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Felodipin Sandoz 5 mg Retardtabl.

Felodipin Sandoz 5 mg Retardtabl.
PZN: 00807872
Menge: 100 St
Darreichung: Retard-Tabletten
Marke:
Hersteller: Hexal AG
€ 37,32 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel Felodipin Sandoz 5 mg Retardtabl.

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 5 mg Felodipin
Indikation/Anwendung
  • Arzneimittel, das zur Gruppe der Kalziumantagonisten gehört. Es entspannt gezielt die Muskulatur der Blutgefäße und senkt auf diese Weise einen zu hohen Blutdruck.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • bei zu hohem Blutdruck, der nicht organbedingt ist.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • 1-mal täglich 5 mg Felodipin (entsprechend 1 Retardtablette).
    • Falls die Wirkung von 5 mg Felodipin nicht ausreicht, kann Ihr Arzt die Dosis auf maximal 1-mal täglich 10 mg Felodipin erhöhen. Hierfür steht niedriger dosierte Arzneiformen zur Verfügung.
    • Kinder
Es gibt keine Erfahrungen bei der Behandlung von Kindern mit dem Arzneimittel. Daher wird eine Anwendung des Arzneimittels bei Kindern nicht empfohlen.
  • Ältere Patienten
    • Ihr Arzt wird eventuell die Behandlung mit 1-mal täglich 2,5 mg Felodipin beginnen. Hierfür stehen niedriger dosierte Arzneiformen zur Verfügung.
    • Ältere Patienten mit leicht oder mittelschwer eingeschränkter Leberfunktion: Ihr Arzt wird bei einer eventuell notwendigen Dosiserhöhung besonders vorsichtig sein und das Risiko von Nebenwirkungen kritisch gegen den Nutzen abwägen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt.
    • Wenn die Wirkung zu schwach ist und Sie schon die maximale Dosis von 10 mg Felodipin einnehmen, wird Ihr Arzt Ihnen eventuell ein weiteres blutdrucksenkendes Arzneimittel verordnen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten,
    • kann bei Ihnen in Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung eine Verstärkung von Nebenwirkungen auftreten. Es kann zu starkem Blutdruckabfall und in einzelnen Fällen zur verlangsamten Herzschlagfolge kommen.
    • Wenn Sie den Verdacht einer Überdosierung haben, wenden Sie sich bitte an den nächsten erreichbaren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben,
    • nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie üblich fort.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Sie gefährden sonst den Behandlungserfolg.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen
  • Nehmen Sie die Retardtabletten morgens mit etwas Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Wasser, kein Grapefruitsaft!) ein.
  • Bitte schlucken Sie die Retardtabletten ganz, ohne sie zu kauen oder zu teilen.
  • Sie können die Retardtabletten auf nüchternen Magen oder mit einer leichten Mahlzeit einnehmen.
  • Die Einnahme zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit sollte vermieden werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufi gkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Nebenwirkungen treten vorzugsweise zu Beginn der Behandlung oder bei hoher Dosierung auf.
    • Mögliche Nebenwirkungen
      • Häufig
        • Gesichtsrötung mit Wärmegefühl
        • Kopfschmerzen
        • Flüssigkeitsansammlungen in Armen und Beinen;Flüssigkeitsansammlungen in den Füßen beruhen auf einer Erweiterung der Blutgefäße. Wenn sie auftreten, bilden sie sich spätestens nach Absetzen des Arzneimittels von allein zurück.
      • Gelegentlich
        • Schwindel
        • Müdigkeit
        • Herzklopfen
        • Kribbeln in Armen und Beinen
        • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit)
        • erhöhte Herzschlagfolge
        • Hautreaktionen, u. a. Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz oder Hautausschlag
        • Gelegentlich kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zum Auftreten von Anfällen mit Brustschmerzen (Angina-pectoris-Anfälle) kommen. Bei Patienten mit bestehenden Brustschmerzen (Angina pectoris) können Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle zunehmen.
      • Selten
        • Blutdrucksenkung unter die Norm
        • kurz dauernder Bewusstseinsverlust
        • Erbrechen
        • Erektionsstörungen
        • Muskelschmerz
        • Gelenkschmerz
        • Nesselsucht
      • Sehr selten
        • Auftreten eines Herzinfarktes
        • Zahnfleischschwellung und Zahnfleischentzündung; Diese können durch sorgfältige Mundhygiene verhindert oder rückgängig gemacht werden.
