5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

LOPERAMID STADA 2 mg Hartkapseln

LOPERAMID STADA 2 mg Hartkapseln
PZN: 09482555
Menge: 10 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: STADApharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 12,54 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel LOPERAMID STADA 2 mg Hartkapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 1.86 mg Loperamid
  • 2 mg Loperamid hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Mittel gegen Durchfallerkrankungen.
  • Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Durchfällen, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Eine langfristige Anwendung bedarf der ärztlichen Verlaufsbeobachtung.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Kinder ab 8 Jahren:
      • Einzeldosis:
        • bei akuten Durchfällen:
          • zu Beginn der Behandlung und nach jedem ungeformten Stuhl 1 Kapsel (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid).
        • bei chronischen Durchfällen:
          • 1 Kapsel (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid).
      • Tagesgesamtdosis:
        • bei akuten Durchfällen:
          • 1 Dosis von 4 Kapseln (entsprechend 8 mg Loperamidhydrochlorid) soll nicht überschritten werden.
        • bei chronischen Durchfällen:
          • 1 Kapsel (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid).
    • Erwachsene:
      • Einzeldosis:
        • bei akuten Durchfällen:
          • Zu Beginn der Behandlung 2 Kapseln (entsprechend 4 mg Loperamidhydrochlorid) und danach nach jedem ungeformten Stuhl jeweils 1 Kapsel (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid).
        • bei chronischen Durchfällen:
          • 2 Kapseln (entsprechend 4 mg Loperamidhydrochlorid).
      • Tagesgesamtdosis:
        • bei akuten Durchfällen:
          • Eine Dosis von 8 Kapseln (entsprechend 16 mg Loperamidhydrochlorid) soll nicht überschritten werden.
        • bei chronischen Durchfällen:
          • 2 Kapseln (entsprechend 4 mg Loperamidhydrochlorid).
    • Kinder ab 2 bis unter 8 Jahre:
      • Kinder unter 2 Jahre dürfen nicht mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden.
    • Bei Kindern ab 2 bis unter 8 Jahren muss die Dosierung nach dem Körpergewicht berechnet werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes ist dieses Arzneimittel für diese Altersgruppe nicht geeignet. Die empfohlene Dosierung beträgt 0,04 mg Loperamidhydrochlorid pro kg Körpergewicht täglich. Hierfür steht das Arzneimittel als Lösung zur Verfügung.
  • Dauer der Anwendung:
    • Wenn bei akuten Durchfällen 48 Stunden nach Behandlungsbeginn der Durchfall weiterhin besteht, sollte das Arzneimittel nicht weiter eingenommen werden und ein Arzt aufgesucht werden.
    • Das Präparat sollte ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als 4 Wochen angewendet werden.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Folgende Beschwerden können Zeichen einer Überdosierung sein:
    • Eine Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems, die sich als Erstarrung des gesamten Körpers bei gleichzeitigem Wachsein (Stupor), als Störung der Koordination von Bewegungsabläufen (Choreoathetose, Ataxie), Krämpfe, Apathie, Schläfrigkeit, Pupillenverengung, erhöhte Muskelspannung oder Herabsetzung der Atmung (Atemdepression) äußern kann. Außerdem kann es zu Verstopfung, Darmverschluss oder Harnverhaltung kommen. Das zentrale Nervensystem von Kindern reagiert eventuell auf Überdosierung stärker als das von Erwachsenen.
    • Beim Auftreten von Zeichen einer Überdosierung ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen. Die Behandlung richtet sich nach den Überdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild. Unter ärztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise das Arzneimittel Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden.
    • Hinweis für den Arzt:
      • Da Loperamid eine längere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Um eine mögliche Beeinträchtigung des ZNS erkennen zu können, sollte der Patient über mindestens 48 Stunden engmaschig überwacht werden.
    • Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann ggf. eine Magenspülung durchgeführt werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie die vergessene(n) Kapsel(n) nach dem nächsten ungeformten Stuhl ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.



