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PRADAXA 150 mg Hartkapseln

PRADAXA 150 mg Hartkapseln
PZN: 08797446
Menge: 10 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Alternative Packungsgrößen:
€ 26,79 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel PRADAXA 150 mg Hartkapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 112.67 mg Dabigatran
  • 150 mg Dabigatran etexilat
  • 172.96 mg Dabigatran etexilat mesilat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Dabigatranetexilat enthält. Es wirkt über die Blockade einer körpereigenen Substanz, die an der Bildung von Blutgerinnseln beteiligt ist.
  • Es ist ein Arzneimittel, das bei erwachsenen Patienten mit Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) und zusätzlichen Risikofaktoren das Risiko verringert, durch die Bildung von Blutgerinnseln eine Verstopfung von Blutgefäßen im Gehirn oder im Körper zu erleiden. Es ist ein blutverdünnendes Arzneimittel, welches das Risiko einer Bildung von Blutgerinnseln verringert.
  • Es ist ein Arzneimittel, das angewendet wird, um Blutgerinnsel in den Beinvenen und der Lunge zu behandeln und einer erneuten Bildung von Blutgerinnseln in den Beinvenen und der Lunge vorzubeugen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Tagesdosis beträgt 300 mg (eingenommen als 1 Kapsel zu 150 mg zweimal pro Tag).
  • Wenn Sie 80 Jahre oder älter sind, ist die empfohlene Tagesdosis 220 mg (eingenommen als 1 Kapsel zu 110 mg zweimal pro Tag).
  • Wenn Sie ein Verapamil enthaltendes Arzneimittel einnehmen, sollten Sie mit einer reduzierten Tagesdosis von 220 mg (eingenommen als 1 Kapsel zu 110 mg zweimal pro Tag) behandelt werden, da bei Ihnen sonst ein höheres Blutungsrisiko besteht.
  • Wenn bei Ihnen ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine Tagesdosis von 220 mg verschreiben (eingenommen als 1 Kapsel zu 110 mg zweimal pro Tag).
  • Umstellung der gerinnungshemmenden Behandlung
    • Umstellung von einer Behandlung mit diesem Arzneimittel auf eine durch Injektion gegebene gerinnungshemmende Behandlung:
      • Beginnen Sie eine Behandlung mit injizierbaren gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Heparin) erst nach Ablauf von 12 Stunden nach der letzten Einnahme.
    • Umstellung von einer durch Injektion gegebenen gerinnungshemmenden Behandlung auf eine Behandlung mit diesem Arzneimittel:
      • Beginnen Sie mit der Einnahme 0 - 2 Stunden bevor Ihre nächste Injektion fällig wäre.
    • Umstellung auf blutverdünnende Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Phenprocoumon):
      • Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird bestimmen, wann Sie eine Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten beginnen können.
    • Umstellung von blutverdünnenden Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Phenprocoumon) auf dieses Arzneimittel:
      • Beenden Sie die Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten. Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird bestimmen, wann Sie mit der Behandlung beginnen können.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als empfohlen, können Sie ein erhöhtes Blutungsrisiko haben. Ihr Arzt kann zur Abschätzung des Blutungsrisikos einen Bluttest durchführen.
    • Verständigen Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben. Wenn es zu einer Blutung kommt, kann eine chirurgische Behandlung oder die Gabe von Bluttransfusionen erforderlich sein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Eine vergessene Dosis kann bis 6 Stunden vor der nächsten vorgesehenen Dosis eingenommen werden. Eine vergessene Dosis sollte ausgelassen werden, wenn die verbleibende Zeit bis zur nächsten vorgesehenen Dosis kürzer als 6 Stunden ist. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Nehmen Sie das Arzneimittel genau nach Anweisung ein. Brechen Sie die Einnahme nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Wenn die Einnahme abgebrochen wird, kann sich bei Patienten nach chirurgischem Hüft- oder Kniegelenksersatz das Risiko für eine Bildung von Blutgerinnseln erhöhen, bzw. bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen das Risiko für eine Verstopfung von Blutgefäßen im Gehirn oder im Körper.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser, um die Freisetzung im Magen zu gewährleisten. Sie dürfen die Kapseln nicht zerbrechen oder kauen und den Kapselinhalt nicht ausleeren, weil dies das Risiko für Blutungen erhöhen kann.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Das Präparat beeinflusst die Blutgerinnung; die meisten Nebenwirkungen äußern sich daher in Form von Blutergüssen oder Blutungen.
