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EUROTERE 20 mg/ml Konz.z.Herst.e.Inf.Loesung

EUROTERE 20 mg/ml Konz.z.Herst.e.Inf.Loesung
PZN: 08914202
Menge: 4 ml
Darreichung: Infusionslösungskonzentrat
Marke:
Hersteller: Lapharm GmbH
€ 783,86 19

inkl. MwSt. und Versand

(19.596,50 € / 100 ml)
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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 80 mg Docetaxel
Indikation/Anwendung
  • Docetaxel ist eine Substanz, die aus Eibennadeln gewonnen wird.
  • Docetaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Arzneimittel, die gegen Krebs wirksam sind.
  • Es wurde von Ihrem Arzt zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten Formen von Lungenkrebs (nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom), Prostatakarzinom, Magenkarzinom oder Kopf-Hals-Tumoren verschrieben:
    • Für die Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs kann Docetaxel entweder alleine oder in Kombination mit Doxorubicin, Trastuzumab oder Capecitabin verabreicht werden.
    • Für die Behandlung von Brustkrebs im frühen Stadium unter Beteiligung von Lymphknoten kann Docetaxel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid verabreicht werden.
    • Für die Behandlung von Lungenkrebs kann Docetaxel entweder alleine oder in Kombination mit Cisplatin verabreicht werden.
    • Für die Behandlung des Prostatakarzinoms wird Docetaxel in Kombination mit Prednison oder Prednisolon gegeben.
    • Für die Behandlung des metastasierten Magenkarzinoms wird Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil gegeben.
    • Für die Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren wird Docetaxel Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil gegeben.
Dosierung
  • Übliche Dosis
    • Die Dosis ist abhängig von Ihrem Körpergewicht und Ihrer generellen Konstitution. Ihr Arzt wird Ihre Körperoberfläche in Quadratmeter (m²) berechnen und die Dosierung, die Sie erhalten sollen, festlegen.
  • Häufigkeit der Anwendung
    • Normalerweise sollten Sie Ihre Infusion einmal alle 3 Wochen erhalten.
  • Ihr Arzt kann die Menge und Häufigkeit der Dosierungen abhängig von Ihrem Blutbild, Ihrem Allgemeinzustand und Ihrem Ansprechen verändern.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, insbesondere beim Auftreten von Durchfall, Entzündungen im Mundbereich, Taubheitsgefühl oder einem Gefühl von Kribbeln, Fieber, und geben Sie ihm die Ergebnisse Ihrer Bluttests. Solche Informationen erlauben es ihm zu entscheiden, ob eine Dosisreduktion notwendig ist. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Krankenhaus-Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal verabreicht.
  • Hinweise zur und Art der Anwendung
    • Docetaxel wird als Infusion in eine Ihrer Venen gegeben (intravenöse Anwendung). Die Infusion dauert etwa eine Stunde. Während dieser Zeit bleiben Sie im Krankenhaus.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Ihr behandelnder Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und die möglichen Risiken und Nutzen der Behandlung erläutern.
  • Für die Häufigkeitsangaben der möglichen, unten aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien definiert: sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10); häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100); gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000); selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000); sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • Die häufigsten Nebenwirkungen allein sind: eine Abnahme der roten oder weißen Blutzellen, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen im Mundbereich, Durchfall und Müdigkeit.
  • Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
  • Während der Infusion im Krankenhaus können folgende allergische Reaktionen auftreten:
    • Hitzewallung, Hautreaktionen, Juckreiz
    • Gefühl der Brustenge, Atembeschwerden
    • Fieber oder Schüttelfrost
    • Rückenschmerzen
    • Niedriger Blutdruck
  • Weitere schwere Reaktionen können auftreten.
  • Das Krankenhauspersonal wird Ihren Zustand während der Behandlung engmaschig überwachen. Informieren Sie das Krankenhauspersonal sofort, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.
  • In der Zeit zwischen den Infusionen kann Folgendes eintreten, und die Häufigkeit kann mit der Kombination der Arzneimittel, die eingenommen werden, variieren:
  • Sehr häufig:
    • Infektionen, Verminderung der Anzahl roter (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (wichtig für die Infektionsabwehr) und Blutplättchen
    • Fieber: Wenn Sie Fieber haben, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren.
