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TORASEMID 1A Pharma 200 mg

Abbildung ähnlich
PZN: 00774061
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: 1 A Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 45,15 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel TORASEMID 1A Pharma 200 mg

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 200 mg Torasemid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein harntreibendes Arzneimittel, das die Wasser- und Salzausscheidung über die Niere fördert. Torasemid, der Wirkstoff des Präparates, gehört zur Gruppe der Schleifendiuretika.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • bei chronischer Nierenfunktionseinschränkung im Vordialyse- oder Dialysestadium, insbesondere bei Anzeichen von Flüssigkeitsretention.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Erwachsene
      • Die Dosierung sollte individuell entsprechend dem Schweregrad der Nierenfunktionsstörungen erfolgen. Führt die übliche Dosis von 20 mg Torasemid zu keinem ausreichenden Ansprechen, kann die Dosis auf täglich 1/4 Tablette (entsprechend 50 mg Torasemid) erhöht werden. Falls erforderlich, kann die Dosis danach schrittweise auf maximal 1-mal täglich 1 Tablette (entsprechend 200 mg Torasemid), vorzugsweise zur Frühstückszeit, erhöht werden. Die höchste in der Langzeitbehandlung verwendete Dosis beträgt 200 mg Torasemid.
      • Für niedrigere Dosierungen stehen Tabletten in anderen Stärken zur Verfügung.
      • Tagesdosen von 200 mg sollten nur bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung (Kreatinin-Clearance kleiner als 20 ml/min und/oder Kreatinin-Spiegel größer als 530 mikromol/l) angewendet werden. Eine Diurese von mindestens 200 ml/24 h sollte gewährleistet sein.
    • Ältere Patienten
      • Dosisanpassungen sind nicht erforderlich.
    • Kinder
      • Bei Kindern (jünger als 12 Jahre) liegen keine Erfahrungen zur Anwendung Torasemid vor.
    • Patienten mit Leberfunktionseinschränkung
      • Bei Patienten mit Leberfunktionseinschränkung soll die Behandlung mit Vorsicht erfolgen, da die Konzentrationen im Blut erhöht sein können. Die Erfahrungen sind jedoch nicht ausreichend, um allgemeine Empfehlungen geben zu können.
  • Behandlungskontrollen
    • Bei Langzeitbehandlung sollen die Plasma-Elektrolyte, insbesondere Kalium, regelmäßig kontrolliert werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • kann es zu einer starken Harnausscheidung mit der Gefahr von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten kommen, die zu Schläfrigkeit und Verwirrung, Blutdruckabfall sowie zu einem Kreislaufkollaps führen können. Magen-Darm-Störungen können auftreten. Informieren Sie in diesem Fall sofort Ihren Arzt, der die erforderlichen Maßnahmen einleiten wird.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

 

