Was wäre Weihnachten ohne die vielen Köstlichkeiten? Plätzchen, Christstollen, Süßigkeiten, üppige Menüs und einige Gläschen Wein – das alles gehört an Weihnachten einfach dazu und wir alle drücken in Sachen Kalorien an den Festtagen gern mal ein Auge zu. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie jedoch die Schlemmerei etwas entschärfen und ganz einfach ein paar Kalorien sparen. Wir verraten wie es geht.

Besser essen an Weihnachten: unsere Tipps

Probieren Sie doch einfach mal ein anderes Rezept aus – es muss nicht immer die „fette“ Weihnachts-Gans sein. Ein Putenbraten oder Fisch lassen sich fast genauso köstlich und vielfältig zubereiten, wie der klassische Gänsebraten. Wenn Sie zu Fleisch oder Fisch einen knackigen Salat, gedünstetes Gemüse oder Pellkartoffeln reichen, statt Kroketten oder Knödel, haben Sie schon mal einige Kalorien gespart. Als Vorspeise eignet sich ein kalorienarmes Süppchen, so ist der erste Heißhunger schon mal gestillt. Und auch beim Nachtisch lassen sich richtig Kalorien sparen: Statt Mousse au Chocolat oder Crème brûlée kann es auch mal eine leichtere Variante mit Quark, Joghurt und Früchten geben. Grundsätzlich gilt: Da das Sättigungsgefühl erst nach 15 bis 20 Minuten nach Beginn des Essens einsetzt, sollten Sie das Essen wirklich richtig genießen und sich auf jeden Fall Zeit lassen. Oft merkt man erst bei einer kleinen Pause zwischen den Gängen, dass man eigentlich schon satt ist.

Der Trick mit dem Trinken

Wer zu den Mahlzeiten das richtige trinkt, kann Magen und Darm von Gärstoffen und Giften befreien. Besonders gut: Sauerkraut-, Rote Bete-Saft oder naturtrüber Apfelsaft. (jeweils 1/8 Liter zu den Mahlzeiten). Natürlich sollten Sie auch an den Feiertagen mindestens 2 Liter am Tag trinken, am besten stilles Mineralwasser. Das unterstützt den Organismus beim Entschlacken und Entgiften.

Nach dem Essen sollst Du ruhn….?

Oder tausend Schritte tun – das Hinlegen nach einer üppigen Mahlzeit ist nicht immer ratsam, denn so kann Sodbrennen begünstigt werden. Auch eine große sportliche Belastung ist nicht empfehlenswert, da die Leistungsfähigkeit durch die Verdauungstätigkeit eingeschränkt ist. Am besten Sie bleiben direkt nach dem Essen noch eine kurze Zeit sitzen und machen dann einen schönen Spaziergang mit der ganzen Familie. Bei Bewegung an der frischen Luft verschwindet meist auch das Völlegefühl und ganz nebenbei werden zuvor aufgenommene Kalorien wieder verbrannt.

Wer nicht ganz auf Gans verzichten kann…

Verringern Sie den Fettanteil Ihres Gänsebratens: Schneiden Sie sichtbares Fett schon vor dem Braten mit dem Messer heraus. Stechen Sie die Gans außerdem beim Braten immer wieder an, so kann möglichst viel Fett austreten. Besonders gut funktioniert das an Keule und Brust. Ganz wichtig: Stechen Sie, am besten mit einer Fleischgabel, lediglich das Fett an und nicht das Fleisch.

Oregano oder Salbei: Reiben Sie den Braten mit Kräutern ein, können viele Röst- und Schadstoffe neutralisiert werden, die beim Braten an der Oberfläche entstehen. Wer zu seinem Braten Maronen serviert, macht das Essen auch ein wenig gesünder. Denn Maronen sind basisch und können eine Übersäuerung durch zu viel Fleisch verhindern.