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MTX HEXAL 25MG/ML 20MG FS

MTX HEXAL 25MG/ML 20MG FS
PZN: 09882970
Menge: 6 St
Darreichung: Fertigspritzen
Marke:
Hersteller: Hexal AG
Alternative Packungsgrößen:
€ 161,23 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel MTX HEXAL 25MG/ML 20MG FS

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 20 mg Methotrexat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel mit folgenden Eigenschaften:
    • es behindert das Wachstum bestimmter, sich schnell teilender Körperzellen (Anti-Krebs-Mittel)
    • es verringert unerwünschte Reaktionen des körpereigenen Abwehrsystems (Immunsuppressivum) und
    • es besitzt entzündungshemmende Eigenschaften
  • Es wird angewendet für die Behandlung von:
    • aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei Erwachsenen, bei denen die Behandlung mit sogenannten Basistherapeutika (Disease Modifying Anti-Rheumatic Drugs, DMARDs) angezeigt ist.
    • polyarthritischen Formen (wenn fünf oder mehr Gelenke betroffen sind) einer schweren aktiven juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA), wenn das Ansprechen auf die Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) unzureichend war.
    • schweren Formen von Psoriasis, welche mit konventionellen Therapien wie Lichttherapie, PUVA und Retinoiden nicht genügend behandelt werden können, sowie bei schwerer Psoriasis, welche die Gelenke angreift (Psoriasis arthropathica).
Dosierung
  • Dieses Arzneimittel sollte nur von Ärzten verordnet werden, die mit den verschiedenen Eigenschaften des Arzneimittels und seiner Wirkungsweise vertraut sind.
  • Wichtiger Warnhinweis zur Dosierung von Methotrexat
    • Zur Therapie von rheumatologischen Erkrankungen oder Erkrankungen der Haut darf das Präparat nur 1 x wöchentlich angewendet werden.
    • Fehlerhafte Dosierung von Methotrexat kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen, einschließlich tödlich verlaufender, führen.
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die übliche Dosis ist:
    • Dosierung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis
      • Die empfohlene Initialdosis für Methotrexat ist 7,5 mg einmal pro Woche. Das Präparat wird als einmalige Anwendung unter die Haut oder in einen Muskel gespritzt.
      • Wenn die Therapie nicht anspricht aber gut vertragen wird, kann die Dosis schrittweise um 2,5 mg pro Woche erhöht werden.
      • Die durchschnittliche wöchentliche Dosis beträgt 15 - 20 mg.
      • Generell sollte die wöchentliche Dosis von 20 mg nicht überschritten werden. Wenn das gewünschte therapeutische Ergebnis erreicht worden ist, sollte die Dosis schrittweise auf die niedrigste mögliche Erhaltungsdosis reduziert werden.
    • Dosierung bei Kindern und Jugendlichen mit polyarthritischen Formen der juvenilen idiopathischen Arthritis.
      • Die empfohlene Dosis beträgt 10 - 15 mg/m2 Körperoberfläche wöchentlich. Wenn die Therapie nicht gut anspricht, kann die wöchentliche Dosierung auf 20 mg/m2 Körperoberfläche erhöht werden. Allerdings sollten dann Kontrolluntersuchungen in kürzeren Abständen erfolgen.
      • Aufgrund ungenügender Erfahrungen in dieser Altersgruppe, sollte das Arzneimittel bei Kindern unter 3 Jahren nicht angewendet werden.
    • Erwachsene mit Psoriasis oder psoriatischer Arthritis
      • Empfohlene Initialdosis (für ein durchschnittliches Körpergewicht von 70 kg):
        • Es wird empfohlen, eine einmalige Testdosis von 5 - 10 mg zu applizieren, um mögliche schädigende Wirkungen einschätzen zu können.
        • Diese Dosis kann subkutan (unter die Haut) oder intramuskulär (in den Muskel) verabreicht werden. Wenn nach einer Woche keine Blutbildveränderungen beobachtet werden, wird die Therapie mit einer Dosis von 7,5 mg fortgesetzt. Die Dosis kann schrittweise erhöht werden, bis das ideale therapeutische Ergebnis erreicht ist.
