wenn gleichzeitig eine weitere Hormonbehandlung durchgeführt wird (mit LHRH-Analoga) oder das Hodengewebe operativ entfernt wird.
      • 2 Einzeltherapie mit diesem Arzneimittel in einer Dosierung von 150mg:
        • Bei einem Großteil der Patienten tritt eine Vergrößerung der männlichen Brust ein (Gynäkomastie) und/oder es kommt zu Brustschmerzen. In Studien wurden diese Symptome bei bis zu 5% der Patienten als schwerwiegend erachtet. Die Brustvergrößerung wird sich unter Umständen nach Abbruch der Therapie, insbesondere nach längerer Behandlung, spontan nicht zurückbilden.
      • 3 Einzeltherapie mit diesem Arzneimittel in einer Dosierung von 150mg:
        • Kategorie „Häufig".
      • 4 Kombinationstherapie mit diesem Arzneimittel in einer Dosierung von 50mg:
        • Möglicherweise reduziert.
      • 5 Kombinationstherapie mit deisem Arzneimittel in einer Dosierung von 50mg:
        • Das Risiko für das Auftreten einer Herzleistungsschwäche oder eines Herzinfarktes scheint erhöht zu sein, wenn gleichzeitig eine weitere Hormonbehandlung (mit LHRH-Analoga) durchgeführt wird. Kein erhöhtes Risiko war zu erkennen, wenn das Arzneimittel in der Dosierung 150mg als Einzeltherapie für die Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt wurde.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Das Arzneimittel darf nicht gleichzeitig eingenommen werden mit Arzneimitteln, die folgende Wirkstoffe enthalten:
      • Terfenadin (in einigen Arzneimitteln gegen Allergien),
      • Astemizol (in einigen Arzneimitteln gegen Allergien),
      • Cisaprid (in einigen Arzneimitteln gegen bestimmte Verdauungsstörungen).
    • Bei einer gleichzeitigen Einnahme besteht die Möglichkeit, dass nicht abschätzbare, unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten.
    • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die über einen bestimmten Stoffwechselweg abgebaut werden, ist Vorsicht geboten. Diese Arzneimittel oder Bicalutamid könnten stärker als gewünscht wirken oder eher zu Nebenwirkungen führen. Dann wird Ihr Arzt gegebenenfalls die Dosierung anpassen und regelmäßig Ihr Krankheitsbild und Ihre Blutwerte überprüfen. Dies gilt z.B. für:
      • den Wirkstoff Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems),
      • Kalziumantagonisten (bestimmte Gruppe von Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung).
    • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die die Abbauprozesse des Arzneimittels in der Leber hemmen, ist besondere Vorsicht geboten. Es könnten vermehrt Nebenwirkungen auftreten.
    • Dies gilt z.B. für die Wirkstoffe:
      • Cimetidin (Arzneimittel zur Hemmung der Magensäureproduktion),
      • Ketoconazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen).
    • Wenn Sie das Arzneimittel gleichzeitig mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln vom Cumarintyp, z.B. Warfarin, einnehmen, kann die gerinnungshemmende Wirkung dieser Arzneimittel verstärkt werden.
    • Da in diesem Fall die Blutgerinnungszeit erheblich verlängert sein kann, wird Ihr Arzt bei Ihnen gegebenenfalls häufiger Kontrollen der Blutgerinnungszeit vornehmen.
    • Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich dieses Arzneimittel und andere üblicherweise gleichzeitig angewendete Arzneimittel, insbesondere Arzneimittel, die die Freisetzung bestimmter männlicher Hormone hemmen (LHRH-Analoga), gegenseitig beeinflussen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Bicalutamid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen einnehmen, die den Wirkstoff Cisaprid enthalten,
    • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Allergien einnehmen, die die Wirkstoffe Terfenadin oder Astemizol enthalten,
    • von Frauen,
    • von Kindern.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Frauen bestimmt.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
      • wenn Sie mittelschwere bis schwere Leberfunktionsstörungen haben. Wegen möglicher Leberveränderungen wird Ihr Arzt regelmäßig Leberfunktionstests durchführen. Wenn bei Ihnen während der Behandlung schwere Leberfunktionsstörungen auftreten, wird Ihr Arzt die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen. Es wurde über Todesfälle berichtet.
      • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel (Ciclosporin und Kalziumantagonisten) einnehmen.
      • Kombinationstherapie mit diesem Arzneimittel: Wenn Sie gleichzeitig LHRH-Agonisten (Testosteron senkende Arzneimittel) erhalten. In diesem Zusammenhang wurde eine Verminderung der Glucosetoleranz beobachtet. Dies kann sich als Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder in einer Entgleisung des Blutzuckerspiegels äußern, vor allem wenn Sie bereits an Diabetes mellitus leiden. Eine Kontrolle der Blutzuckerspiegel wird daher empfohlen. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt.
    • Einzeltherapie mit dem Arzneimittel in einer Dosierung von 150mg:
      • Bei Patienten mit einem Fortschreiten der Erkrankung unter der Behandlung mit dem Arzneimittel (erhöhter PSA-Wert) ist besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels erforderlich. In diesem Fall wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie das Arzneimittel weiter einnehmen sollen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Filmtabletten Sie schläfrig machen. Seien Sie in diesen Fällen vorsichtig beim Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen.

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