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ESCITALOPRAM STADA 10MG

ESCITALOPRAM STADA 10MG
PZN: 10251217
Menge: 50 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: STADApharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 16,51 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel ESCITALOPRAM STADA 10MG

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 10 mg Escitalopram
  • 12.78 mg Escitalopram oxalat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression).
  • Escitalopram gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die als selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken auf das Serotonin-System im Gehirn, indem sie den Serotonin-Spiegel erhöhen. Störungen im Serotonin-System werden als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung einer Depression und verwandten Erkrankungen angesehen.
  • Das Arzneimittel kann helfen, die Krankheitszeichen einer Depression zu lindern.
Dosierung
  • Das Arzneimittel sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.
  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene:
    • 10 mg Escitalopram einmal täglich. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis erhöhen. Die empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 20 mg Escitalopram.
  • Ältere Patienten
    • Ältere Patienten beginnen die Behandlung mit 5 mg Escitalopram einmal täglich. Eine mögliche Dosiserhöhung wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen.
  • Patienten mit Leberfunktionsstörungen
    • Die empfohlene Tagesdosis für Patienten mit Leberfunktionsstörungen beträgt 5 mg Escitalopram einmal täglich. Nach 2 Wochen kann Ihr Arzt die Dosis auf 10 mg Escitalopram einmal täglich erhöhen.
  • Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung
    • Wenn Sie an leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung leiden, ist keine Anpassung der Dosis erforderlich.
  • Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung
    • Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung sollten Escitalopram nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Ihr Arzt wird entscheiden wie lange Sie das Präparat einnehmen sollen.
    • Wie bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung einer depressiven Erkrankung kann es einige Wochen dauern, bis Sie sich besser fühlen. Fahren Sie mit der Einnahme der Tabletten fort, auch wenn es einige Zeit dauert, bis Sie sich besser fühlen.
    • Sprechen Sie auf jeden Fall vorab mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Dosierung irgendwie verändern.
    • Die Dauer der Behandlung ist unterschiedlich. Fahren Sie mit der Einnahme der Filmtabletten wie vom Arzt verschrieben fort, auch wenn Sie sich bereits besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme der Filmtabletten zu früh beenden, können Ihre Krankheitszeichen wieder auftreten. Deshalb sollte die Behandlung noch mindestens 6 Monate weitergeführt werden, nachdem Ihre Krankheitszeichen abgeklungen sind.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie unverzüglich einen Arzt oder gehen Sie in ein Krankenhaus, wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten oder wenn eine andere Person Ihr Arzneimittel aus Versehen eingenommen hat. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit Sie Ihrem Arzt das Arzneimittel zeigen können, das Sie eingenommen haben. Er wird entscheiden, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden sollen.
    • Anzeichen einer Überdosierung können sein: Schwindel, Zittern, Ruhelosigkeit, Benommenheit, Bewusstlosigkeit, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis des Arzneimittels vergessen, setzen Sie die Behandlung fort, wenn die nächste Dosis fällig ist. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Einnahme auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von abbrechen
    • Sprechen Sie auf jeden Fall zuerst mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Einnahme von Escitalopram abbrechen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie die Behandlung frühzeitig beenden wollen.
    • Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels erst, wenn Ihr Arzt Ihnen dies empfiehlt. Wenn Ihre Behandlung beendet werden soll, ist es im Allgemeinen ratsam, dass die Dosis von Escitalopram schrittweise über einige Wochen reduziert wird.
    • Wenn Sie die Einnahme beenden (vor allem, wenn dies abrupt geschieht), werden Sie möglicherweise Absetzreaktionen bemerken. Diese treten häufig auf, wenn die Behandlung mit Escitalopram beendet wird. Das Risiko dafür ist höher, wenn das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum oder in hohen Dosen eingenommen wurde oder wenn die Dosis zu schnell verringert wird. Bei den meisten Patienten sind die Absetzreaktionen leicht und verschwinden innerhalb von zwei Wochen von selbst. Bei einigen Patienten können sie jedoch auch mit starker Intensität oder über einen längeren Zeitraum auftreten (2 bis 3 Monate oder länger). Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn bei Ihnen schwerwiegende Absetzreaktionen nach Beendigung der Einnahme auftreten. Dieser wird Sie vielleicht bitten, die Tabletten zunächst wieder einzunehmen und die Dosis dann langsamer zu verringern.
