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Penicillin V acis Tr.-Saft

Penicillin V acis Tr.-Saft
PZN: 08440796
Menge: 100 ml
Darreichung: Trockensaft
Marke:
Hersteller: acis Arzneimittel GmbH
Alternative Packungsgrößen:

100 ml

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 300000 I.E. Phenoxymethylpenicillin
  • 196 mg Phenoxymethylpenicillin kalium
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Mittel gegen bakterielle Infektionen (Antibiotikum).
  • Es wird angewendet zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Infektionen, die durch Phenoxymethylpenicillin-empfindliche Erreger bedingt sind und auf eine orale Penicillin-Therapie ansprechen, wie z. B.
    • Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches, z. B. Infektionen des Rachenraumes und der Rachenmandeln (Tonsillitis, Pharyngitis), Mittelohrentzündungen (Otitis media, nicht bei Haemophilus influenzae), Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis)
    • Infektionen der tiefen Atemwege, z. B. Bronchitiden und Lungenentzündungen
    • Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich
    • zur Vorbeugung einer bakteriell bedingten Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditisprophylaxe) bei Eingriffen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich oder am oberen Respirationstrakt
    • Infektionen der Haut (Pyodermie, Furunkulose, Phlegmone, Erysipeloid, Erythema migrans)
    • bakteriell bedingte entzündliche Lymphknotenschwellung (Lymphadenitis) und Lymphgefäßentzündung (Lymphangitis)
    • Infektionen, verursacht durch ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A, z. B. Scharlach, Wundrose (Erysipel), zur Vorbeugung eines Rückfalles bei rheumatischem Fieber
  • Gegebenenfalls ist eine Kombination mit einem weiteren geeigneten Antibiotikum möglich.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Allgemeine Dosierungsangaben
    • Der Saft hat einen breiten Dosierungsspielraum, wobei sich die Art der Anwendung, die Höhe der Dosis und das Dosierungsintervall nach Art und Empfindlichkeit des Erregers, der Schwere der Infektion und dem Zustand des Patienten richten.
  • Erwachsene und Kinder über 12 Jahren
    • Je nach Schwere und Lokalisation der Infektion erhalten Erwachsene und Kinder über 12 Jahre üblicherweise 3 bis 4mal täglich jeweils 295 bis 885 mg Phenoxymethylpenicillin (0,5 - 1,5 Millionen I.E.).
    • Für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren sind Darreichungsformen mit höherem Wirkstoffgehalt erhältlich.
  • Kinder unter 12 Jahren
    • Reife Neugeborene, ältere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Kinder bis zum Alter von 12 Jahren erhalten eine auf das jeweilige Körpergewicht und Lebensalter abgestimmte Tagesdosis.
  • Spezielle Dosierungsangaben für einzelne Altersgruppen
    • Der Packung liegt eine Dosierhilfe zum Abmessen der Lösung (Angaben in ml) bei.
    • Reife Neugeborene und Säuglinge bis zu 1 Monat (3 - 4 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 1 ml (Tagesdosis: 45.000 - 60.000 I.E./kg Körpergewicht, entsprechend 26,5 -35,4 mg Phenoxymethylpenicillin/kg Körpergewicht).
    • Säuglinge im 2. und 3. Monat (4 - 5 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 1 ml (Tagesdosis: 40.000 - 64.000 I.E./kg Körpergewicht, entsprechend 23,6 - 37,8 mg Phenoxymethylpenicillin/kg Körpergewicht).
    • Säuglinge ab dem 4. Monat bis zu 1 Jahr (bis 10 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 2,5 - 3 ml (Tagesdosis: ca. 400.000 - 600.000 I.E., entsprechend 236 - 354 mg Phenoxymethylpenicillin).
    • Kleinkinder von 1 - 2 Jahren (10 - 15 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 3,5 - 5 ml (Tagesdosis: ca. 600.000 - 900.000 I.E., entsprechend 354 - 531 mg Phenoxymethylpenicillin).
    • Kinder von 2 - 4 Jahren (15 - 22 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 5 - 7,5 ml (Tagesdosis: ca. 900.000 - 1,4 Millionen I.E., entsprechend 531 - 826 mg Phenoxymethylpenicillin).
    • Kinder von 4 - 8 Jahren (22 - 30 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 7 - 10 ml (Tagesdosis: ca. 1,2 - 1,8 Millionen I.E., entsprechend 708 - 1062 mg Phenoxymethylpenicillin).
