HomeMETHYLPREDNISOLON Hikma 250 mg Plv.z.H.e.Inj.-Lsg.
METHYLPREDNISOLON Hikma 250 mg Plv.z.H.e.Inj.-Lsg.
Abbildung ähnlich
Zuzahlung
Zuzahlung
Ihre Zuzahlung
€ 10,00
10,64 € / 1 St.
AVP1€ 106,37
10 St
10,64 € / 1 St.
€ 10,00
AVP1€ 106,37
Packungsgröße: 10 St
Verfügbar
VersandkostenfreiRezept einlösen und Rabatt3 für dieses Medikament sichern.
5,00 €
- PZN
- 10311557
- Darreichung
- Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
- Marke
- Methylprednisolon
- Hersteller
- HIKMA Pharma GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 331.48 mg Methylprednisolon 21-hydrogensuccinat, Natriumsalz
Hilfsstoffe
- Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
- Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser
- Dinatriumhydrogenphosphat
Indikation
- Das Präparat enthält Natrium (methylprednisolon-21-succinat). Methylprednisolon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln namens Corticosteroide oder Steroide.
- Corticosteroide werden natürlich in Ihrem Körper produziert und sind für viele Körperfunktionen wichtig.
- Dieses Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht, um Ihre Symptome zu behandeln, die durch die folgenden Erkrankungen verursacht werden:
- Corticosteroide sind bei den folgenden Erkrankungen angezeigt:
- Endokrine Erkrankungen (Erkrankungen die das Hormonsystem betreffen)
- Rheumatische und kollagene Erkrankungen
- Dermatologische Erkrankungen
- Allergische Erkrankungen
- Augenerkrankungen
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Erkrankungen der Atemwege
- Erkrankungen des Blutes
- Tumorerkrankungen
- Ödematöse Erkrankungen
- Erkrankungen des Nervensystems
- Herz-Kreislauf-Störungen
- Hämorrhagischer, traumatischer und chirurgischer Schock
- Ihr Arzt kann dieses Arzneimittel auch zur Behandlung anderer Erkrankungen als den oben genannten einsetzen.
- Wenn Sie Zweifel daran haben, warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben wurde, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Das Präparat darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie vermuten, dass Sie eine allergische Reaktion oder eine andere Art von unerwünschter Wirkung nach der Verabreichung des Präparates oder einem anderen Corticosteroide enthaltenden Arzneimittel erlitten haben. Eine allergische Reaktion kann einen Hautausschlag oder eine Rötung, ein geschwollenes Gesicht oder geschwollene Lippen oder Kurzatmigkeit verursachen.
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Methylprednisolon-Natriumsuccinat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn bei Ihnen eine systemische Pilzinfektion diagnostiziert wurde.
- zur intrathekalen Verabreichung.
- zurepiduralen Verabreichung.
- Während Sie mit diesem Arzneimittel als Immunsuppressivum behandelt werden, dürfen Sie nicht mit Lebendimpfstoffen oder abgeschwächten Impfstoffen geimpft werden.
- Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Das Arzneimittel wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht.
- Dosierung
- Ihr Arzt entscheidet über den Verabreichungsort der Injektion, die Menge des Arzneimittels und die Anzahl der Injektionen, die Sie erhalten, je nach Art und Schwere der zu behandelnden Erkrankung.
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen die niedrigste Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum verabreichen, um eine wirksame Linderung Ihrer Symptome zu erreichen.
- Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie auf eine orale Behandlung umsteigen sollten.
- Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde, als Sie erhalten sollten
- Im Falle einer Überdosierung gibt es kein spezifisches Gegenmittel; die Behandlung erfolgt unterstützend und symptomatisch.
- Wenn die Verabreichung vergessen wurde
- Da die Behandlung unter strenger ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird, ist es unwahrscheinlich, dass Ihnen eine Dosis nicht verabreicht wurde. Sie sollten jedoch Ihren Arzt informieren, wenn Sie vermuten, dass Ihnen eine Dosis nicht verabreicht wurde.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Brechen Sie die Behandlung nicht ab und reduzieren Sie Ihre Dosis nicht ohne den Rat Ihres Arztes. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie Ihre Behandlung abbrechen sollten, und Sie beraten, wie Sie Methylprednisolon schrittweise absetzen können. Sie müssen das Präparat langsam absetzen, um Entzugserscheinungen zu vermeiden. Zu diesen Symptomen können Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Apathie, Kopfschmerzen, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Schälen der Haut, Gewichtsverlust und niedriger Blutdruck gehören.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie sofort Ihren Arzt , wenn Sie eines der folgenden Symptome haben:
- allergische Reaktionen wie z. B Hautausschlag, Anschwellen des Gesichts oder Keuchen und Atembeschwerden. Diese Art von Nebenwirkung ist selten, kann aber schwerwiegend sein.
- Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, möglicherweise begleitet von Erbrechen und Bewusstlosigkeit.
- Geschwüre mit Blutungen oder Durchbrüchen, deren Symptome Bauchschmerzen (vor allem, wenn sie in den Rücken auszustrahlen scheinen), schwarzer oder blutiger Stuhl und/oder Erbrechen von Blut sind.
- Infektionen. Dieses Arzneimittel kann Anzeichen und Symptome einiger Infektionen verbergen oder verändern oder Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen verringern, wodurch eine frühzeitige Diagnose erschwert wird. Zu den Symptomen können erhöhte Temperatur und Unwohlsein gehören. Zu den Symptomen einer wiederauftretenden Tuberkulose können Bluthusten oder Brustschmerzen gehören. Methylprednisolon Hikma kann auch das Risiko für eine schwere Infektion erhöhen.
- Erhöhter Hirndruck bei Kindern, dessen Symptome Kopfschmerzen mit Erbrechen, Energiemangel und Schläfrigkeit sind. In der Regel tritt diese Nebenwirkung auf, nachdem die Behandlung abgebrochen wurde.
- Es ist wichtig Ihren ARZT SOFORT ZU INFORMIEREN, wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben.
- Brechen Sie die Anwendung von Methylprednisolon nicht ab, informieren Sie jedoch sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen verspüren oder eine andere, nicht in dieser Packungsbeilage genannte Nebenwirkung feststellen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt
- sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
- nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Häufig: Infektion (einschließlich erhöhter Infektanfälligkeit und Schwere von Infektionen mit Unterdrückung der klinischen Symptome und Anzeichen).
- Nicht bekannt: Opportunistische Infektion, Peritonitis (Bauchfellentzündung)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Nicht bekannt: Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten)
- Erkrankungen des Immunsystems
- Nicht bekannt: Allergie gegen Arzneimittel, anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktion (schwere anaphylaktische Reaktion)
- Endokrine Erkrankungen
- Häufig: Cushing-Syndrom (Cushingoid)
- Nicht bekannt: Verminderte Funktion der Hirnanhangdrüse, Steroidabstinenzsyndrom
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Häufig: verminderte Natriumausscheidung, verminderte Wasserausscheidung
- Nicht bekannt: Übersäuerung des Blutes, verminderte Glukosetoleranz, hypokaliämische Alkalose, Dyslipidämie (Veränderung des Gehalts an bestimmten Fetten im Blut), erhöhter Bedarf an Insulin (oder oralen blutzuckersenkenden Mitteln bei Diabetikern), gesteigerter Appetit (der zu einer Gewichtszunahme führen kann), Ansammlung von Fettgewebe an bestimmten Körperstellen.
- Psychiatrische Erkrankungen
- Häufig: ein breites Spektrum psychiatrischer Reaktionen, einschließlich affektiver Störungen (z. B. gereizte, euphorische, depressive und labile Stimmung, Abhängigkeit und Selbstmordgedanken). Die folgenden Ereignisse traten bei Kindern häufiger auf: Stimmungsschwankungen, seltsames Verhalten, Schlafstörungen, Reizbarkeit
- Nicht bekannt: affektive Störungen (einschließlich affektiver Instabilität, Arzneimittelabhängigkeit, Selbstmordgedanken), psychotische Störungen (einschließlich Manie, Delirium, Halluzinationen und Schizophrenie [Verschlimmerung]), Verwirrtheit, psychische Störungen, Angstzustände, Persönlichkeitsstörungen, Stimmungsschwankungen, abnormales Verhalten, Schlafstörungen, Reizbarkeit (bei Erwachsenen)
- Erkrankungen des Nervensystems
- Nicht bekannt: erhöhter intrakranieller Druck (mit optischem Papillenödem [gutartige intrakranielle Hypertension]), Krampfanfall, Gedächtnisverlust, Denkstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen
- Augenerkrankungen
- Häufig: Katarakt (Linsentrübung)
- Nicht bekannt: Exophthalmus (Hervortreten des Auges aus der Augenhöhle), Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), Erkrankungen der Netzhaut und der Aderhaut, verschwommenes Sehen
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- Nicht bekannt: Schwindel
- Herzerkrankungen
- Nicht bekannt: kongestive Herzinsuffizienz (bei empfindlichen Patienten), Veränderungen des Herzschlages
- Gefäßerkrankungen
- Häufig: Bluthochdruck
- Nicht bekannt: Verstopfung eines Blutgefäßes durch Blutgerinnsel, niedriger Blutdruck, verstärkte Blutgerinnung
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Nicht bekannt: Verstopfung der Lungenarterie oder eines ihrer Äste durch Gerinnsel, Schluckauf
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: Magengeschwür (mit möglichen Durchbrüchen und Blutung des Magengeschwürs)
- Nicht bekannt: Magenblutung, Darmdurchbruch, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, ulzerative Ösophagitis, Ösophagitis (Entzündung der Schleimhaut, die die Speiseröhre innen auskleidet), Unterbauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Dyspepsie (Schmerzen oder Unwohlsein im Oberbauch), Übelkeit
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Nicht bekannt: Methylprednisolon kann die Leber schädigen, es wurde über Hepatitis und einen Anstieg der Leberenzyme berichtet.
