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Urbason® 40 mg

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
10 St
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Nicht im Sortiment
    • PZN / EAN
      01064723 / 4150010647231
    • Darreichung
      Tabletten
    • Hersteller
      Fidia Pharma GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel
    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 40 mg Methylprednisolon

    Hilfsstoffe

    • Povidon K25
    • Magnesium stearat (pflanzlich)
    • Maisstärke
    • Lactose-1-Wasser
    • Talkum
    Weitere Produktinformationen

    Was sind Urbason 40 mg Tabletten und wofür werden sie angewendet?
    Urbason 40 mg Tabletten enthalten den Wirkstoff Methylprednisolon, ein abgewandeltes
    Nebennierenrindenhormon (Glukokortikoid), mit Wirkung auf den Stoffwechsel, den Salz-
    (Elektrolyt-)Haushalt und auf Gewebefunktionen.
    Urbason 40 mg Tabletten werden angewendet bei Erkrankungen, die eine systemische Behandlung mit
    Glukokortikoiden notwendig machen.
    Hierzu gehören je nach Erscheinungsform und Schweregrad zum Beispiel:

    Rheumatische Erkrankungen
    − Voranschreitende rheumatische Gelenkentzündung (aktive rheumatoide Arthritis) mit schwerer
    fortschreitender Verlaufsform, z. B. schnell zerstörend verlaufende Formen oder nicht das Gelenk
    betreffende (extraartikuläre) Formen,
    − ohne erkennbare Ursache entstehende Gelenkentzündung bei Jugendlichen (juvenile idiopathische
    Arthritis) mit schwerer, innere Organe betreffender Verlaufsform (Still-Syndrom) oder mit durch
    örtliche Behandlung nicht beeinflussbarer Augenbeteiligung (Entzündung von Iris und Umgebung;
    Iridozyklitis).

    Bronchial- und Lungenkrankheiten
    − Asthma bronchiale, gleichzeitig empfiehlt sich die Verabreichung von Arzneimitteln zur
    Erweiterung der Bronchien (Bronchodilatatoren),
    − akute Verschlechterung einer chronisch bestehenden, einengenden Atemwegserkrankung (COPD),
    empfohlene Behandlungsdauer bis zu 10 Tagen,
    − spezielle Lungenerkrankungen (interstitielle Lungenerkrankungen) wie akute Entzündung der
    Lungenbläschen (Alveolitis), Lungengewebsverhärtung und Lungenumbau (Lungenfibrose), zur
    Langzeitbehandlung chronischer Formen der Sarkoidose in den Stadien II und III (bei Atemnot,
    Husten und Verschlechterung der Lungenfunktionswerte).

    Erkrankungen der oberen Luftwege
    − Schwere Verlaufsformen von Heufieber (Pollinosis) und allergischem Schnupfen (Rhinitis
    allergica) nach Versagen von glukokortikoidhaltigen Nasensprays.
    Hautkrankheiten
    Erkrankungen der Haut und Schleimhäute, die auf Grund ihres Schweregrades und/oder Ausdehnung
    bzw. Beteiligung innerer Organe nicht ausreichend mit örtlich anwendbaren Glukokortikoiden behandelt
    werden können.

    Dazu gehören
    − allergische und scheinbar allergische (pseudoallergische) Reaktionen, allergische Reaktionen im
    Zusammenhang mit Infektionen (infektallergische Erkrankungen), z. B. Nesselsucht (akute
    Urtikaria), schockähnliche (anaphylaktoide) Reaktionen,
    − schwerwiegende, zum Teil die Haut zerstörende Hauterkrankungen: arzneimittelbedingter
    Ausschlag (Arzneimittelexanthem), Erythema exsudativum multiforme, toxische epidermale
    Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Erythema nodosum, allergisches Kontaktekzem,
    − Gefäßentzündungen (Vaskulitiden), z. B. allergische Gefäßentzündung (Vasculitis allergica),
    Polyarteriitis nodosa,
    − Erkrankungen des körpereigenen Abwehrsystems (Autoimmunerkrankungen), z. B.Dermatomyositis, systemische Sklerodermie (indurative Phase), chronisch diskoider und subakut kutaner Lupus erythematodes.