Art und Weise
  • Die Kapseln sollen unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Bei den genannten Nebenwirkungen und deren Häufigkeiten handelt es sich um eine Zusammenfassung der Beobachtungen aus klinischen Studien und Meldungen nach der Markteinführung.
  • Dabei wurden Erwachsene und Kinder berücksichtigt. Es wurde nicht zwischen plötzlich auftretendem (akutem) oder chronischem Durchfall unterschieden.
  • Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen
  • Gelegentlich: Schläfrigkeit, Schmerzen im Unter- oder Oberbauch (einschl. Krämpfe), Bauchbeschwerden, Mundtrockenheit, Erbrechen, Reizmagen (Dyspepsie), Hautausschlag
  • Selten: schwere Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktion einschließlich anaphylaktischer Schock, anaphylaktoide Reaktion), Bewusstseinsverlust, Erstarrung des gesamten Körper bei gleichzeitigem Wachsein (Stupor), vermindertes Bewusstsein, erhöhte Muskelspannung, abnormale Koordination der Bewegungsabläufe, Pupillenverengung, Darmverschluss (Ileus, paralytischer Ileus), Dickdarmerweiterung als Komplikation z. B. einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (Megacolon, toxisches Megacolon), Zungenbrennen oder schmerzhafte Zunge (Glossodynie), aufgetriebener Leib, schwere Hauterkrankung mit Blasenbildung (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder Schleimhäuten durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem), Nesselsucht, Juckreiz, Harnverhaltung, Müdigkeit.
  • Kinder und Jugendliche
    • Die Sicherheit von Loperamidhydrochlorid bei Kindern wurde in 13 klinischen Studien mit insgesamt 607 Kindern im Alter von 10 Tagen bis 13 Jahren untersucht. Die Nebenwirkungen waren im Allgemeinen ähnlich wie bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 12 Jahren und darüber.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie bzw. Ihr Kind erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung folgender Arzneimittel können die Spiegel des Arzneimittels im Blut erhöht sein:
    • Arzneimittel, die das körpereigene Eiweiß P Glykoprotein hemmen (z. B. Chinidin, Ritonavir, Itraconazol oder Ketoconazol)
    • Arzneimittel zur Senkung der Blutfettspiegel (Gemfibrozil)
    • Arzneimittel, die die Magen- und Darmtätigkeit dämpfen
  • Bei Arzneimitteln, die den Transport der Nahrung bzw. des Stuhls im Magen- oder Darm-Trakt beschleunigen, ist zu erwarten, dass sie die Wirkung des Arzneimittels reduzieren.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Desmopressin, einem Arzneimittel, das die Harnausscheidung hemmt, muss eventuell die Dosis von Desmopressin gesenkt werden, weil es sonst zu stark wirken könnte.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie bzw. Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei Zuständen, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit wegen des möglichen Risikos von Folgeerscheinungen zu vermeiden ist. Das Arzneimittel muss sofort abgesetzt werden, wenn aufgetriebener Leib, Verstopfung oder Darmverschluss auftreten.
    • von Kindern unter 8 Jahren
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft:
    • Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die während der Schwangerschaft den Wirkstoff dieses Arzneimittels einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht anwenden.
  • Stillzeit:
    • Da geringe Mengen des Wirkstoffes in die Muttermilch übergehen können, sollten Sie das Arzneimittel in der Stillzeit nicht anwenden.
  • Zeugungsfähigkeit:
    • Tierexperimentelle Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Zeugungsfähigkeit.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • wenn die Ursache des Durchfalls nicht behoben wird. Das Arzneimittel führt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache des Durchfalls nicht behoben wird.
    • bei großen Flüssigkeits- und Salzverlusten, insbesondere bei Kindern. Bei Durchfall muss als wichtigste Behandlungsmaßnahme auf ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Salzen (Elektrolyten) geachtet werden.
    • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung mit diesem Arzneimittel behandelt werden. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme des Arzneimittels beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte über ein toxisches Megacolon bei AIDS-Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infektiösen Dickdarmentzündung (Kolitis) und wurden mit Loperamidhydrochlorid behandelt.
    • wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert sein kann. In diesen Fällen darf das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Patienten mit Leberfunktionsstörung sollten engmaschig auf Anzeichen einer Vergiftungserscheinung des zentralen Nervensystems (ZNS-Toxizität) überwacht werden.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein, wenn innerhalb von 48 Stunden nach der Einnahme keine Besserung des Durchfalls eintritt, und informieren Sie Ihren Arzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Bei Durchfällen kann es zu Müdigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit kommen. Daher ist im Straßenverkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.

 

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte