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BENDACITABIN 40 mg/ml 200 mg Pulv.z.Her.e.Inf.Lsg.

BENDACITABIN 40 mg/ml 200 mg Pulv.z.Her.e.Inf.Lsg.
PZN: 09391829
Menge: 1 St
Darreichung: Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Marke:
Hersteller: Bendalis GmbH
€ 34,63 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 200 mg Gemcitabin
  • 227.71 mg Gemcitabin hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Zytostatika" genannt werden. Diese Arzneimittel zerstören sich teilende Zellen, einschließlich Krebszellen.
  • Das Arzneimittel kann abhängig von der Krebsart alleine oder in Kombination mit anderen Zytostatika gegeben werden.
  • Es wird zur Behandlung von folgenden Krebsarten angewendet:
    • Lungenkrebs vom „nichtkleinzelligen" Typ (NSCLC), alleine oder in Kombination mit Cisplatin.
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs.
    • Brustkrebs, zusammen mit Paclitaxel.
    • Ovarialkarzinom, zusammen mit Carboplatin.
    • Harnblasenkarzinom, zusammen mit Cisplatin.
Dosierung
  • Die übliche Dosis des Arzneimittels beträgt 1000 - 1250 mg pro Quadratmeter Ihrer Körperoberfläche. Ihre Körpergröße und Gewicht werden gemessen, um Ihre Körperoberfläche zu berechnen. Ihr Arzt wird die Körperoberfläche verwenden, um die richtige Dosis für Sie zu berechnen. Die Dosis wird möglicherweise in Abhängigkeit von Ihren Blutzellzahlen und Ihrem Allgemeinzustand angepasst oder die Behandlung verschoben.
  • Wie häufig Sie eine Gemcitabin-Infusion erhalten, hängt von der Krebsart ab, für die sie behandelt werden.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Ein Krankenhausapotheker oder ein Arzt wird das Pulver auflösen, bevor es bei Ihnen angewendet wird.
  • Sie werden das Arzneimittel immer als Infusion in eine Ihrer Venen erhalten. Die Infusion dauert etwa 30 Minuten.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die Häufigkeiten der beobachteten Nebenwirkungen sind definiert als:
    • Sehr häufig: betreffen mehr als 1 Behandelten von 10
    • Häufig: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: betreffen weniger als 1 Behandelten von 10.000
    • Unbekannt: Die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
  • Sie müssen Ihren Arzt sofort informieren, wenn Sie folgendes bei sich bemerken:
    • Fieber oder Infektion (häufig): wenn Sie eine Körpertemperatur von 38°C oder darüber haben, schwitzen oder andere Anzeichen einer Infektion haben (weil Sie dann möglicherweise weniger weiße Blutzellen als normal haben, was sehr häufig ist)
    • Unregelmäßigen Puls (Arrhythmie) (Häufigkeit unbekannt)
    • Schmerzen, Rötung, Schwellung oder Wundsein im Mund verspüren (häufig)
    • Allergische Reaktionen: wenn Sie einen Hautausschlag (sehr häufig) / Juckreiz (häufig) oder Fieber (sehr häufig) entwickeln
    • Müdigkeit, sich schwach fühlen, rasch in Atemnot geraten oder blass aussehen (weil Sie dann möglicherweise weniger Hämoglobin als normal haben, was sehr häufig ist)
    • Bluten des Zahnfleisches, aus der Nase oder des Mundes oder eine andere Blutung, die nicht zum Stillstand kommt, einen rötlichen oder rosafarbenen Urin oder unerwartete Blutergüsse (weil Sie dann möglicherweise weniger Blutplättchen haben als normal, was sehr häufig ist)
    • Atemnot (eine leichte Atemnot unmittelbar nach einer Gemcitabin-Infusion ist sehr häufig, die aber rasch abklingt, allerdings können gelegentlich oder selten schwerere Lungenprobleme auftreten)
  • Nebenwirkungen mit diesem Arzneimittel können sein:
    • Sehr häufige Nebenwirkungen
      • Niedrige Hämoglobinwerte (Anämie)
      • Niedrige Anzahl weißer Blutzellen
      • Niedrige Anzahl von Blutplättchen
      • Atemnot
      • Erbrechen
      • Übelkeit
      • Hautausschlag - allergischer Hautauschlag, häufig juckend
      • Haarausfall
      • Veränderung von Leberwerten: Blutwerte außerhalb des Normbereichs
      • Blut im Urin
      • Von der Norm abweichender Urintest: Protein im Urin
      • Grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber
      • Ödeme (Schwellung der Knöchel, Finger, Füße, Gesicht)
    • Häufige Nebenwirkungen
      • Fieber verbunden mit einer niedrigen Anzahl weißer Blutzellen (febrile Neutropenie)
      • Anorexie (verminderter Appetit)
      • Kopfschmerzen
      • Schlaflosigkeit
      • Schläfrigkeit
      • Husten
      • Laufende Nase
      • Verstopfung
      • Durchfall
      • Schmerzen, Rötung, Schwellung oder Wundsein im Mund
