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DUOTRAV Augentropfen

Abbildung ähnlich
PZN: 00890494
Menge: 2.5 ml
Darreichung: Augentropfen
Marke:
Hersteller: Alcon Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

2.5 ml

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€ 31,74 19

inkl. MwSt. und Versand

(1.269,60 € / 100 ml)
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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.04 mg Travoprost
  • 5 mg Timolol
  • 6.83 mg Timolol hydrogenmaleat
Indikation/Anwendung
  • Bei dem Präparat handelt es sich um eine Kombination zweier Wirkstoffe (Travoprost und Timolol). Travoprost ist ein Prostaglandin-Analogon. Es verbessert den Abfluss des Kammerwassers und senkt damit den Druck im Auge. Timolol ist ein Betablocker, der die Kammerwasserbildung im Auge verringert. Beide Wirkstoffe ergänzen sich in der Absenkung des Augeninnendrucks.
  • Das Arzneimittel ist zur Behandlung eines erhöhten Drucks im Auge von erwachsenen einschließlich älteren Patienten bestimmt. Dieser Druck kann eine Erkrankung namens Glaukom hervorrufen.
Dosierung
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • 1 Tropfen einmal täglich in das betroffene Auge oder die betroffenen Augen tropfen - abends oder morgens, immer zur gleichen Tageszeit.
  • Wenden Sie das Arzneimittel nur dann an beiden Augen an, wenn Ihr Arzt dies angeordnet hat. Wenden Sie das Präparat so lange an, wie von Ihrem Arzt verordnet.

 

  • Wenn Sie zuviel angewendet haben,
    • spülen Sie das Auge mit lauwarmem Wasser aus.
    • Tropfen Sie nicht mehr nach, bis es Zeit für die nächste planmäßige Anwendung ist.

 

  • Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben,
    • setzen Sie die Behandlung mit der nächsten planmäßigen Anwendung fort. Tropfen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die versäumte Dosis nachzuholen. Die Dosierung sollte einen Tropfen täglich in das/die betroffene(n) Auge(n) nicht übersteigen.

 

  • Wenn Sie die Behandlung abbrechen,
    • ohne vorher Ihren Arzt zu informieren, ist Ihr Augeninnendruck nicht mehr kontrolliert, was zu Sehverlust führen kann.

 

  • Wenn Sie zusätzlich andere Augentropfen anwenden,
    • lassen Sie zwischen der Anwendung des Präparates und anderen Augentropfen mindestens 5 Minuten vergehen.

 