  • Größere oder starke Blutungen können auftreten und stellen die schwerwiegendsten Nebenwirkungen dar. Unabhängig vom Blutungsort können diese zu Beeinträchtigungen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen oder sogar zum Tode führen. Manchmal sind diese Blutungen nicht offensichtlich erkennbar.
  • Wenn Sie eine Blutung bemerken, die nicht von alleine stoppt oder wenn Sie Anzeichen für eine besonders starke Blutung (außergewöhnliches Schwächegefühl, Müdigkeit, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen oder eine unerklärliche Schwellung) wahrnehmen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.
  • Ihr Arzt wird dann möglicherweise entscheiden, Sie eingehender zu überwachen oder Ihnen andere Arzneimittel zu verordnen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie eine schwere allergische Reaktion, die Schwierigkeiten beim Atmen oder Schwindel verursacht, bemerken.
  • Nachfolgend sind die möglichen Nebenwirkungen, entsprechend der Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens, aufgeführt.
  • Vorbeugung einer Verstopfung von Blutgefäßen im Gehirn oder im Körper durch Blutgerinnsel, die sich bei Herzrhythmusstörungen entwickeln
    • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • es kann zu Blutungen aus Nase, Magen, Darm, Penis/Vagina oder Harntrakt (einschließlich Rosa- bis Rotfärbung des Urins) oder unter der Haut kommen
      • Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen
      • Bauchschmerzen oder Magenschmerzen
      • Magenverstimmung
      • häufiger weicher oder wässriger Stuhlgang
      • Übelkeit
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Blutungen
      • es kann zu Blutungen aus Hämorrhoiden, in den Enddarm oder im Gehirn kommen
      • Bildung eines Blutergusses
      • blutiger Husten oder blutgefärbter Auswurf
      • Abnahme der Anzahl der Blutplättchen im Blut
      • Abnahme der Menge an Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) im Blut
      • allergische Reaktion
      • plötzliche Veränderung der Farbe und des Aussehens der Haut
      • Juckreiz
      • Magen- oder Darmgeschwür (einschließlich eines Geschwürs der Speiseröhre)
      • Entzündung der Speiseröhre und des Magens
      • Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre (Reflux-Krankheit)
      • Erbrechen
      • Schluckbeschwerden
      • von der Norm abweichende Leberwerte
    • Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • es kann zu Blutungen in ein Gelenk, nach einer Operation, nach einer Verletzung, aus der Einstichstelle einer Injektion oder aus der Eintrittsstelle eines Venenkatheters kommen
      • schwere allergische Reaktion, die Schwierigkeiten beim Atmen oder Schwindel verursacht
      • schwere allergische Reaktion, die eine Schwellung von Gesicht oder Hals verursacht
      • Hautausschlag mit dunkelroten, erhabenen, juckenden Pusteln aufgrund einer allergischen Reaktion
      • Abnahme des Anteils roter Blutkörperchen im Blut
      • erhöhte Leberenzym-Werte
      • Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht)
    • Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Schwierigkeiten beim Atmen oder keuchende Atmung
  • Behandlung von Blutgerinnseln in den Beinvenen und der Lunge sowie Vorbeugung einer erneuten Bildung von Blutgerinnseln in den Beinvenen und/oder der Lunge
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Nasenbluten, Magen- oder Darmblutungen, Blutungen aus dem Enddarm, dem Penis/der Vagina oder dem Harntrakt (einschließlich Blut im Urin mit Rosa- bis Rotfärbung) oder unter der Haut
      • Verdauungsstörungen
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Blutungen
      • Blutungen in ein Gelenk oder nach einer Verletzung
      • Blutungen aus Hämorrhoiden
      • Abfall der Anzahl der roten Blutkörperchen
      • Bildung eines Blutergusses
      • Bluthusten oder blutiger Auswurf
      • allergische Reaktion
      • plötzliche Veränderung der Farbe und des Aussehens der Haut
      • Juckreiz
      • Magen- oder Darmgeschwür
      • Entzündung der Speiseröhre und des Magens
      • Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre (Reflux-Krankheit)