    Blutkrankheiten/Tumorerkrankungen
    − Autoimmunerkrankungen des Blutes: Blutarmut auf Grund von Selbstauflösung roter
    Blutkörperchen (autoimmunhämolytische Anämie),
    − Vorbeugung und Behandlung von Erbrechen, ausgelöst durch Chemotherapie, im Rahmen
    antiemetischer Schemata (in Kombination mit anderen Arzneimitteln).
    Magen-Darm-Erkrankungen
    − Colitis ulcerosa,
    − Morbus Crohn.

    Hormonersatzbehandlung
    bei verminderter oder fehlender Nebennierenrinden-Funktion (Nebennierenrinden-Insuffizienz) jeglicher
    Ursache (z. B. Addison-Krankheit, adrenogenitales Syndrom, operative Entfernung der Nebennieren,
    Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse) jenseits des Wachstumsalters (Mittel der ersten Wahl sind
    Hydrokortison und Kortison).

    Urbason 40 mg Tabletten können weiterhin angewandt werden
    − zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr (Immunsuppression) nach Transplantation im
    Rahmen üblicher Kombinationstherapien,
    − als ergänzende Maßnahme bei einer Zytostatika- oder Strahlentherapie im Rahmen bestehender
    Schemata zur Kombinationstherapie, palliativen Therapie (krankheitslindernde Behandlung) bzw.
    antiemetischen Therapie (Behandlung gegen Erbrechen).

    Wie sind Urbason 40 mg Tabletten einzunehmen?
    Nehmen Sie Urbason 40 mg Tabletten immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Die Dosis wird
    Ihr Arzt für Sie individuell festlegen.
    Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Urbason 40 mg Tabletten sonst nicht richtig wirken
    können.

    Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    Die Höhe der Dosierung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung und von der Reaktion des
    Patienten.

    Im Allgemeinen werden relativ hohe Anfangsdosen angewendet, die bei akuten, schweren
    Verlaufsformen deutlich höher sein müssen als bei chronischen Erkrankungen.
    Je nach klinischer Symptomatik kann unterschiedlich schnell auf eine möglichst niedrige Erhaltungsdosis
    (im Allgemeinen zwischen 4 und 12 mg Methylprednisolon täglich) reduziert werden

    Speziell bei chronischen Erkrankungen ist oft eine Langzeitbehandlung mit niedrigen Erhaltungsdosen
    erforderlich.
    Halten Sie daher die Dosisanweisungen mit evtl. unterschiedlich hoch dosierten Zubereitungen von
    Urbason genau ein.
    (Für die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Dosierungen stehen andere Wirkstärken von Urbason zur
    Verfügung [Urbason 4 mg Tabletten, Urbason 8 mg Tabletten, Urbason 16 mg Tabletten].)
    Die empfohlene Dosis beträgt:

    Rheumatische Gelenkerkrankungen
    Beginn mit 16–24 mg* Methylprednisolon täglich, bei Beteiligung innerer Organe auch bis 1½ Urbason
    40 mg Tabletten (entsprechend 60 mg Methylprednisolon) täglich. Anzustreben ist eine Erhaltungsdosis,
    die nicht über 6 mg* Methylprednisolon täglich liegt.

    Einengung der Atemwege (obstruktive Atemwegserkrankungen)
    Beginn mit 32*–40 mg Methylprednisolon täglich; Verminderung der Dosis um 8 mg alle 4 Tage. Nach
    3–4 Wochen Beendigung der Therapie, ggf. Umstellung auf inhalierbare Glukokortikoide. Gleichzeitig
    empfiehlt sich die Verabreichung von Bronchodilatatoren (Mittel zur Erweiterung verengter Bronchien).
    Bei nicht ausreichendem Ansprechen schwerer Asthmaformen längerfristige Therapie mit der
    geringstmöglichen Dosis von 4–8 mg* Methylprednisolon täglich. Die Therapie sollte zirkadian erfolgen,
    d. h. die gesamte Tagesdosis wird morgens auf einmal eingenommen. Eine alternierende Therapie
    (Einnahme einer Zwei-Tage-Dosis an jedem zweiten Tag) ist meist nicht möglich. Bei starken
    nächtlichen und frühmorgendlichen Beschwerden kann die Tagesdosis auf ⅔ morgens und ⅓ abends
    (18.00 bis 20.00 Uhr) aufgeteilt werden.