  • Haben Sie weitere Fragen zu diesem Arzneimittel, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Wenden Sie das Arzneimittel ausschließlich zum Eintropfen in Ihre Augen an.
  • Nehmen Sie die Flasche und legen Sie einen Spiegel bereit.
  • Waschen Sie Ihre Hände.
  • Schrauben Sie die Kappe ab.
  • Halten Sie die Flasche mit der Spitze nach unten zwischen dem Daumen und den Fingern.
  • Beugen Sie den Kopf zurück. Ziehen Sie das Augenlid mit einem sauberen Finger nach unten, bis ein Spalt zwischen Lid und Auge entsteht. Tropfen Sie hier ein.
  • Bringen Sie dazu die Tropferspitze nahe an das Auge heran. Verwenden Sie einen Spiegel, wenn dies das Eintropfen erleichtert.
  • Berühren Sie jedoch weder das Auge, das Augenlid noch die Augenumgebung oder andere Oberflächen mit der Tropferspitze, da sonst Keime in die Tropfen gelangen können.
  • Üben Sie sanften Druck auf die Flasche aus, so dass sich ein Tropfen löst.
  • Nachdem Sie das Präparat angewendet haben, drücken Sie mit einem Finger 2 Minuten lang auf den Augenwinkel neben der Nase. Das verhindert, dass das Arzneimittel in den übrigen Körper gelangt.
  • Wenn Sie die Tropfen für beide Augen verwenden, wiederholen Sie die Schritte am anderen Auge.
  • Verschließen Sie die Flasche sofort nach Gebrauch wieder fest.
  • Öffnen Sie jeweils nur eine Flasche zur selben Zeit.
  • Sollte ein Tropfen nicht ins Auge gelangt sein, tropfen Sie nach.
  • Wenn Sie zusätzlich andere Augentropfen anwenden, lassen Sie zwischen der Anwendung des Präparates und anderen Augentropfen mindestens 5 Minuten vergehen.
  • Wenn Sie weiche Kontaktlinsen tragen, nehmen Sie die Kontaktlinsen heraus, bevor Sie die Augentropfen anwenden. Setzen Sie die Kontaktlinsen frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Außer bei stark ausgeprägten Reaktionen können Sie die Behandlung fortsetzen. Wenn Sie besorgt sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Setzen Sie die Anwendung nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (Diese können bei mehr als 1 von 10 Anwendern auftreten)
    • Auswirkungen auf das Auge:
      • Rötung der Augen.
  • Häufige Nebenwirkungen (Diese können bei bis zu 1 von 10 Anwendern auftreten)
    • Auswirkungen auf das Auge:
      • Entzündung der Augenoberfläche mit oberflächlichen Schädigungen, Augenschmerzen, Verschwommensehen, anomales Sehvermögen, trockenes Auge, Augenjuckreiz, Augenbeschwerden,klin. Zeichen und Symptome einer Augenreizung (z. B. Brennen, Stechen).
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (Diese können bei bis zu 1 von 100 Anwendern auftreten)
    • Auswirkungen auf das Auge:
      • Entzündung der Augenoberfläche, Entzündung der Augenlider, geschwollene Bindehaut, verstärktes Wimpernwachstum, Entzündung der Regenbogenhaut (Iris), Entzündung der Augen, Lichtempfindlichkeit, herabgesetztes Sehvermögen, Augenmüdigkeit, Augenallergie, Augenschwellung, verstärkter Tränenfluss, Farbveränderung des Augenlids.
    • Allgemeine Nebenwirkungen:
      • Medikamentenüberempfindlichkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, erhöhter oder verminderter Blutdruck, Kurzatmigkeit, verstärkter Haarwuchs, Schleimfluss in den Nasenrachenraum, Hautentzündungen und Juckreiz,verlangsamter Herzschlag.
  • Seltene Nebenwirkungen: (Diese können bei bis zu 1 von 1000 Anwendern auftreten)
    • Auswirkungen auf das Auge:
      • Dünnerwerden der Augenoberfläche, Entzündung der Meibomschen Drüsen, gerissene Blutgefäße im Augeninneren, Lidrandverkrustungen, ungewöhnlich positionierte Wimpern, ungewöhnliches Wimpernwachstum.
    • Allgemeine Nebenwirkungen:
      • Nervosität, unregelmäßiger Herzschlag, Haarausfall, Stimmerkrankungen, Atemprobleme, Husten, Halsreizungen, Ausschläge, anomale Blutwerte (Leber), Hautverfärbung, Dunklerwerden der Haut, Durst, Erschöpfung, unangenehmes Gefühl in der Nase, Urinverfärbungen, Schmerzen in Armen und Beinen.
