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HALAVEN 0,44 mg/ml Injektionsloesung

HALAVEN 0,44 mg/ml Injektionsloesung
PZN: 08443122
Menge: 6 St
Darreichung: Injektionslösung
Marke:
Hersteller: Eisai GmbH
Alternative Packungsgrößen:

1 St

6 St

€ 2.429,63 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.88 mg Eribulin
  • 1 mg Eribulin mesilat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen stoppt.
  • Es wird eingesetzt, wenn mindestens eine andere Chemotherapie zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs (d. h. ein Brustkrebs, der sich über den ursprünglichen Tumor hinaus ausgebreitet hat) angewandt wurde, aber keine Wirkung mehr zeigt.
Dosierung
  • Das Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt oder einer Krankenpflegekraft für eine Dauer von 2 bis 5 Minuten intravenös gegeben. Die Dosis, die Sie erhalten, richtet sich nach Ihrer Körperoberfläche (ausgedrückt in Quadratmetern bzw. m2) und wird nach Ihrem Körpergewicht und Ihrer Körpergröße berechnet. Die übliche Dosis beträgt 1,23 mg/m2, aber diese Dosis kann von Ihrem Arzt entsprechend den Ergebnissen Ihrer Blutuntersuchung oder anhand anderer Faktoren angepasst werden.
  • Wie häufig wird Ihnen das Arzneimittel gegeben werden?
    • Es wird Ihnen in der Regel an Tag 1 und 8 eines 21-Tage-Zyklus gegeben. Ihr Arzt wird festlegen, wie viele Behandlungszyklen Sie erhalten sollen. Je nach den Ergebnissen Ihrer Blutuntersuchungen muss der Arzt die Gabe des Arzneimittels unter Umständen hinauszögern, bis sich die Ergebnisse der Blutuntersuchungen wieder normalisiert haben. Der Arzt kann auch beschließen, Ihre Dosis zu senken.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt oder einer Krankenpflegekraft für eine Dauer von 2 bis 5 Minuten intravenös gegeben.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn eines der folgenden seltenen, aber schwerwiegenden Symptome bei Ihnen auftritt, brechen Sie die Anwendung ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf:
    • Jede Atemnot oder das Anschwellen von Gesicht, Mund, Zunge oder Rachen. Dies sind Anzeichen einer allergischen Reaktion.
  • Weitere Nebenwirkungen:
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (wurden bei mindestens 1 von 10 Patientinnen berichtet) sind:
      • Abnahme der weißen oder roten Blutkörperchen
      • Müdigkeit oder Schwäche
      • Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall
      • Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Prickeln
      • Fieber
      • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
      • Atemnot, Husten
      • Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen
      • Kopfschmerzen
      • Haarausfall
    • Häufige Nebenwirkungen (wurden bei mindestens 1 von 100 Patientinnen berichtet) sind:
      • Abnahme der Blutplättchen (mit daraus resultierenden Blutergüssen oder verlängerter Zeit bis zum Stillen einer Blutung)
      • Infektion mit Fieber, Lungenentzündung, Schüttelfrost
      • Schneller Herzschlag, Hitzewallung
      • Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
      • Verstärkte Tränenbildung, Konjunktivitis (Rötung und Reizung der Augenoberfläche), Nasenbluten
      • Dehydratation, Mundtrockenheit, Mundschleimhautgeschwüre, Fieberbläschen, weißer Mundbelag (Mundsoor), Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Bauchschmerzen oder -schwellung
      • Weichgewebeschwellung, Schmerzen (insbesondere Brust-, Rücken und Knochenschmerzen), Muskelkrämpfe oder -schwäche
      • Mund-, Atemwegs- und Harnwegsinfektionen, schmerzhaftes Wasserlassen
      • Halsentzündung, entzündete oder laufende Nase, grippeähnliche Symptome, Halsschmerzen
      • Abnormale Leberfunktionswerte, veränderte Zucker-, Bilirubin-, Phosphat-, Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut
      • Schlaflosigkeit, Depression, Geschmacksveränderung
      • Hautausschlag, Juckreiz, Nagelerkrankungen, trockene oder gerötete Haut
      • übermäßige Schweißausbrüche (einschließlich Nachtschweiß)
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (wurden bei weniger als 1 von 100 Patientinnen berichtet) sind:
      • Schwere Infektionen mit Blutvergiftung (Sepsis), Gürtelrose
      • Ohrenklingeln
      • Blutgerinnsel
      • Abnormale Leberfunktionswerte (Hepatotoxizität)
      • Hautschwellung und Taubheit von Händen und Füßen
      • Nierenversagen, Blut oder Protein im Urin
    • Seltene Nebenwirkungen (wurden bei weniger als 1 von 1000 Patientinnen berichtet) sind:
      • Bauchspeicheldrüsenentzündung
      • Ausgedehnte Lungenentzündung, die zu Narbenbildung führen kann
      • Verbreitete Entstehung von Blutgerinnseln in den sehr kleinen Blutgefäßen mit einer damit zusammenhängenden Unfähigkeit des Blutes zur Gerinnung in größeren Gefäßen, was zu inneren Blutungen im ganzen Körper führen kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Eribulinmesylat oder einen sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie stillen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft/Fertiliät
    • Das Arzneimittel kann schwerwiegende Geburtsfehler verursachen und sollte nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, es wird für unbedingt notwendig erachtet, und es wurden alle Risiken für Sie und das Baby sorgfältig abgewogen.
    • Bei Männern kann das Arzneimittel nach der Anwendung zu bleibenden Fruchtbarkeitsstörungen führen und sie sollten mit ihrem Arzt darüber sprechen, bevor die Behandlung begonnen wird. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine wirksame Empfängnisverhütungsmethode während und für bis zu 3 Monate nach der Behandlung anwenden.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel darf während der Stillzeit nicht angewendet werden, weil eine Gefährdung des Babys möglich ist.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat anwenden,
      • wenn Sie Probleme mit der Leber haben.
      • wenn Sie Fieber oder eine Infektion haben.
      • wenn Sie an Taubheitsgefühl, Kribbeln, Prickeln, Berührungsempfindlichkeit oder Muskelschwäche leiden.
      • wenn Sie Herzprobleme haben.
    • Wenn Sie eines dieser Symptome betrifft, informieren Sie Ihren Arzt, der die Behandlung eventuell beendet oder die Dosis senkt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie Müdigkeit (sehr häufig) und Schwindel (häufig) verursachen. Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie müde sind oder es Ihnen schwindelig ist.

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