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Bauchschmerzen oder Magenschmerzen
      • häufiger weicher oder wässriger Stuhlgang
      • von der Norm abweichende Leberfunktionswerte
      • erhöhte Leberenzym-Werte
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Blutungen aus einer Operationswunde, der Einstichstelle einer Injektion oder der Eintrittsstelle eines Venenkatheters, Blutungen im Gehirn
      • Abnahme der Anzahl der Blutplättchen im Blut
      • schwere allergische Reaktion, die Atemprobleme oder Schwindel verursacht
      • schwere allergische Reaktion mit Anschwellen des Gesichts oder des Rachens
      • Hautausschlag mit dunkelroten, erhabenen, juckenden Pusteln aufgrund einer allergischen Reaktion
      • Schluckbeschwerden
      • Abnahme des Anteils roter Blutkörperchen im Blut
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Atemprobleme oder keuchende Atmung
      • Abnahme der Menge an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin)
      • Abnahme der Anzahl roter Blutkörperchen im Blut
      • Gelbfärbung der Haut oder der Augen aufgrund einer Leberschädigung oder Bluterkrankung
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • In einer klinischen Studie gab es mehr Herzanfälle bei einer Behandlung mit diesem Arzneimittel als bei einer Behandlung mit Warfarin. Die Gesamtzahl an Herzanfällen war niedrig.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, z. B.:
      • Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen (z. B. Warfarin, Phenprocoumon, Heparin, Clopidogrel, Prasugrel, Ticagrelor, Rivaroxaban)
      • entzündungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (z. B. Acetylsalicylsäure)
      • Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel gegen Depressionen)
      • Antidepressiva (hier: selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder selektive Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahme-Hemmer)
      • Rifampicin oder Clarithromycin (Antibiotika)
      • Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (z. B. Amiodaron, Dronedaron, Chinidin oder Verapamil)
      • Wenn Sie ein Verapamil enthaltendes Arzneimittel einnehmen, sollten Sie mit einer reduzierten Tagesdosis von 220 mg (eingenommen als 1 Kapsel zu 110 mg zweimal pro Tag) behandelt werden, da bei Ihnen sonst ein höheres Blutungsrisiko besteht. Dieses Präparat und Verapamil enthaltende Arzneimittel sollten zum gleichen Zeitpunkt eingenommen werden.
      • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol), ausgenommen Arzneimittel gegen Pilzinfektionen zur Anwendung auf der Haut
      • Arzneimittel, die die Abstoßungsreaktion nach einer Organtransplantation verhindern (z. B. Tacrolimus, Ciclosporin)
      • antivirale Arzneimittel gegen AIDS (z. B. Ritonavir)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Phenytoin)
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Dabigatranetexilat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist.
    • wenn Sie gegenwärtig bluten.
    • wenn Sie an einer Erkrankung eines Körperorgans leiden, die das Risiko einer schweren Blutung erhöht.
    • wenn bei Ihnen eine erhöhte Blutungsneigung besteht. Diese kann angeboren sein, aus ungeklärter Ursache auftreten oder durch andere Arzneimittel verursacht werden.
    • wenn Sie eine schwer eingeschränkte Leberfunktion oder eine möglicherweise lebensbedrohliche Lebererkrankung haben.
    • wenn Sie Ketoconazol oder Itraconazol einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen).
    • wenn Sie Ciclosporin einnehmen (ein Arzneimittel, das die Abstoßungsreaktion nach einer Organtransplantation verhindert).
    • wenn Sie Dronedaron einnehmen. Dronedaron ist ein Arzneimittel, das Ihren unregelmäßigen Herzschlag verhindern soll.
    • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Sie vor der Ausbildung von Blutgerinnseln schützt (z. B. Warfarin, Rivaroxaban, Apixaban oder Heparin) außer bei einem Wechsel der blutgerinnungshemmenden Behandlung oder wenn bei Ihnen ein venöser oder arterieller Zugang vorliegt, durch den Heparin geleitet wird, um die Durchgängigkeit zu erhalten.