    • Absetzreaktionen können sein: Schwindelgefühl (unsicheres Gefühl oder Gleichgewichtsstörungen) , Nadelstich-ähnliche Empfindungen, brennende oder (weniger häufig) Stromschlag-ähnliche Empfindungen (auch im Kopf), Schlafstörungen (lebhafte Träume, Alpträume, Unfähigkeit zu schlafen), Angstgefühle, Kopfschmerzen, Unwohlsein (Übelkeit), Schwitzen (einschließlich Nacht schweiß), Gefühl der Ruhelosigkeit oder Aufgeregtheit, Zittern, Gefühl der Verwirrtheit oder Desorientierung, Emotionalität oder Reizbarkeit, Durchfall, Sehstörungen, unruhiger oder pochender Herzschlag.
    • Es gibt keine Hinweise darauf, dass Escitalopram eine Abhängigkeit verursacht.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Tabletten unzerkaut mit Wasser schlucken. Sie können die Tabletten während oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Die aufgeführten Nebenwirkungen treten am häufigsten in der ersten oder zweiten Behandlungswoche auf. Sie klingen gewöhnlich im Laufe der weiteren Behandlung wieder ab.
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Nicht bekannt: Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie).
  • Erkrankung des Immunsystems
    • Selten: starker Blutdruckabfall, blasse Haut, Ruhelosigkeit, schwacher und schneller Puls, feuchte Haut, Bewusstseinseintrübung, ausgelöst durch eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Substanzen (anaphylaktische Reaktion).
  • Endokrine Erkrankungen
    • Nicht bekannt: nicht angemessene Ausscheidung des antidiuretischen Hormons (ADH).
  • Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
    • Häufig: verminderter oder gesteigerter Appetit.
    • Nicht bekannt: verminderte Natriummenge im Blut (Hyponatriämie) mit Anzeichen wie z. B. Gefühl der Übelkeit (Nausea), Krankheitsgefühl, Muskelschwäche, Verwirrtheit.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Häufig: Angst, Ruhelosigkeit, abnormale Träume, vermindertes sexuelles Verlangen (verminderte Libido), Orgasmusstörungen (bei Frauen).
    • Gelegentlich: Zähneknirschen während der Nacht (Bruxismus), körperliche Unruhe, Nervosität, Panikattacken, Verwirrtheit.
    • Selten: Aggressionen, das Gefühl sich selbst fremd zu sein (Depersonalisation), Halluzinationen.
    • Nicht bekannt: Manie, suizidale Gedanken, suizidales Verhalten. Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Escitalopram oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Häufig: Schlaflosigkeit, Benommenheit, Schwindel, Kribbelgefühl (Parästhesie), Zittern.
    • Gelegentlich: Geschmacksveränderungen, Schlafstörungen, Ohnmacht (Synkope).
    • Selten: Serotonin-Syndrom.
    • Nicht bekannt: Zittern/Schütteln (Dyskinesie), Bewegungsstörungen, Krämpfe.
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich: Pupillenerweiterung (Mydriasis), Sehstörungen.
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • Gelegentlich: Klingeln in den Ohren (Tinnitus).
  • Herzerkrankungen
    • Gelegentlich: schneller Herzschlag (Tachykardie).
    • Selten: langsamer Herzschlag (Bradykardie).
  • Gefäßerkrankungen
    • Nicht bekannt: Blutdruckabfall beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie).
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Häufig: Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Gähnen.
    • Gelegentlich: Nasenbluten (Epistaxis).
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • Sehr häufig: Gefühl der Übelkeit (Nausea).
    • Häufig: Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, trockener Mund.
    • Gelegentlich: Magen-Darm-Blutungen (einschließlich Blutungen im Enddarm).
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Nicht bekannt: Leberentzündung (Hepatitis).
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Häufig: vermehrtes Schwitzen.
    • Gelegentlich: Nesselsucht (Urtikaria), Haarausfall, Hautausschlag, Juckreiz (Pruritus).
    • Nicht bekannt: Hautblutungen (Ekchymosen), Schwellungen der Schleimhaut oder Haut (Angioödem).
  • Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Häufig: Gelenkschmerzen (Arthralgie) und Muskelschmerzen (Myalgie).
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Nicht bekannt: Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • Häufig: Ejakulationsstörungen, Impotenz (beim Mann).
    • Gelegentlich: starke Monatsblutungen (Menorrhagie), Zwischenblutungen (Metrorrhagie) bei Frauen.
    • Nicht bekannt: verlängerte Erektion (Priapismus) bei Männern, milchige Absonderungen aus den Brüsten (Galaktorrhoe).
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Häufig: Müdigkeit, Fieber.
    • Gelegentlich: Schwellungen aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme).
  • Untersuchungen
    • Häufig: Gewichtszunahme.
    • Gelegentlich: Gewichtsabnahme.
    • Nicht bekannt: erhöhte Mengen von Leberenzymen im Blut (durch einen Bluttest nachweisbar).
  • Bei Arzneimitteln, die zur selben Gruppe wie Escitalopram gehören, wurden zusätzlich die folgenden Nebenwirkungen beobachtet: Bewegungsbedürfnis oder Unfähigkeit still zu sitzen oder still zu stehen (psychomotorische Unruhe/Akathisie) und Appetitlosigkeit (Anorexie).
  • Knochenbrüche
    • Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Escitalopram darf nicht mit den folgenden Arzneimitteln eingenommen werden:
      • nicht-selektive, irreversible MAO-Hemmer (bestimmte andere Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen, wie z. B. Phenelzin, Isocarboxazid, Nialamid oder Tranylcypromin).
    • Das Präparat sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn es zusammen mit den folgenden Arzneimitteln eingenommen wird:
      • selektive, reversible MAO-Hemmer (andere Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen, wie z. B. Moclobemid).
      • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung der manisch-depressiven Erkrankung).
      • Selegilin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung). Benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine erhöhte Körpertemperatur oder plötzliche Muskelkrämpfe auftreten oder Sie erregt oder verwirrt werden.
      • Flecainid, Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen). Ihre Escitalopram-Dosis sollte angepasst werden.
      • Metoprolol (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen). Ihre Escitalopram-Dosis sollte angepasst werden.
      • Desipramin, Clomipramin und Nortriptylin (Arzneimittel zur Behandlung einer Depression). Ihre Escitalopram-Dosis sollte angepasst werden.
      • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen (z. B. Risperidon, Thioridazin und Haloperidol). Ihre Escitalopram-Dosis sollte angepasst werden.
      • Sumatriptan und vergleichbare Arzneimittel zur Behandlung der Migräne, Tramadol (Schmerzmittel), Tryptophan (Arzneimittel zur Behandlung der Niedergeschlagenheit). Das Risiko von Nebenwirkungen kann erhöht sein, wenn diese gleichzeitig mit Escitalopram eingenommen werden. Benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine erhöhte Körpertemperatur oder plötzliche Muskelkrämpfe auftreten oder Sie erregt oder verwirrt werden.
      • Bestimmte Arzneimittel, wie z. B. Cimetidin, Omeprazol, Esomeprazol und Lansoprazol (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren), Fluvoxamin (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen) und Ticlopidin (Arzneimittel zur Blutverdünnung). Diese Arzneimittel können die Menge von Escitalopram im Blut erhöhen. Daher kann es erforderlich sein Ihre Escitalopram-Dosis zu verringern.
      • Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen). Das Risiko für Nebenwirkungen kann sich erhöhen, wenn es zusammen mit dem Arzneimittel eingenommen wird.
      • Orale Antikoagulantien (blutverdünnende Arzneimittel, wie z. B. Warfarin, Dipyridamol oder Phenprocoumon). Wenn Sie solche Arzneimittel zusammen mit Escitalopram einnehmen, muss Ihre Blutgerinnung zu Beginn und am Ende der Behandlung mit sorgfältig überwacht werden.
      • Mefloquin (Antimalariamittel), Bupropion (Arzneimittel zur Unterstützung des Nikotinentzugs), Tramadol (Schmerzmittel), Antidepressiva (tricyclische Antidepressiva, SSRIs), Neuroleptika (Phenothiazine, Thioxanthene und Butyrophenone). Diese Arzneimittel können wie Escitalopram die Schwelle für Krampfanfälle erniedrigen. Daher wird zur Vorsicht geraten, wenn sie gleichzeitig mit dem Präparat eingenommen werden.