    • Kinder von 8 - 12 Jahren (über 30 kg Körpergewicht)
      • 3mal täglich 7 - 13 ml (Tagesdosis: ca. 1,2 - 2,4 Millionen I.E., entsprechend 708 - 1416 mg Phenoxymethylpenicillin).
  • Hinweis
    • Bei schweren Fällen bzw. bei minderempfindlichen Erregern oder ungünstig gelegenem Infektionsort kann die Tagesdosis auf das Doppelte und mehr gesteigert werden.
  • Zur Beachtung
    • Alle Milligramm-Angaben beziehen sich auf Phenoxymethylpenicillin.
  • Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
    • Bis zu einer Kreatinin-Clearance von 30 - 15 ml/min ist es bei einem Dosierungsintervall von 8 Stunden im Allgemeinen nicht erforderlich, die Dosis von Penicillin zu verringern.
    • Bei nahezu fehlender Harnausscheidung (Anurie) wird eine Verlängerung des Dosierungsintervalls auf 12 Stunden empfohlen.


  • Dauer der Anwendung
    • In der Regel sollten Sie den Saft 7 - 10 Tage lang einnehmen, mindestens bis 2 - 3 Tage nach Abklingen der Krankheitserscheinungen.
    • Halten Sie bitte diese Zeit auch dann ein, wenn Sie sich bereits besser fühlen.
    • Die Behandlungsdauer ist vom Ansprechen der Erreger bzw. dem klinischen Erscheinungsbild abhängig. Sollte nach 3 - 4 Tagen eine Besserung nicht erkennbar sein, suchen Sie den behandelnden Arzt auf, der über eine weitere Behandlung entscheidet.
    • Bei der Behandlung von Infektionen mit ß-hämolysierenden Streptokokken sollten Sie aus Sicherheitsgründen den Saft mindestens 10 Tage lang einnehmen, um Spätkomplikationen wie bestimmten chronischen Gelenk- und Nierenerkrankungen (rheumatisches Fieber, Glomerulonephritis) vorzubeugen.
    • Bei der akuten Mittelohrenzündung beträgt die Behandlungsdauer üblicherweise 5 Tage. Wenn Ihr Arzt einen erschwerten Heilungsverlauf vermutet, kann er eine längere Behandlung von bis zu 10 Tagen empfehlen.
    • Über die Dauer der Anwendung im Einzelnen entscheidet der behandelnde Arzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wie bei anderen Penicillinen ist die einmalige Einnahme einer zu großen Menge im Allgemeinen nicht akut schädlich. Es genügt daher, wenn Sie bei versehentlicher Überdosierung den Saft vorübergehend absetzen.
    • Befragen Sie aber auf jeden Fall einen Arzt und zwar vor allem, wenn der Saft absichtlich und in größerer Menge eingenommen wurde.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Befragen Sie hierzu Ihren Arzt. Er wird Ihnen mitteilen, ob die Dosierung zum nächst fälligen Einnahmezeitpunkt unverändert fortgeführt werden kann oder eine Dosiserhöhung sinnvoll ist.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Eine eigenmächtige Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung gefährdet den Behandlungserfolg.
    • Vor Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung ist eine ärztliche Entscheidung erforderlich.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Der Saft ist zum Einnehmen
  • Um eine möglichst hohe Aufnahme in den Körper zu erreichen, sollten Sie diesen Penicillin Saft jeweils eine Stunde vor den Mahlzeiten einnehmen. Um Kindern die regelmäßige Einnahme zu erleichtern, können sie den Saft auch während der Mahlzeiten einnehmen.
  • Üblicherweise sollten Sie den Saft in 3 - 4 Einzeldosen gleichmäßig über den Tag verteilt - möglichst im Abstand von 8 Stunden - einnehmen.
  • Herstellung der Lösung
    • Schütteln Sie das Granulat vor Wasserzugabe in der geschlossenen Flasche kurz auf.
    • Füllen Sie dann die Flasche bis unterhalb des Markierungsringes mit frischem Leitungswasser und schütteln sie kräftig.
    • Füllen Sie nach Absetzen des auftretenden Schaumes mit frischem Leitungswasser bis zum Markierungsring auf und schütteln kräftig.
    • Die Lösung ist jetzt gebrauchsfertig.
    • Die zubereitete Lösung ist im Kühlschrank (2 - 8 °C) 12 Tage haltbar.