    Interstitielle Lungenerkrankungen
    Akute Entzündung der Lungenbläschen (akute Alveolitis)
    Beginn mit 32*–40 mg Methylprednisolon täglich für eine Woche (bei Bedarf auf 2 Gaben pro Tag
    verteilt), danach langsame Verminderung der Dosis mit Umstellung auf einmal tägliche Einnahme.

    Lungenfibrose
    Beginn mit 24–32 mg* Methylprednisolon täglich, ggf. in Kombination mit Azathioprin oder
    Penicillamin. Langsame Verminderung der Dosis auf individuelle Erhaltungsdosen von 4–8 mg*
    Methylprednisolon täglich.

    Sarkoidose
    Beginn mit 32*–40 mg Methylprednisolon täglich bis zum Wirkungseintritt, ggf. auf zwei Einzelgaben
    verteilt. Abbau der Therapie innerhalb von 4–6 Wochen, dabei Umstellung auf einmal tägliche Gabe.
    Chronische Formen der Stadien II und III benötigen eine Langzeittherapie mit Tagesdosen von 8–12 mg*
    Methylprednisolon, wobei eine alternierende Gabe (Einnahme einer Zwei-Tage-Dosis an jedem zweiten
    Tag) bevorzugt werden sollte.

    Heufieber (Pollinosis), allergischer Schnupfen (Rhinitis allergica)
    Zusätzlich zu Antihistaminika (bestimmte Arzneimittel gegen Allergien) und lokal wirksamen
    Prophylaktika und Antiallergika, wenn diese nicht ausreichend wirken oder die Gefahr der Beteiligung
    der mittleren und kleinen Atemwege besteht:

    Kurzzeittherapie mit anfangs 16 mg* Methylprednisolon täglich morgens für 4 Tage (nur in Einzelfällen
    zu Beginn höhere Dosis erforderlich). Verminderung der Dosis auf 8 mg* Methylprednisolon täglich für
    weitere 4 Tage. Beendigung der Therapie nach 8 Tagen, bei nicht ausreichendem Ansprechen ggf.
    Fortsetzung der Behandlung für 1–2 Wochen mit 4–8 mg* Methylprednisolon täglich.

    Hautkrankheiten
    Je nach Schweregrad und Verlaufsform können zu Beginn 2–4 Urbason 40 mg Tabletten (entsprechend
    80–160 mg Methylprednisolon) täglich erforderlich sein. Die Verminderung der Dosis erfolgt schnell, so
    dass die Therapie im Allgemeinen nach 2–4 Wochen beendet werden kann. Nur in wenigen Fällen ist eine
    länger dauernde Therapie über Wochen und Monate notwendig.

    Erkrankungen des körpereigenen Immunsystems (Autoimmunerkrankungen)
    Je nach Schweregrad und Organbeteiligung Beginn mit 1–4 Urbason 40 mg Tabletten (40–160 mg
    Methylprednisolon) täglich, dann langsame Verminderung auf die Erhaltungsdosis, die u. U. über Jahre
    erforderlich ist. Bei akuten Verläufen kann zu Beginn eine hochdosierte Stoßtherapie notwendig sein.
    Blutkrankheiten (autoimmunhämolytische Anämie)

    Zu Beginn 2–4 Urbason 40 mg Tabletten (entsprechend 80–160 mg Methylprednisolon) täglich, nach
    Ansprechen der Therapie (meist innerhalb von 2 Wochen) langsamer Abbau auf die Erhaltungsdosis.
    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