  • Nebenwirkungshäufigkeit nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Auswirkungen auf das Auge:
      • Erschlaffung der Augenlider (führt dazu, dass die Augen halb geschlossen bleiben).
    • Allgemeine Nebenwirkungen:
      • Hautausschlag, Herzversagen, Brustschmerzen, Schlaganfall, Ohnmacht, Depression, Asthma, erhöhter Herzschlag, Taubheits- oder Kribbelgefühl, Herzstolpern (Palpitationen), Schwellungen der unteren Gliedmaßen, schlechtes Geschmacksempfinden.
  • Weitere Nebenwirkungen:
    • Dieses Arzneimittel ist ein Kombinationspräparat aus zwei Wirkstoffen. Wie bei anderen am Auge angewandten Arzneimitteln gelangen Travoprost und Timolol (ein Betablocker) ins Blut. Dabei können ähnliche unerwünschte Wirkungen wie bei Betablockern auftreten, die intravenös und/oder über den Mund (oral) aufgenommen werden. Die Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen ist bei lokaler Gabe am Auge geringer als beispielsweise bei der Aufnahme über den Mund oder nach Injektion. Die folgenden aufgeführten Nebenwirkungen beinhalten Reaktionen innerhalb der Klasse der am Auge angewandten Betablocker:
      • Auswirkungen auf das Auge: Augenlidentzündung, Hornhautentzündung, Ablösung der Gefäßschicht unterhalb der Netzhaut nach einem Filtrationseingriff, was Sehstörungen verursachen kann, verminderte Hornhautempfindlichkeit, Hornhauterosion (Schädigung der vorderen Schicht des Augapfels), Doppeltsehen, Veränderung der Farbe der Regenbogenhaut (Iris).
    • Allgemeine Nebenwirkungen:
      • Herz und Kreislauf: niedrige Herzfrequenz, Herzstolpern (Palpitationen), Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), Veränderungen des Herzschlagrhythmus oder der Herzfrequenz, Herzkrankheit mit Kurzatmigkeit und Schwellungen der Füße und Beine durch Flüssigkeitsansammlungen (dekompensierte Herzinsuffizienz), eine bestimmte Form der Herzrhythmusstörung, Herzinfarkt, niedriger Blutdruck, Raynaud-Phänomen, kalte Hände und Füße, verminderte Blutversorgung des Gehirns.
      • Atmung: Verengung der Atemwege in den Lungen (insbesondere bei Patienten mit einer solchen Vorerkrankung), Atembeschwerden, verstopfte Nase.
      • Nervensystem und Allgemeinerkrankungen: Schlafstörungen (Insomnie), Albträume, Gedächtnisverlust, verminderte Kraft und Energie.
      • Magen und Darm: Geschmacksstörungen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, trockener Mund, Unterleibsschmerzen, Erbrechen.
      • Allergie: allergische Reaktionen am ganzen Körper einschließlich Schwellungen unter der Haut, die auch im Gesicht und den Extremitäten auftreten können. Dabei können sich die Atemwege verengen, was zu Schluck- und Atembeschwerden führen kann. Ausschlag lokal oder am ganzen Körper. Juckreiz, schwere lebensbedrohliche allergische Reaktion.
      • Haut: weiß bis silberfarben aussehender Hautausschlag (psoriasiformer Ausschlag) oder Verschlechterung eines Hautausschlages, Hautabschälungen.
      • Muskeln: verstärkte klinische Zeichen und Symptome einer Muskelkrankheit (Myasthenia gravis), ungewöhnliche Empfindungen wie Kribbeln, Muskelschwäche/Muskelermüdung, Muskelschmerzen, die nicht durch körperliche Anstrengung verursacht sind.
      • Fortpflanzung: sexuelle Funktionsstörungen (sexuelle Dysfunktion), verringertes sexuelles Verlangen (Libido).
      • Stoffwechsel: niedriger Blutzucker.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Präparat kann mit anderen Arzneimitteln, einschließlich anderer Augentropfen zur Glaukombehandlung, die Sie anwenden, wechselwirken. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, Herzbehandlung einschließlich Quinidin (wird zur Behandlung von Herzerkrankungen und einiger Malariaformen verwendet), Diabetesbehandlung oder Antidepressiva wie Fluoxetin und Paroxetin anwenden oder beabsichtigen, solche Arzneimittel anzuwenden.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder vor Kurzem angewendet haben, einschließlich der Arzneimittel, die Sie ohne Rezept gekauft haben.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegenüber Travoprost, Prostaglandinen, Timolol, Betablockern oder einem der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Sie jetzt Atemprobleme haben oder in der Vergangenheit hatten wie z. B. Asthma, schwere chronisch obstruktive Bronchitis (schwere Lungenerkrankung, die zu Keuchen, Atemschwierigkeiten und/oder lang anhaltendem Husten führen kann) oder andere Probleme mit der Atmung