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Häufig: Blutergüsse (kleine violette Läsionen), Hautatrophie (dünne, brüchige Haut), Akne
- Nicht bekannt: Angioödem (Hautschwellung), Petechien (kleine violette/rote Flecken auf der Haut), Hautdehnungsstreifen, Veränderung der Hautfarbe, Hirsutismus (vermehrte Behaarung), Hautausschlag, Erythem, Juckreiz, Urtikaria, vermehrtes Schwitzen
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Häufig: Beeinträchtigung des normalen Wachstums bei Kindern und Jugendlichen, Osteoporose (Abnahme der Knochenmasse), Muskelschwäche
- Nicht bekannt: Osteonekrose (Knochenabbau), Knochenbrüche, Muskelabbau, Gelenkschmerzen und -probleme, Muskelschmerzen und -probleme
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- Nicht bekannt: Unregelmäßige Periode
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Häufig: periphere Ödeme, Wundheilungsstörungen
- Nicht bekannt: Reaktion an der Injektionsstelle, Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein
- Untersuchungen
- Häufig: Kaliummangel im Blut
- Nicht bekannt: Erhöhte Leberenzyme im Blut (Alanin-Aminotransferase, Aspartat-Aminotransferase, alkalische Phosphatase im Blut), erhöhter Augeninnendruck, verringerte Toleranz gegenüber Kohlenhydraten; erhöhter Kalziumgehalt im Urin, Unterdrückung von Reaktionen auf Hauttests, erhöhter Blut-Harnstoff
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- Nicht bekannt: Sehnenriss (insbesondere Achillessehne), Wirbelsäulenkompressionsfraktur
- Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal darüber informieren, dass Sie mit Methylprednisolon behandelt werden, wenn Sie eine Blutuntersuchung durchführen lassen müssen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor dieses Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird, wenn Sie unter einer der folgenden Erkrankungen leiden. Ihr Arzt muss Ihre Behandlung möglicherweise engmaschiger überwachen, die Dosierung ändern oder Ihnen ein anderes Arzneimittel geben.
- Windpocken, Masern, Herpes-Augeninfektionen oder andere Infektionen. Wenn Sie vermuten, dass Sie mit jemandem Kontakt hatten, der Windpocken oder Masern hat, und Sie diese Erkrankungen noch nicht hatten, oder wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie sie hatten;
- Wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) leiden
- Pilz-, Virus-, Bakterien- oder Parasiteninfektionen
- Psychiatrische Störungen (einschließlich Euphorie, Schlaflosigkeit, Stimmungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, schwere Depressionen, psychotische Erscheinungen oder Selbstmordgedanken). Dazu gehören auch Störungen, die durch eine frühere Anwendung von Steroiden wie diesem aufgetreten sind
- Diabetes
- Krampfanfälle
- Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) oder andere Probleme mit den Augen
- Herzprobleme, einschließlich kongestiver Herzinsuffizienz
- Hypertonie (Bluthochdruck) oder Veränderungen der Blutfette (Dyslipidämie)
- Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
- Nierenerkrankungen
- Kaposi-Sarkom (eine Art von Hautkrebs)
- Schwere muskuläre Probleme (z. B.: Myasthenia gravis, eine Krankheit, die müde und schwache Muskeln verursacht)
- Osteoporose (brüchige Knochen)
- Magengeschwüre oder andere ernsthafte Magen-, Bauchspeicheldrüsen- oder Darmprobleme
- Tuberkulose, oder wenn Sie in der Vergangenheit an Tuberkulose erkrankt waren
- Cushing-Syndrom
- Phäochromozytom (Tumor der Nebennierenzellen)
- Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln
- Lebererkrankung
- Sklerodermie (auch bekannt als systemische Sklerose, eine Autoimmunkrankheit)
- Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während der Anwendung von Methylprednisolon Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Krämpfe und Steifigkeit auftreten. Dies können Symptome einer Erkrankung sein, die als thyreotoxische periodische Paralyse bezeichnet wird. Diese Erkrankung kann bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) während der Behandlung mit Methylprednisolon auftreten. Möglicherweise benötigen Sie eine zusätzliche Behandlung, um die Symptome dieser Erkrankung zu lindern.