  • Auswirkungen, wenn die Behandlung abgebrochen wird
    • Bei Unterbrechung oder vorzeitiger Beendigung der Behandlung ist eine Verschlechterung des Beschwerdebildes zu erwarten. Sie sollten deshalb auf keinen Fall ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt die verordnete Tagesdosis verändern oder die Behandlung unterbrechen.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen
  • Nehmen Sie die Tabletten morgens mit etwas Flüssigkeit ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • In Abhängigkeit von der Dosierung und Behandlungsdauer kann es zu Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts kommen, insbesondere bei deutlich begrenzter Salzaufnahme.
    • Eine Verminderung von Kalium im Blut (Hypokaliämie) kann auftreten (insbesondere während einer kaliumarmen Diät oder bei Erbrechen, Durchfall oder übermäßigem Gebrauch von Abführmitteln bzw. im Fall von eingeschränkter Leberfunktion).
    • Bei einer ausgeprägten Harnausscheidung können, insbesondere bei Behandlungsbeginn und bei älteren Patienten, Anzeichen eines Elektrolyt- und Volumenmangels, wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, Blutdruckabfall (Hypotonie), Schwäche, Benommenheit, Verwirrtheitszustände, Appetitverlust und Krämpfe, auftreten. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein.
    • Es kann zu einer Erhöhung der Werte von Harnsäure, Glucose und Lipiden im Blut kommen.
    • Eine Störung im Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) kann sich verschlechtern.
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
    • In Einzelfällen können aufgrund einer Bluteindickung thromboembolische Komplikationen sowie Durchblutungsstörungen (einschließlich Minderdurchblutung) im Herzmuskel und im Gehirn auftreten, was z. B. zu Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, akutem Herzinfarkt oder kurzzeitigem Bewusstseinsverlust (Synkope) führen kann.
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
    • Magen-Darm-Beschwerden, z. B. Appetitverlust, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, können bei den Patienten auftreten.
    • In Einzelfällen wurde über eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) berichtet.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Bei Patienten mit Harnabflussbehinderungen kann eine Harnverhaltung ausgelöst werden.
    • Erhöhungen von Harnstoff und Kreatinin im Blut können vorkommen.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Erhöhungen bestimmter Leberenzyme, z. B. Gamma-GT
  • Erkrankungen des blutbildenden Systems und des Lymphsystems
    • Einzelne Fälle einer Abnahme der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen wurden berichtet.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • In Einzelfällen können allergische Reaktionen auftreten, z. B. Juckreiz, Hautausschlag und Lichtempfindlichkeit. Sehr selten kann es zu ernsthaften Hautreaktionen kommen.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus) und Hörverlust kamen in Einzelfällen vor.
    • Missempfindungen in den Extremitäten (Parästhesien) wurden selten berichtet.
  • Allgemeine Erkrankungen
    • Mundtrockenheit
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.
Wechselwirkungen
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • ACE-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche)
      • Die Wirkungen von ACE-Hemmern können verstärkt werden.
    • Aminoglykoside und Cephalosporine (Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen), Cisplatin (Arzneimittel zur Krebsbehandlung)
      • Durch eine hochdosierte Behandlung mit Torasemid können die gehör- und nierenschädigenden Wirkungen von Aminoglykosiden (z. B. Gentamicin und Tobramycin), Cisplatin und Cephalosporinen verstärkt werden.
    • Antidiabetika (Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit)
      • Die Wirkung von Antidiabetika kann vermindert werden.
    • Antihypertonika (Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks)
      • Die Wirkung von Antihypertonika kann verstärkt werden.
    • Digitalisglykoside (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen)
      • Ein Mangel an Kalium im Blut kann die Wirkungen von Digitalis verstärken (Vergiftungsrisiko).
    • Glukokortikoide ("Kortison"-haltige Arzneimittel)
      • Die durch Kaliumverluste bedingten Wirkungen können verstärkt werden.
    • Colestyramin (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte)
      • Während einer gleichzeitigen Behandlung mit Colestyramin werden die Wirkungen und die Bioverfügbarkeit von Torasemid beeinträchtigt.
    • Curare (muskelerschlaffendes Arzneimittel)
      • Die Wirkungen von Curare können verstärkt werden.
    • Laxanzien (Abführmittel)
      • Die durch Kaliumverluste bedingten Wirkungen können verstärkt werden.
    • Lithium (Mittel zur Behandlung von Depressionen)
      • Es kann zu einem Anstieg der Lithium-Konzentration im Blut kommen.
