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COVERSUM® Arginin 2,5 mg

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  • PZN / EAN
    10032596 / 4150100325964
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Marke
    COVERSUM Arginin
  • Hersteller
    Servier Deutschland GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 2.5 mg Perindopril arginin

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Maltodextrin
  • Hypromellose
  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Siliciumdioxid, hochdispers, amorph, hydrophob
  • 36.29 mg Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 6000
  • Titandioxid
  • Glycerol
  • Das Arzneimittel ist ein Angiotensin-Converting-Enzyme (ACE) Hemmer. Diese ACE-Hemmer wirken, indem sie die Blutgefäße erweitern und es so Ihrem Herzen erleichtern, Blut hindurch zu pumpen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet:
    • zur Behandlung des Bluthochdrucks (Hypertonie),
    • zur Behandlung der Herzleistungsschwäche (ein Zustand, bei dem das Herz nicht in der Lage ist, eine für den Körper ausreichende Menge Blut zu pumpen),
    • zur Reduzierung des Risikos von kardialen (Herz-) Ereignissen, wie z. B. Herzinfarkt, bei Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit (ein Zustand, bei dem die Blutversorgung des Herzens reduziert oder blockiert ist), die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben und/oder bei denen durch eine Operation die Herzkranzgefäße erweitert und somit die Blutversorgung des Herzens verbessert wurde.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Perindopril, einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder gegen einen anderen ACE-Hemmer sind,
    • wenn Sie bereits früher Symptome wie Keuchen, Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Hals, intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschläge in Verbindung mit einer früheren ACE-Hemmer-Behandlung hatten, oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem Familienmitglied unter irgendwelchen anderen Umständen aufgetreten sind (ein Zustand, der als Angioödem bezeichnet wird),
    • während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (es wird empfohlen das Arzneimittel auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Kategorie „Schwangerschaftshinweis"),
    • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden
    • wenn Sie Dialyse-Patient sind oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abhängig von den Geräten, die verwendet werden, kann das Arzneimittel für Sie nicht geeignet sein.
    • wenn Sie Nierenprobleme haben, aufgrund derer die Blutversorgung Ihrer Nieren reduziert ist (renale Arterienstenose)
    • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht (siehe Kategorien Wechselwirkungen und Patientenhinweis")
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt wird entscheiden, welches die richtige Dosis für Sie ist.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Bluthochdruck: Die übliche Anfangs- und Erhaltungsdosis beträgt einmal täglich 5 mg. Falls notwendig, kann die Dosis nach einem Monat auf einmal täglich 10 mg erhöht werden. Die maximale empfohlene Dosis zur Behandlung des Bluthochdrucks beträgt 10 mg pro Tag.
      Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, beträgt die Anfangsdosis üblicherweise einmal täglich 2,5 mg. Nach einem Monat kann die Dosis auf einmal täglich 5 mg und danach falls notwendig auf einmal täglich 10 mg erhöht werden.
    • Herzleistungsschwäche: Die übliche Anfangsdosis beträgt einmal täglich 2,5 mg. Nach zwei Wochen kann die Dosis auf einmal täglich 5 mg erhöht werden. Dies ist die maximale empfohlene Dosis zur Behandlung der Herzleistungsschwäche.
    • Stabile koronare Herzkrankheit: Die übliche Anfangsdosis beträgt einmal täglich 5 mg. Nach zwei Wochen kann die Dosis auf einmal täglich 10 mg erhöht werden. Dies ist die maximale empfohlene Dosis für dieses Anwendungsgebiet. Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, beträgt die übliche Anfangsdosis einmal täglich 2,5 mg. Nach einer Woche kann die Dosis auf einmal täglich 5 mg und nach einer weiteren Woche auf einmal täglich 10 mg erhöht werden.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Unfall- und Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt. Die wahrscheinlichste Wirkung einer Überdosierung ist ein niedriger Blutdruck, der bei Ihnen Symptome wie Schwindel oder Schwäche hervorrufen kann. In diesem Fall kann es helfen, sich hinzulegen und die Beine hochzulagern.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Es ist wichtig, das Arzneimittel täglich einzunehmen, da eine regelmäßige Behandlung effektiver ist. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, dann nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Da die Behandlung mit dem Arzneimittel normalerweise ein Leben lang erfolgt, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, bevor Sie die Therapie mit dem Arzneimittel abbrechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, welche schwerwiegend sein kann
    • Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Halses, Schwierigkeiten bei der Atmung (Angioödem, gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • Starker Schwindel oder Schwäche aufgrund eines niedrigen Blutdrucks (häufig - kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Ungewöhnlich schnelles oder unregelmäßiges Herzklopfen, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Herzinfarkt (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Schwäche in den Armen oder Beinen oder Schwierigkeiten beim Sprechen, was ein Anzeichen für einen möglichen Schlaganfall sein kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Plötzliches Keuchen, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen (Bronchospasmus) (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was zu starken Bauch- und Rückenschmerzen, verbunden mit sehr starkem Unwohlsein, führen kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), was ein Anzeichen für eine Hepatitis sein könnte (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • Hautausschlag, der oftmals mit roten, juckenden Flecken im Gesicht, an den Armen oder Beinen beginnt (Erythema multiforme) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Kopfschmerzen
      • Schwindel
      • Drehschwindel
      • Ameisenlaufen
      • Sehstörungen
      • Tinnitus (Ohrensausen)
      • Husten
      • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
      • Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Geschmacksveränderungen, Reizmagen oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung)
      • allergische Reaktionen (wie Hautausschläge, Juckreiz)
      • Muskelkrämpfe
      • Schwächegefühl
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Depression
      • Stimmungsschwankungen
      • Schlafstörungen
      • Mundtrockenheit
      • intensives Jucken oder schwerwiegende Hautausschläge
      • Blasenbildung auf der Haut
      • Nierenprobleme
      • Impotenz
      • Schwitzen
      • erhöhte Anzahl eosinophiler Blutzellen (eine Untergruppe von weißen Blutzellen)
      • Schläfrigkeit
      • Ohnmacht
      • Herzklopfen
      • Herzrasen
      • Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße)
      • Lichtempfindlichkeitsreaktionen (erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht)
      • Arthralgie (Gelenkschmerzen)
      • Myalgie (Muskelschmerzen)
      • Schmerzen in der Brust
      • Unwohlsein
      • peripheres Ödem
      • Fieber
      • Stürze
      • Änderung der Laborwerte: hoher Kaliumwert im Blut (bei Absetzen der Therapie reversibel), niedriger Natriumspiegel im Blut, Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetikern, hohe Konzentration von Harnstoff und erhöhter Kreatininwert im Blut.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Akutes Nierenversagen
      • Dunkler Urin, allgemeines Unwohlsein (Übelkeit) oder Krankheitsgefühl (Erbrechen), Muskelkrämpfe, Verwirrung und Krampfanfälle. Dies könnten Symptome einer Erkrankung sein, die SIADH (Syndrom der inadäquaten Ausschüttung von antidiuretischem Hormon) genannt wird.
      • Verminderte oder keine Urinausscheidung
      • Hautrötung mit Hitzegefühl
      • Verschlimmerung einer Psoriasis
      • Änderungen der Laborwerte: erhöhte Leberenzymwerte, erhöhte Bilirubinwerte im Blut
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Verwirrtheit
      • eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Lungenentzündung)
      • Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase)
      • veränderte Blutwerte wie geringe Anzahl von weißen und roten Blutkörperchen
      • niedriger Hämoglobinwert, geringe Anzahl von Blutplättchen
    • Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
    • Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Verfärbung, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Fingern oder Zehen (Raynaud-Phänomen).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
COVERSUM® Arginin 2,5 mg
Diese Tablette ist nicht teilbar.
COVERSUM® Arginin 2,5 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
COVERSUM® Arginin 2,5 mg
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
COVERSUM® Arginin 2,5 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
COVERSUM® Arginin 2,5 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
COVERSUM® Arginin 2,5 mg
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Wenn eines oder mehrere der folgenden Ereignisse auf Sie zutreffen, fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischem Fachpersonal nach, bevor Sie das Präparat einnehmen wenn sie
      • eine Aortenstenose (Verengung des Hauptblutgefäßes, das vom Herzen wegführt) oder eine hypertrophische Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine renale Arterienstenose (Verengung der Arterie, welche die Nieren mit Blut versorgt) haben,
      • unter anderen Herzerkrankungen leiden,
      • Leberprobleme haben,
      • Probleme mit Ihren Nieren haben oder eine Dialyse erhalten,
      • ungewöhnlich erhöhte Aldosteron-Spiegel (ein Hormon) im Blut haben (primärer Hyperaldosteronismus)
      • unter einer Kollagen-Krankheit (Erkrankung des Bindegewebes) wie systemischem Lupus erythematodes oder Sklerodermie leiden,
      • Diabetes haben,
      • eine salzarme Diät einhalten oder Salzersatzstoffe einnehmen, die Kalium enthalten,
      • vor einer Narkose und/oder einer größeren Operation stehen,
      • sich einer LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) unterziehen,
      • eine Desensibilisierungstherapie erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- und Wespenstichen zu verringern,
      • vor kurzem unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind,
      • durch Ihren Arzt erfahren haben, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten haben
      • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
        • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
        • Aliskiren
        • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen. Siehe auch Kategorie "Kontraindikation".
      • ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind. In diesem Fall kann Ihr Risiko für das Auftreten eines Angioödems erhöht sein. Die Blutdrucksenkung durch dieses Arzneimittel kann bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe weniger stark sein, als bei Patienten anderer Hautfarbe.
      • eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da das Risiko eines Angioödems erhöht ist:
        • Racecadotril (zur Behandlung von Durchfallerkrankungen)
        • Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten mTOR-Inhibitoren gehören (werden verwendet, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern und bei Krebs)
        • Sacubitril (erhältlich als Kombinationspräparat mit Valsartan) zur Langzeitbehandlung der Herzleistungsschwäche
        • Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin und andere Arzneimittel, die zur Klasse der auch als Gliptine bezeichneten Medikamente (zur Behandlung von Diabetes) gehören
    • Angioödem
      • Ein Angioödem (eine schwere allergische Reaktion mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, mit Schluck- oder Atembeschwerden) wurde bei Patienten beobachtet, die mit einem ACE-Hemmer, wozu auch dieses Präparat zählt, behandelt wurden. Dies kann jederzeit während der Behandlung auftreten. Wenn Sie derartige Symptome entwickeln, sollten Sie die Einnahme beenden und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Siehe auch Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme des Arzneimittels in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Präparat darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Anwendung von Perindopril bei Kindern und Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren wird nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel beeinflusst normalerweise nicht die Aufmerksamkeit. Bei bestimmten Patienten kann es jedoch, durch die Senkung des Blutdruckes, zu Schwindel oder Schwäche kommen. Wenn dies auf Sie zutrifft, kann Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigt sein.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und das Arzenimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit
    • Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme des Arzneimittels wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.
  • Schlucken Sie Ihre Tablette mit einem Glas Wasser. Nehmen Sie die Tablette immer zur selben Tageszeit, vorzugsweise am Morgen vor der Mahlzeit, ein.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Die Behandlung mit dem Präparat kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Dazu gehören:
      • andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks einschließlich Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, Aliskiren (siehe auch Kategorien "Patientenhinweis" und "Kontraindikation") oder Diuretika (Arzneimittel, welche die von den Nieren produzierte Harnmenge erhöhen),
      • kaliumsparende Arzneimittel (z. B. Triamteren, Amilorid), Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Kochsalzersatzprodukte und andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen können (wie z. B. Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung und Vermeidung von Blutgerinnseln; Trimethoprim und Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, das bei durch Bakterien verursachten Infektionen angewendet wird)
      • kaliumsparende Arzneimittel zur Behandlung der Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz): Eplerenon und Spironolacton in einer Dosierung von 12,5 mg bis 50 mg täglich,
      • Lithium zur Behandlung von Manien oder Depressionen,
      • nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) zur Schmerzlinderung oder hochdosierte Salicylate (z. B. Aspirin), Acetylsalicylsäure, eine Substanz, die in vielen Arzneimitteln zur Schmerzlinderung und zur Fiebersenkung, sowie zur Vermeidung von Blutgerinnseln enthalten ist
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie Insulin oder Metformin),
      • Baclofen (zur Behandlung von Muskelverspannungen, welche bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose vorkommen),
      • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depression, Angst, Schizophrenie usw. (z. B. trizyklische Antidepressiva, Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen),
      • Immunsuppressiva (Arzneimittel, welche die Abwehrreaktionen des Körpers abschwächen) zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen (z. B. Ciclosporin, Tacrolimus),
      • Trimethoprim (zur Behandlung von Infektionen),
      • Estramustin (zur Behandlung von Krebserkrankungen),
      • Arzneimittel, die sehr häufig eingesetzt werden, um Durchfallerkrankungen zu behandeln (Racecadotril) oder um eine Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der sogenannten mTOR-Inhibitoren gehören). Siehe Kategorie "Patientenhinweis"
      • Sacubitril/Valsartan (zur Langzeitbehandlung der Herzleistungsschwäche),
      • Allopurinol (zur Behandlung der Gicht),
      • Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),
      • Vasodilatatoren einschließlich Nitrate (Arzneimittel, die eine Erweiterung der Blutgefäße bewirken),
      • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma (z. B.
      • Goldsalze, v. a. injizierbares Gold (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis).
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Es wird empfohlen, das Arzneimittel vor einer Mahlzeit einzunehmen.

