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Singulair 10 mg Filmtabl.

Singulair 10 mg Filmtabl.
PZN: 08758564
Menge: 20 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: MSD Sharp & Dohme GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 26,72 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 10 mg Montelukast
  • 10.38 mg Montelukast natrium
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das die Anbindung von bestimmten entzündungsfördernden Botenstoffen (Leukotrienen) blockiert. Leukotriene verursachen Verengungen und Schwellungen der Atemwege in den Lungen und verursachen Symptome von Allergien. Indem das Arzneimittel die Leukotriene hemmt, lindert es Beschwerden bei Asthma, trägt dazu bei, die Erkrankung unter Kontrolle zu bekommen, und lindert Beschwerden bei jahreszeitlich bedingtem allergischen Schnupfen (saisonaler allergischer Rhinitis, auch als Heuschnupfen bezeichnet).
  • Der Arzt hat Ihnen das Präparat verordnet, um Asthmabeschwerden am Tag und in der Nacht vorzubeugen.
  • Das Arzneimittel wird bei Patienten angewendet, deren Asthmabeschwerden mit der bisherigen Behandlung nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden können und die eine Zusatzbehandlung benötigen.
  • Das Präparat trägt auch zur Vorbeugung der Verengung der Atemwege bei, die durch körperliche Belastung ausgelöst wird.
  • Es kann bei den Patienten, für die das Präparat bei Asthma angezeigt sind, auch Beschwerden bei jahreszeitlich bedingtem allergischen Schnupfen (saisonaler allergischer Rhinitis) lindern.
  • Der Arzt wird die Anwendung des Arzneimittels nach den Asthmabeschwerden und dem Schweregrad Ihres Asthmas bestimmen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Dosierung für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene:
    • Eine 10-mg-Filmtablette einmal täglich am Abend.
    • Die Filmtabletten können unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen werden.
  • Wenn Sie das Präparat einnehmen, sollten Sie keine anderen Arzneimittel mit demselben Wirkstoff (Montelukast) einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt und fragen Sie ihn um Rat.
    • In den meisten Berichten zu Überdosierungen wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die Beschwerden, die am häufigsten bei Überdosierungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen auftraten, waren Bauchschmerzen, Schläfrigkeit, Durst, Kopfschmerzen, Erbrechen und übermäßige körperliche Aktivität.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Nehmen Sie das Arzneimittel wie verordnet ein. Wenn Sie Ihre Dosis vergessen haben, setzen Sie bitte die Behandlung wie gewohnt mit einer Tablette einmal täglich fort. Nehmen Sie keinesfalls eine doppelte Dosis, um die versäumte Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie vorhaben, die Behandlung abzubrechen:
    • Bedenken Sie dabei, dass das Arzneimittel Ihre Asthmabeschwerden nur dann wirksam lindern kann, wenn Sie es fortlaufend einnehmen. Daher sollten Sie das Präparat unbedingt so lange einnehmen, wie es vom Arzt verordnet wurde.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie den behandelnden Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Nehmen Sie nur eine Tablette einmal täglich ein, wie vom Arzt verordnet.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel auch ein, wenn Sie keine Beschwerden oder einen akuten Asthmaanfall haben.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.
  • In klinischen Studien mit dem Arzneimittel wurden folgende Nebenwirkungen, die auf die Behandlung mit dem Präparat zurückgeführt wurden, häufig berichtet (bei mehr als 1 von 100 Behandelten und bei weniger als 1 von 10 Behandelten):
    • Bauchschmerzen
    • Kopfschmerzen
  • Diese Nebenwirkungen waren gewöhnlich nicht stark ausgeprägt und traten häufiger bei den Patienten auf, die das Präparat erhielten, als bei den Patienten, die ein Scheinmedikament (Plazebo) erhielten.