- Bei der Anwendung von Methylprednisolon bei Frühgeborenen kann eine Überwachung der Herzfunktion und -struktur erforderlich sein.
- Bei der Anwendung von Corticosteroiden während einer Krebsbehandlung, kann das Tumorlyse-Syndrom auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Krebs haben und Symptome des Tumorlyse-Syndroms wie Krämpfe, Muskelschwäche, Verwirrtheit, unregelmäßiger Herzschlag, Sehverlust oder Sehstörungen- sowie Atembeschwerden haben.
- Kinder
- Bei Säuglingen und Kindern, die über einen längeren Zeitraum mit Corticosteroiden behandelt werden, sollten Wachstum und Entwicklung engmaschig überwacht werden. Bei Kindern, die eine tägliche Langzeitbehandlung mit geteilten Dosen von Glukokortikoiden erhalten, kann eine Wachstumshemmung auftreten. Dieses Dosierungsschema sollte nur in schwerwiegenden Fällen angewandt werden.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Nach der Behandlung mit Corticosteroiden können Nebenwirkungen wie Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen und Müdigkeit auftreten. Wenn Sie diese Symptome haben, sollten Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Methylprednisolon ist während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen, es sei denn es ist absolut notwendig.
- Stillzeit
- Corticosteroide gehen in die Muttermilch über und sollten stillenden Frauen nur verabreicht werden, wenn der potenzielle Nutzen der Behandlung größer ist als die Risiken für den Säugling.
- In Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass Corticosteroide die Fruchtbarkeit verringern .
Anwendung
- Das Arzneimittel kann durch intravenöse oder intramuskuläre Injektion oder durch intravenöse Infusion verabreicht werden.
- Die bevorzugte Methode für die erste Notfallbehandlung ist die intravenöse Injektion
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, da diese die Wirkungsweise dieses Arzneimittels oder eines anderen Arzneimittels beeinflussen können:
- Antikoagulanzien - angewendet zur Blutverdünnung
- Neuromuskuläre Blocker, wie z. B. Pancuronium und Vecuronium
- Anticholinesterasen - zur Behandlung von Myasthenia gravis (eine Muskelerkrankung)
- Antibiotika - wie Isoniazid, Erythromycin, Clarithromycin, Troleandomycin oder Rifampicin
- Antimykotika zur Behandlung von Pilzinfektionen, z. B. Ketoconazol oder Itraconazol
- Virostatika - wie Indinavir und Ritonavir
- Acetylsalicylsäure und nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, angewendet zur Behandlung von leichten und mittelschweren Schmerzen
- Antikonvulsiva zur Behandlung von Epilepsie - wie Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin
- Immunsuppressiva - einschließlich Cyclosporin, Cyclophosphamid und Tacrolimus
- Antidiabetika
- Aprepitant und Fosaprepitant - Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen
- Diltiazem - angewendet bei Herzproblemen oder hohem Blutdruck
- Orale Empfängnisverhütungsmittel - zur Verhinderung einer Schwangerschaft
- Aminoglutethimid
- Diuretika (Mittel zur Kaliumabbau)
- Einige Arzneimittel können die Wirkungen von Methylprednisolon verstärken und Ihr Arzt wird Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen, einschließlich Arzneimittel zur Behandlung von HIV wie Virostatika (wie Ritonavir, Indinavir) sowie Arzneimittel die die Pharmakokinetik erhöhen (Cobicistat).
- Impfstoffe - informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie kürzlich geimpft wurden oder geimpft werden sollen. Sie sollten nicht mit Lebendimpfstoffen oder abgeschwächten Impfstoffen geimpft werden, während Sie dieses Immunsuppressivum anwenden. Andere Impfstoffe könnten weniger wirksam sein. Patientinnen und Patienten, die mit Corticosteroiden behandelt werden, sollten nicht gegen Pocken geimpft werden.
- Wenn Sie langwirksame Arzneimittel gegen Diabetes, Bluthochdruck oder Flüssigkeitsansammlungen einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt, da es notwendig sein könnte, die Dosierung dieser Arzneimittel anzupassen.
- Informieren Sie vor einer Operation Ihren Arzt, Zahnarzt oder Narkosearzt, dass Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden.
- Wenn Sie einen Test oder eine Blutanalyse bei Ihrem Arzt oder im Krankenhaus durchführen lassen müssen, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal mitteilen, dass Sie mit Methylprednisolon behandelt werden. Dieses Arzneimittel kann die Ergebnisse einiger Tests beeinflussen.
- Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Trinken Sie keinen Grapefruitsaft während der Behandlung mit diesem Präparat.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?
Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.