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MINIRIN parenteral

MINIRIN parenteral
PZN: 09337876
Menge: 10 St
Darreichung: Injektionslösung
Marke:
Hersteller: FERRING Arzneimittel GmbH
€ 197,67 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • Desmopressin
  • Desmopressin-x-acetat-y-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält einen synthetisch hergestellten Abkömmling des natürlich vorkommenden antidiuretischen Hormons (ADH), das zur Regulierung der Urinausscheidung dient.
  • Als Antidiuretikum (Mittel, das die Wasserausscheidung hemmt).
    • Zentraler Diabetes insipidus (Erkrankung mit erhöhter Wasserausscheidung, bei der die ADH-Bildung im Gehirn gestört ist; ADH = antidiuretisches Hormon ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Wasserausscheidung vermindert);
    • traumatisch bedingte Polyurie (übermäßige Vermehrung der Harnmenge) und Polydipsie (gesteigertes Durstempfinden und vermehrte Flüssigkeitsaufnahme) bei Vorliegen eines passageren ADH-Mangels nach Hypophysektomie (Ausschaltung der Hirnanhangdrüse), Operationen im Hypophysenbereich oder Schädelhirnverletzungen.
  • Als Antihämorrhagikum (Mittel, das die Blutgerinnungsaktivität steigert).
    • zur Steigerung der Faktor VIII-Gerinnungsaktivität (Faktor VIII = wichtiger körpereigener Stoff, der zur Blutgerinnung benötigt wird) vor Operationen, Zahnextraktionen und nach Unfällen bei leichter bis mittelschwerer Hämophilie A (erbliche Störung der Blutgerinnung durch Mangel an Faktor VIII) und von Willebrand-Jürgens-Krankheit (erbliche Störung der Blutgerinnung, bei der die Aktivität von Faktor VIII stark vermindert ist) bei ausreichender Wirksamkeit;
    • angeborene oder medikamentös hervorgerufene Thrombozytendysfunktion (Störung der Blutplättchenfunktion).
  • Als Diagnostikum (Mittel zur Erkennung von Krankheiten)
    • zur Bestimmung der Nierenkonzentrationsfähigkeit;
    • zur Differentialdiagnose des Diabetes insipidus.

 