  • Entnahme der zubereiteten Lösung
    • Schütteln Sie die Flasche vor jedem Gebrauch kräftig. Zum Abmessen der verordneten Menge benutzen Sie die beiliegende Dosierspritze.
  • Einnahme der zubereiteten Lösung
    • Sie können die Lösung direkt mit der Dosierspritze in den Mund entleeren oder zur Einnahme auf einen Löffel geben. Bei der direkten Gabe in den Mund sollte das Kind aufrecht sitzen. Die Spritze wird am besten langsam gegen die Innenseite der Wange entleert, damit sich das Kind nicht verschluckt.
    • Verschließen Sie die Flasche nach jedem Gebrauch gut und lagern diese im Kühlschrank (2 - 8 °C).
    • Reinigen Sie die Dosierhilfe nach der Einnahme durch mehrmaliges Füllen und Entleeren mit klarem Wasser.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Allergische Reaktionen, meist in Form von Hautreaktionen (z. B. Hautrötungen mit Hitzegefühl, Juckreiz, Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung). Eine stark ausgeprägte und schnell auftretende Nesselsucht deutet meist auf eine echte Penicillin-Allergie hin und zwingt zum Behandlungsabbruch.
      • Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magendrücken, Bauchschmerzen, Blähungen, weiche Stühle und Durchfall, auch blutig. Diese Störungen sind meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach Absetzen der Therapie ab.
      • Hautausschläge (Exantheme) und Schleimhautentzündungen, besonders im Bereich des Mundes.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):
      • Ausbildung einer schwarzen Haarzunge.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):
      • Blutbildveränderungen (Granulozytopenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Verminderung der roten Blütkörperchen z. B. durch eine hämolytische Anämie, Eosinophilie) oder eine Störung der Knochenmarksfunktion (Myelosuppression). Diese Erscheinungen normalisieren sich nach Beendigung der Therapie bzw. nach Absetzen von Penicillin.
      • Arzneimittelinduzierte aseptische Meningitis (Hirnhautentzündung).
      • Schwerwiegende allergische Reaktionen wie Arzneimittelfieber, Gelenkschmerzen, reversible örtliche Schwellungen der Haut, der Schleimhäute oder der Gelenke (angioneurotisches Ödem), Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnotanfälle, Herzjagen, Luftnot, reversible entzündliche Gewebsschäden (Serumkrankheit), kleine Knötchen (Papeln) mit Krustenbildung als Ausdruck einer Gefäßbeteiligung (Vaskulitis), blasige Abhebungen der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom), Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock.
      • Schwere und anhaltende Durchfälle während oder nach der Therapie. Bei Auftreten sollte der Arzt verständigt werden, weil sich dahinter eine ernstzunehmende Darmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis) verbergen kann, die sofort behandelt werden muss.
      • Vorübergehende Zahnverfärbungen.
      • Akute Entzündung der Niere (interstitielle Nephritis).
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Vorübergehend trockener Mund und Geschmacksveränderungen.
      • Superinfektion mit resistenten Bakterien und Sprosspilzen
      • Bei der Behandlung von Spirochäteninfektionen kann es zu einer Herxheimer-Reaktion kommen, die durch Auftreten bzw. Verschlechterung von Allgemeinsymptomen wie z. B. Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gelenkschmerzen gekennzeichnet ist.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade - bis zum anaphylaktischen Schock - sind auch nach oraler Einnahme von Penicillin beobachtet worden, wenn auch wesentlich seltener als nach intravenöser oder intramuskulärer Gabe.
  • Besondere Hinweise
    • Bei allergischen Hautreaktionen setzen Sie den Saft ab und befragen Sie Ihren Arzt.
    • Wenn Sie eine Sofortreaktion an der Haut in Form eines Nesselausschlages haben, deutet dies meist auf eine echte Penicillinallergie hin. In diesem Falle müssen Sie die Behandlung abbrechen.
  • Anaphylaktische Reaktionen
    • Bei schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaktischer Schock) suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf. Hier muss die Behandlung mit Penicillin sofort abgebrochen werden und die üblichen, entsprechenden Notfallmaßnahmen (Therapie mit Antihistaminika, Corticosteroiden, Sympathomimetika und gegebenenfalls Beatmung) müssen eingeleitet werden.
