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LEVETIRACETAM Zentiva 750 mg Filmtabletten

LEVETIRACETAM Zentiva 750 mg Filmtabletten
PZN: 09199322
Menge: 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Zentiva Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 58,42 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 750 mg Levetiracetam
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).
  • Das Arzneimittel wird angewendet:
    • allein, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung partieller Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Patienten ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde,
    • als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie von:
      • partiellen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Patienten ab einem Alter von 12 Jahren,
      • myoklonischen Anfällen bei Patienten ab einem Alter von 12 Jahren mit juveniler myoklonischer Epilepsie,
      • primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen bei Patienten ab einem Alter von 12 Jahren mit idiopathischer generalisierter Epilepsie.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Nehmen Sie bitte die Anzahl der Tabletten gemäß der Anordnung Ihres Arztes ein.
  • Monotherapie
    • Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 16 Jahre):
      • Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1.000 mg und 3.000 mg täglich.
      • Zu Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel wird Ihr Arzt Ihnen zunächst für zwei Wochen eine niedrigere Dosis verschreiben, bevor Sie die niedrigste für Sie geeignete Dosis erhalten.
  • Zusatzbehandlung
    • Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) ab 50 kg Körpergewicht:
      • Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1.000 mg und 3.000 mg täglich.
    • Dosierung bei Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) unter 50 kg Körpergewicht:
      • Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 20 mg pro kg Körpergewicht und 60 mg pro kg Körpergewicht täglich.
  • Ihr Arzt wird Ihnen die am besten geeignete Stärke des Präparates bezogen auf Ihr Gewicht und Ihre benötigte Dosis verordnen.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Das Arzneimittel ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten das Arzneimittel so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Mögliche Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosis Levetiracetam sind Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Verringerung der Aufmerksamkeit, Hemmung der Atmung und Koma.
    • Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie mehr Tabletten als vorgeschrieben eingenommen haben.
    • Ihr Arzt wird die für eine Überdosierung am besten geeignete Behandlung einleiten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Beenden Sie Ihre Behandlung nicht selbst ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt. Falls Ihr Arzt entscheiden sollte, die Behandlung zu beenden, wird er/sie Ihnen mitteilen, wie Sie das Arzneimittel langsam (schrittweise) absetzen. Bei Beendigung der Behandlung sollte das Arzneimittel genauso wie andere antiepileptische Arzneimittel schrittweise abgesetzt werden, um eine Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel muss zweimal täglich eingenommen werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit. Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut zusammen mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Einige der Nebenwirkungen wie z. B. Schläfrigkeit, Müdigkeit und Schwindel können zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung häufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Nebenwirkungen jedoch schwächer werden.
  • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):
    • Somnolenz (Schläfrigkeit)
    • Asthenie (Schwächegefühl)/Müdigkeit
  • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
    • Infektion, Nasopharyngitis (Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes)
    • Verminderte Anzahl an Blutplättchen
    • Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme
    • Ruhelosigkeit, Depression, emotionale Instabilität/Stimmungsschwankungen, Feindseligkeit oder Aggression, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Reizbarkeit, Persönlichkeitsstörungen (Verhaltensstörungen), anormales Denken (langsames Denken, Unfähigkeit, sich zu konzentrieren)
    • Schwindel (Gefühl von Wackeligkeit), Konvulsionen (Krämpfe), Kopfschmerzen, Hyperkinesie (Überaktivität), Ataxie (mangelnde Koordination der Bewegungen), Tremor (Zittern), Amnesie (Gedächtnisverlust), Gleichgewichtsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen (Konzentrationsstörungen), Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Vergesslichkeit)
    • Diplopie (Doppeltsehen), verschwommenes Sehen
    • Drehschwindel
    • Husten (Verstärkung eines vorbestehenden Hustens)
    • Bauchschmerzen, Übelkeit, Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Diarrhö (Durchfall), Erbrechen
    • Exanthem (Hautausschlag), Ekzem, Juckreiz
    • Myalgie (Muskelschmerzen)
    • Zufällige Verletzungen
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Verminderte Anzahl an roten und/oder weißen Blutkörperchen
    • Gewichtsverlust
    • Anormales Verhalten, Wut, Angst, Verwirrtheit, Halluzination, mentale Störungen, Suizid, Suizidversuch, Suizidgedanken
    • Parästhesie (Kribbeln)
    • Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), Leberversagen, Hepatitis (Leberentzündung), anormaler Leberfunktionstest
    • Haarausfall, Blasenbildung der Haut, im Mund, an den Augen und im Genitalbereich, Hautausschlag
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Sie können das Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie das Arzneimittel vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol ein.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levetiracetam, andere Pyrrolidon-Verbindungen oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein.
    • Sofern nicht unbedingt erforderlich, darf das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Das potenzielle Risiko für Ihr ungeborenes Kind ist nicht bekannt. In Tierversuchen hat das Arzneimittel bei Dosierungen, die höher waren als die, die Sie zur Kontrolle Ihrer Anfälle benötigen, unerwünschte Wirkungen auf die Reproduktion gezeigt.
  • Stillzeit
    • Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • falls Sie an Nierenbeschwerden leiden: Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er/Sie wird dann entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
    • Falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubertät ungewöhnlich verläuft, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
    • Wenn Sie eine Zunahme des Schweregrads der Anfälle feststellen (z. B. vermehrte Anfälle), benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
    • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie dieses Arzneimittel behandelt wurde, hatte Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Ihre Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeinträchtigen, denn Sie können sich bei der Behandlung mit dem Arzneimittel müde fühlen. Dies gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollten kein Fahrzeug führen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre Fähigkeit zur Durchführung solcher Aktivitäten nicht beeinträchtigt ist.

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