    • Mineralokortikoide (Hormone der Nebennierenrinde mit Einfluss auf den Mineralstoffwechsel)
      • Die durch Kaliumverluste bedingten Wirkungen können verstärkt werden.
    • NSAIDs (bestimmte entzündungshemmende Arzneimittel)
      • Es wurde nachgewiesen, dass entzündungshemmende Arzneimittel vom NSAID-Typ (Indometacin, Propionsäure-Derivate) dem harntreibenden Effekt von Furosemid und Bumetanid (Arzneimittel aus der Gruppe der Schleifendiuretika, zu denen auch Torasemid gehört) entgegenwirken.
      • Sie können der blutdrucksenkenden Wirkung von Thiaziden (Arzneimittelgruppe mit harntreibender Wirkung) ebenfalls entgegenwirken. Diese Wechselwirkung tritt bei Sulindac (entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arznei-mittel) wahrscheinlich nicht auf und ist möglicherweise nicht von Bedeutung für selektive COX 2-Hemmer (bestimmte entzündungshemmende Arzneimittel).
    • Probenecid (Arzneimittel, das die Harnsäureausscheidung steigert)
      • Probenecid kann die Wirkung von Torasemid abschwächen.
    • Salicylate (Arzneimittel zur Fiebersenkung, Schmerzlinderung, Entzündungshemmung)
      • Wenn Sie hohe Dosen an Salicylaten einnehmen, kann Torasemid durch eine Hemmung der Salicylat-Ausscheidung eine Salicylat-Vergiftung verursachen.
    • Sotalol (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, so genannter "Betablocker")
      • Durch einen Mangel an Kalium im Blut wird vermutlich das Risiko einer durch Sotalol verursachten Herzrhythmusstörung (kurzzeitige Ohnmacht, Verlängerung des QT-Intervalls) erhöht.
    • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma)
      • Die Wirkungen von Theophyllin können verstärkt werden.
    • Tetrazykline (Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen)
      • Das Risiko eines durch Tetrazykline verursachten Harnstoffanstiegs wird durch eine gleichzeitige Behandlung mit Tetrazyklinen und Diuretika erhöht. Dies gilt wahrscheinlich nicht für Doxycyclin.
    • Katecholamine (gefäßverengende Arzneimittel)
      • Die gefäßverengende Wirkung kann vermindert werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Torasemid, Sulfonylharnstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind
    • bei schweren Leberfunktionsstörungen mit Bewusstseinstrübung (hepatisches Koma oder Präkoma)
    • bei Nierenfunktionseinschränkung mit fehlender Harnproduktion (Anurie)
    • bei krankhaft erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie)
    • bei Blutvolumenmangel (Hypovolämie)
    • in der Stillzeit.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine Erfahrungswerte bei Menschen hinsichtlich der Wirkung von Torasemid auf den Embryo und Fetus vor. In Tierversuchen wurde festgestellt, dass Torasemid beim Fetus Elektrolytstörungen verursacht. Es besteht das Risiko einer Thrombozytopenie (verminderte Zahl der Blutplättchen) beim Neugeborenen.
    • Solange keine weiteren Erfahrungen verfügbar sind, sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und in der kleinsten noch wirksamen Dosis gegeben werden.
  • Stillzeit
    • Über die Ausscheidung von Torasemid in die Muttermilch liegen keine Informationen vor.
    • Das Präparat darf daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • bei Leberfunktionsstörungen
    • bei Störungen des Harnabflusses (Miktionsstörungen) (z. B. aufgrund einer Harnwegsverengung)
    • bei Mangel an Natrium oder Kalium im Blut (Hyponatriämie oder Hypokaliämie)
    • bei Herzrhythmusstörungen, z. B. verlängerte Erregungsleitungszeit vom Sinusknoten zum Herzvorhof (sinoatrialer Block), verlängerte Erregungsleitungszeit vom Herzvorhof auf die Herzkammern (atrioventrikulärer Block 2. oder 3. Grades)
    • bei krankhaften Veränderungen des Säure-Basen-Haushalts
    • bei Nierenfunktionsstörungen aufgrund nierenschädigender Substanzen.
  • Ein Mangel an Kalium und Natrium im Blut (Hypokaliämie, Hyponatriämie) und ein Blutvolumenmangel (Hypovolämie) sollen vor Behandlungsbeginn korrigiert werden.
  • Das Risiko eines Mangels an Kalium im Blut sollte berücksichtigt werden, insbesondere bei gleichzeitig mit Digitalis (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen) behandelten Patienten.
  • Eine sorgfältige Überwachung wird empfohlen, wenn eine Neigung zu erhöhten Harnsäurespiegeln (Hyperurikämie) oder Gicht besteht.
  • Bei Zuckerkrankheit (latentem oder manifestem Diabetes mellitus) sollte der Blutzuckerspiegel überwacht werden.
  • Die blutdrucksenkende Wirkung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist nicht vollständig belegt.
  • Kinder
    • Es liegen keine klinischen Erfahrungen über die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren vor.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann aufgrund von Blutdruckschwankungen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere, wenn Schwindel oder ähnliche Symptome auftreten.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

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