  • Bei Einnahme von Escitalopram zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Trinken Sie während der Behandlung keinen Alkohol.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Escitalopram oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (so genannte nicht-selektive, irreversible MAO-Hemmer, wie z. B. Phenelzin, Isocarboxazid, Nialamid oder Tranylcypromin) einnehmen oder bisher eingenommen haben. Falls das zutrifft, müssen Sie einen Zeitabstand von 14 Tagen einhalten, bevor Sie mit der Einnahme von Escitalopram beginnen können.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie sich nicht sicher sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, außer es gibt zwingende Gründe dies zu tun. Ihr Arzt wird dies nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung entscheiden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen schwanger zu werden.
    • Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/ Ihre Ärztin darüber informiert sind, dass Sie mit Escitalopram behandelt werden. Arzneimittel wie Escitalopram können, wenn sie während der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeinträchtigung des Neugeborenen führen, die primäre oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blaufärbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.
    • Eine Einnahme des Arzneimittels in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft kann bei neugeborenen Kindern Absetzreaktionen auslösen. Wenn Sie bis zur Geburt Ihres Babys mit Escitalopram behandelt wurden, können bei Ihrem Baby auch die folgenden Symptome auftreten: Probleme bei der Atmung, bläuliche Verfärbung der Haut, Atemstillstand, Krampfanfälle, Schwankungen der Körpertemperatur, Erbrechen, niedrige Blutzuckerspiegel, steife oder schlaffe Muskulatur, lebhafte Reflexe, ängstliches/nervöses Zittern, Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Weinen, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und Schlafschwierigkeiten.
    • Wenn Sie Escitalopram gegen Ende der Schwangerschaft eingenommen haben, sollte Ihr Baby eine besondere medizinische Überwachung erhalten. Wenn Escitalopram während der Schwangerschaft eingenommen wurde, darf die Behandlung nicht plötzlich beendet werden.
  • Stillzeit
    • Escitalopram kann in die Muttermilch übergehen. Daher sollten Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel nicht stillen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
      • Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
      • Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,
        • wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen
        • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
      • Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
      • Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Anleitung zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
      • Das Arzneimittel sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch (Versuch der Selbsttötung), suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren das Präparat verschreiben, wenn er/sie entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Kinder und Jugendliche, die Escitalopram einnehmen, müssen aufgrund der oben erwähnten Nebenwirkungen engmaschig beobachtet werden. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der das Arzneimittel einnimmt, eines der oben aufgeführten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Escitalopram in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.
        • wenn Sie bestimmte andere Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (so genannte selektive, reversible MAO-Hemmer, wie z. B. Moclobemid) einnehmen oder bisher eingenommen haben. Falls das zutrifft, müssen Sie einen Zeitabstand von 1 Tag einhalten, bevor Sie mit der Einnahme beginnen können.
        • wenn Sie die Behandlung mit beenden, damit Sie eine Behandlung mit einem MAO-Hemmer beginnen können. Sie müssen einen Zeitabstand von 7 Tagen einhalten, bevor Sie wieder mit der Einnahme eines MAO-Hemmers beginnen können
    • Achtung! Bitte beachten Sie den folgenden Warnhinweis:
      • Auch wenn die gemeinsame Einnahme von Escitalopram und einem reversiblen, selektiven MAO-Hemmer, wie z. B. Moclobemid, im Allgemeinen nicht empfohlen wird, kann Ihnen Ihr Arzt diese Kombination verschreiben. In Einzelfällen ist diese Kombination nützlich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind. Falls eine solche Kombination unbedingt erforderlich sein sollte, beginnen Sie mit der kleinsten möglichen Dosis. Während der Behandlung müssen Sie von ärztlicher Seite aus sehr engmaschig überwacht werden. Setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn bei Ihnen irgendwann während der Einnahme des Arzneimittels eine erhöhte Körpertemperatur, Muskelkrämpfe, ein Zittern/Schütteln auftritt oder Sie erregt oder verwirrt werden. Dies können Anzeichen für ein so genanntes Serotonin-Syndrom sein. Dies ist eine schwerwiegende Nebenwirkung. Beide Arzneimittel müssen unverzüglich abgesetzt werden.
