Unser Immunsystem schützt uns vor Viren und Bakterien. Allerdings werden wir in der kalten Jahreszeit anfälliger für grippale Infekte. Ist unser Immunsystem nicht fit, haben Erreger leichtes Spiel. Beginnen Sie am besten schon jetzt Ihr Immunsystem zu stärken. Hier kommen unsere Tipps, die Ihre Abwehrzellen so richtig auf Trab bringen.

Frische Luft.

Spaziergänge an der frischen Luft können gleich mehrfach gegen Schnupfennase und Husten wirken. Kältereize und Bewegung stimulieren die Abwehrkräfte. Die Schleimhäute profitieren von der besseren Durchblutung und der Luftfeuchtigkeit und können so mit Viren besser fertig werden.

Bewegung.

Auch Sport trainiert die Abwehrkräfte. Wer sich regelmäßig und moderat bewegt, aktiviert die weißen Blutkörperchen, die für die Bekämpfung der Krankheitserreger zuständig sind.

Schlafen.

Im Schlaf befindet sich das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr bremst, nur noch reduziert im Körper. Außerdem werden nachts Wachstumshormone ausgeschüttet, die auch für die Wundheilung gebraucht werden. Sie sollten versuchen jede Nacht mindestens 7 Stunden zu schlafen.

Finger weg.

Wir greifen täglich unzählige Male unbewusst in unser Gesicht, dabei haben Viren natürlich leichtes Spiel. Versuchen Sie das „ins Gesicht greifen“ zu reduzieren und waschen Sie sich 5 Mal am Tag gründlich die Hände.

Kein Stress.

Negativer Stress belastet nicht nur unser Nervenkostüm, sondern macht auch den Abwehrkräften zu schaffen. Versuchen Sie mit Entspannungsübungen oder Yoga negativen Stress abzubauen und unterstützen Sie so Ihr Immunsystem.

Wechselduschen.

Schon Kneipp wusste damals, dass der Wechsel von Hitze und Kälte die Immunzellen mobilisiert. Mit Wechselduschen oder einem wöchentlichen Saunabesuch können Sie Ihr Immunsystem zusätzlich stärken.

Mittel aus der Natur.

Verspüren Sie erste Anzeichen einer Erkältung, können Sie auch auf Naturheilmittel zurückgreifen. Der Extrakt der Pelargonium-Wurzel oder auch Echinacea-Produkte, können bestimmte Abwehrzellen aktivieren. Eindeutig wissenschaftlich belegt ist das nicht, aber viele Studien weisen auf die Wirksamkeit hin.