        • Generell sollte eine wöchentliche Dosis von 30 mg nicht überschritten werden.
      • Wenn das gewünschte therapeutische Ergebnis erreicht worden ist, sollte die wöchentliche Dosis auf die für den Patienten niedrigste mögliche Erhaltungsdosis reduziert werden.
    • Patienten mit Nierenkrankheiten
      • Patienten mit einer Nierenerkrankung benötigen eventuell eine geringere Dosis.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlungsdauer wird von dem behandelnden Arzt festgelegt.
    • Das Arzneimittel wird einmal wöchentlich injiziert!
    • Es wird empfohlen, einen bestimmten Wochentag als "Injektionstag" festzulegen.
    • Die Behandlung von rheumatoider Arthritis, juveniler idiopathischer Arthritis, Psoriasis vulgaris und psoriatischer Arthritis ist eine Langzeitbehandlung.
    • Rheumatoide Arthritis
      • Generell kann eine Besserung der Beschwerden nach 4 - 8 Wochen Behandlungsdauer erwartet werden.
      • Nach Absetzen des Arzneimittels können die Beschwerden wieder auftreten.
    • Schwere Erscheinungsformen von Psoriasis vulgaris und psoriatischer Arthritis (Psoriasis arthropathica)
      • Im Allgemeinen kann nach 2 - 6 Wochen ein Ansprechen auf die Behandlung erwartet werden. In Abhängigkeit von der Schwere der Symptome und der Laborwerte wird die Therapie entweder fortgesetzt oder abgebrochen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
    • Ändern Sie auf keinen Fall selbstständig die Dosierung!
    • Wenden Sie das Arzneimittel nach ärztlicher Anweisung oder nach den Dosierungsanweisungen in der Packungsbeilage an. Falls Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten, muss sofort ein Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahme kontaktiert werden.
    • Eine Überdosis Methotrexat kann schwere toxische Schäden verursachen.
    • Symptome einer Überdosis können sein leichte Entstehung von blauen Flecken oder Blutungen, ungewöhnliche Schwäche, offene Stellen im Mund, Übelkeit, Erbrechen, schwarzer oder blutiger Stuhl, blutiger Husten oder Erbrochenes, das aussieht wie Kaffeesatz, und verringerte Harnausscheidung.
    • Nehmen Sie Ihre Arzneimittelpackung mit, wenn Sie zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Im Fall einer Überdosis ist Calciumfolinat das Gegenmittel.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Verabreichen Sie sich nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern fahren Sie mit der verschriebenen Dosis fort. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Sie sollten die Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht unterbrechen oder beenden, wenn Sie dies nicht mit Ihrem Arzt besprochen haben.
    • Falls Sie schwere Nebenwirkungen vermuten, fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt um Rat.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Für subkutane und intramuskuläre Anwendung.
  • Nicht verwendete Lösung ist zu verwerfen.
  • Das Arzneimittel wird einmal wöchentlich injiziert!
  • Es wird empfohlen, einen bestimmten Wochentag als "Injektionstag" festzulegen.
  • Das Arzneimittel wird als Injektion unter die Haut oder in den Muskel verabreicht.
  • Zu Beginn Ihrer Therapie kann das Arzneimittel von medizinischem Personal injiziert werden. Ihr Arzt kann auch entscheiden, dass Sie erlernen, sich das Präparat selbst zu spritzen. Sie werden in diesem Fall angemessen instruiert. Sie sollten sich unter keinen Umständen selbst spritzen, wenn Sie noch nicht angelernt wurden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt, falls Sie plötzlich kurzatmig werden; Schwierigkeiten beim Atmen haben; Ihre Augenlider, Gesicht oder Lippen anschwellen oder wenn Sie Ausschlag oder Juckreiz (besonders wenn es den ganzen Körper betrifft) bekommen.