Fragen und Antworten zu COVERSUM® Arginin 2,5 mg

Wie wirkt COVERSUM Arginin 2,5 mg gegen Bluthochdruck?

Frage von Ivy N.

COVERSUM Arginin 2,5 mg ist ein verschreibungspflichtiges Präparat mit dem Wirkstoff Perindopril-Arginin. Dieser Wirkstoff gehört zu den sogenannten ACE-Hemmern, die ein bestimmtes Enzym hemmen. Dieses Angiotensin-Converting-Enzyme bewirkt die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II. Angiotensin II ist ein Stoff, der die Blutgefäße verengt. In engen Blutgefäßen ist der Blutdruck hoch. Fehlt Angiotensin II, sind die Blutgefäße weitgestellt und der Blutdruck sinkt. Über diesen Weg senkt COVERSUM Arginin 2,5 mg den Blutdruck. Mit einer gesunden Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung können Sie die Behandlung des Bluthochdrucks unterstützen. Lesen Sie sich die Angaben in der Packungsbeilage sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Darf man mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) COVERSUM Arginin 2,5 mg anwenden?

Frage von Mustafa D.

Nehmen Sie Ihre Medikamente so ein, wie es Ihnen vom Arzt verordnet wurde. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt sagen, ob Sie weitere Arzneimittel einnehmen. Dazu gehören auch solche, die Ihnen ein Facharzt verordnet hat oder die Sie sich ohne Rezept gekauft haben. Wenn Sie Diabetes haben, ist die Einnahme von COVERSUM Arginin 2,5 mg unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen möglich (Stand Packungsbeilage Februar 2019). Welche das in Ihrem Fall sind, wird Ihnen Ihr Arzt sagen. Falls Sie jedoch an Diabetes mellitus leiden und zusätzlich ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Aliskiren einnehmen, dürfen Sie COVERSUM Arginin 2,5 mg nicht einnehmen. Lassen Sie sich beim Arzt oder in der Apotheke regelmäßig einen aktuellen Medikationsplan ausdrucken. Diesen sollten Sie bei jedem Arztbesuch vorlegen. Lesen Sie sich den Beipackzettel vollständig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Was sind die häufigsten Nebenwirkungen von COVERSUM Arginin 2,5 mg?

Frage von Ayden S.

Wie jedes Medikament kann auch COVERSUM Arginin 2,5 mg Nebenwirkungen verursachen. Diese können, müssen aber nicht bei jedem Patienten auftreten. Die häufigsten Nebenwirkungen (Stand Packungsbeilage Februar 2019) sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Drehschwindel
  • Ameisenlaufen
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • allergische Reaktionen
  • Muskelkrämpfe
  • Schwächegefühl. Es handelt sich hier nur um eine beispielhafte Aufzählung. Lesen Sie die vollständigen Nebenwirkungen im jeweils aktuellen Beipackzettel nach. Sie finden in der Packungsbeilage von COVERSUM Arginin 2,5 mg wichtige Informationen, lesen Sie diese aufmerksam durch.
Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Muss COVERSUM Arginin 2,5 mg zu einer bestimmten Tageszeit eingenommen werden?

Frage von August S.

Sie müssen COVERSUM Arginin 2,5 mg zu der Tageszeit einnehmen, die Ihr Arzt auf der Verordnung angegeben hat. Falls Sie unsicher sind, wann Sie das Medikament verwenden sollen, fragen Sie bitte beim Arzt oder in der Apotheke nach. Es ist wichtig, dass Sie COVERSUM Arginin 2,5 mg immer zur gleichen Tageszeit einnehmen, so ist eine gleichmäßige Wirkung möglich. Am besten nehmen Sie die Tabletten gleich morgens mit ausreichend Wasser vor dem Frühstück ein (Stand Packungsbeilage Februar 2019). Lesen Sie sich die Informationen in der Packungsbeilage von COVERSUM Arginin 2,5 mg vollständig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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