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Juliette Tabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 00824540
Menge: 3X21 St
Darreichung: Überzogene Tabletten
Marke:
Hersteller: Mylan dura GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 22,17 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 1.8 mg Cyproteron
  • 2 mg Cyproteron acetat
  • 0.04 mg Ethinylestradiol
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Frauen mit
    • schwerer Akne, welche sich nach kontinuierlicher Anwendung von Antibiotika nicht bessert
    • übermäßiger Behaarung von Gesicht und Körper
  • Cyproteronacetat blockiert die Wirkungen der auch bei Frauen vorhandenen männlichen Hormone auf die Haut. Es kann die Aktivität der Talgdrüsen unterdrücken sowie die Infektionen und Entzündungen vermindern, die die Aknepickel verursachen.
  • Außerdem verringert dieses Arzneimittel das durch zu viele männliche Hormone hervorgerufene Haarwachstum.
  • Die empfängnisverhütende Wirkung des Arzneimittels ist auch ein wirksames Verhütungsmittel, so dass keine anderen empfängnisverhütenden Pillen eingenommen werden müssen.
  • Dieses Arzneimittel sollte jedoch nicht ausschließlich zur Empfängnisverhütung angewendet werden.
  • Das Arzneimittel ist eine Kombination aus den zwei weiblichen Hormonen Estrogen und Progestogen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 1 Tablette täglich
    • Beginn der Einnahme des Arzneimittels
      • Nehmen Sie die erste Tablette, am ersten Tag Ihrer nächsten Monatsblutung, d.h. wenn Ihre Blutung einsetzt. Frauen, die keine Monatsblutung mehr haben, sollten sofort mit der Behandlung beginnen.
      • Beachten Sie auch die Hinweise für andere Anwender weiter unten. Wenn Ihre Monatsblutung beispielsweise an einem Mittwoch einsetzt, nehmen eine eine mit „Mi" gekennzeichnete Tablette ein.
    • Folgen Sie dem Pfeil entlang der markierten Wochentage, bis alle 21 Tabletten aufgebraucht sind.
    • Danach nehmen Sie 7 Tage lang keine Tabletten ein. Während dieser Einnahmepause sollte Ihre Monatsblutung einsetzen, für gewöhnlich 2 oder 3 Tage nachdem Sie die letzte Tablette eingenommen haben. Während der 7-tägigen Einnahmepause werden Sie nicht schwanger, vorausgesetzt, Sie haben die Tabletten korrekt eingenommen.
    • Beginnen Sie am Tag 8 mit der Einnahme der Tabletten aus dem nächsten Zyklusstreifen, auch wenn Ihre Monatsblutung noch nicht aufgehört hat.
    • Beginnen Sie mit einem neuen Zyklusstreifen immer am gleichen Wochentag wie bei dem vorigen.
  • Wechsel von einer anderen ‚Pille'
    • Wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, haben Sie sofort Empfängnisschutz.
      • ‚21-Tage-Pille'
        • Beenden Sie die alte Packung und beginnen Sie direkt am nächsten Tag mit der Einnahme des Arzneimittels. Befolgen Sie dann bitte die oben unter der Überschrift „Beginn der Einnahme des Arzneimittels" beschriebenen Anweisungen.
        • Möglicherweise werden Sie keine Monatsblutung haben, bis der erste Zyklusstreifen des Arzneimittels aufgebraucht ist, es können aber geringe Blutungen während der Einnahme der Tabletten auftreten.
      • ‚28-Tage-Pille'
        • Beginnen Sie mit dem Arzneimittel direkt nach Einnahme der letzten wirkstoffhaltigen Tablette der alten ‚Pille'. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Tabletten den Wirkstoff enthalten, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
        • Befolgen Sie dann bitte die oben unter der Überschrift „Beginn der Einnahme des Arzneimittels" beschriebenen Anweisungen.
        • Möglicherweise werden Sie keine Monatsblutung haben, bis der erste Zyklusstreifen des Arzneimittels aufgebraucht ist, es können aber geringe Blutungen während der Einnahme der Tabletten auftreten.