    Zu Beginn 1–2 Urbason 40 mg Tabletten (entsprechend 40–80 mg Methylprednisolon) täglich, dann
    langsamer Abbau der Dosis. Bei Colitis ulcerosa sollte die Therapie möglichst schnell beendet werden. Ist
    bei Morbus Crohn eine Langzeittherapie erforderlich, sollte die alternierende Gabe angestrebt werden.
    Substitutionstherapie bei Nebennierenrindeninsuffizienz 4–8 mg* Methylprednisolon täglich, erforderlichenfalls zusammen mit einem Mineralokortikoid.
    Immunsuppression nach Transplantation im Rahmen üblicher Kombinationstherapien

    Die Dosierung erfolgt gemäß dem verwendeten immunsuppressiven Protokoll. Die klinische Situation
    entscheidet über den völligen Dosisabbau oder die Notwendigkeit einer Erhaltungsdosis.
    Ergänzende Maßnahme bei einer Zytostatika- oder Strahlentherapie im Rahmen bestehender Schemata
    zur Kombinationstherapie, palliativen bzw. antiemetischen Therapie
    Die Dosierung erfolgt gemäß dem verwendeten Tumorprotokoll bzw. antiemetischen Schema. Die
    klinische Situation entscheidet über den völligen Dosisabbau oder die Notwendigkeit einer
    Erhaltungsdosis.

    Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas
    Trinkwasser [200 ml]) während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit ein. Im Allgemeinen wird die
    gesamte Tagesdosis zu oder nach dem Frühstück (zwischen 6.00 und 8.00 Uhr) eingenommen.
    Die Möglichkeit zur Einnahme nur jeden 2. Tag wird durch den Arzt in Abhängigkeit vom Krankheitsbild
    und dem individuellen Ansprechen auf die Therapie geprüft.
    Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsverlauf und wird von Ihrem Arzt streng
    individuell festgelegt.
    Sobald ein befriedigendes Behandlungsergebnis erreicht ist, wird die Dosis auf eine Erhaltungsdosis
    reduziert oder die Behandlung beendet. Hierfür legt Ihr Arzt ein Behandlungsschema fest, das von Ihnen
    genau eingehalten werden sollte.

    Die Hormonersatzbehandlung bei chronischer Nebennierenrinden-Funktionsschwäche erfolgt lebenslang.
    Wenn Sie eine größere Menge von Urbason 40 mg Tabletten eingenommen haben als Sie sollten
    Im Allgemeinen werden Urbason 40 mg Tabletten auch bei kurzfristiger Einnahme großer Mengen ohne
    Komplikationen vertragen. Es sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Falls Sie verstärkte oder
    ungewöhnliche Nebenwirkungen an sich beobachten, sollten Sie den Arzt um Rat fragen.
    Wenn Sie die Einnahme von Urbason 40 mg Tabletten vergessen haben
    Sie können die unterlassene Einnahme im Laufe des Tages nachholen und am darauf folgenden Tag die
    von Ihrem Arzt verordnete Dosis wie gewohnt weiter einnehmen.

    Wenn Sie mehrmals die Einnahme vergessen haben, kann es unter Umständen zu einem
    Wiederaufflammen oder einer Verschlimmerung der behandelten Krankheit kommen. In solchen Fällen
    sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, der die Behandlung überprüfen und gegebenenfalls anpassen wird.
    Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

    Wenn Sie die Einnahme von Urbason 40 mg Tabletten abbrechen
    Folgen Sie stets dem vom Arzt vorgegebenen Dosierungsschema. Urbason 40 mg Tabletten dürfen nie
    eigenmächtig abgesetzt werden, weil insbesondere eine länger dauernde Behandlung mit Urbason 40 mg
    Tabletten zu einer Unterdrückung der körpereigenen Produktion von Glukokortikoiden führt. Eine
    ausgeprägte körperliche Stresssituation kann dann lebensgefährlich sein (Addison-Krise).
    Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder
    Apotheker.

    Inhalt der Packung und weitere Informationen
    Was Urbason 40 mg Tabletten enthalten

    Der Wirkstoff ist Methylprednisolon, ein abgewandeltes Nebennierenrindenhormon.
    1 Tablette enthält 40 mg Methylprednisolon.
    Die sonstigen Bestandteile sind:
    Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K 25, Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich].

    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.