    • wenn Sie eine künstliche Herzklappe erhalten haben.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Die Wirkungen des Arzneimittels auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind sind nicht bekannt.
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt teilt Ihnen mit, dass dies unbedenklich ist. Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, sollten Sie vermeiden, schwanger zu werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Stillzeit
    • Sie sollten nicht stillen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Sie müssen gegebenenfalls auch während der Behandlung Ihren Arzt zu Rate ziehen, wenn Sie Symptome feststellen oder operiert werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer Störung oder Krankheit leiden oder gelitten haben, insbesondere wenn diese in der folgenden Liste aufgeführt ist:
      • Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, die mit einer Veränderung der Blutwerte einhergeht, wird die Anwendung nicht empfohlen.
      • Wenn Sie ein erhöhtes Blutungsrisiko haben, wie möglicherweise in den folgenden Situationen:
        • wenn bei Ihnen kürzlich Blutungen aufgetreten sind.
        • wenn bei Ihnen im vergangenen Monat eine Biopsie (chirurgische Entnahme von Gewebe) durchgeführt worden ist.
        • wenn Sie eine schwere Verletzung erlitten haben (z. B. einen Knochenbruch, eine Kopfverletzung oder jegliche Verletzung, die chirurgisch behandelt werden muss).
        • wenn Sie an einer Entzündung der Speiseröhre oder des Magens leiden.
        • wenn Sie an Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre leiden (Reflux-Krankheit).
        • wenn Sie Arzneimittel erhalten, die das Blutungsrisiko erhöhen könnten, wie z. B. Aspirin (Acetylsalicylsäure), Clopidogrel, Ticagrelor.
        • wenn Sie entzündungshemmende Arzneimittel einnehmen, wie z. B. Diclofenac, Ibuprofen, Piroxicam.
        • wenn Sie an einer Herzentzündung (bakterielle Endokarditis) leiden.
        • wenn Sie wissen, dass Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, oder Sie an Austrocknung leiden (Symptome wie Durstgefühl oder das Ausscheiden von geringen Mengen dunkel gefärbtem [konzentriertem] Urin).
        • wenn Sie älter als 75 Jahre sind.
        • wenn Sie nicht mehr als 50 kg wiegen.
      • Wenn Sie schon einmal einen Herzanfall hatten oder bei Ihnen Erkrankungen, die das Risiko für einen Herzanfall erhöhen, festgestellt wurden.
      • Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist. Das Arzneimittel muss dann vorübergehend abgesetzt werden, weil das Blutungsrisiko während und kurz nach einer Operation erhöht ist. Wenn möglich, sollte das Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor einer Operation abgesetzt werden. Wenn bei Ihnen ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht, wird Ihr Arzt die Behandlung möglicherweise noch früher absetzen.
      • Wenn Sie sich einer nicht geplanten Operation unterziehen müssen. Wenn möglich, sollten zwischen der letzten Einnahme und der Operation mindestens 12 Stunden liegen.
      • Wenn die Operation nicht aufgeschoben werden kann, besteht möglicherweise ein erhöhtes Blutungsrisiko. Ihr Arzt wird das Blutungsrisiko gegen die Dringlichkeit der Operation abwägen.
      • Wenn bei Ihnen ein Schlauch (Katheter), in den Rücken eingeführt wird:
        • Es besteht die Möglichkeit, dass ein Schlauch in Ihren Rücken eingeführt wird, z. B. für eine Narkose oder zur Schmerzlinderung während oder nach der Operation. Falls Ihnen das Arzneimittel gegeben wird, nachdem der Katheter entfernt wurde, wird Ihr Arzt Sie regelmäßig untersuchen.
      • Wenn Sie während der Behandlung stürzen oder sich verletzen, besonders wenn Sie sich den Kopf stoßen, begeben Sie sich bitte sofort in medizinische Behandlung. Sie müssen gegebenenfalls von einem Arzt untersucht werden, da möglicherweise ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keine bekannte Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

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