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LAMIVUDIN/ZID AUROB150/300

LAMIVUDIN/ZID AUROB150/300
PZN: 08767729
Menge: 60 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Aurobindo Pharma GmbH
€ 479,80 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 300 mg Zidovudin
  • 150 mg Lamivudin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung der HIV (humanes Immundefizienz-Virus)-Infektion bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt.
  • Das Präparat enthält zwei Wirkstoffe, die zur Behandlung der HIV-Infektion angewendet werden: Lamivudin und Zidovudin. Diese Wirkstoffe gehören zu einer Gruppe von antiretroviralen Arzneimitteln, die nukleosidanaloge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTIs) genannt werden.
  • Das Arzneimittel kann Ihre HIV-Infektion nicht vollständig heilen; es senkt die Viruslast in Ihrem Körper und hält sie auf einem niedrigen Wert. Es steigert auch die CD4-Zellzahl in Ihrem Blut. CD4-Zellen sind eine Art von weißen Blutkörperchen, die Ihrem Körper beim Kampf gegen Infektionen helfen.
  • Nicht jeder spricht gleich auf die Behandlung mit dem Präparat an. Ihr Arzt wird die Wirksamkeit Ihrer Behandlung überwachen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt
  • Das Präparat hilft, Ihre Erkrankung unter Kontrolle zu halten. Es ist erforderlich, dass Sie es regelmäßig jeden Tag einnehmen, um eine Verschlechterung Ihrer Erkrankung zu verhindern. Es können nach wie vor andere Infektionen oder Erkrankungen, die mit der HIV-Infektion in Zusammenhang stehen, auftreten.
  • Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt und beenden Sie die Einnahme des Präparates nicht, ohne vorher den Rat Ihres Arztes eingeholt zu haben.
  • Wie viel ist einzunehmen?
    • Erwachsene und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg
      • Die übliche Dosis beträgt 1 Tablette zweimal täglich.
      • Nehmen Sie die Tabletten zu den üblichen Zeiten ein, wobei ungefähr 12 Stunden zwischen den Einnahmen der beiden Tabletten liegen sollten.
    • Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 21 kg und 30 kg
      • Die übliche Anfangsdosis beträgt eine halbe (1/2) Tablette am Morgen und eine ganze Tablette am Abend.
    • Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 14 kg und 21 kg
      • Die übliche Anfangsdosis beträgt eine halbe (1/2) Tablette am Morgen und eine halbe (1/2) Tablette am Abend.
    • Kinder mit einem Körpergewicht unter 14 kg sollten Lamivudin und Zidovudin (die Wirkstoffe des Präparates) als getrennte Darreichungsformen entsprechend einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich zu viel eingenommen haben, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder nehmen Sie mit der nächsten Notfallaufnahme Kontakt auf, um weiteren Rat einzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie daran denken, ein. Setzen Sie dann die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Wasser ein. Die Tabletten können mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden.
  • Falls Sie die Tabletten nicht schlucken können, können Sie diese auch zerkleinern, mit einer kleinen Menge an Nahrung oder Flüssigkeit vermischen und die gesamte Dosis unmittelbar danach einnehmen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn Sie wegen einer HIV-Infektion behandelt werden, kann man nicht immer mit Sicherheit sagen, ob ein aufgetretenes Symptom eine durch das Präparat oder durch andere gleichzeitig eingenommene Arzneimittel bedingte Nebenwirkung ist, oder durch die HIV-Erkrankung selbst verursacht wird. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes informieren.
  • Neben den nachfolgend für das Präparat aufgeführten Nebenwirkungen können sich auch andere Erkrankungen unter einer HIV-Kombinationstherapie entwickeln.
  • Es ist wichtig, dass Sie die weiter unten stehenden Informationen unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIV-Kombinationstherapie" lesen.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen
    • Diese können mehr als 1 von 10 Personen betreffen.
      • Kopfschmerzen
      • Übelkeit.
  • Häufige Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 Person von 10 betreffen.
      • Erbrechen
      • Durchfall
      • Magenschmerzen
      • Appetitlosigkeit
      • Schwindelgefühl
      • Müdigkeit, Kraftlosigkeit
      • Fieber (erhöhte Körpertemperatur)
      • allgemeines Unwohlsein
      • Schlafstörungen
      • Muskelschmerzen und -beschwerden
      • Gelenkschmerzen
      • Husten
      • gereizte oder laufende Nase
      • Hautausschlag
      • Haarausfall.