      • Minipille (estrogenfreie 'Pille')
        • Nehmen Sie die erste Tablette am ersten Tag Ihrer Monatsblutung, auch wenn Sie an diesem Tag bereits eine Minipille eingenommen haben.
        • Befolgen Sie dann bitte die oben unter der Überschrift „Beginn der Einnahme des Arzneimittels" beschriebenen Anweisungen und nehmen Sie nur noch das Arzneimittel ein.
        • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels auf diese Weise beginnen, haben Sie sofort Empfängnisschutz.
      • Nach der Geburt eines Kindes
        • Ihr Arzt wird Ihnen wahrscheinlich raten, 21 Tage nach der Geburt mit der Einnahme des Arzneimittels zu beginnen. Sie müssen nicht auf Ihre Monatsblutung warten. Verwenden Sie bis zum Beginn und während der ersten 7 Tage der Einnahme des Arzneimittels eine zusätzliche Verhütungsmethode.
        • Befolgen Sie dann bitte die oben unter der Überschrift „Beginn der Einnahme des Arzneimittels" beschriebenen Anweisungen.
        • Während der Einnahme des Arzneimittels dürfen Sie nicht stillen.
      • Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch
        • In diesen Fällen wird Ihr Arzt Ihnen wahrscheinlich raten, sofort mit der Einnahme des Arzneimittels zu beginnen. Anschließend befolgen Sie bitte die oben unter der Überschrift „Beginn der Einnahme des Arzneimittels" beschriebenen Anweisungen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Im Allgemeinen ist eine Behandlung mit dem Arzneimittel über mehrere Monate erforderlich. Wenn Ihre Haut vollkommen rein ist oder die übermäßige Behaarung von Gesicht und Körper abgenommen hat, sollte die Behandlung für mindestens weitere 3 bis 4 Monatszyklen fortgesetzt werden.
    • Danach sollten Sie das Arzneimittel jedoch nicht ausschließlich zur Empfängnisverhütung weiter einnehmen. Bei erneut auftretenden Beschwerden, können Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel wiederholen.
    • Falls der Behandlungserfolg bei schwerer Akne nach mindestens 6-monatiger Behandlung oder bei extremem Haarwachstum nach mindestens 12- monatiger Behandlung nicht ausreichend ist, wird Ihr Arzt die Behandlung neu überdenken.
    • Ausbleiben der Monatsblutung während der 7-tägigen Einnahmepause
      • In diesem Fall sollten Sie unabhängig davon, ob Sie die Einnahme der Tabletten vergessen haben oder nicht, umgehend Ihren Arzt informieren und nicht ohne seine Erlaubnis mit dem nächsten Zyklusstreifen beginnen.
      • In der Zwischenzeit müssen Sie andere Verhütungsmethoden anwenden, wie Kondome oder ein Pessar/Portiokappe plus Spermizid (spermientötendes Mittel).
    • Zwischenblutungen
      • Bei einigen Frauen kann es während der Einnahme dieses Arzneimittels insbesondere in den ersten Monaten zu Durchbruch- oder Schmierblutungen kommen. Normalerweise hören diese nach ein oder zwei Tagen wieder auf. Nehmen Sie Ihre Tabletten wie üblich weiter ein und das Problem sollte nach den ersten paar Zyklusstreifen von selbst verschwinden.
      • Sollten sich diese Blutungen jedoch immer wiederholen oder lange anhalten oder erst nach einigen Monaten erstmals auftreten, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
      • Unerwartete Blutungen können auch Zeichen einer unregelmäßigen Tabletteneinnahme sein. Nehmen Sie daher die Tabletten jeden Tag immer zur gleichen Zeit ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie in diesem Fall bitte Ihren Arzt. Eine Überdosierung kann Übelkeit, Erbrechen und eine Abbruchblutung hervorrufen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Wenn Sie eine oder mehrere Tabletten vergessen
    • Wenn mehr als 12 Stunden seit der letzten fälligen Einnahmezeit vergangen sind oder Sie die Einnahme von mehr als einer Tablette vergessen haben:
      • Wenden Sie zusätzliche Verhütungsmethoden an, da der Empfängnisschutz nicht mehr gegeben sein kann.
