Viele Jahre lang war Ihr geliebter Vierbeiner ein aktiver Begleiter, der Sie mächtig auf Trab gehalten hat. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem Sie feststellen, dass der Hund gemütlicher wird, mehr schläft und weniger Beschäftigung fordert. Ältere Hunde plagt meist auch schon das ein oder andere Wehwehchen. Mit welchen Veränderungen müssen Sie jetzt rechnen? Wie können Sie Ihren treuen Gefährten jetzt bestmöglich versorgen? In unserem Artikel zum Thema „graue Schnauzen“ haben wir Ihnen mal einige Tipps und Infos zusammengestellt.

Ab wann ist ein Hund überhaupt alt?

Die alte Faustregel, dass sieben Hundejahre einem Menschenjahr entsprechen, ist nicht mehr aktuell. Verschiedene Hunderassen altern unterschiedlich schnell.
Große und schwere Rassen altern schneller und gehören etwa mit 7 bis 9 Jahren zu den Senioren, kleinere Rassen haben das Rentenalter dagegen erst mit ca. 10 Jahren erreicht. Erste Alterserscheinungen treten meist schleichend auf:

  • Die Haare rund um die Schnauze und Augen werden grau
  • Der Hund hört, sieht und riecht schlechter
  • Der Hund bekommt Probleme beim Aufstehen, läuft etwas steif und wird schneller müde
  • Der Stoffwechsel verändert sich, das führt zu einer Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Das Körperfett nimmt zu, die Muskelmasse verringert sich.
  • Der Hund muss öfter „vor die Türe“, wird vielleicht unsauber

Das sollte Sie jetzt beachten

Damit Ihr Senior seine alten Tage möglichst gesund und glücklich verbringen kann, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass er nicht übergewichtig ist. Stellen Sie am besten auf ein hochwertiges Senior-Futter um, denn das ist auf den veränderten Stoffwechsel abgestimmt. Es ist weniger energiereich und enthält z. B. Antioxidantien zur Unterstützung des Immunsystems. Auch mit Ergänzungsfutter können Sie Organe und Stoffwechsel Ihres Hundes unterstützen, zum Beispiel mit Canicox GR oder CaniConcept senior.
Lassen Sie Ihren Hund regelmäßig beim Tierarzt untersuchen, so können entstehende Krankheiten schon früh erkannt und Heilungschancen erhöht werden. Passen Sie den Tagesablauf an die Bedürfnisse Ihres Hundes an: Ihr Vierbeiner braucht weiterhin Bewegung, kann aber vielleicht nicht mehr so lange spazieren gehen und muss dafür häufiger raus. Alte Hunde brauchen mehr Zeit, um sich auf neue Situationen einzustellen, da sich Verknüpfungen im Gehirn nun langsamer bilden. Trotzdem ist es wichtig, dem Senior immer wieder kleine Denk-Aufgaben zu stellen, denn auch bei Hunden gilt: wer rastet, der rostet.

Wenn Hunde im Alter krank werden

Genau wie Menschen leiden auch alternde Hunde an typischen Beschwerden oder Krankheiten. Hundekrankheiten im Alter können den gesamten Organismus betreffen. Häufig treten Verschleißerscheinungen an den Gelenken auf, eine Arthrose bei alten Hunden ist keine Seltenheit. Hier können Sie mit diversen Ergänzungsfuttermitteln den Knochenaufbau unterstützen, z. B. mit arthrovet® plus. Hunde-Senioren sind darüber hinaus anfälliger für Entzündungen und Hauterkrankungen. Herz, Leber und Nieren können in Ihrer Funktion beeinträchtigt sein und auch Diabetes ist ein Thema.
Beobachten Sie Ihren Hund genau: Stellen Sie Veränderungen wie extreme Müdigkeit, Apathie, starken Durst, Mundgeruch oder Appetitlosigkeit fest, lassen Sie ihn auf jeden Fall von Ihrem Tierarzt untersuchen – so helfen Sie Ihrem Hund einen möglichst lebenswerten und glücklichen Lebensabend zu verbringen.