    • Häufige, in Bluttests erkennbare Nebenwirkungen sind:
      • niedrige Anzahl roter (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (Neutropenie oder Leukopenie)
      • Anstieg bestimmter Leberenzyme
      • eine erhöhte Konzentration an Bilirubin (ein in der Leber hergestellter Stoff) im Blut, der Ihre Haut gelb erscheinen lassen kann.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 Person von 100 betreffen.
      • Atemlosigkeit
      • Blähungen
      • Juckreiz
      • Muskelschwäche.
    • Eine gelegentliche, in Bluttests erkennbare Nebenwirkung ist:
      • eine Abnahme der Blutzellen, die für die Blutgerinnung wichtig sind (Thrombozytopenie) oder aller Blutzellen (Panzytopenie).
  • Seltene Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 Person von 1.000 betreffen.
      • schwerwiegende allergische Reaktion, die Schwellungen des Gesichts, der Zunge und des Rachens verursachen kann, die wiederum zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen führen können
      • Lebererkrankungen wie Gelbsucht, Lebervergrößerung oder Fettleber, Leberentzündung (Hepatitis)
      • Laktatazidose (siehe nächster Abschnitt „Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIV-Kombinationstherapie")
      • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
      • Brustschmerzen; Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)
      • Krampfanfälle
      • Angstgefühl oder Depression, Konzentrationsschwäche, Schläfrigkeit
      • Verdauungsstörungen, Geschmacksstörungen
      • Farbveränderungen Ihrer Nägel und Ihrer Haut, oder Farbflecken in Ihrem Mund
      • Grippeähnliche Symptome - Schüttelfrost und Schwitzen
      • Kribbeliges Gefühl an der Haut („Ameisenkribbeln")
      • Schwächegefühl der Gliedmaßen
      • Zerfall von Muskelgewebe
      • Taubheit
      • Häufiges Wasserlassen
      • Vergrößerung der Brust bei männlichen Patienten.
    • Seltene, in Bluttests erkennbare Nebenwirkungen sind:
      • Anstieg eines Enzyms namens Amylase
      • eine Störung der Produktion neuer roter Blutzellen im Knochenmark (Erythroblastopenie).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 Person von 10.000 betreffen.
    • Eine sehr seltene, in Bluttests erkennbare Nebenwirkung ist:
      • eine Störung der Produktion neuer roter Blutzellen im Knochenmark (aplastische Anämie).
  • Sollten bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIV-Kombinationstherapie
    • Eine Kombinationstherapie mit dem Präparat kann andere Erkrankungen während der HIV-Behandlung hervorrufen.
  • Alte Infektionen können wieder aufflammen
    • Personen mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) haben ein schwaches Immunsystem und können daher mit höherer Wahrscheinlichkeit schwere Infektionen entwickeln (opportunistische Infektionen). Wenn diese Personen mit der Behandlung beginnen, können alte, versteckte Infektionen wieder aufflammen und Anzeichen und Symptome einer Entzündung verursachen. Diese Symptome werden wahrscheinlich durch die Verbesserung der körpereigenen Immunantwort verursacht, da der Körper versucht, diese Infektionen zu bekämpfen.
    • Neben opportunistischen Infektionen können auch Autoimmunerkrankungen auftreten (eine Krankheit, die auftritt, wenn das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift), nachdem Sie mit der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion begonnen haben.
    • Autoimmunerkrankungen können auch erst viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Bitte informieren Sie sofort Ihren Arzt, um die notwendige Behandlung zu erhalten, wenn Sie Symptome einer Infektion bemerken oder andere Symptome wie Muskelschwäche, eine Schwäche, die in den Händen und Füßen beginnt und aufwärts zum Rumpf fortschreitet, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivität.
    • Wenn bei Ihnen irgendwelche Symptome einer Infektion unter der Behandlung mit dem Präparat auftreten:
      • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Nehmen Sie keine anderen Arzneimittel gegen die Infektion ohne Anweisung Ihres Arztes ein.
  • Ihre Körperform kann sich ändern:
    • Personen unter einer HIV-Kombinationstherapie können eine Veränderung ihrer Körperform durch eine veränderte Fettverteilung beobachten:
      • Verlust von Fett an Beinen, Armen und im Gesicht.
      • Zusätzliche Fettzunahme am Bauch (Bauchraum), an den Brüsten oder um innere Organe.
      • Fettgeschwülste, die am Nacken auftreten können (auch Stiernacken genannt).