      • Befolgen Sie die Anweisungen für die 7-Tage-Regel: Nehmen Sie die zuletzt vergessene Tablette ein und fahren Sie mit der Einnahme Ihrer nächsten Tabletten zu den üblichen Zeiten fort, und wenden Sie für die nächsten 7 Tage eine zusätzliche Verhütungsmethode wie z. B. Kondome an, und falls Ihr aktueller Zyklusstreifen vor diesen 7 Tagen zu Ende geht, beginnen Sie direkt am nächsten Tag mit dem nächsten Streifen. Ihre Monatsblutung wird in diesem Fall nicht eintreten, bevor dieser nächste Zyklusstreifen aufgebraucht ist. Das ist jedoch kein Grund zur Besorgnis. Sie brauchen sich auch keine Sorgen zu machen, wenn während der Einnahme der Tabletten Zwischenblutungen auftreten.
      • Wenn jedoch während der anschließenden 7-tägigen Einnahmepause keine Monatsblutung einsetzt, beachten Sie bitte den Abschnitt „Ausbleiben der Monatsblutung während der 7-tägigen Einnahmepause".
    • Wenn sich die Einnahme einer Tablette um 12 Stunden oder weniger verzögert:
      • Wenn Sie die vergessene Tablette sofort einnehmen, dürfte der Empfängnisschutz nicht vermindert sein. Nehmen Sie anschließend Ihre Tabletten wieder zur gewohnten Zeit.
    • Wenn eine Tablette verloren geht
      • Nehmen Sie die letzte Tablette des Zyklusstreifens statt der verloren gegangenen Tablette ein. Dann nehmen Sie weiter alle Tabletten an den vorgesehenen Tagen ein. Dadurch wird Ihr Monatszyklus einen Tag kürzer als üblich, was den Empfängnisschutz aber nicht beeinträchtigt. Nach den 7 tablettenfreien Tagen beginnen Sie mit der Einnahme der Tabletten einen Tag früher als bisher. Sollten Sie einen angefangenen Zyklusstreifen verlieren, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, was Sie tun sollen.
    • Was müssen Sie bei Erbrechen oder starken Durchfall tun
      • Wenn Sie innerhalb von 3-4 Stunden nach der Einnahme Ihrer Tablette erbrechen müssen oder starken Durchfall bekommen, kann die Wirkung des Arzneimittels vermindert sein. Falls dies geschieht und Sie sich auf die Empfängnisverhütung dieses Arzneimittels verlassen:
        • nehmen Sie die Tabletten weiter ein und
        • wenden Sie eine zusätzliche Verhütungsmethode wie Kondome für bis zu 7 Tage nach der Erholung von Ihrer Magenverstimmung an.
        • Falls Ihr Zyklusstreifen vor den sieben Tagen aufgebraucht ist, beginnen Sie ohne Unterbrechung gleich mit dem nächsten Zyklusstreifen. In diesem Fall werden Sie möglicherweise bis zum Ende dieses zweiten Zyklusstreifens keine Monatsblutung haben. Wenn nach dem zweiten Zyklusstreifen keine Monatsblutung eintritt, müssen Sie vor Beginn des nächsten Zyklusstreifens Ihren Arzt informieren.
        • Wenn sich Ihre Magenverstimmung über längere Zeit hinzieht, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, der in diesem Fall möglicherweise für Sie eine andere Art der Empfängnisverhütung in Erwägung zieht.

 

  • Wenn Sie ein Baby haben wollen
    • Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und wenden Sie eine andere Verhütungsmethode an, bis Sie wieder eine normale Monatsblutung haben.