        • wenn Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung leiden. Die Dosis von Escitalopram muss für Sie speziell angepasst werden.
        • wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden. Die Behandlung mit dem Arzneimittel kann Ihre Blutzuckerwerte verändern. Möglicherweise muss die Insulindosis und/oder die Dosis des blutzuckersenkenden Arzneimittels angepasst werden.
        • wenn Sie an einer Verengung der Herzkranzgefäße leiden (koronare Herzkrankheit). In diesem Fall sollten Sie bei der Behandlung mit dem Arzneimittel Vorsicht walten lassen.
        • wenn sich bei Ihnen zu Beginn der Behandlung vermehrte Anzeichen von Angst entwickeln. Üblicherweise klingt diese Reaktion jedoch innerhalb von 2 Wochen wieder von selbst ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass Anzeichen einer Angst auftreten, ist geringer, wenn Sie geringere Dosen von Escitalopram einnehmen.
        • wenn Sie an Epilepsie leiden. Das Arzneimittel sollte bei instabiler Epilepsie nicht angewendet werden. Patienten mit gut eingestellter Epilepsie dürfen das Präparat nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen. Sobald die Häufigkeit der Anfälle zunimmt, muss das Arzneimittel abgesetzt werden. Benachrichtigen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt, falls während der Behandlung mit dem Präparat zum ersten Mal ein Krampfanfall bei Ihnen auftritt. Das Arzneimittel muss dann abgesetzt werden.
        • wenn Sie an einer manisch-depressiven Erkrankung leiden. Setzen Sie das Arzneimittel unverzüglich ab und benachrichtigen Sie Ihren Arzt, falls bei Ihnen während der Behandlung mit Escitalopram eine manische Phase auftritt (gekennzeichnet durch ein mit der Erkrankung zusammenhängendem Gefühl der Hochstimmung).
        • wenn Sie eine erhöhte Blutungsneigung haben. Wenn Blutergüsse häufiger als normal auftreten, können Arzneimittel aus der gleichen Gruppe wie Escitalopram Blutungen in die Haut verursachen. Sie sollten besonders vorsichtig sein, wenn Sie eine Neigung zu Blutungen haben und Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen, wie z. B. Acetylsalicylsäure, entzündungshemmende Schmerzmittel, einige Neuroleptika und tricyclische Antidepressiva. Das Risiko ist ebenfalls erhöht, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Verringerung des Thromboserisikos einnehmen (Ticlopidin und Dipyridamol).
        • da Escitalopram in seltenen Fällen einen Natriummangel im Blut verursachen kann. Lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie an einer Zirrhose leiden, wenn Sie ein älterer Patient sind oder wenn Sie Escitalopram mit anderen Arzneimitteln einnehmen, von denen ebenfalls bekannt ist, dass sie einen Natriummangel im Blut verursachen.
        • wenn bei Ihnen eine Elektrokrampftherapie durchgeführt wird oder durchgeführt werden soll. Die Erfahrung bezüglich einer Kombination von Escitalopram und einer Elektrokrampftherapie ist begrenzt. Daher muss eine Behandlung mit dem Arzneimittel mit äußerster Vorsicht durchgeführt werden, wenn gleichzeitig eine Elektrokrampftherapie durchgeführt wird.
        • wenn bei Ihnen Anzeichen einer Ruhelosigkeit auftreten, wie ein Bedürfnis sich zu bewegen und ein Unvermögen still zu sitzen oder still zu stehen. Diese Anzeichen können innerhalb der ersten Behandlungswochen auftreten. Eine Erhöhung der Dosis kann die Anzeichen verschlimmern.
        • wenn Sie auch andere Arzneimittel einnehmen, die eine Wirkung auf das Serotonin-System haben. Anzeichen wie z. B. körperliche Unruhe, Zittern, Muskelkrämpfe und ein Hitzegefühl können auf die Entwicklung eines Serotonin-Syndroms hinweisen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann das Urteilsvermögen und die Reaktionsgeschwindigkeit beeinträchtigen. Daher müssen Sie entsprechende Vorsicht walten lassen, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen, Maschinen bedienen, in großen Höhen arbeiten oder andere Aktivitäten ausüben, die eine erhöhte Konzentration erfordern.

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