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Alphagan 0,2% M/V 2 mg/ml
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2,50 €
- PZN
- 10000001
- Darreichung
- Augentropfen
- Marke
- Alphagan
- Hersteller
- Pharma Gerke Arzneimittelvertriebs GmbH (D)
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 2 mg Brimonidin(R,R)-tartrat
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- 0.05 mg Benzalkonium chlorid
- Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
- Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
- Natriumchlorid
- Natriumcitrat-2-Wasser
- Citronensäure monohydrat
- Poly(vinylalkohol)
Indikation
- Der Wirkstoff in diesem Arzneimittel ist Brimonidin[(R,R)-tartrat], welches zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die alpha2-adrenerge Rezeptor-Agonisten genannt werden. Es wird angewendet, um den erhöhten Augeninnendruck beim Offenwinkelglaukom oder bei okulärer Hypertension zu senken. Es kann entweder allein oder zusammen mit anderen Augentropfen angewendet werden, wenn ein einziges Arzneimittel nicht ausreicht, um den Augeninnendruck zu senken.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Brimonidin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) oder bestimmte Antidepressiva einnehmen. Wenn Sie bereits ein Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt informieren.
- wenn Sie stillen.
- bei Säuglingen/Kleinkindern (von der Geburt bis zum Alter von 2 Jahren).
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Erwachsene
- Die empfohlene Dosis beträgt ein Tropfen zwei Mal täglich im Abstand von etwa 12 Stunden in das/die betroffene(n) Auge(n). Ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt soll weder die Dosis geändert noch das Arzneimittel ganz abgesetzt werden.
- Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren
- Das Präparat darf bei Kleinkindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden.
- Es wird zur Anwendung bei Kindern (von 2 bis 12 Jahren) nicht empfohlen.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Erwachsene
- Bei Erwachsenen, die mehr Tropfen als verordnet einträufeln, entsprachen die berichteten Nebenwirkungen denen, deren Auftreten mit Brimonidin bereits bekannt war.
- Erwachsene, die versehentlich Brimonidin schluckten, erlitten einen Blutdruckabfall, auf den bei manchen Patienten ein Blutdruckanstieg folgte.
- Kinder
- Für Kinder, die das Arzneimittel versehentlich verschluckten, wurden schwerwiegende Nebenwirkungen berichtet. Zu den Symptomen gehörten Schläfrigkeit, Schlappheit, niedrige Körpertemperatur, Blässe und Atembeschwerden. Sollten diese Anzeichen auftreten, verständigen Sie sofort Ihren Arzt.
- Erwachsene und Kinder
- Falls jemand das Präparat versehentlich verschluckt, oder wenn Sie es in zu großer Menge angewendet haben, verständigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
- Erwachsene
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie das Versäumnis bemerken. Wenn es jedoch schon fast Zeit für die nächste Anwendung ist, lassen Sie die vergessene Dosis ganz aus und setzen Sie dann die Behandlung wie gewohnt fort.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Das Präparat muss jeden Tag angewendet werden, damit es richtig wirken kann. Beenden Sie die Anwendung nicht ehe Ihr Arzt es Ihnen sagt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die folgenden Nebenwirkungen können mit dem Arzneimittel auftreten.
- Das Auge betreffend
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Augenreizung (Augenrötung, -brennen, -stechen, Fremdkörpergefühl im Auge, Juckreiz, Bläschen oder weiße Flecken auf der Bindehaut)
- verschwommenes Sehen
- allergische Reaktionen am Auge
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- lokale Reizung (Entzündung und Schwellung des Augenlids, Schwellung der Bindehaut, verklebte Augen, Schmerzen, Tränen)
- Lichtempfindlichkeit
- Erosionen der Augenoberfläche und Verfärbungen
- trockenes Auge
- blasse Bindehaut
- Sehstörungen
- Bindehautentzündung
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Augenentzündung
- Pupillenverengung
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Jucken der Augenlider
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Den Körper betreffend
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Mundtrockenheit
- Müdigkeit/Benommenheit
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schwindel
- erkältungsähnliche Symptome
- Magen-Darm-Beschwerden
- Geschmacksveränderung
- allgemeine Schwäche
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Depressionen
- Herzklopfen oder veränderte Herzfrequenz
- trockene Nase
- allgemeine allergische Reaktionen
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Kurzatmigkeit
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Schlaflosigkeit
- Ohnmacht
- hoher Blutdruck
- niedriger Blutdruck
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Hautreaktionen einschließlich Rötung, Gesichtsschwellung, Juckreiz, Ausschlag und Erweiterung der Blutgefäße
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Das Auge betreffend
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Verzichten Sie auf das Tragen weicher Kontaktlinsen min. 30 Minuten nach Anwendung des Arzneimittels.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden
- wenn Sie an Depressionen, Hirnleistungsstörungen, verminderter Gehirndurchblutung, Herzproblemen, Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen oder Blutdruckstörungen leiden oder früher einmal gelitten haben.
- wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben oder früher einmal gehabt haben.
- Kinder und Jugendliche
- Die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern von 2 bis 12 Jahren wird nicht empfohlen.
- Das Präparat sollte normalerweise nicht bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine klinischen Studien durchgeführt wurden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann verschwommenes Sehen oder Sehstörungen verursachen. Dieser Effekt kann nachts oder bei schlechten Lichtverhältnissen verstärkt auftreten.
- Das Präparat kann bei manchen Patienten außerdem Benommenheit und Müdigkeit verursachen.
- Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, setzen Sie sich nicht ans Steuer und bedienen Sie keine Maschinen bis die Symptome abgeklungen sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wenden Sie Brimonidin nicht an, wenn Sie schwanger sind, es sei denn Ihr Arzt hält dies für erforderlich.
- Das Arzneimittel darf während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Anwendung
- Das Präparat ist zur Anwendung als Augentropfen bestimmt. Waschen Sie sich vor der Anwendung von Augentropfen immer die Hände. Wie viele Tropfen Sie bei jeder Dosierung anwenden sollen ist auf der Verschreibung notiert. Wenn Sie die Tropfen zusammen mit anderen Augentropfen anwenden, warten Sie 5-15 Minuten, bevor Sie die anderen Augentropfen anwenden.
- Wenden Sie Ihre Augentropfen wie folgt an:
- 1. Neigen Sie den Kopf nach hinten und sehen Sie zur Decke.
- 2. Ziehen Sie das Unterlid vorsichtig nach unten bis sich eine kleine Tasche bildet.
- 3. Drücken Sie die umgedrehte Tropfflasche zusammen, bis ein Tropfen in das Auge fällt.
- 4. Während Sie das betroffene Auge geschlossen halten, drücken Sie mit dem Finger 1 Minute lang auf den Augenwinkel des geschlossenen Auges (an der inneren, zur Nase hin verlaufenden Seite).
- Wenn ein Tropfen nicht ins Auge gelangt, versuchen Sie es erneut.
- Um Verunreinigung zu vermeiden, berühren Sie weder Ihr Auge noch andere Oberflächen mit der Tropferspitze der Flasche. Setzen Sie sofort nach der Anwendung den Flaschenverschluss wieder auf und drehen Sie ihn fest.
Wechselwirkungen
- Bei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Opiate, Barbiturate oder wenn Sie regelmäßig Alkohol zu sich nehmen.
- Narkosemittel.
- Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen oder zur Blutdrucksenkung.
- Arzneimittel, die den Stoffwechsel beeinflussen können, wie Chlorpromazin, Methylphenidat und Reserpin.
- Arzneimittel, die an demselben Rezeptor wie dieses Präparat wirken, wie z. B. Isoprenalin und Prazosin.
- Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer) und andere Antidepressiva.
- Arzneimittel zur Behandlung einer anderen Erkrankung, auch wenn diese nicht mit Ihrer Augenerkrankung in Zusammenhang steht.
- oder wenn sich die Dosis eines Arzneimittels ändert, das Sie zur Zeit einnehmen oder anwenden.
- Diese Arzneimittel könnten Ihre Behandlung mit dem Präparat beeinflussen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?
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