Wir lieben die Sonne! Besonders unsere Kinder genießen das schöne Sommerwetter draußen in der Natur, im Schwimmbad oder auch im heimischen Garten. Doch Vorsicht: die Haut von Kindern ist noch empfindlicher, als die Haut von Erwachsenen. Für Kids ist immer ein guter Sonnenschutz notwendig, wenn Sie sich draußen in der Sonne aufhalten. Falls Ihr Kind sich doch mal einen Sonnenbrand eingefangen hat, erfahren Sie hier, was Sie tun können.
Sonnenbrand unbedingt vermeiden.
Nehmen Sie Sonnenbrand bei Kindern nicht auf die leichte Schulter. Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut und sollte unbedingt vermieden werden. Besonders bei Kindern unter 12 Jahren kann es zu schweren Folgeschäden der Haut im Erwachsenenalter führen. Ergänzend zum textilen Sonnenschutz sollten alle Körperteile wie Hände, Gesicht, Fußrücken durch Sonnenschutzmittel geschützt werden. Allerdings sollte häufiges Eincremen und ein hoher Lichtschutzfaktor nicht dazu verleiten, Kinder völlig unbesorgt den ganzen Tag in der prallen Sonne spielen zu lassen.
Wenn es passiert ist: Was tun bei Sonnenbrand?
Raus aus der Sonne: Wenn die Haut schon rot ist, ist es meist schon zu spät. Die meisten Symptome treten verzögert auf, darum ist es wichtig die Kinder sofort aus der Sonne zu holen, wenn es erste Anzeichen für einen Sonnenbrand gibt. Gerötete Hautstellen sollten sofort behandelt werden.
Haut kühlen: Schatten und Kleidung ist immer noch der beste Sonnenschutz. Haben Sie eine rote Hautstelle bei Ihrem Kind entdeckt, heißt es „ab in den Schatten“ und die Haut mit einem feuchten Tuch kühlen. Verwenden Sie auf gar keinen Fall einen Eisbeutel oder ein Coolpack, sonst kann zu der Verbrennung auch noch eine Erfrierung dazu kommen.
Viel trinken: das Mittel für viele Wehwehchen! Um den Flüssigkeitshaushalt der Haut wieder auszugleichen, sollte Ihr Kind mit einem Sonnenbrand viel trinken. Am besten eigenen sich Tees und Mineralwasser.
Hausmittel bei Sonnenbrand: Wenn die verbrannte Haut keine Blasen bildet oder gar offene Stellen aufweist, kann auch ein Quarkwickel für Abkühlung sorgen. Ein Wickel mit Quark oder Joghurt hat zwar einen kühlenden Effekt, jedoch haben Milchprodukte keine therapeutische Wirkung.
Kühlgel oder Feuchtigkeitscreme: Um die verbrannte Haut möglichst reichhaltig zu pflegen, greift man oft zu den falschen Produkten. Denn zu fettige Produkte oder dicke Cremes können zu einem Hitzestau der Haut führen und den Sonnenbrand noch schlimmer machen. Hier sollte man eher zu leichten After Sun Produkten greifen, die kühlen, Feuchtigkeit spenden und mit speziellen Wirkstoffen, wie zum Beispiel Aloe Vera, der strapazierten Haut viel besser helfen. Tipp: After Sun Produkte im Kühlschrank aufbewahren, so sorgen sie für einen echten Frische-Kick.
Ab wann muss das Kind mit Sonnenbrand zum Arzt?
Sind größere Hautareale des Kindes betroffen oder treten außerdem Beschwerden wie Übelkeit, Fieber oder Kopfschmerzen auf, sollten Sie auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. Entzündungshemmende Mittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen können hier unter zumindest die Schmerzen etwas lindern. Die Haut wird allerdings noch eine Weile brauchen, um sich wieder zu regenerieren.
Besonders wichtig: Wenn Ihr Kind einen Sonnenbrand hat, dann unbedingt mit Kleidung schützen und darauf achten, dass es sich ein paar Tage nur im Schatten aufhält. Erst wenn die Haut vollständig abgeheilt ist, kann ihr Kind wieder gut geschützt die Sonne genießen.

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