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LETROZOL Winthrop 2,5 mg Filmtabletten

LETROZOL Winthrop 2,5 mg Filmtabletten
PZN: 08761307
Menge: 30 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Zentiva Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

30 St

100 St

€ 33,03 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2.5 mg Letrozol
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Aromatasehemmer. Dies bedeutet, dass das Arzneimittel bestimmte im Körper vorkommende und als Aromatasen bezeichnete Enzyme hemmt. Diese Enzyme sind an der Bildung bestimmter weiblicher Sexualhormone im Organismus, darunter beispielsweise Östrogen, maßgeblich beteiligt. Durch Hemmung dieser Enzyme bewirkt das Arzneimittel eine Abnahme der Östrogenmenge im Körper.
  • Das Arzneimittel ist angezeigt zur Behandlung des Brustkrebses bei Frauen, bei denen das Tumorwachstum von bestimmten weiblichen Sexualhormonen (Östrogenen) abhängt (und deren Tumor daher als Östrogenrezeptor-positiv bezeichnet wird).
  • Das Arzneimittel wird folgendermaßen angewendet:
    • Begleitende (adjuvante) Behandlung des primären Brustkrebses bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren).
    • Erweiterte begleitende (adjuvante) Behandlung des primären Brustkrebses bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren) und die zuvor bereits 5 Jahre lang eine begleitende (adjuvante) Standardbehandlung mit Tamoxifen (einem anderen Mittel gegen Brustkrebs) erhalten haben.
    • Erstbehandlung des fortgeschrittenen Brustkrebses bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren).
    • Behandlung des fortgeschrittenen Brustkrebses, nachdem dieser wieder aufgetreten oder weiter gewachsen ist bei Frauen, die keine Monatsblutungen mehr haben (nach den Wechseljahren) oder bei denen dieser Zustand durch eine Behandlung künstlich herbeigeführt wurde (postmenopausaler Status) und die bereits zuvor mit einem anderen Arzneimittel behandelt wurden, das die Wirkung bestimmter weiblicher Sexualhormone (Östrogene) auf das Tumorwachstum unterdrückt (einem so genannten Antiöstrogen).
    • Bei Patientinnen, bei denen das Tumorwachstum nicht von bestimmten weiblichen Sexualhormonen (Östrogenen) abhängt (und deren Tumor daher als Östrogenrezeptor-negativ bezeichnet wird), ist die Wirksamkeit des Arzneimittels nicht belegt.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Die übliche Dosis des Arzneimittels ist 1 Tablette einmal täglich mit einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit.
    • Kinder oder Jugendliche
      • Für die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine relevante Indikationsstellung.
    • Ältere Patientinnen (ab 65 Jahren)
      • Frauen ab 65 Jahren können das Arzneimittel in derselben Dosierung einnehmen wie andere erwachsene Patientinnen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel bitte täglich so lange ein, wie Ihnen dies von Ihrem Arzt verordnet wird. Die Behandlung muss unter Umständen über Monate oder sogar Jahre fortgesetzt werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Klinik um Rat. Zeigen Sie dabei die Packung mit den Tabletten.
    • Über einzelne Fälle einer Überdosierung mit Letrozol wurde berichtet. Ein spezifisches Gegengift (Antidot) ist nicht bekannt. Daher erfolgt die Behandlung einer Überdosierung symptomatisch.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie Ihre Behandlung fort und nehmen Ihre nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Setzen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da es sich bei der Behandlung mit dem Arzneimittel um eine Langzeittherapie handelt. Wenn Sie im Zusammenhang mit der Anwendung des Arzneimittels Probleme haben, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Einnahme einmal täglich mit einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die folgenden unter der Behandlung mit Letrozol beobachteten Nebenwirkungen sind vorwiegend leicht bis mäßiggradig ausgeprägt. Die meisten Nebenwirkungen stehen im Zusammenhang mit einem Östrogenmangel (z. B. Hitzewallungen).
    • Wenn es bei Ihnen zu einem Schwächegefühl, zu Lähmungserscheinungen oder Gefühllosigkeit in einem Arm, Bein oder einer anderen Körperpartie, zu Koordinationsstörungen, Übelkeit oder Sprech- oder Atemschwierigkeiten (Anzeichen für eine Hirnstörung, z. B. einen Schlaganfall) kommt,
    • Wenn es bei Ihnen zu plötzlich auftretenden beklemmenden Schmerzen in der Brustgegend oder zu Kurzatmigkeit oder Knöchelschwellungen (Anzeichen für eine Herzstörung) kommt,
    • Wenn es bei Ihnen zu Atemschwierigkeiten, Schmerzen in der Brustgegend, Bewusstseinsverlust, Herzrasen, einer bläulichen Verfärbung der Haut oder plötzlich auftretenden Schmerzen in einem Arm oder Bein (Fuß) (Anzeichen für eine mögliche Bildung eines Blutgerinnsels) kommt,