    • Allerdings besteht kein Grund zur Sorge, wenn Sie sofort schwanger werden.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten täglich immer zur gleichen Zeit, zum Beispiel nach dem Frühstück, unzerkaut mit einem Glas Wasser ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die Nebenwirkungen können mit folgenden Häufigkeiten auftreten:
    • Selten: treten bei 1 bis 10 Anwenderinnen von 10.000 auf
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Seltene Fälle
      • Lebertumore, die in selteneren Fällen bösartig sein können
      • Schwere Depression
        • Obwohl eine schwere Depression nicht als direkte Nebenwirkung des Arzneimittels gilt, sollten Sie bei Auftreten einer schweren Depression als Vorsichtsmaßnahme die Behandlung mit dem Arzneimittel beenden.
      • Blutgerinnsel in einem Gefäß von Bein, Lunge, Herz oder Gehirn
      • ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko
      • Falls irgendetwas von dem oben Genannten auf Sie zutrifft, beenden Sie umgehend die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie Ihren Arzt. Denken Sie daran, dass Sie eine andere Verhütungsmethode anwenden müssen, falls Sie nicht schwanger werden möchten.
  • Andere Nebenwirkungen
    • Nebenwirkungen können häufiger in den ersten Monaten nach Beginn der Behandlung auftreten.
    • Selten
      • depressive Verstimmungen
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit, Erbrechen und Magenverstimmungen
      • schmerzende oder vergrößerte Brüste
      • mangelndes sexuelles Verlangen
      • Gewichtsveränderungen
    • Häufigkeit nicht bekannt
      • Zunahme epileptischer Anfälle
      • Hör-, Seh- oder Empfindungsstörungen
      • Blutdruckanstieg
      • gelblich-braune Flecken auf der Haut (Chloasma).
        • Diese können auch dann noch auftreten, wenn Sie das Arzneimittel bereits einige Monate eingenommen haben, und lassen sich durch Vermeidung von zu viel Sonneneinstrahlung vermindern.
      • Durchbruch- oder Schmierblutungen zwischen Ihren Monatsblutungen während der ersten Monate. Diese hören im Allgemeinen auf, wenn sich Ihr Körper an das Arzneimittel angepasst hat.
      • abgeschwächte Monatsblutung
      • ausbleibende Monatsblutung oder unregelmäßige Blutungen
      • schlechte Verträglichkeit von Kontaktlinsen
    • Absetzreaktionen
      • Beeinflussung der Ergebnisse von Blutuntersuchungen
  • Sie müssen Ihrem Arzt oder dem Laborpersonal immer mitteilen, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Arzneimittel, welche die Wirkungen des Arzneimittels abschwächen können, sind:
      • Antibiotika wie Ampicillin, Rifampicin, Doxycyclin, Tetracyclin, Minocyclin
        • Falls Sie zur Behandlung der Akne ein Antibiotikum und das Arzneimittel einnehmen und beabsichtigen, letzteres Arzneimittel auch als Verhütungsmittel zu nutzen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
        • Auf die Haut aufgetragene Antibiotika schränken die empfängnisverhütende Wirkung nicht ein.
      • Griseofulvin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
      • Phenylbutazon, ein Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen oder Entzündungen
      • Phenytoin, Primidon, Phenobarbital und einige andere Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie
      • Barbiturate, Schlaf- und Beruhigungsmittel
      • Carbamazepin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder anderen Erkrankungen.
      • Wenn Sie eins der oben genannten Arzneimittel anwenden, ist während der Behandlung und weitere 7 Tage nach Beendigung der Behandlung eine zusätzliche Verhütungsmethode wie zum Beispiel Kondome erforderlich.
      • Falls Ihre aktuelle Packung während dieser 7 Tage zu Ende geht, beginnen Sie am nächsten Tag ohne Unterbrechung mit der nächsten Packung.
      • Wenn Sie zwei Zyklusstreifen direkt hintereinander verwenden, haben Sie möglicherweise bis zum Ende des zweiten Zyklusstreifens keine Monatsblutung.
      • Falls bei Ihnen nach Einnahme des zweiten Zyklusstreifens keine Monatsblutung eingetreten ist, informieren Sie bitte vor Beginn der nächsten Packung Ihren Arzt.
      • Wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit Rifampicin einnehmen, wenden Sie bitte während und bis zu 4 Wochen nach Absetzen der Behandlung eine andere Verhütungsmethode an.
    • Andere empfängnisverhütende Pillen
      • Diese ‚Pillen' werden nicht empfohlen, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
      • Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis des für die Behandlung des Diabetes erforderlichen Medikaments ändern.
    • Arzneimittel, die Johanniskraut enthalten
      • Nehmen Sie während der Anwendung des Arzneimittel keine Medikamente ein, die Johanniskraut enthalten.
Gegenanzeigen
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein oder beenden Sie die Behandlung sofort, wenn Sie:
    • überempfindlich (allergisch) gegen Cyproteronacetat, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein
    • stillen
    • oder Ihre leiblichen Eltern, Brüder und Schwestern Folgendes haben oder jemals hatten:
      • Blutgerinnsel
      • einen Herzinfarkt
      • einen Schlaganfall oder
      • irgendein Zustand, durch den Ihr Risiko, Blutgerinnsel zu entwickeln, erhöht ist
      • krankhaft veränderte rote Blutkörperchen haben (Sichelzellanämie)
      • von der Norm abweichende Blut-Fettwerte haben
      • an einer bestehenden oder vermuteten Krebserkrankung der Brust oder der Gebärmutterschleimhaut leiden oder jemals eine solche Krebserkrankung hatten
      • ungeklärte Blutungen aus Ihrer Scheide haben
      • an bestimmten Formen der Gelbsucht leiden (Dubin-Johnson- oder Rotor-Syndrom)
      • eine schwere Zuckerkrankheit (Diabetes) mit Veränderungen der Blutgefäße haben
      • Lebertumore haben oder jemals hatten
      • an einer Erkrankung der Leber (jeglicher Art) leiden
      • starken Bluthochdruck haben
      • an einer bestimmten Form der Migräne leiden, bei der Sie helle Flecken sehen
    • irgendeins der folgenden Befinden während der Schwangerschaft hatten:
      • Juckreiz am ganzen Körper
      • einen Ausschlag, der als Schwangerschaftsherpes bekannt ist
      • Verschlechterung einer erblichen Schwerhörigkeit
      • Gelbsucht.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, falls irgendetwas von dem oben Genannten auf Sie zutrifft.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein oder während Sie stillen.
    • Die Anwendung dieses Arzneimittels kann insbesondere für ein männliches ungeborenes Kind schädlich sein, da es die Entwicklung der Geschlechtsorgane verhindern kann.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Beenden Sie die Einnahme mit dem Arzneimittel und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn es bei Ihnen zu einer der folgenden Beschwerden kommt:
    • erstmaliges Auftreten einer Migräne oder häufigere Migräneanfälle als üblich
    • ungewöhnlich starke Kopfschmerzen oder häufiger auftretende Kopfschmerzen
    • plötzliche Veränderungen beim Sehen, Hören, Sprechen, Riechen, Schmecken oder Berühren
    • Schwindel oder Ohnmacht
    • Anzeichen einer Blutgerinnselbildung oder einer Entzündung der Venen, wie zum Beispiel
    • ungewöhnliche Schmerzen oder Schwellungen in Ihren Beinen oder Armen
    • stechende Schmerzen in Ihrer Brust
    • plötzliche Atemnot
    • erdrückende Schmerzen oder Engegefühl in Ihrer Brust
    • Husten ohne offensichtlichen Grund
    • plötzliche Schwäche oder Taubheit auf einer Seite Ihres Körpers
    • Gelbfärbung der Haut oder Juckreiz am ganzen Körper
    • Zunahme epileptischer Anfälle
    • deutlicher Anstieg des Blutdrucks
    • schwere Depression
    • starke Oberbauchschmerzen oder ungewöhnliche Anschwellung des Bauches
    • jede Verschlechterung von Erkrankungen oder Beschwerden im Vergleich zu vorherigen Ereignissen während der Schwangerschaft oder der Anwendung der Pille
    • Bewegungsstörungen, die das erste Anzeichen eines Schlaganfalls sein können, wie zum Beispiel eine teilweise Lähmung.