  • Den Häufigkeiten zu den unten aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)
  • Zusätzlich wurde Folgendes nach Markteinführung des Wirkstoffs berichtet:
    • Infektion der oberen Atemwege (sehr häufig)
    • erhöhte Blutungsneigung (selten)
    • allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens, wodurch Atemnot oder Schluckbeschwerden entstehen können (gelegentlich)
    • Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen wie verändertes Träumen einschließlich Alpträume, Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, Reizbarkeit, Angstgefühle, Ruhelosigkeit, Erregbarkeit einschließlich aggressiven oder feindseligen Verhaltens, Depression (gelegentlich), Zittern, Aufmerksamkeitsstörung, eingeschränktes Erinnerungsvermögen (selten), Halluzinationen, Desorientierung, Lebensmüdigkeit und entsprechendes Verhalten (sehr selten)
    • Schwindel, Benommenheit, Kribbeln und Taubheitsgefühl, Krampfanfälle (gelegentlich)
    • Herzklopfen (selten)
    • Nasenbluten (gelegentlich)
    • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen (häufig), trockener Mund, Verdauungsstörungen (gelegentlich)
    • erhöhte Leberwerte/Leberentzündung (Hepatitis) (sehr selten)
    • Ausschlag (häufig); Bluterguss, Juckreiz, Nesselausschlag (gelegentlich); empfindliche rote Knoten unter der Haut - meist an den Schienbeinen (Erythema nodosum); schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme), die ohne Vorwarnung auftreten können (sehr selten)
    • Gelenk- oder Muskelschmerz, Muskelkrämpfe (gelegentlich)
    • Fieber (häufig), Schwäche/Müdigkeit, Unwohlsein, Schwellungen (gelegentlich).
  • In sehr seltenen Fällen kann es bei Patienten mit Asthma während der Behandlung mit dem Wirkstoff Montelukast zu einer Kombination von Beschwerden wie grippeartiges Befinden, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen, Verschlechterung der Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag (Churg-Strauss-Syndrom) kommen. Sie müssen sich umgehend an Ihren Arzt wenden, wenn bei Ihnen eine oder mehrere dieser Beschwerden auftreten.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr über Nebenwirkungen wissen wollen oder wenn Sie ungewöhnliche Beschwerden entwickeln, eine der aufgeführten Nebenwirkungen andauert oder sich verschlechtert oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
    • Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise des Präparates beeinflussen oder das Präparat kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen.
    • Bitte informieren Sie den behandelnden Arzt oder einen Apotheker über alle Arzneimittel einschließlich pflanzlicher und homöopathischer Mittel, die Sie einnehmen oder anwenden, auch wenn sie nicht verschreibungspflichtig sind.
    • Teilen Sie dem behandelnden Arzt vor Beginn der Behandlung mit dem Präparat mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:
      • Phenobarbital (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
      • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen)
      • Gemfibrozil (Arzneimittel zur Behandlung hoher Plasma-Lipidspiegel)
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die Filmtabletten können unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen werden.
Gegenanzeigen
  • Informieren Sie den behandelnden Arzt über alle Erkrankungen sowie über alle Allergien, die Sie momentan haben oder schon einmal hatten.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
    • überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Montelukast oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Einnahme während der Schwangerschaft
    • Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie das Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird nach sorgfältiger Abwägung die Entscheidung treffen, ob eine Einnahme des Präparates in der Schwangerschaft möglich ist.
  • Einnahme während der Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übertritt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie das Präparat einnehmen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:
    • Wenn Ihre Asthmabeschwerden oder Ihre Atmung sich verschlechtern, wenden Sie sich bitte sofort an den behandelnden Arzt.
    • Die Filmtabletten zum Einnehmen sind nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle vorgesehen. Bei einem Asthmaanfall befolgen Sie bitte die Anweisungen des behandelnden Arztes für solche Situationen. Führen Sie immer Ihre Notfallmedikation zur Inhalation für Asthmaanfälle mit sich.
    • Es ist wichtig, alle Asthmamedikamente einzunehmen, die der behandelnde Arzt verordnet hat. Das Präparat sollte nicht als Ersatz für andere Asthmamedikamente eingenommen werden, die der behandelnde Arzt Ihnen verordnet hat.
    • Allen Patienten, die mit Asthmamedikamenten behandelt werden, sollte bekannt sein, dass bei Auftreten einer Kombination verschiedener Beschwerden wie grippeartiger Erkrankung, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen, Verschlechterung von Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag ein Arzt aufgesucht werden muss.
    • Sie dürfen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure oder bestimmte andere Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (sogenannte nicht steroidale Antirheumatika [NSAR]) nicht einnehmen, wenn bekannt ist, dass sich Ihr Asthma dadurch verschlechtert.
  • Anwendung bei Kindern
    • Für Kinder im Alter von 2 - 5 Jahren stehen 4 mg Kautabletten und alternativ ein 4 mg Granulat zur Verfügung.
    • Für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren stehen 5 mg Kautabletten zur Verfügung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Jedoch sind individuell verschiedene Reaktionen auf Arzneimittel möglich. Einige sehr selten unter dem Präparat berichtete Nebenwirkungen (wie Schwindel und Benommenheit) können bei manchen Patienten die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

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