    • Die Ursache dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf Ihre Gesundheit sind derzeit nicht bekannt. Wenn Sie Veränderungen Ihrer Körperform bemerken:
      • Informieren Sie Ihren Arzt.
  • Eine Laktatazidose ist eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung
    • Einige Personen können unter der Behandlung mit dem Präparat oder anderen Arzneimitteln wie dieses (NRTIs) eine Erkrankung entwickeln, die als Laktatazidose bezeichnet wird und gleichzeitig mit einer Lebervergrößerung auftritt.
    • Eine Laktatazidose wird durch eine Erhöhung der Milchsäure im Körper verursacht. Sie tritt selten auf; falls sie auftritt, entwickelt sie sich üblicherweise nach einigen Monaten der Behandlung. Sie kann lebensbedrohlich sein und zum Versagen innerer Organe führen. Eine Laktatazidose tritt mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Personen mit Lebererkrankungen oder bei Übergewichtigen (sehr starkes Übergewicht), besonders bei Frauen, auf.
    • Anzeichen einer Laktatazidose beinhalten:
      • tiefes, beschleunigtes Atmen, Atemschwierigkeiten
      • Schläfrigkeit
      • Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Gliedmaßen
      • Übelkeit oder Erbrechen
      • Bauchschmerzen.
    • Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung auf Anzeichen für eine Laktatazidose hin überwachen. Wenn Sie eines der oben aufgeführten Symptome an sich beobachten, oder ein anderes Sie beunruhigendes Symptom:
      • Suchen Sie schnellstmöglich Ihren Arzt auf.
  • Sie können Probleme mit Ihren Knochen haben
    • Bei einigen Personen, die eine Kombinationsbehandlung gegen HIV erhalten, kann sich eine als Osteonekrose bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Bei dieser Erkrankung können Teile des Knochengewebes infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens absterben. Diese Erkrankung können Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit bekommen:
      • wenn sie eine Kombinationsbehandlung bereits über einen langen Zeitraum einnehmen
      • wenn sie zusätzlich antientzündliche Arzneimittel, die Kortikosteroide genannt werden, einnehmen
      • wenn sie Alkohol trinken
      • wenn ihr Immunsystem sehr schwach ist
      • wenn sie übergewichtig sind.
  • Anzeichen einer Osteonekrose können sein:
    • Gelenksteife
    • Gelenkbeschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter)
    • Schwierigkeiten bei Bewegungen.
    • Wenn Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken:
      • Informieren Sie Ihren Arzt.
  • Andere, in Bluttests erkennbare Nebenwirkungen sind:
    • Eine HIV-Kombinationstherapie kann außerdem verursachen:
      • erhöhte Milchsäurewerte im Blut, die in seltenen Fällen zu einer Laktatazidose führen können.
      • erhöhte Zucker- und Fettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) im Blut
      • Insulinresistenz (falls Sie zuckerkrank sind, müssen Sie gegebenenfalls Ihre Insulindosis ändern, um Ihren Blutzucker zu kontrollieren).
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Denken Sie daran, Ihren Arzt oder Apotheker zu informieren, wenn Sie mit der Einnahme eines neuen Arzneimittels beginnen, während Sie dieses Präparat einnehmen.
    • Diese Arzneimittel sollten nicht zusammen mit dem Präparat angewendet werden:
      • andere Lamivudin-enthaltende Arzneimittel, zur Behandlung der HIV-Infektion oder der Hepatitis-B-Infektion
      • Emtricitabin, zur Behandlung der HIV-Infektion
      • Stavudin oder Zalcitabin, zur Behandlung der HIV-Infektion
      • Ribavirin oder über die Vene verabreichtes Ganciclovir, zur Behandlung viraler Infektionen
      • hohe Dosen von Cotrimoxazol, einem Antibiotikum
      • Cladribin, zur Behandlung der Haarzell-Leukämie.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden.
    • Einige Arzneimittel können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, oder können Nebenwirkungen verstärken.