    • wenn Sie starken Heuschnupfen haben
    • wenn Sie verlangsamten Herzschlag, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen (unregelmäßige Herzschläge) haben
    • wenn Ihre Hornhaut getrübt ist.
  • Wenn einer der Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt um Rat.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hat dies so angewiesen.
    • Wenn die Möglichkeit besteht, dass sie schwanger werden könnten, müssen Sie während der Behandlung ein zuverlässiges Verhütungsmittel benutzen.
  • Stillzeit
    • Wenden Sie das Präparat nicht an, wenn Sie stillen. Das Arzneimittel kann in die Milch übertreten.
    • Fragen Sie vor der Anwendung jeglicher Arzneimittel während der Stillzeit Ihren Arzt um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn Sie jetzt erkrankt sind - oder in der Vergangenheit erkrankt waren - an:
      • Koronarer Herzkrankheit (mit Symptomen wie Schmerzen oder Engegefühl des Brustkorbs, Kurzatmigkeit oder Ersticken), Herzversagen, niedrigem Blutdruck.
      • Beeinträchtigungen der Herzfrequenz, beispielsweise langsamem Herzschlag.
      • Atembeschwerden, Asthma oder chronisch obstruktive Lungenkrankheit.
      • Erkrankungen mit mangelhafter Durchblutung (beispielsweise Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom).
      • Diabetes, da Timolol die klinischen Zeichen und Symptome von niedrigem Blutzucker verschleiern kann.
      • Überaktivität der Schilddrüse, da Timolol die klinischen Zeichen und Symptome einer Schilddrüsenerkrankung verschleiern kann.
      • Informieren Sie Ihren Arzt vor einer Operation, dass Sie das Präparat anwenden, da Timolol die Wirkung mancher Arzneimittel, die bei der Narkose verwendet werden, verändern kann.
      • Myasthenia gravis (chronische neuromuskuläre Schwäche)
      • Sollten bei Ihnen während der Anwendung des Präparates, egal aus welchen Gründen, schwere allergische Reaktionen auftreten (Hautausschlag, Augenrötung und Augenjucken), kann eine Adrenalinbehandlung weniger wirksam sein. Bitte informieren Sie daher Ihren Arzt darüber, dass Sie das Präparat verwenden, wenn Sie andere Arzneimittel bekommen sollen.
      • Wenn Sie wegen des Grauen Stars (Katarakt) operiert worden sind, informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
      • Wenn Sie eine Augenentzündung haben oder hatten, reden Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat anwenden.
      • Das Präparat kann die Farbe Ihrer Iris (der farbige Teil Ihres Auges) verändern. Diese Veränderung ist möglicherweise dauerhaft.
      • Unter Anwendung des Arzneimittels kann die Länge, Dicke, Farbe und/oder Anzahl Ihrer Wimpern zunehmen. Auch kann es ungewöhnliches Haarwachstum auf Ihren Augenlidern bewirken.
      • Travoprost kann durch die Haut in den Körper gelangen und sollte daher von schwangeren Frauen oder Frauen, die schwanger werden wollen, nicht angewandt werden. Falls das Medikament auf die Haut gelangt, waschen Sie es daher sofort gründlich ab.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel sollte von Kindern und Heranwachsenden unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Kurz nach dem Eintropfen werden Sie möglicherweise leicht verschwommen sehen.
    • Daher sollten Sie nicht Auto fahren bzw. keine Maschinen bedienen, bis dies abgeklungen ist.

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