Für jedes Kleinkind kommt irgendwann der Tag, an dem das lieb gewonnene Babybettchen zu klein geworden ist. Doch wann ist genau der richtige Zeitpunkt für den Umzug in ein richtiges Bettchen? Spätestens wenn der dicke Zeh das Bettchen berührt, benötigt Ihr kleiner Schatz ein größeres Bett. Einen genauen Zeitpunkt gibt es nicht, das hängt ganz von der Entwicklung Ihres Kindes ab. Bei den meisten Kids ist es zwischen 1,5 und 3 Jahren soweit. Wir haben Ihnen hier einige Tipps und Infos rund um das Thema zusammengestellt.
Anzeichen für den Bettenwechsel.
Die Gitterstäbe am ersten Bettchen haben das Kind vor einem Sturz geschützt und auch Ihnen Sicherheit gegeben. Wird das Kind jedoch größer und agiler, kommen einem die Gitterstäbe eher unpassend vor, schließlich möchte man sein Kind nicht einsperren. Wichtiger als das Alter des Kindes, können folgende Anzeichen Ihnen den richtigen Zeitpunkt verraten:
Wird Ihr kleiner Schatz zum echten Kletterkünstler und zeigt erste Ansätze über die Stäbe klettern zu wollen, ist Vorsicht geboten. Genau jetzt können die bisher schützenden Gitterstäbe nämlich zur Gefahr werden. Haben Sie die Möglichkeit 2 bis 3 Sprossen zu entfernen, können Sie Ihrem Kind die Möglichkeit bieten selbstständig in das Bett rein und raus zu krabbeln, so wird es nicht versuchen über die Stäbe zu klettern. Lassen sich die Gitterstäbe nicht entfernen, sollten über die Anschaffung eines neuen Bettchens nachgedacht werden. Sie haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder entscheiden Sie sich für ein Kinderbett oder gleich ein Jugendbett – die Modelle unterscheiden sich lediglich in der Größe. Reine Kinderbetten sind häufig verstellbar, so dass sie bis zu einem gewissen Maß mit Ihrem Kind mitwachsen können. Zudem haben auch Kinderbetten oft noch ein Schutzgitter, das Ihrem Kind und Ihnen in der ersten Zeit im neuen Bettchen das Gefühl von Sicherheit gibt.
Unser Tipp: Fällt Ihrem Kind der Umzug ins neue Bett schwer, können Sie das Bett mit Kissen ausstaffieren und die Liegefläche so verkleinern. Auch gibt es auch noch für Jugendbetten separate Schutzgitter zum Nachrüsten.
Und welche Matratze?
Bei Kindern sollte die Matratze in Liegeposition nicht mehr als 3 bis 4 cm nachgeben, die Matratze sollte keinesfalls zu weich sein, ein mittlerer Härtegrad ist zu bevorzugen. Die gängigsten Größen für Kinder sind 60 mal 120 cm und 70 mal 140 cm. OEKO TEX 100-Standards garantieren, dass keine relevanten Schadstoffe in der Matratze enthalten sind. Schaumstoff, Latex oder Kaltschaum? Bei den Tests haben sich auffallend oft Kindermatratzen aus Kaltschaum oder Schaumstoff durchgesetzt. Sie sind atmungsaktiv und überzeugen durch eine gute Punktelastizität und geringes Nachschwingen.
Die erste Nacht im großen Bett – was Sie beachten sollten.
Damit Eltern und Kind beruhigt und sicher schlafen können, können ein paar Tipps helfen. Denn ein Sturz aus dem Bett ist gerade in den ersten Nächten ohne Gitter nicht unwahrscheinlich.
- Stellen Sie das Juniorbett in eine Nische oder Ecke, so sind bereits 2 Seiten geschützt, an denen Ihr Kind nicht herausfallen kann.
- In der Anfangszeit können Sie auch einen Stuhl oder Sessel an der offenen Seite des Bettes platzieren
- Sie können natürlich auch einen professionellen Rausfallschutz montieren.
- Eine zusammengerollte Decke an der offenen Bettseite kann ebenfalls einen guten Rausfallschutz bieten.

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