    • Dazu gehören:
      • Natriumvalproat, zur Behandlung von Epilepsien
      • Interferon, zur Behandlung viraler Infektionen
      • Pyrimethamin, zur Behandlung von Malaria und anderen parasitären Infektionen
      • Dapson, zur Vorbeugung einer Lungenentzündung und zur Behandlung von Hautinfektionen
      • Fluconazol oder Flucytosin, zur Behandlung von Pilzinfektionen wie Candida
      • Pentamidin oder Atovaquon, zur Behandlung parasitärer Infektionen wie PCP
      • Amphotericin oder Cotrimoxazol, zur Behandlung von Pilzinfektionen und bakteriellen Infektionen
      • Probenecid, zur Behandlung von Gicht oder ähnlichen Zuständen, auch bei gemeinsamer Gabe mit einigen Antibiotika zur Verbesserung von deren Wirksamkeit
      • Methadon, zur Heroinsubstitution
      • Vincristin, Vinblastin oder Doxorubicin, zur Krebsbehandlung.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.
  • Wechselwirkungen einiger Arzneimittel mit dem Präparat
    • Zu diesen gehören:
      • Clarithromycin, ein Antibiotikum
        • Wenn Sie Clarithromycin einnehmen, nehmen Sie Ihre Dosis mindestens 2 Stunden vor oder nach der Einnahme dieses Arzneimittels ein.
      • Phenytoin, zur Behandlung von Epilepsien.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Phenytoin einnehmen. Ihr Arzt kann eine engmaschigere Überwachung für erforderlich halten, während Sie das Präparat einnehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Lamivudin oder Zidovudin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie eine sehr geringe Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie) oder sehr geringe Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie) haben.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, schwanger werden oder eine Schwangerschaft planen, müssen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um mit ihm die möglichen Nebenwirkungen sowie den Nutzen und die Risiken Ihrer antiretroviralen Behandlung für Sie und Ihr Kind zu besprechen.
    • Das Präparat und ähnliche Arzneimittel können Nebenwirkungen bei ungeborenen Kindern hervorrufen. Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, kann Ihr Kind zusätzlichen Kontrolluntersuchungen (einschließlich Blutuntersuchungen) unterzogen werden, um eine normale Entwicklung sicherzustellen.
    • Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga (Arzneimittel wie dieses Präparat) eingenommen haben, haben ein verringertes Risiko, mit HIV infiziert zu werden. Dieser Nutzen ist größer als das Risiko, Nebenwirkungen zu erleiden.
  • Stillzeit
    • HIV-infizierte Frauen dürfen ihre Kinder nicht stillen, da die HIV-Infektion über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden kann.
    • Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen:
      • Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt darüber.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Einige Personen, die das Präparat oder andere HIV-Kombinationstherapien einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen. Sie sollten sich dieser zusätzlichen Risiken bewusst sein:
      • wenn Sie jemals eine Lebererkrankung hatten, einschließlich einer Hepatitis B oder C (falls Sie an einer Hepatitis-B-Infektion leiden, setzen Sie das Präparat keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da Sie einen Hepatitis-Rückfall erleiden könnten)
      • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden
      • wenn Sie stark übergewichtig sind (insbesondere wenn Sie weiblichen Geschlechts sind)
      • wenn Sie Diabetiker sind und Insulin benötigen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft. Ihr Arzt wird entscheiden, ob diese Wirkstoffe für Sie geeignet sind. In diesen Fällen können zusätzliche Kontrolluntersuchungen einschließlich Blutkontrollen bei Ihnen erforderlich sein, solange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen.
  • Achten Sie auf wichtige Symptome
    • Bei einigen Personen, die Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion einnehmen, können andere - auch schwerwiegende - Erkrankungen auftreten. Sie sollten wissen, auf welche wichtigen Anzeichen und Symptome Sie achten müssen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Schützen Sie andere Menschen
    • Die HIV-Infektion wird durch Sexualkontakt mit einem Infizierten oder durch Übertragung von infiziertem Blut (z. B. durch gemeinsame Verwendung von Injektionsnadeln) verbreitet. Die Behandlung mit dem Präparat verhindert nicht, dass Sie HIV auf andere Menschen übertragen können. Um andere Menschen vor einer Infektion mit HIV zu schützen:
      • Verwenden Sie ein Kondom bei oralem oder sonstigem (penetrativem) Geschlechtsverkehr.
      • Riskieren Sie keine Übertragung durch Blut - teilen Sie z. B. keine Injektionsnadeln mit anderen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann dazu führen, dass Ihnen schwindlig wird, auch können andere Nebenwirkungen auftreten, die Ihre Aufmerksamkeit verringern können.
    • Führen Sie kein Fahrzeug und bedienen sie keine Maschinen, es sei denn, Sie fühlen sich hierzu in der Lage.

Ihre letzten Aktivitäten

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