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Singulair Junior 5 mg Kautabletten

Singulair Junior 5 mg Kautabletten
PZN: 08758541
Menge: 50 St
Darreichung: Kautabletten
Marke:
Hersteller: MSD Sharp & Dohme GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 50,18 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 5 mg Montelukast
  • 5.19 mg Montelukast natrium
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das die Anbindung von bestimmten entzündungsfördernden Botenstoffen (Leukotrienen) blockiert. Leukotriene verursachen Verengungen und Schwellungen der Atemwege in den Lungen. Indem das Arzneimittel die Leukotriene hemmt, lindert es Beschwerden bei Asthma und trägt dazu bei, die Erkrankung unter Kontrolle zu bekommen.
  • Der Arzt hat das Präparat verordnet, um Asthmabeschwerden am Tag und in der Nacht vorzubeugen.
  • Es wird bei Patienten angewendet, deren Asthmabeschwerden mit der bisherigen Behandlung nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden können und die eine Zusatzbehandlung benötigen.
  • Das Präparat kann bei Patienten im Alter von 6 bis 14 Jahren auch anstelle von kortisonhaltigen Inhalationen (inhalativen Kortikoiden) unter folgenden Voraussetzungen angewendet werden:
    • wenn in letzter Zeit keine schwerwiegenden Asthmaanfälle auftraten, die mit Kortisontabletten behandelt werden mussten
    • wenn die Kinder nicht imstande sind, Kortikosteroide zu inhalieren.
  • Das Arzneimittel trägt auch zur Vorbeugung der Verengung der Atemwege bei, die durch körperliche Belastung ausgelöst wird.
  • Ihr Arzt wird die Anwendung nach den Asthmabeschwerden und dem Schweregrad des Asthmas bestimmen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei dem behandelnden Arzt oder einem Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Dosierung für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren:
    • Eine 5-mg-Kautablette einmal täglich am Abend.
    • Die Kautabletten sollten nicht unmittelbar mit Nahrung eingenommen werden. Die Kautabletten sollten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden.
  • Wenn Sie oder Ihr Kind das Präparat einnehmen, sollten keine anderen Arzneimittel mit demselben Wirkstoff (Montelukast) eingenommen werden.

 

  • Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt und fragen Sie ihn um Rat.
    • In den meisten Berichten zu Überdosierungen wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die Beschwerden, die am häufigsten bei Überdosierungen mit demselben Wirkstoff bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen auftraten, waren Bauchschmerzen, Schläfrigkeit, Durst, Kopfschmerzen, Erbrechen und übermäßige körperliche Aktivität.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben bzw. vergessen haben, Ihrem Kind das Präparat zu geben:
    • Wenden Sie das Arzneimittel wie verordnet an. Wenn eine Dosis vergessen wurde, setzen Sie bitte die Behandlung wie gewohnt mit einer Tablette einmal täglich fort. Nehmen oder geben Sie keinesfalls eine doppelte Dosis, um die versäumte Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie bzw. Ihr Kind vorhaben, die Behandlung abzubrechen:
    • Bedenken Sie dabei, dass das Arzneimittel Asthmabeschwerden nur dann wirksam lindern kann, wenn es fortlaufend angewendet wird. Daher sollte das Präparat unbedingt so lange eingenommen werden, wie es vom Arzt verordnet wurde.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie den behandelnden Arzt oder einen Apotheker.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Nehmen Sie bzw. Ihr Kind nur eine Kautablette einmal täglich ein, wie vom Arzt verordnet.
  • Das Arzneimittel sollte auch eingenommen werden, wenn Sie oder Ihr Kind keine Beschwerden oder einen akuten Asthmaanfall haben.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.
  • In klinischen Studien mit den Kautabletten wurden folgende Nebenwirkungen, die auf die Behandlung mit dem Präparat zurückgeführt wurden, häufig berichtet (bei mehr als 1 von 100 Behandelten und bei weniger als 1 von 10 Behandelten):
    • Kopfschmerzen
  • Zusätzlich wurden folgende Nebenwirkungen in klinischen Studien mit 10 mg Filmtabletten berichtet:
    • Bauchschmerzen
  • Diese Nebenwirkungen waren gewöhnlich nicht stark ausgeprägt und traten häufiger bei den Patienten auf, die das Präparat erhielten, als bei den Patienten, die ein Scheinmedikament (Plazebo) erhielten.
  • Den Häufigkeiten zu den unten aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)
  • Zusätzlich wurde Folgendes nach Markteinführung des Wirkstoffs berichtet:
    • Infektion der oberen Atemwege (sehr häufig)
    • erhöhte Blutungsneigung (selten)
    • allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens, wodurch Atemnot oder Schluckbeschwerden entstehen können (gelegentlich)
    • Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen wie verändertes Träumen einschließlich Alpträume, Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, Reizbarkeit, Angstgefühle, Ruhelosigkeit, Erregbarkeit einschließlich aggressiven oder feindseligen Verhaltens, Depression (gelegentlich), Zittern, Aufmerksamkeitsstörung, eingeschränktes Erinnerungsvermögen (selten), Halluzinationen, Desorientierung, Lebensmüdigkeit und entsprechendes Verhalten (sehr selten)
    • Schwindel, Benommenheit, Kribbeln und Taubheitsgefühl, Krampfanfälle (gelegentlich)
    • Herzklopfen (selten)
    • Nasenbluten (gelegentlich)
    • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen (häufig), trockener Mund, Verdauungsstörungen (gelegentlich)
    • erhöhte Leberwerte/Leberentzündung (Hepatitis) (sehr selten)
    • Ausschlag (häufig); Bluterguss, Juckreiz, Nesselausschlag (gelegentlich); empfindliche rote Knoten unter der Haut - meist an den Schienbeinen (Erythema nodosum); schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme), die ohne Vorwarnung auftreten können (sehr selten)
    • Gelenk- oder Muskelschmerz, Muskelkrämpfe (gelegentlich)
    • Fieber (häufig), Schwäche/Müdigkeit, Unwohlsein, Schwellungen (gelegentlich).
  • In sehr seltenen Fällen kann es bei Patienten mit Asthma während der Behandlung mit dem Wirkstoff Montelukast zu einer Kombination von Beschwerden wie grippeartiges Befinden, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen, Verschlechterung der Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag (Churg-Strauss-Syndrom) kommen. Sie müssen sich umgehend an Ihren Arzt wenden, wenn bei Ihnen eine oder mehrere dieser Beschwerden auftreten.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr über Nebenwirkungen wissen wollen oder wenn Sie bzw. Ihr Kind ungewöhnliche Beschwerden entwickeln, eine der aufgeführten Nebenwirkungen andauert oder sich verschlechtert oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
    • Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise des Präparates beeinflussen oder das Präparat kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen.
    • Bitte informieren Sie den behandelnden Arzt oder einen Apotheker über alle Arzneimittel einschließlich pflanzlicher und homöopathischer Mittel, die Sie bzw. Ihr Kind einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn sie nicht verschreibungspflichtig sind.
    • Teilen Sie dem behandelnden Arzt vor Beginn der Behandlung mit, wenn Sie bzw. Ihr Kind eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:
      • Phenobarbital (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
      • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen)
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Präparat sollte nicht unmittelbar mit Nahrung eingenommen werden. Die Kautabletten sollten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden.
Gegenanzeigen
  • Informieren Sie den behandelnden Arzt über alle Erkrankungen sowie über alle Allergien, die Sie oder Ihr Kind momentan haben oder schon einmal hatten.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie oder Ihr Kind
    • überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Montelukast oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Einnahme während der Schwangerschaft
    • Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie das Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird nach sorgfältiger Abwägung die Entscheidung treffen, ob eine Einnahme in der Schwangerschaft möglich ist.
  • Einnahme während der Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übertritt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie das Präparat einnehmen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Behandlung mit dem Arzneimittel ist erforderlich:
    • Wenn sich bei Ihnen bzw. bei Ihrem Kind die Asthmabeschwerden oder die Atmung verschlechtern, wenden Sie sich bitte sofort an den behandelnden Arzt.
    • Die Kautabletten zum Einnehmen sind nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle vorgesehen. Bei einem Asthmaanfall befolgen Sie bitte die Anweisungen des behandelnden Arztes für solche Situationen. Führen Sie immer die Notfallmedikation zur Inhalation für Asthmaanfälle mit sich.
    • Es ist wichtig, alle Asthmamedikamente einzunehmen, die der behandelnde Arzt verordnet hat. Das Präparat sollte nicht als Ersatz für andere Asthmamedikamente eingenommen werden, die der behandelnde Arzt Ihnen bzw. Ihrem Kind verordnet hat.
    • Allen Patienten, die mit Asthmamedikamenten behandelt werden, sollte bekannt sein, dass bei Auftreten einer Kombination verschiedener Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden muss. Zu diesen Beschwerden zählen zum Beispiel grippeartige Erkrankung, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen, Verschlechterung von Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag.
    • Sie bzw. Ihr Kind dürfen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure oder bestimmte andere Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (sogenannte nicht steroidale Antirheumatika [NSAR]) nicht einnehmen, wenn bekannt ist, dass sich das Asthma dadurch verschlechtert.
  • Anwendung bei Kindern
    • Für Kinder im Alter von 2 - 5 Jahren stehen 4 mg Kautabletten und alternativ ein 4 mg Granulat zur Verfügung.
    • Für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren stehen 5 mg Kautabletten zur Verfügung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Jedoch sind individuell verschiedene Reaktionen auf Arzneimittel möglich. Einige sehr selten berichtete Nebenwirkungen (wie Schwindel und Benommenheit) können bei manchen Patienten die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

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