Dosierung
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Desmopressinacetat als Antidiuretikum
      • Zentraler Diabetes insipidus (Erkrankung mit erhöhter Wasserausscheidung, bei der die ADH-Bildung im Gehirn gestört ist) sowie zentral traumatisch bedingte Polyurie (übermäßige Vermehrung der Harnmenge) und Polydipsie (gesteigertes Durstempfinden und vermehrte Flüssigkeitsaufnahme)
        • Zu Beginn der Behandlung muss die optimale Dosierung vom Arzt individuell durch Bestimmung der Harnmenge und Harnosmolalität ermittelt werden. Bei nicht ausreichender Wirkung ist die Dosis zu erhöhen.
        • Die Therapie sollte sich an zwei Parametern ausrichten: an einer angemessenen Schlafdauer und an einer ausgewogenen Flüssigkeitszufuhr.
        • Injektion intravenös, subkutan, intramuskulär (1 - 2 mal täglich):
          • Erwachsene
            • Dosis: 1 - 4 µg
            • Injektionslösung: 0,25 - 1,0 ml
            • Anzahl Ampullen: ¼ - 1
          • Kinder:
            • Dosis: 0,4 - 1 µg
            • Injektionslösung: 0,10 - 0,25 ml
            • Anzahl Ampullen: 1/10 - 1/4
          • Säuglinge (vorsichtig einstellen):
            • Dosis: 0,1 µg beginnend
            • Injektionslösung: mit 0,025 ml beginnend
            • Anzahl Ampullen: mit 1/40 beginnend
      • Verdünnungstabelle:
        • Verdünnung mit isotonischer, steriler, pyrogenfreier Natriumchloridlösung
          • Zur Verabreichung von 1/4 Ampulle:
            • 1 Ampulle verdünnen mit: 3 ml NaCl-Lsg.
            • Gesamtmenge Lösung: 4 ml
            • Lösungsmenge zur Injektion: 1 ml
          • Zur Verabreichung von 1/10 Ampulle:
            • 1 Ampulle verdünnen mit: 9 ml NaCl-Lsg.
            • Gesamtmenge Lösung: 10 ml
            • Lösungsmenge zur Injektion: 1 ml
          • Zur Verabreichung von 1/40 Ampulle:
            • 1 Ampulle verdünnen mit: 39 ml NaCl-Lsg.
            • Gesamtmenge Lösung: 40 ml
            • Lösungsmenge zur Injektion: 1 ml
    • Desmopressinacetat als Antihämorrhagikum
      • Zur präoperativen Steigerung der Faktor VIII-Gerinnungsaktivität bei leichter bis mittelschwerer Hämophilie A (erbliche Störung der Blutgerinnung durch Mangel an Faktor VIII) und von-Willebrand Jürgens-Krankheit (erbliche Störung der Blutgerinnung, bei der die Aktivität von Faktor VIII stark vermindert ist) bei ausreichender Wirksamkeit;
      • bei angeborener oder medikamentös hervorgerufener Thrombozytendysfunktion (Störung der Blutplättchenfunktion).
        • Intravenöse Applikation:
          • Verdünnung mit isotonischer, steriler, pyrogenfreier Natriumchloridlösung
            • Erwachsene/Kinder:
              • 0,3 - 0,4 Mikrogramm/kg KG langsam über 30 Minuten
              • präoperativ:
                • 30 Minuten vor dem Eingriff
              • postoperativ:
                • ggf. alle 12 bis 24 Stunden über max. 7 Tage
      • Umrechnungstabelle:
        • Säuglinge/Kleinkinder
          • 2,5 kg Körpergewicht
            • Dosis: ca. 1 µg
            • Anzahl Ampullen: ca. 1/4
            • Infusion: zur Verabreichung gelöst in 10 ml NaCl-Lösung
          • 5 kg Körpergewicht
            • Dosis: ca. 2 µg
            • Anzahl Ampullen: ca. 1/2
            • Infusion: zur Verabreichung gelöst in 10 ml NaCl-Lösung
          • 10 kg Körpergewicht
            • Dosis: ca. 4 µg
            • Anzahl Ampullen: ca. 1
            • Infusion: zur Verabreichung gelöst in 10 ml NaCl-Lösung
        • Kinder/Erwachsene
          • 20 kg
            • Dosis: ca. 8 µg
            • Anzahl Ampullen: ca. 2
            • Infusion: zur Verabreichung gelöst in 50 ml NaCl-Lösung
          • 50 kg
            • Dosis: ca. 20 µg
            • Anzahl Ampullen: ca. 5
            • Infusion: zur Verabreichung gelöst in 50 ml NaCl-Lösung
          • 100 kg
            • Dosis: ca. 40 µg
            • Anzahl Ampullen: ca. 10
            • Infusion: zur Verabreichung gelöst in 50 ml NaCl-Lösung
    • Desmopressinacetat als Diagnostikum
      • Zur Untersuchung der Nierenkonzentrationsfähigkeit und zur Differentialdiagnose des Diabetes insipidus
        • Der Desmopressinacetat-Test wird vorzugsweise morgens durchgeführt. Die Trinkmenge sollte während der ersten 12 Stunden nach der Applikation eingeschränkt werden. Kinder unter 5 Jahren und Patienten mit Herzerkrankungen oder Hochdruck sollten die Flüssigkeitsaufnahme auf die Hälfte reduzieren.
        • Injektion (intramuskulär, subkutan):
          • Erwachsene:
            • Dosis: 4 µg
            • Lösungsmenge: 1,0 ml
            • Anzahl Ampullen: 1
          • Kinder
            • Dosis: 1 - 2 µg
            • Lösungsmenge: 0,25 - 0,5 ml
            • Anzahl Ampullen: 1/4 - 1/2
          • Säuglinge
            • Dosis: 0,4 µg
            • Lösungsmenge: 0,1 ml
            • Anzahl Ampullen: 1/10
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
    • Bei Überdosierung besteht die Gefahr einer Überwässerung des Körpers. Es sind dabei Anzeichen wie Blutdruckanstieg, Erhöhung der Pulsfrequenz, Gesichtsrötung, Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchkrämpfe zu erwarten.
    • Alle Verdachtsfälle auf Hirnödem (Krampfanfälle mit Bewusstseinsverlust) erfordern eine unverzügliche Behandlung.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird intravenös, subkutan oder intramuskulär injiziert bzw. infundiert.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
      • Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchkrämpfe, Erbrechen
    • Selten (betrifft 1 bis 10 von 10.000 Behandelten)
      • Hirnschwellung (Hirnödem), Krämpfe durch Überwässerung und Natriummangel im Blut.
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Behandelten)
      • allergische Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Juckreiz, Hautausschlag, Fieber, Bronchialkrämpfe und Anaphylaxie [schwere Überempfindlichkeitsreaktion, die den ganzen Organismus betreffen kann]), Hyponatriämie (Natriummangel im Blut).
      • Der Blutdruck kann ansteigen, und in einigen Fällen kann sich ein Bluthochdruck (Hypertonie) entwickeln. Bei Patienten mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße kann Angina pectoris (Herzenge) auftreten.
      • Außerdem können folgende Wirkungen hervorgerufen werden: vorübergehende Änderung des Blutdruckes (Anstieg oder Abfall) und der Herzfrequenz, Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush-Phänomen) zum Zeitpunkt der Verabreichung.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln:
    • Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Desmopressin verstärken:
      • Indometacin und eventuell andere nicht-steroidale Antirheumatika (NSARs)
      • Clofibrat (zur Senkung der Blutfettwerte)
      • Oxytocin (zur Förderung der Geburtswehen)
      • Carbamazepin (zur Behandlung von Epilepsie)
      • Trizyklische Antidepressiva und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (zur Behandlung von Depressionen)
      • Chlorpromazin (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)
    • Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Desmopressin abschwächen:
      • Lithium (zur Behandlung von Depressionen)
      • Glibenclamid (zur Behandlung von Zuckerkrankheit)
    • Falls Sie einige der o. g. Medikamente gleichzeitig einnehmen, sollte Ihr Arzt regelmäßig Ihren Blutdruck, den Natriumgehalt Ihres Blutes und Ihre Harnausscheidung kontrollieren.
    • Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auch gelten können, wenn die Arzneimittel vor kurzem angewandt wurden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel parenteral darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Desmopressinacetat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie ungewöhnlich große Mengen an Wasser oder anderen Flüssigkeiten (einschließlich Alkohol) während des Tages und der Nacht trinken
    • wenn Sie an von-Willebrandt-Jürgens-Syndrom Subtyp IIb (einer vererbten Bluterkrankung) leiden
    • wenn Sie an Herzproblemen oder anderen Erkrankungen leiden, die eine Behandlung mit harntreibenden Substanzen (Wassertabletten) erfordern
    • wenn Sie einen Natriummangel im Blut (Hyponatriämie) haben
    • wenn Sie an einer leichten oder schweren Nierenfunktionsstörung leiden
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
    • Die wehenfördernde Eigenschaft von Desmopressin ist sehr gering. Trotzdem sollte Desmopressin in der Schwangerschaft nur nach ärztlichem Anraten und mit besonderer Vorsicht angewendet werden. Eine engmaschige Blutdrucküberwachung während der Schwangerschaft wird empfohlen.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme von Medikamenten Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Desmopressin kann während der Stillzeit angewendet werden.
    • Desmopressin geht zu einem äußerst geringen Teil in die Muttermilch über. Hinweise auf unerwünschte Wirkungen beim Säugling liegen nicht vor.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel parenteral anwenden.
    • Vermeiden Sie während der Anwendung von Desmopressin eine übermäßige Flüssigkeitsaufnahme und das Verschlucken von Wasser während des Schwimmens.
    • Dadurch verhindern Sie eine Überwässerung des Körpers und einen Natriummangel im Blut.
    • Dies ist besonders wichtig bei sehr jungen Patienten und bei älteren Patienten sowie bei Krankheiten mit gestörtem Wasser- und Salzhaushalt sowie bei erhöhtem Schädelinnendruck (intrakranieller Druck).
    • Wenn Sie während der Behandlung mit Desmopressin zu viel trinken, kann dies zu Überwässerung des Körpers mit Wasseransammlung im Gewebe (Ödemen), Natriummangel im Blut, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Im schlimmsten Fall können Hirnschwellungen (Hirnödeme), Krampfanfälle oder Koma auftreten.
    • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie an Gewicht zunehmen. Grund dafür könnte eine Überdosierung oder eine verstärkte Flüssigkeitsaufnahme sein. Ihr Arzt wird eventuell Ihr Gewicht und den Natriumspiegel überprüfen.
    • Bei Erbrechen und/oder Durchfall müssen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels unterbrechen.
    • Andere Erkrankungen können den Gebrauch von Desmopressin beeinträchtigen:
      • Wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden, dürfen Sie Desmopressin zwar anwenden, aber nur unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen.
      • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, falls Sie:
        • zystische Fibrose (Mukoviszidose) haben
        • an Erkrankungen der Herzkranzgefäße leiden
        • Bluthochdruck haben
        • Chronische Nierenerkrankungen haben

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
    • Es ist unwahrscheinlich, dass Desmopressin Sie beim Steuern eines Fahrzeuges oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.

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