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LEVETIRACETAM STADA 750 mg Filmtabletten

LEVETIRACETAM STADA 750 mg Filmtabletten
PZN: 09277884
Menge: 200 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: STADApharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 104,58 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 750 mg Levetiracetam
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).
  • Dieses Arzneimittel wird angewendet:
    • alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung partieller Anfälle mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde.
    • als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie von:
      • partiellen Anfällen mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern und Säuglingen ab einem Alter von 1 Monat.
      • myoklonischen Anfällen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit Juveniler Myoklonischer Epilepsie.
      • primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit Idiopathischer Generalisierter Epilepsie.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie bitte die Anzahl der Tabletten gemäß der Anordnung Ihres Arztes ein.
  • Monotherapie
    • Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 16 Jahre):
      • Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1.000 mg und 3.000 mg täglich.
      • Zu Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel wird Ihr Arzt Ihnen zunächst für zwei Wochen eine niedrigere Dosis verschreiben, bevor Sie die niedrigste für Sie geeignete Dosis erhalten.
      • Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 1.000 mg können Sie 2 Tabletten mit 250 mg morgens und 2 Tabletten mit 250 mg abends einnehmen.
  • Zusatzbehandlung
    • Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (12 - 17 Jahre) ab 50 kg Körpergewicht:
      • Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1.000 mg und 3.000 mg täglich.
      • Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 1.000 mg können Sie 2 Tabletten mit 250 mg morgens und 2 Tabletten mit 250 mg abends einnehmen.
    • Dosierung bei Säuglingen (6 - 23 Monate), Kindern (2 - 11 Jahre) und Jugendlichen (12 - 17 Jahre) unter 50 kg Körpergewicht:
      • Ihr Arzt wird Ihnen die am besten geeignete Darreichungsform des Arzneimittels bezogen auf Ihr Alter, Ihr Gewicht und Ihre benötigte Dosis verordnen.
      • Eine Lösung zum Einnehmen ist eine für Säuglinge und Kinder unter 6 Jahren besonders geeignete Darreichungsform.
      • Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 20 und 60 mg pro kg Körpergewicht täglich.
      • Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 20 mg pro kg Körpergewicht können Sie Ihrem 25 kg schweren Kind 1 Tablette mit 250 mg morgens und 1 Tablette mit 250 mg abends geben.
    • Dosierung bei Säuglingen (1 Monat bis unter 6 Monate):
      • Eine Lösung zum Einnehmen ist die für Säuglinge am besten geeignete Darreichungsform.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Sie sollten es so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.
    • Beenden Sie Ihre Behandlung nicht selbst ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, denn dadurch könnten Ihre Anfälle häufiger auftreten. Falls Ihr Arzt entscheiden sollte, die Behandlung mit dem Arzneimittel zu beenden, wird er Ihnen mitteilen, wie Sie es langsam (schrittweise) absetzen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Mögliche Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosis des Arzneimittels sind Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Verringerung der Aufmerksamkeit, Hemmung der Atmung und Koma.
    • Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie mehr Tabletten als vorgeschrieben eingenommen haben. Ihr Arzt wird die für eine Überdosierung am besten geeignete Behandlung einleiten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bei Beendigung der Behandlung sollte das Arzneimittel genauso wie andere antiepileptische Arzneimittel schrittweise abgesetzt werden, um eine Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel muss 2-mal täglich eingenommen werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit.
  • Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut zusammen mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Einige der Nebenwirkungen wie z. B. Schläfrigkeit, Müdigkeit und Schwindel können zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung häufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Nebenwirkungen jedoch schwächer werden.
  • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
    • Nasopharyngitis (Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes)
    • Somnolenz (Schläfrigkeit), Kopfschmerzen
  • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Anorexie (Appetitlosigkeit)
    • Depression, Feindseligkeit oder Aggression, Angst, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Reizbarkeit
    • Konvulsionen (Krämpfe), Gleichgewichtsstörungen, Schwindel (Gefühl der Wackeligkeit), Lethargie, Tremor (unwillkürliches Zittern)
    • Drehschwindel
    • Husten
    • Bauchschmerzen, Diarrhoe (Durchfall), Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Erbrechen, Übelkeit
    • Rash (Hautausschlag)
    • Asthenie (Schwächegefühl)/Müdigkeit
  • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • verminderte Anzahl an Blutplättchen, verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen
    • Gewichtsverlust, Gewichtszunahme
    • Suizidversuch und Suizidgedanken, mentale Störungen, anormales Verhalten, Halluzination, Wut, Verwirrtheit, Panikattacke, emotionale Instabilität/Stimmungsschwankungen, Agitiertheit
    • Amnesie (Gedächtnisverlust), Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Vergesslichkeit), Koordinationsstörung/Ataxie (mangelnde Koordination der Bewegungen), Parästhesie (Kribbeln), Aufmerksamkeitsstörungen (Konzentrationsstörungen)
    • Diplopie (Doppeltsehen), verschwommenes Sehen
    • anormaler Leberfunktionstest
    • Haarausfall, Ekzem, Juckreiz
    • Muskelschwäche, Myalgie (Muskelschmerzen)
    • Verletzung
  • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Infektion
    • verminderte Anzahl aller Arten von Blutkörperchen
    • schwere Überempfindlichkeitsreaktion (DRESS)
    • verminderte Natriumkonzentration im Blut
    • Suizid, Persönlichkeitsstörungen (Verhaltensstörungen), anormales Denken (langsames Denken, Unfähigkeit sich zu konzentrieren)
    • unwillkürliche und nicht unterdrückbare, krampfartige Anspannungen von Muskeln, die Kopf, Rumpf und Gliedmaßen betreffen; Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, Hyperkinesie (Überaktivität)
    • Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
    • Leberversagen, Hepatitis (Leberentzündung)
    • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme); ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom), und eine schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30% der Körperoberfläche hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Sie können das Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie es vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol ein.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Levetiracetam oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein.
    • Sofern nicht unbedingt erforderlich, darf das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Ein Risiko von Geburtsfehlern für Ihr ungeborenes Kind kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. In Tierversuchen hat das Arzneimittel bei Dosierungen, die höher waren als die, die Sie zur Kontrolle Ihrer Anfälle benötigen, unerwünschte Wirkungen auf die Reproduktion gezeigt.
  • Stillzeit
    • Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen, falls Sie
      • an Nierenbeschwerden leiden. Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er wird dann entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
      • bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubertät ungewöhnlich verläuft, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
      • eine Zunahme des Schweregrads der Anfälle feststellen (z. B. vermehrte Anfälle), benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
    • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie diesem behandelt wurden, hatte Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Suizidgedanken und/oder irgendwelche Anzeichen von Depression haben, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Ihre Fähigkeit zum Steuern eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeinträchtigen, denn Sie können sich bei der Behandlung mit dem Arzneimittel müde fühlen. Dies gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollten kein Fahrzeug steuern oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre Fähigkeit zur Durchführung solcher Aktivitäten nicht beeinträchtigt ist.

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