        • Ohrensausen
        • Unruhe
        • Muskelzittern
        • Schweißausbrüche
        • Atembeschwerden
        • Verstopfung
        • Durchfall
        • häufige Entleerung kleiner Harnmengen
        • Gewichtszunahme
        • Hautschwellungen, vor allem im Gesichtsbereich
        • großflächige Hautabschuppung
        • Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (Photosensibilität, Lichtempfi ndlichkeit)
        • Fieber
        • Gefäßentzündung
        • Leberfunktionsstörung
        • Vergrößerung der männlichen Brustdrüse
      • Nach plötzlichem Absetzen des Arzneimittels kann es zu einem starken Anstieg des Blutdrucks kommen.
  • Gegenmaßnahmen
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.
    • Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt. Bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z. B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) können unter Umständen lebensbedrohlich werden. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter ein.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Das Arzneimittel wird wie folgt beeinflusst:
    • Verstärkung der Wirkung bis hin zum erhöhten Nebenwirkungsrisiko durch
      • andere blutdrucksenkende Arzneimittel
      • bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva)
      • Arzneimittel gegen Geschwüre im Magen-Darm-Trakt (z. B. der Wirkstoff Cimetidin)
      • Arzneimittel gegen Infektionen (z. B. Erythromycin, Itraconazol, Ketoconazol)
    • Abschwächung der Wirkung des Arzneimittels durch
      • Arzneimittel gegen epileptische Anfälle (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Barbiturate)
      • Arzneimittel gegen Infektionen (z. B. Rifampicin)
      • Arzneimittel für kurz andauernde Narkosen (z. B. Barbiturate).
  • Sonstige mögliche Wechselwirkungen
    • Felodipin kann die Serumkonzentration von Tacrolimus (Wirkstoff zur Prävention von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen,z. B. Niere oder Leber) erhöhen. Bei gleichzeitiger Anwendung sollte Ihr Arzt die Serumkonzentration von Tacrolimus kontrollieren und gegebenenfalls die Dosis entsprechend anpassen.
  • Bei Einnahme von Felodipin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Der Genuss von Grapefruitsaft kann die Wirkung von Felodipin verstärken, so dass die Gefahr besteht, dass Ihr Blutdruck zu stark absinkt. Nehmen Sie daher das Arzneimittel nicht zusammen mit Grapefruitsaft ein.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfi ndlich (allergisch) gegen Felodipin oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Sie innerhalb des letzten halben Jahres einen Schlaganfall hatten
    • wenn Sie an einem Herz-Kreislauf-Schock leiden
    • wenn Ihre Herzklappen fehlgebildet sind und somit der Blutdurchfl uss erschwert ist (höhergradige Aorten- oder Mitralstenose)
    • wenn Ihr Herzmuskel erkrankt ist und dadurch der Herzinnenraum verengt wird (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie)
    • wenn Sie bereits in Ruhe oder bei nur geringer Anstrengung Schmerzen im Brustbereich haben (instabile Angina pectoris)
    • wenn Sie innerhalb der letzten 8 Wochen einen Herzinfarkt erlitten haben
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist (AV-Block 2. oder 3. Grades)
    • wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist
    • wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist
    • wenn Sie an einer Herzleistungsschwäche leiden, die nicht durch ärztliche Maßnahmen stabilisiert wurde
    • wenn Sie schwanger sind
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Sie dürfen das Arzneimittel während der gesamten Schwangerschaft nicht einnehmen, da sich bei Untersuchungen an Tieren Hinweise auf Schädigungen des Ungeborenen ergeben haben. Vor der Einnahme des Arzneimittels müssen Sie sich sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff des Arzneimittels geht in die Muttermilch über. Der voll gestillte Säugling nimmt pro Tag jedoch nur eine geringe Menge des Wirkstoffes auf. Es ist nicht bekannt, ob dies für den Säugling ein Risiko darstellt.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • wenn Sie einen ausgeprägt niedrigen Blutdruck haben
    • wenn Ihr Puls in Ruhe über 120 Schlägen pro Minute liegt.
  • Wie andere Arzneimittel der gleichen Stoffklasse kann Felodipin in seltenen Fällen einen ausgeprägten Blutdruckabfall hervorrufen. Da dies bei bestimmten Patienten zu einer verminderten Durchblutung des Herzmuskels führen kann, fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob für Sie ein erhöhtes Risiko besteht.
  • Kinder
    • Das Arzneimittel darf nicht bei Kindern angewendet werden, da nur begrenzt Erfahrungen bei der Behandlung von Kindern vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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