  • Schwere Nebenwirkungen
    • Falls eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt:
      • Lungenbeschwerden (mögliche Symptome: allgemeines Krankheitsgefühl, trockener Reizhusten, Kurzatmigkeit, außer Atem auch im Ruhezustand, Brustschmerzen oder Fieber)
      • schwere Hautabschälung oder Blasenbildung
      • ungewöhnliche Blutungen (inklusive blutiges Erbrechen) oder blaue Flecken
      • schwerer Durchfall
      • Ulzera im Mund
      • schwarzer oder teerartiger Stuhl
      • blutiger Urin oder Stuhl
      • kleine rote Punkte auf der Haut
      • Fieber
      • Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
      • Schmerzen im rechten Oberbauch
      • Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
      • Durst und/oder häufiges Wasserlassen
      • Anfälle (Krämpfe)
      • Ohnmacht
      • verschwommenes oder reduziertes Sehvermögen.
  • Des Weiteren wurde über folgende Nebenwirkungen berichtet:
    • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
      • Entzündungen im Mund, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Entzündungen und Ulzera in Mund und Hals und Anstieg der Leberwerte (kann über einen Test beim Arzt nachgewiesen werden).
    • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
      • Veränderung in der Anzahl der Blutkörperchen und Blutplättchen (kann über einen Test beim Arzt nachgewiesen werden), Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schläfrigkeit, Durchfall, Masern-ähnlicher Ausschlag (tritt einzeln auf), Rötung, und Juckreiz.
    • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
      • Schwindel, Verwirrung, Depression, Krampfanfälle, Schädigung der Lungen, Ulzera und Blutungen im Verdauungstrakt, Störungen der Funktionen der Leber (können über einen Test beim Arzt festgestellt werden), Diabetes, verminderte Anzahl von Proteinen im Blut (kann mit einem Test beim Arzt festgestellt werden), Nesselausschlag (tritt einzeln auf), Lichtempfindlichkeit, Braunfärbung der Haut, Haarausfall, Anstieg rheumatischer Knötchen (Gewebeknoten), Gürtelrose, schmerzhafte Psoriasis, Gelenk- oder Muskelschmerzen, spröde Knochen, Entzündung und Ulzera in der Blase möglicherweise mit blutigem Urin), schmerzhaftes Wasserlassen, schwere allergische Reaktionen, Entzündung und Ulzera in der Vagina.
    • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
      • Herzbeutelentzündung, Flüssigkeit im Herzbereich, schwere Sehstörungen, Stimmungsschwankungen, niedriger Blutdruck, Blutgerinnsel, Halsschmerzen, Aussetzen der Atmung, Asthma, Entzündung des Verdauungstrakts, blutiger Stuhl, Zahnfleischentzündung, schwere Verdauungsstörungen, Verfärbung der Nägel, Akne, rote oder violette Pünktchen, Knochenbrüche, Nierenversagen, wenig oder keine Urinproduktion, Abbauprodukte im Blut, verringerte Anzahl roter Blutzellen.
    • Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000) und nicht bekannte Häufigkeit:
      • Infektionen, Lebererkrankungen, geringe Anzahl von Antikörpern, schwere Störungen des Knochenmarks (kann mit einem Test beim Arzt nachgewiesen werden), geschwollene Drüsen, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Muskelschwäche, Kribbeln, Störungen der Atmung, Veränderung im Geschmackssinn (metallischer Geschmack), Hirnhautentzündung, die Lähmungserscheinungen oder Erbrechen verursachen kann, rote Augen, Netzhautschäden, Wasser in der Lunge, blutiges Erbrechen, Fieberblasen, Protein im Urin (kann mit einem Test beim Arzt nachgewiesen werden), sexuelle Unlust, Erektionsstörungen, Nagelbettentzündung, schwere Verdauungsstörungen, Geschwüre, kleine Blutgefäße unter der Haut, Pilzinfektionen, Schädigung der Blutgefäße in der Haut, Lymphknotenschwellung unter den Achseln und in den Leisten, verzögerte Wundheilung, niedrige Produktion von Spermien, unregelmäßige Regelblutungen, vaginaler Ausfluss, Unfruchtbarkeit.