    • Wenn es bei Ihnen zu einer Schwellung und Rötung entlang einer Vene kommt, die äußerst druckschmerzempfindlich bzw. bereits bei der geringsten Berührung schmerzhaft ist,
    • Wenn es bei Ihnen zu starkem Fieber, Schüttelfrost oder Mundgeschwüren infolge eines Infekts kommt (zu geringe Zahl an weißen Blutkörperchen),
    • Wenn es bei Ihnen zu ausgeprägtem, anhaltendem verschwommenem Sehen kommt,
    • setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen: bei mehr als 1 von 10 Behandelten
    • vermehrtes Schwitzen,
    • Gelenkschmerzen,
    • Hitzewallungen, Müdigkeit (einschließlich Energie- und Kraftlosigkeit und Schwächegefühl).
  • Häufige Nebenwirkungen: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gewichtszunahme,
    • Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall,
    • Haarausfall, Hautausschlag (mit Hautrötung, Flecken oder Pusteln, Abschilferung und/oder Blasenbildung der Haut),
    • Muskel- und Knochenschmerzen, Knochenschwund (Osteoporose), Knochenbrüche,
    • verminderter Appetit, gesteigerter Appetit, erhöhte Cholesterinwerte im Blut,
    • allgemeines Unwohlsein, Anschwellen der Beine oder Füße aufgrund von Wassereinlagerungen,
    • Depression.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Gewichtsverlust,
    • Herzklopfen (Palpitationen), Herzrasen (Tachykardie),
    • Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie); dadurch steigt das Infektionsrisiko, verminderte Blutzufuhr zum Gehirn, Empfindungsstörungen (einschließlich Kribbeln [Ameisenlaufen] und herabgesetzte Empfindungen für Berührungsreize), Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Gedächtnisstörungen, Geschmacksstörungen,
    • Trübung der Augenlinse mit Beeinträchtigung des Sehvermögens (grauer Star), Augenreizung, verschwommenes Sehen,
    • Kurzatmigkeit,
    • Bauchschmerzen, Entzündung der Mundschleimhaut, Mundtrockenheit,
    • vermehrtes Wasserlassen,
    • Hautjucken oder trockene Haut, Nesselsucht,
    • Gelenkentzündung (Arthritis),
    • generalisierte Schwellungen durch Wassereinlagerung,
    • Harnwegsinfekte,
    • Tumorschmerzen (nicht bei begleitender [adjuvanter] und erweiterter begleitender [adjuvanter] Therapie),
    • anfallsartig auftretende Schmerzen im Brustbereich und Herzinfarkt (ischämische kardiale Ereignisse), entzündete Blutgefäße (einschließlich oberflächlicher und tiefer Venen mit Gerinnselbildung), Blutdruckanstieg,
    • Fieber, trockene Schleimhäute, Durstgefühl,
    • Änderungen der Leberenzymwerte,
    • Blutungen aus der Scheide, Ausfluss, trockene Scheide, Brustschmerzen,
    • Angststörungen (einschließlich Nervosität und Reizbarkeit),
    • Husten,
  • Seltene Nebenwirkungen: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Schlaganfall, Blutgerinnsel in Lungengefäßen (Lungenembolie), Blutgerinnsel in Arterien (arterielle Thrombose).
  • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Gewebeschwellung (Angiödem), schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion)
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Letrozol
    • wenn Sie noch Monatsblutungen haben (prämenopausaler endokriner Status).
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen, da dieses Arzneimittel Ihr Kind schädigen könnte.
    • Da das Arzneimittel nur für Frauen nach den Wechseljahren empfohlen wird, treffen die Anwendungsbeschränkungen hinsichtlich Schwangerschaft und Stillzeit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf Sie zu.
    • Wenn bei Ihnen das Ausbleiben der Monatsblutungen aber noch nicht lange zurückliegt, muss Ihr Arzt mit Ihnen über die Notwendigkeit einer Verhütung sprechen, da Sie immer noch schwanger werden könnten.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist (Kreatinin-Clearance weniger als 30 ml/min), da hier keine relevanten klinischen Erfahrungen vorliegen.
    • wenn Sie an einer leichten bis mittelschweren oder schweren Lebererkrankung leiden, da hier keine relevanten klinischen Erfahrungen vorliegen.
    • wenn Sie an Knochenschwund (Osteoporose) leiden oder bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankung besteht oder wenn es bei Ihnen in der Vergangenheit zu Knochenbrüchen gekommen ist. In diesem Fall führt Ihr Arzt vor Behandlungsbeginn und in regelmäßigen Abständen unter der Therapie Knochendichtemessungen durch. Gegebenenfalls beginnt Ihr Arzt bei Ihnen mit einer Behandlung zur Therapie oder Vorbeugung des Knochenschwunds (Osteoporose) und überwacht Sie dabei engmaschig.
  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung des Arzneimittels als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Unter dem Arzneimittel ist nicht damit zu rechnen, dass Ihre Fahrtüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Allerdings kann es bei manchen Patientinnen gelegentlich zu Müdigkeit, Schwindel oder Schläfrigkeit kommen. In diesem Fall dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.

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