  • Dieses Arzneimittel muss sechs Wochen vor einer geplanten größeren Operation, wie z. B. Operation im Bauchraum oder an den Beinen, oder einer medizinischen Behandlung von Krampfadern abgesetzt werden.
  • Sie müssen die Einnahme der Tabletten auch abbrechen, wenn Sie sich für einige Wochen zum Beispiel wegen eines Gipsverbandes nicht bewegen können. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann Sie wieder mit der Einnahme der Tabletten beginnen können.
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wird Ihr Arzt Folgendes untersuchen:
      • Ihre Krankengeschichte und auch die Ihrer Familienmitglieder
      • Ihren Blutdruck
      • Ihre Brüste sowie Ihre Bauch- und Beckenorgane
      • ob Sie schwanger sind oder nicht und
      • er wird einen Abstrich von Ihrem Gebärmutterhals machen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung, wenn:
      • Sie an einer Depression leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben
      • Sie über 30 Jahre alt sind und rauchen
      • Sie während der letzten sechs Wochen
        • In Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt waren
        • eine größere Operation wie beispielsweise eine Beinoperation hatten
        • ein größeres Trauma wie einen Schock oder eine lebensbedrohliche Situation erlitten haben
        • Sie an vergrößerten Eierstöcken gelitten haben
        • irgendjemand in Ihrer Familie Brustkrebs hat oder hatte
        • Sie über 40 Jahre alt sind.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während der Behandlung folgende Erkrankungen oder Beschwerden auftreten
      • Krampfadern
      • Diabetes oder Neigung zu Diabetes
      • Bluthochdruck
      • epileptische Anfälle
      • eine Form der Schwerhörigkeit
      • Multiple Sklerose, eine Erkrankung des Nervensystems
      • eine als Porphyrie bezeichnete Erkrankung, die mit dem Blutfarbstoff Hämoglobin in Zusammenhang steht
      • Kalziummangel mit Krämpfen
      • eine als Sydenham-Chorea bezeichnete Bewegungsstörung
      • Brustbeschwerden einschließlich Zysten
      • Herz- und Gefäßerkrankungen
      • Nierenerkrankungen
      • Übergewicht
      • eine Unverträglichkeit gegen Kontaktlinsen
      • eine als Lupus erythematodes bezeichnete Erkrankung des Immunsystems, die Haut und innere Organe angreift
      • Asthma
      • gutartige Tumore der Gebärmutter oder Gebärmutterschleimhaut
      • ein als Endometriose bezeichnetes Krankheitsbild, bei dem Zellen der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter gefunden werden
      • Gallensteine
      • Migräne
      • braune Flecken im Gesicht und am Körper
      • jede Erkrankung, die sich während einer Schwangerschaft verschlimmern kann, wie z. B. Diabetes.
  • Falls eine dieser Erkrankungen oder Beschwerden sich verschlechtert oder bei Ihnen zum ersten Mal auftritt, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden.
  • Vermeiden Sie während der Einnahme des Arzneimittels Ultraviolettlampen, Solarien oder langes Sonnenbaden, da dies eine mögliche fleckige Verfärbung der Haut fördern kann.
  • Zusätzliche spezielle Warnhinweise
    • Blutgerinnsel
      • Teile der folgenden Informationen betreffen zwar eigentlich die 'Pille', treffen aber auch auf das Arzneimittel zu.
      • Studien haben gezeigt, dass Frauen, die Arzneimittel wie dieses anwenden, im Vergleich zu Frauen, die diese nicht anwenden, ein erhöhtes Risiko haben, verschiedene Störungen der Durchblutung zu entwickeln. Dies kann zu der als Thrombose bekannten Bildung von Blutgerinnseln führen, die Blutgefäße verstopfen können. Die meisten Blutgerinnsel können ohne langfristige Schäden behandelt werden. Sie können jedoch auch zu bleibenden Gesundheitsschäden und in sehr seltenen Fällen zum Tod führen.