    • Allergische Reaktionen wie oben beschrieben
    • Appetitverlust (Anorexie)
    • Schlaflosigkeit
    • Gefühllosigkeit, Gefühl von Nadelstichen oder Schmerzen in den Gelenken oder Muskeln
    • Kopfschmerzen
    • Geschmacksveränderungen
    • Augenentzündungen oder vermehrtes Tränen der Augen
    • Schwellung aufgrund gestörten Lymphabflusses
    • Kurzatmigkeit
    • Nasenausfluss; Entzündung des Rachens und der Nase; Husten
    • Nasenbluten
    • Entzündungen im Mund
    • Magenstörungen, einschließlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Verstopfung
    • Bauchschmerzen
    • Verdauungsstörungen
    • Haarverlust (in den meisten Fällen sollte der normale Haarwuchs wiederkehren)
    • Rötung und Schwellung Ihrer Handflächen oder Fußsohlen, die eine Ablösung der Haut verursachen können (dies kann ebenfalls an den Armen, im Gesicht oder am Körper auftreten)
    • Veränderungen in der Farbe der Nägel, die sich nachfolgend ablösen können
    • Muskelschmerzen und Schmerzen; Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen
    • Veränderung oder Ausbleiben der Regelblutung
    • Schwellung der Hände, Füße, Beine
    • Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome
    • Gewichtszunahme oder -verlust
  • Häufig:
    • Mundcandidiasis (Pilzbefall im Mund)
    • Austrocknung
    • Schwindel
    • Beeinträchtigtes Hörvermögen
    • Abfall des Blutdrucks, unregelmäßige Herzschläge oder Herzrasen
    • Herzversagen
    • Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre)
    • Mundtrockenheit
    • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
    • Blutung
    • Anstieg der Leberenzyme (daher die Notwendigkeit regelmäßiger Bluttests)
  • Gelegentlich:
    • Ohnmachtsanfälle
    • Hautreaktionen, Phlebitis (Venenentzündung) und Schwellung an der Injektionsstelle
    • Entzündung des Dickdarms, des Dünndarms; Darmdurchbruch
    • Blutgerinnsel
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Krankenhaus-Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Krankenhaus-Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, da Docetaxel oder andere Arzneimittel dann nicht so gut wie erwartet wirken und bei Ihnen mit größerer Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen auftreten könnten.
    • Die Wirkung anderer Arzneimittel kann durch den Alkohol in diesem Arzneimittel verändert werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf Ihnen nicht gegeben werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Docetaxel oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • wenn die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu gering ist,
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Docetaxel darf nicht verabreicht werden, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für eindeutig erforderlich.
    • Sie dürfen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht schwanger werden und müssen während der Therapie eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, da Docetaxel dem ungeborenen Kind schaden kann. Wenn Sie während Ihrer Behandlung schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt verständigen.
  • Fruchtbarkeit
    • Wenn Sie als Mann behandelt werden, werden Sie darauf hingewiesen, während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung, kein Kind zu zeugen und sich vor der Therapie hinsichtlich einer Spermakonservierung beraten zu lassen, da Docetaxel die männliche Fortpflanzungsfähigkeit verändern kann.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen während Ihrer Behandlung nicht stillen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vor jeder Behandlung müssen Sie sich einem Bluttest unterziehen, um feststellen zu lassen, ob Sie ausreichend Blutzellen und eine entsprechende Leberfunktion haben, um Docetaxel erhalten zu können. Im Falle einer Beeinträchtigung der weißen Blutzellen können bei Ihnen Fieber oder Infektionen auftreten.
    • Sie werden gebeten, einen Tag vor der Verabreichung eine Prämedikation einzunehmen, die aus einem oralen Kortikosteroid wie Dexamethason besteht, und dies für einen oder 2 weitere Tage fortzusetzen, um bestimmte unerwünschte Wirkungen, insbesondere allergische Reaktionen und Flüssigkeitseinlagerungen (Anschwellen der Hände, Füße, Beine und Gewichtszunahme), die nach der Infusion können, möglichst gering zu halten.
    • Während der Behandlung können Ihnen andere Arzneimittel zur Aufrechterhaltung der Zahl Ihrer Blutzellen verabreicht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit und zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

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