Das A und O der Kindergesundheit: frische Luft und Bewegung.

Das A und O der Kindergesundheit: frische Luft und Bewegung.

Kaum etwas fördert die Kindergesundheit so nachhaltig wie Bewegung an der frischen Luft. Dabei werden Muskeln, Knochen, Nerven und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Bewegung beugt Übergewicht vor und der Sauerstoff wirkt sich positiv auf die Atemwege sowie das Immunsystem aus. Doch wie lange sollten Kinder täglich raus an die frische Luft und was ist außerdem wichtig für starke Abwehrkräfte?

Sanfte Abhärtung.

Auch wenn Sie natürlich nur das Beste für Ihr Kind möchten und es am liebsten vor allen Krankheiten beschützen möchten, sollten Sie wissen, dass Kinder die besonders behütet aufwachsen, anfälliger für Krankheiten sind. Ein sanftes Maß an Abhärtung hilft Kindern, die körpereigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren. Sie können also mit täglicher Bewegung an der frischen Luft die Immunabwehr richtig trainieren, so dass Ihr Kind gegen viele mögliche Krankheitserreger gewappnet ist. Beim Toben an der frischen Luft werden auch motorische Fähigkeiten, Kondition, Beweglichkeit und Balance gefördert. Die Konzentration und Leistungsfähigkeit Ihres Kindes verbessert sich ganz automatisch.  Spielen in der Natur fördert außerdem die Kreativität.

Ab an die frische Luft – auch bei schlechtem Wetter.

Kinder sollten bei jedem Wetter am besten täglich ein bis zwei Stunden die Möglichkeit haben, sich an der frischen Luft zu bewegen und draußen zu spielen. Bei schlechtem Wetter reicht auch mal eine Stunde, während schönes Wetter so lang wie möglich ausgenutzt werden sollte. Ihr Kind sollte wenn möglich nicht nur in der Stadt mit Ihnen unterwegs sein, sondern auch regelmäßig im Grünen die Natur genießen dürfen. Dabei sollten Sie Ihr Kind gut anziehen, aber eben nicht zu warm. Gerade bei schlechtem Wetter benötigt Ihr Kind wetterfeste und bequeme Kleidung, besonders wichtig: warme Socken und festes Schuhwerk. Kinder, die zu warm angezogen sind, erkälten sich schneller. Zwar ist es wichtig, dass Ihr Kind nicht friert, aber es darf in der Kleidung auch nicht schwitzen.

Zu wenig Bewegung kann die Entwicklung beeinträchtigen.

Leider kommt es in der heutigen Zeit viel zu oft vor, dass Kinder sich hauptsächlich drinnen aufhalten und dabei auch noch viel sitzen. Auch wenn Kinder sich in geschlossenen Räumen bewegen, ist das lange nicht so gut wie die Bewegung draußen an der frischen Luft. Gerade im Herbst und Winter herrscht durch trockene Heizungsluft ein schlechtes Raumklima. Das kann sich negativ auf die Atemwege auswirken. Das Kinderzimmer sollte vor dem Zu-Bett-Gehen auf jeden Fall noch mal gelüftet werden, die ideale Zimmertemperatur für Kleinkinder sollte nicht über 18 Grad liegen.

Ausgewogene Familienkost.

Neben Bewegung und frischer Luft ist natürlich auch eine ausgewogene Ernährung wichtig für die Entwicklung des Kindes. So etwa am Ende des ersten Lebensjahres kann Ihr Kind in die Familienkost mit einbezogen werden. Die Speisen sollten natürlich nicht zu stark gewürzt sein. Eine ausgewogene Mischkost setzt sich aus reichlich pflanzlichen Lebensmitteln und Getreide, mäßig vielen tierischen Produkten und einem geringen Anteil an fettreichen Lebensmitteln zusammen.

Übrigens: Wussten Sie eigentlich, dass glückliche Kinder weniger anfällig für Krankheiten sind?

Geben Sie Ihrem Kind immer das Gefühl, dass es geliebt wird. Schenken Sie ihm viel Zuwendung, hören Sie ihrem Kind gut zu und nehmen Sie sich die Zeit sich ausgiebig mit Ihrem kleinen Schatz zu beschäftigen. Das sind die wichtigsten Zutaten für ein glückliches Kinderleben.

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