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DOCETAXEL Accord 160 mg/8 ml Infusionsloes.-Konz.

DOCETAXEL Accord 160 mg/8 ml Infusionsloes.-Konz.
PZN: 09948893
Menge: 1 St
Darreichung: Infusionslösungskonzentrat
Marke:
Hersteller: Accord Healthcare GmbH
€ 1.396,73 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 160 mg Docetaxel
Indikation/Anwendung
  • Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Docetaxel. Docetaxel ist eine Substanz, die aus Eibennadeln gewonnen wird.
  • Docetaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Arzneimittel, die gegen Krebs wirksam sind.
  • Das Arzneimittel wurde von Ihrem Arzt zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten Formen von Lungenkrebs (nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom), Prostatakarzinom, Magenkarzinom oder Kopf-Hals Tumoren verschrieben:
    • Für die Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs kann das Präparat entweder allein oder in Kombination mit Doxorubicin, Trastuzumab oder Capecitabin verabreicht werden.
    • Für die Behandlung von Brustkrebs im frühen Stadium mit oder ohne Beteiligung von Lymphknoten kann das Arzneimittel in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid verabreicht werden.
    • Für die Behandlung von Lungenkrebs kann das Präparat entweder allein oder in Kombination mit Cisplatin verabreicht werden.
    • Für die Behandlung des Prostatakarzinoms wird es in Kombination mit Prednison oder Prednisolon gegeben.
    • Für die Behandlung des metastasierten Magenkarzinoms wird Docetaxel in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil gegeben.
    • Für die Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren wird das Präparat in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil gegeben.
Dosierung
  • Das Präparat wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal verabreicht.
  • Übliche Dosis
    • Die Dosis ist abhängig von Ihrem Körpergewicht und Ihrer generellen Konstitution. Ihr Arzt wird Ihre Körperoberfläche in Quadratmeter (m²) berechnen und die Dosierung, die Sie erhalten sollen, festlegen.
  • Häufigkeit der Anwendung
    • Normalerweise sollten Sie Ihre Infusion einmal alle 3 Wochen erhalten.
    • Ihr Arzt kann die Menge und Häufigkeit der Dosierungen abhängig von Ihrem Blutbild, Ihrem Allgemeinzustand und Ihrem Ansprechen verändern. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, insbesondere beim Auftreten von Durchfall, Entzündungen im Mundbereich, Taubheitsgefühl oder einem Gefühl von Kribbeln, Fieber, und geben Sie ihm/ihr die Ergebnisse Ihrer Bluttests. Solche Informationen erlauben es ihm/ihr zu entscheiden, ob eine Dosisreduktion notwendig ist. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Krankenhaus-Apotheker.
Art und Weise
  • Das Präparat wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal verabreicht.
  • Das Arzneimittel wird als Infusion in eine Ihrer Venen gegeben (intravenöse Anwendung). Die Infusion dauert etwa eine Stunde. Während dieser Zeit bleiben Sie im Krankenhaus.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Ihr behandelnder Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und die möglichen Risiken und den Nutzen der Behandlung erläutern.
  • Die häufigsten Nebenwirkungen des Arzneimittels allein sind: eine Abnahme der roten oder weißen Blutzellen, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen im Mundbereich, Durchfall und Müdigkeit.
  • Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe des Präparates in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.
  • Während der Infusion im Krankenhaus können folgende allergische Reaktionen (möglicherweise bei mehr als 1 von 10 Personen) auftreten:
    • Hitzewallung, Hautreaktionen, Juckreiz
    • Gefühl der Brustenge, Atembeschwerden
    • Fieber oder Schüttelfrost
    • Rückenschmerzen
    • Niedriger Blutdruck
  • Weitere schwere Reaktionen können auftreten.
  • Das Krankenhauspersonal wird Ihren Zustand während der Behandlung engmaschig überwachen. Informieren Sie das Krankenhauspersonal sofort, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.
  • In der Zeit zwischen den Infusionen des Präparates kann Folgendes eintreten, und die Häufigkeit kann mit der Kombination der Arzneimittel, die eingenommen werden, variieren:
    • Sehr häufig (kann möglicherweise bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten):
      • Infektionen, Verminderung der Anzahl roter (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (wichtig für die Infektionsabwehr) und Blutplättchen
      • Fieber: Wenn Sie Fieber haben, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren.