      • Blutgerinnsel in den Venen, wie zum Beispiel in denen der Beine, können in die Lungengefäße wandern und dort die Gefäße verstopfen. Sehr selten können Blutgerinnsel auch in den Blutgefäßen des Herzens oder des Gehirns auftreten und dadurch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen
      • In extrem seltenen Fällen können Blutgerinnsel auch an anderen Stellen auftreten wie in Leber, Darm, Nieren oder Augen.
      • Das Risiko, Blutgerinnseln zu entwickeln, ist bei Anwenderinnen einer Kombinationspille höher als bei Nicht-Anwenderinnen. Einige Daten deuten darauf hin, dass das Risiko bei Anwenderinnen mit dem Arzneimittel im Vergleich zu Anwenderinnen von anderen niedrig dosierten Kombinationspillen höher ist. Das Risiko ist jedoch geringer als während einer Schwangerschaft.
      • Eine Thrombose tritt am ehesten im ersten Jahr der Anwendung einer Kombinationspille auf.
      • Bei 100.000 gesunden Frauen, die weder schwanger sind noch die ‚Pille' anwenden, kommt es jedes Jahr zu etwa 5-10 Thrombosefällen. Bei Frauen, die Pillen wie dieses Arzneimittel anwenden, treten jedes Jahr pro 100.000 Frauen bis zu 40 Thrombosen auf. Und bei Schwangeren sind es etwa 60 Thrombosefälle pro 100.000.
      • Unter folgenden Bedingungen ist das Thromboserisiko erhöht:
        • Alter
          • Das Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter.
        • Rauchen
          • Starkes Rauchen und zunehmendes Alter erhöhen das Risiko zusätzlich. Hören Sie auf zu rauchen, wenn sie die Pille anwenden, vor allem, wenn Sie älter als 35 Jahre sind.
        • Übergewicht (Body-Mass-Index > 30 kg/m2)
        • bestimmte Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen und Blutgefäßerkrankungen
        • Diabetes
        • Migräne
        • nach einer Operation oder bei weniger Bewegung als üblich
        • bestehende oder vorausgegangene Erkrankung durch Blutgerinnsel, wie Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Ihren nahen Verwandten
        • Krampfadern
        • Bluthochdruck
        • Fettstoffwechselstörungen und andere Erkrankungen des Blutes
        • Die mit dem Arzneimittel behandelten Hautprobleme können möglicherweise auch durch Umstände verursacht sein, die das Risiko von Herz- und Gefäßerkrankungen erhöhen.
    • Die 'Pille' und Krebs
      • Brustkrebs
        • Brustkrebs wurde bei Frauen, die eine Kombinationspille einnehmen, geringfügig häufiger beobachtet. Es ist aber nicht bekannt, ob ein Zusammenhang mit der Anwendung der Pille besteht. Es kann zum Beispiel sein, dass bei Frauen, die eine Kombinationspille einnehmen, Tumore häufiger entdeckt werden, weil diese Frauen öfter von ihrem Arzt untersucht werden. Nach Absetzen der Kombinationspille nimmt das Vorkommen von Brustkrebs allmählich wieder ab. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Brüste regelmäßig untersuchen lassen, und falls Sie irgendwelche Knoten bemerken, müssen Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.
      • Sonstige Krebserkrankungen
        • Die Anwendung der ‚Pille' kann zu Folgendem führen:
          • in seltenen Fällen Lebererkrankungen wie Gelbsucht und gutartige Lebertumore
          • sehr selten bösartige Lebertumore bei langfristiger Anwendung der ‚Pille'.
          • Lebertumore können zu lebensbedrohlichen Blutungen im Bauchraum und zu starken Schmerzen im Oberbauch führen.
          • Bei Frauen, die die ‚Pille' langfristig anwenden, wurde in einigen Studien über ein erhöhtes Risiko von Gebärmutterhalskrebs berichtet. Es ist jedoch nicht sicher, ob dieses erhöhte Risiko auf die ‚Pille' zurückzuführen ist.
    • Kinder
      • Dieses Arzneimittel wird für Kinder nicht empfohlen

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.

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