    • Andere:
      • Nach der Injektion in den Muskel kann es zu Brennen oder Schädigungen an der Einstichstelle kommen.
      • Nach einer Injektion unter die Haut kann eine leichte Hautreaktion auftreten.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden, falls Sie während der Behandlung mit diesem Präparat andere Arzneimittel verschrieben bekommen.
    • Es ist besonders wichtig, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie Folgendes einnehmen:
      • andere Arzneimittel gegen rheumatoide Arthritis oder Psoriasis wie Leflunomid, Sulfasalazin, (auch gegen ulzerative Colitis), Acetylsalicylsäure, Phenylbutazon oder Amidopyrin
      • Alkohol (sollte gemieden werden)
      • Impfung mit Lebendimpfstoffen
      • Azathioprin (zur Vermeidung einer Abstoßungsreaktion nach einer Organtransplantation)
      • Retinoide (zur Behandlung von Hauterkrankungen)
      • Antikonvulsiva (beugen Krampfanfällen vor)
      • Krebsbehandlungen
      • Barbiturate (Schlafmittel)
      • Tranquilizer
      • orale Verhütungsmittel
      • Probenecid (gegen Gicht)
      • Antibiotika
      • Pyrimethamin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)
      • Vitaminpräparate, die Folsäure enthalten
      • Protonenpumpenhemmer (zur Behandlung von schwerem Sodbrennen oder Ulzera)
      • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma)
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Behandlung mit diesem Präparat sollten Sie Alkohol und übermäßigen Genuss von Kaffee und koffeinhaltigen Getränken sowie schwarzem Tee vermeiden. Trinken Sie während der Behandlung genügend Flüssigkeit, weil Austrocknung (Reduktion der Körperflüssigkeit) die Toxizität des Arzneimittels erhöhen kann.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Methotrexat oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben (Ihr Arzt entscheidet über die Schwere Ihrer Erkrankung).
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben (Ihr Arzt entscheidet über die Schwere Ihrer Erkrankung).
    • wenn Ihr blutbildendes System gestört ist.
    • wenn Sie einen erhöhten Alkoholkonsum haben.
    • wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben.
    • wenn Sie schwere oder bestehende Infektionen haben.
    • wenn Sie gastrointestinale Ulzera haben.
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel dürfen Sie keine Impfung mit Lebendimpfstoffen erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenden Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft oder wenn Sie schwanger werden wollen nicht an. Methotrexat kann zu Geburtsfehlern führen, ungeborenen Kindern Schaden zufügen oder Fehlgeburten verursachen: darum ist es sehr wichtig, schwangeren Patientinnen oder solchen mit Kinderwunsch dieses Arzneimittel nicht zu verabreichen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter muss jede Möglichkeit einer Schwangerschaft vor Behandlungsbeginn mit angemessenen Maßnahmen ausgeschlossen werden, z. B. mittels eines Schwangerschaftstests. Sie müssen während der Behandlung mit Methotrexat und für mindestens sechs Monate nachdem die Behandlung beendet wurde eine Schwangerschaft vermeiden. Sie müssen deshalb in diesem gesamten Zeitraum eine verlässliche Empfängnisverhütung sicher stellen.
    • Falls Sie während der Behandlung schwanger werden, sollte Ihnen bezüglich des Risikos von schädigenden Wirkungen der Behandlung auf das Kind, eine Beratung angeboten werden.
    • Falls Sie schwanger werden wollen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, der Sie eventuell vor dem geplanten Beginn der Behandlung zu einem Spezialisten überweisen wird, da Methotrexat genotoxisch wirken kann, d. h. dass das Arzneimittel Ihrem ungeborenem Kind möglicherweise schaden kann.
  • Stillen
    • Stillen Sie während der Behandlung nicht, weil Methotrexat in die Muttermilch übergeht. Wenn Ihr behandelnder Arzt eine Behandlung mit Methotrexat während der Stillzeit als absolut notwendig erachtet, müssen Sie abstillen.