      • Allergische Reaktionen wie oben beschrieben
      • Appetitverlust (Anorexie)
      • Schlaflosigkeit
      • Gefühllosigkeit, Gefühl von Nadelstichen oder Schmerzen in den Gelenken oder Muskeln
      • Kopfschmerzen
      • Geschmacksveränderungen
      • Augenentzündungen oder vermehrtes Tränen der Augen
      • Schwellung aufgrund gestörten Lymphabflusses
      • Kurzatmigkeit
      • Nasenausfluss; Entzündung des Rachens und der Nase; Husten
      • Nasenbluten
      • Entzündungen im Mund
      • Magenstörungen, einschließlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Verstopfung
      • Bauchschmerzen
      • Verdauungsstörungen
      • Haarverlust (in den meisten Fällen sollte der normale Haarwuchs wiederkehren)
      • Rötung und Schwellung Ihrer Handflächen oder Fußsohlen, die eine Ablösung der Haut verursachen können (dies kann ebenfalls an den Armen, im Gesicht oder am Körper auftreten)
      • Veränderungen in der Farbe der Nägel, die sich nachfolgend ablösen können
      • Muskelschmerzen und Schmerzen; Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen
      • Veränderung oder Ausbleiben der Regelblutung
      • Schwellung der Hände, Füße, Beine
      • Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome
      • Gewichtszunahme oder -verlust
    • Häufig (kann möglicherweise bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten):
      • Mundcandidiasis (Pilzbefall im Mund)
      • Austrocknung
      • Schwindel
      • Beeinträchtigtes Hörvermögen
      • Abfall des Blutdrucks, unregelmäßige Herzschläge oder Herzrasen
      • Herzversagen
      • Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre)
      • Mundtrockenheit
      • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
      • Blutung
      • Anstieg der Leberenzyme (daher die Notwendigkeit regelmäßiger Bluttests)
    • Gelegentlich (kann möglicherweise bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten):
      • Ohnmachtsanfälle
      • Hautreaktionen, Phlebitis (Venenentzündung) und Schwellung an der Injektionsstelle
      • Entzündung des Dickdarms, des Dünndarms; Darmdurchbruch
      • Blutgerinnsel
    • Häufigkeit nicht bekannt
      • Interstitielle Lungenerkrankung (Lungenentzündung verbunden mit Husten und Schwierigkeiten beim Atmen). Eine Lungenentzündung kann sich auch bei der gleichzeitigen Anwendung von Docetaxel und einer Radiotherapie entwickeln.
      • Pneumonie (Infektion der Lunge)
      • Lungenfibrose (Vernarbungen und Verdickungen in der Lunge mit Kurzatmigkeit)
      • Verschwommensehen bedingt durch eine Schwellung der Retina im Auge (zystoides Maculaödem)
      • Abfall der Natriumwerte in Ihrem Blut
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Krankenhaus-Apotheker oder Ihr Pflegepersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Krankenhaus-Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, da Docetaxel oder andere Arzneimittel nicht so gut wie erwartet wirken und bei Ihnen mit größerer Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen auftreten könnten.
    • Die Wirkung anderer Arzneimittel kann durch den evtl. enthaltenen Alkoholgehalt in diesem Arzneimittel verändert werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf Ihnen nicht gegeben werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Docetaxel oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • wenn die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu gering ist,
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf nicht verabreicht werden, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für eindeutig erforderlich.
    • Sie dürfen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht schwanger werden und müssen während der Therapie eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, da das Präparat dem ungeborenen Kind schaden kann. Wenn Sie während Ihrer Behandlung schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt verständigen.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen während Ihrer Behandlung nicht stillen.
  • Fruchtbarkeit
    • Wenn Sie als Mann mit dem Arzneimittel behandelt werden, werden Sie darauf hingewiesen, während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung, kein Kind zu zeugen und sich vor der Therapie hinsichtlich einer Spermakonservierung beraten zu lassen, da Docetaxel die männliche Fortpflanzungsfähigkeit verändern kann.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vor jeder Behandlung mit dem Arzneimittel müssen Sie sich einem Bluttest unterziehen, um feststellen zu lassen, ob Sie ausreichend Blutzellen und eine entsprechende Leberfunktion haben, um Docetaxel erhalten zu können. Im Falle einer Beeinträchtigung der weißen Blutzellen können bei Ihnen Fieber oder Infektionen auftreten.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie Sehprobleme haben. Im Fall von Sehproblemen, insbesondere bei Verschwommensehen, sollten Ihre Augen und Ihr Sehvermögen unverzüglich untersucht werden.
    • Wenn Sie akute Lungenprobleme haben oder sich diese verschlechtern (Fieber, Kurzatmigkeit oder Husten), informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, Ihren Krankenhaus-Apotheker oder Ihr medizinisches Fachpersonal. Ihr Arzt kann die Behandlung sofort unterbrechen.
    • Sie werden gebeten, einen Tag vor der Verabreichung eine Prämedikation einzunehmen, die aus einem oralen Kortikosteroid wie Dexamethason besteht, und diese für einen oder 2 weitere Tage fortzusetzen, um bestimmte unerwünschte Wirkungen, insbesondere allergische Reaktionen und Flüssigkeitseinlagerungen (Anschwellen der Hände, Füße, Beine und Gewichtszunahme), die nach der Infusion auftreten können, möglichst gering zu halten.
    • Während der Behandlung können Ihnen andere Arzneimittel zur Aufrechterhaltung der Zahl Ihrer Blutzellen verabreicht werden.
    • Das Arzneimittel enthält möglicherweise Alkohol. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie alkoholkrank sind oder wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
    • Im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen kann Ihr Reaktionsvermögen durch den evtl. enthaltenen Alkoholgehalt in diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.

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