  • Pseudomembranöse Enterokolitis
    • Bei Auftreten von schweren, anhaltenden, manchmal blutig-schleimigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen während oder nach der Therapie muss der Arzt befragt werden, weil sich dahinter eine ernstzunehmende, schwere Schleimhautentzündung des Darmes (pseudomembranöse Enterokolitis), verbergen kann, die sofort behandelt werden muss. Diese durch eine Antibiotika-Behandlung ausgelöste Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein. Hier muss der Arzt eine Beendigung der Therapie in Abhängigkeit von dem Grund der Arzneimittelanwendung (Indikation) erwägen und ggf. sofort eine angemessene Behandlung einleiten (z. B. Einnahme von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist).
    • Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einnehmen/anwenden.
    • Verstärkung der Wirkung und möglicherweise Verstärkung von Nebenwirkungen
      • Die gleichzeitige Gabe von Probenecid führt als Folge einer Hemmung der Ausscheidung durch die Nieren zu höheren und länger anhaltenden Phenoxymethylpenicillin-Konzentrationen im Serum.
      • Auch Indometacin, Phenylbutazon, Salicylate und Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Schmerzzuständen und von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bzw. von Gicht und Thrombosen) führen zu erhöhten und verlängerten Serumkonzentrationen.
    • Abschwächung der Wirkung
      • Der Saft sollte nicht gleichzeitig mit anderen auf das Bakterienwachstum hemmend wirkenden Substanzen (Chemotherapeutika oder Antibiotika, wie z. B. Tetracyclin, Erythromycin, Sulfonamide oder Chloramphenicol) angewendet werden, da eine Wirkungsabschwächung möglich ist.
      • Die Aufnahme oral verabreichter Penicilline in den Körper kann bei unmittelbar vorausgegangener oder andauernder Darmsterilisation mit Aminoglykosiden (z. B. Neomycin) vermindert sein.
    • Sonstige mögliche Wechselwirkungen
      • Die gleichzeitige Behandlung mit Methotrexat kann dessen Serumspiegel erhöhen und dessen toxische Wirkungen (Nebenwirkungen) verstärken. Eine Überwachung des Methotrexat Serumspiegels ist daher erforderlich.
      • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Gegenanzeigen
  • Der Saft darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Penicillin sind, da die Gefahr eines allergischen Schocks (schwere Überempfindlichkeitsreaktion u. a. mit Blutdruckabfall und Atemnot) besteht. (Eine Kreuzallergie mit anderen Stoffen aus der Familie der Penicilline und Cephalosporine kann bestehen).
    • wenn Sie allergisch gegen einen der sonstigen Bestandteile sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Bislang durchgeführte umfangreiche Untersuchungen an Penicillinen haben keine Hinweise auf eine schädigende Wirkung beim ungeborenen Kind ergeben. Daher können Sie den Saft bei entsprechender ausdrücklicher Verordnung des Arztes in der Schwangerschaft einnehmen.
  • Stillzeit
    • Penicillin in die Muttermilch über. Beachten Sie, dass beim gestillten Säugling - durch die Möglichkeit einer Beeinflussung der normalen bakteriellen Darmbesiedlung - der Darm mit Durchfall auf die Sprosspilzbesiedlung reagieren kann.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie den Saft einnehmen.
    • Wenn Sie zu Allergien (z. B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale) neigen, sollten Sie Penicillin nur mit Einverständnis des Arztes einnehmen, weil dann mit größerer Wahrscheinlichkeit allergische Reaktionen auch gegen den Saft auftreten können.
    • Wenn Sie unter schweren Magen-Darmstörungen mit Erbrechen und Durchfällen leiden, sollten Sie einen Arzt befragen, der evtl. die Behandlung absetzen wird, da eine ausreichende Aufnahme in den Körper unter diesen Bedingungen nicht gewährleistet ist.
    • Nichtenzymatische Methoden zur Harnzuckerbestimmung können ein falsch positives Resultat ergeben. Ebenso kann der Urobilinogennachweis gestört sein.
    • Langfristige Anwendung kann zu Superinfektion mit resistenten Bakterien und Sprosspilzen führen. Daher sollten die Patienten in regelmäßigen Abständen hinsichtlich einer Sekundärinfektion kontrolliert und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen werden.
    • Bei Patienten mit Herzerkrankungen oder schweren Elektrolytstörungen (Störungen des Salzhaushaltes) sollte auf die Kaliumzufuhr durch das Präparat geachtet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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