      • Juckreiz
      • Schwitzen
      • Muskelschmerzen
      • Rückenschmerzen
      • Fieber
      • Schwäche
      • Schüttelfrost
    • Gelegentliche Nebenwirkungen
      • Interstitielle Pneumonitis (Vernarbung der Lungenbläschen)
      • Krämpfe in den Atemwegen (Keuchen)
      • Von der Norm abweichende Röntgenaufnahme/Computertomographie der Brust (Vernarbung der Lunge)
    • Seltene Nebenwirkungen
      • Herzattacke (Herzinfarkt)
      • Niedriger Blutdruck
      • Abschuppung der Haut, Geschwür oder Blasenbildung
      • Reaktionen an der Injektionsstelle
    • Sehr seltene Nebenwirkungen
      • Erhöhte Anzahl von Blutplättchen
      • Anaphylaktische Reaktion (schwere Überempfindlichkeit/allergische Reaktion)
      • Abschälen der Haut und schwere Blasenbildung der Haut
    • Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit
      • Unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie)
      • Akutes Atemnotsyndrom beim Erwachsenen (schwere Lungenentzündung, die ein Lungenversagen verursacht)
      • „Radiation Recall"- (ein Hautausschlag ähnlich einem schweren Sonnenbrand), kann auf der Haut auftreten, die vorher einer Strahlentherapie ausgesetzt war
      • Flüssigkeit in der Lunge
      • Strahlentoxizität - Vernarbung der Lungenbläschen verbunden mit einer Strahlentherapie
      • Ischämische Kolitis (Entzündung der inneren Auskleidung des Dickdarms, verursacht durch eine verminderte Blutversorgung)
      • Herzversagen
      • Nierenversagen
      • Gangrän der Finger oder Zehen
      • Schwerer Leberschaden, einschließlich Leberversagen
      • Schlaganfall
  • Sie können einige dieser Symptome und/oder Begleitumstände haben. Sie müssen Ihren Arzt unverzüglich informieren, wenn Sie Anzeichen für diese Nebenwirkungen bemerken.
  • Wenn Sie sich wegen möglicher Nebenwirkungen sorgen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt darüber.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei der Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, einschließlich Impfungen und nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegenüber Gemcitabin oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • wenn Sie stillen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sagen Sie es Ihrem Arzt. Die Anwendung von Gemcitabin sollte während der Schwangerschaft vermieden werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen das mögliche Risiko einer Anwendung von Gemcitabin während der Schwangerschaft besprechen.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, sagen Sie es Ihrem Arzt.
    • Wenn Sie mit Gemcitabin behandelt werden, muss abgestillt werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:
    • Bei Ihnen werden vor der ersten Infusion Blutuntersuchungen durchgeführt um zu überprüfen, ob Ihre Nieren- und Leberfunktion ausreichend ist. Vor jeder Infusion werden Blutuntersuchungen durchgeführt um zu überprüfen, ob Sie genügend Blutzellen haben, um das Arzneimittel zu erhalten. Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis ändern oder die Behandlung unterbrechen, sofern es Ihr Allgemeinzustand erfordert und wenn Ihre Blutzellwerte zu niedrig sind. Periodisch werden Blutuntersuchungen durchgeführt um Ihre Nieren- und Leberfunktion zu überprüfen.
    • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn:
      • Sie eine Lebererkrankung, Herz- oder Gefäßerkrankung haben oder zuvor hatten.
      • Sie kürzlich eine Strahlentherapie hatten oder eine solche Therapie bei Ihnen geplant ist.
      • Sie kürzlich geimpft wurden.
      • Sie Atemprobleme bekommen, sich sehr schwach fühlen oder sehr blass werden (kann ein Zeichen von Nierenversagen sein).
    • Männern wird empfohlen, während der Behandlung mit Gemcitabin und bis zu 6 Monaten danach kein Kind zu zeugen. Wenn Sie während der Behandlung oder bis zu 6 Monaten danach ein Kind zeugen wollen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Möglicherweise sollten Sie sich vor Behandlungsbeginn über die Möglichkeit der Spermaeinlagerung beraten lassen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Gemcitabin kann dazu führen, dass Sie sich müde fühlen, insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol. Führen Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen, bis Sie sicher sind, dass die Behandlung mit dem Arzneimittel Sie nicht müde macht.

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