  • Zeugungsfähigkeit
    • Methotrexat kann genotoxisch wirken. Das bedeutet, dass das Arzneimittel genetische Veränderungen bewirken kann. Methotrexat kann die Spermienproduktion beeinträchtigen, mit der Möglichkeit, Geburtsfehler zu verursachen. Sie müssen daher während der Behandlung mit Methotrexat und für mindestens sechs Monate nachdem die Behandlung beendet wurde die Zeugung von Kindern vermeiden. Da die Behandlung mit Methotrexat zu Unfruchtbarkeit führen kann, könnte es für männliche Patienten ratsam sein, vor Beginn der Behandlung die Möglichkeit der Samenaufbewahrung zu prüfen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich wenn Sie
    • insulinpflichtiger Diabetiker sind.
    • inaktive, langanhaltende Infektionen haben (z. B. Tuberkulose, Hepatitis B oder C, Gürtelrose (Herpes Zoster)).
    • eine Leber- oder Nierenerkrankung haben oder hatten.
    • Probleme mit Ihrer Lungenfunktion haben.
    • stark übergewichtig sind.
    • Flüssigkeitsansammlungen im Bauch oder im Zwischenraum zwischen der Lunge und der Brustwand (Aszites, Pleuraergüsse) haben.
    • dehydriert sind oder Erkrankungen haben, die zu Dehydrierung führen können (Erbrechen, Durchfall, Mundhöhlenentzündung).
  • Falls Sie nach der Strahlentherapie Hautprobleme hatten (strahlungsinduzierte Dermatitis) und Sonnenbrand, können diese Probleme unter einer Therapie mit Methotrexat wieder auftreten ("Recall"- Reaktion).
  • Anwendung bei Kindern, Jugendlichen und älteren Patienten
    • Dosisempfehlungen sind abhängig vom Gewicht des Patienten. Aufgrund ungenügender Erfahrung sollte das Arzneimittel bei Kindern unter 3 Jahren nicht angewendet werden.
    • Kinder und ältere Patienten, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, sollten engmaschig medizinisch überwacht werden, damit mögliche Nebenwirkungen so früh wie möglich erkannt werden.
    • Die Dosierung für ältere Patienten sollte wegen der altersbedingten reduzierten Leber- und Nierenfunktion und der geringen Folat-Reserven niedrig gehalten werden.
  • Spezielle Vorsorgemaßnahmen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel:
    • Das Arzneimittel sollte nur von Ärzten verschrieben werden, die genügend Erfahrung mit der Methotrexat-Therapie der betreffenden Erkrankung haben.
    • Methotrexat beeinträchtigt vorübergehend die Produktion von Spermien und Eizellen. Sie und Ihr Partner müssen während der Behandlung mit Methotrexat und für mindestens sechs Monate nachdem die Behandlung mit Methotrexat beendet wurde eine Empfängnis (schwanger werden oder Kinder zeugen) vermeiden.
    • Durch Psoriasis verursachte Hautveränderungen können sich während der Behandlung mit diesem Arzneimittel und gleichzeitiger UV-Bestrahlung verschlechtern.
  • Empfohlene Untersuchungen:
    • Selbst wenn das Arzneimittel in niedriger Dosierung verabreicht wird, können schwere Nebenwirkungen auftreten. Um diese frühzeitig zu erkennen, ist eine regelmäßige ärztliche Überwachung in kurzen Zeitabständen notwendig.
    • Vor Behandlungsbeginn sollte Ihr Arzt Bluttests durchführen und Ihre Nieren und Leber auf Funktionstüchtigkeit untersuchen. Auch Ihr Brustkorb kann geröntgt werden. Weitere Untersuchungen können während und nach der Behandlung durchgeführt werden. Verpassen Sie keinen Arzttermin für einen Bluttest.
    • Falls die Ergebnisse einer dieser Untersuchungen nicht normal sind, wird die Behandlung erst wieder fortgesetzt, wenn sich die Werte normalisiert haben.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Während der Behandlung können Müdigkeit und Schwindel auftreten.
    • Falls Sie davon betroffen sind, sollten Sie nicht fahren und keine Maschinen bedienen.

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