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Hycamtin® 1 mg

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
10 St
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Außer Handel
    • PZN / EAN
      01111055 / 7612797334560
    • Darreichung
      Hartkapseln
    • Marke
      HYCAMTIN
    • Hersteller
      Hexal AG

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 1.09 mg Topotecan hydrochlorid

    Hilfsstoffe

    • Hydriertes Pflanzenöl
    • Eisen(III)-oxid
    • Glycerolmonostearat
    • Drucktinte, schwarz, propylenglycolhaltig
    • Gelatine
    • Titandioxid

    Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

    • Das Arzneimittel hilft, Tumore zu zerstören.
    • Das Präparat wird verwendet zur Behandlung von kleinzelligen Lungentumoren, die nach anfänglichem Ansprechen auf die Chemotherapie wieder aufgetreten sind.
    • Ihr Arzt wird mit Ihnen gemeinsam entscheiden, ob eine Behandlung mit diesem Präparat besser ist als eine erneute Behandlung mit dem anfänglich benutzten Chemotherapieschema.
    Gegenanzeigen
    • Das Präparat darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Topotecan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie stillen.
      • wenn Ihre Blutbildwerte zu niedrig sind. Ihr Arzt wird Sie auf Basis der Ergebnisse Ihrer letzten Blutuntersuchung informieren, ob dies der Fall ist.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die Dosis (und Zahl der Kapseln) des Präparates, die Ihnen verabreicht wird, wird von Ihrem Arzt berechnet werden und richtet sich nach:
      • Ihrer Körpergröße (Körperoberfläche, in Quadratmetern gemessen)
      • nach Ihren Blutwerten, die vor Behandlungsbeginn bestimmt werden
    • Die verschriebene Zahl an Kapseln soll unzerkaut eingenommen werden, einmal am Tag über 5 Tage.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Falls Sie zu viele Kapseln eingenommen haben oder ein Kind versehentlich das Arzneimittel eingenommen hat, suchen Sie unverzüglich einen Arzt oder Apotheker auf.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt ein.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Ernsthafte Nebenwirkungen: Informieren Sie Ihren Arzt
      • Diese sehr häufigen Nebenwirkungen können mehr als 1 von 10 Personen unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel betreffen:
        • Anzeichen einer Infektion:
          • Das Präparat kann die Zahl weißer Blutkörperchen verringern und damit Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen schwächen. Dies kann sogar lebensbedrohlich werden. Anzeichen können sein:
            • Fieber
            • Ernsthafte Verschlechterung Ihres Allgemeinzustandes
            • Örtlich begrenzte Symptome wie Hals-/Rachenentzündungen oder Probleme beim Wasserlassen (zum Beispiel Brennen beim Wasserlassen, das Symptom einer Harnwegsinfektion sein kann).
        • Durchfall.
          • Dieser kann schwerwiegend sein. Wenn Sie mehr als drei Durchfälle pro Tag haben, sollten Sie umgehend Ihren Arzt kontaktieren.
          • Gelegentlich starke Bauchschmerzen, Fieber und möglicherweise Durchfall (selten blutig) können Anzeichen einer Darmentzündung (Kolitis) sein.
      • Die folgende seltene Nebenwirkung kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:
        • Lungenentzündung (interstitielle Lungenerkrankung): Sie haben ein erhöhtes Risiko, wenn Sie bereits an einer Lungenerkrankung leiden, sich einer Bestrahlung der Lunge unterzogen haben, oder vor kurzem Arzneimittel, die die Lunge schädigen können, eingenommen haben. Mögliche Anzeichen können sein:
          • Atembeschwerden
          • Husten
          • Fieber.
      • Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn eines dieser Anzeichen, die auf diese Erkrankungen hinweisen können, bei Ihnen auftritt, da eine Krankenhauseinweisung notwendig sein kann.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen
      • Diese können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen:
        • Allgemeines Schwächegefühl und Müdigkeit (vorübergehende Blutarmut). In einigen Fällen können Sie deshalb eine Bluttransfusion benötigen.
        • Ungewöhnliche blaue Flecken oder Blutungen, die durch eine Abnahme der Zahl der für die Blutgerinnung verantwortlichen Zellen verursacht werden. Dies kann auch bei relativ kleinen Verletzungen wie kleinen Schnittverletzungen zu schwereren Blutungen führen. In seltenen Fällen kann es zu noch schwereren Blutungen (Blutsturz) führen. Sie sollten mit Ihrem Arzt über Möglichkeiten zur Verringerung des Risikos von Blutungen sprechen.
        • Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit (Anorexie); Müdigkeit; Schwäche.
        • Übelkeit, Erbrechen.
        • Haarausfall.
    • Häufige Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:
        • Allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Hautausschlag)
        • Entzündungen und Geschwüre der Mundschleimhaut, der Zunge oder des Zahnfleisches
        • Erhöhte Körpertemperatur (Fieber)
        • Magenschmerzen, Verstopfung, Verdauungsstörungen
        • Unwohlsein
        • Juckreiz.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
        • Gelbfärbung der Haut
    • Seltene Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
        • Schwere allergische oder anaphylaktische Reaktionen
        • Schwellungen infolge von Flüssigkeitsansammlung (Angioödem)
        • Juckender Hautausschlag (oder Nesselsucht).
    • Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist
      • Die Häufigkeit einiger Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Ereignisse aus Spontanberichten, deren Häufigkeit auf Basis der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden kann):
        • Starke Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen von Blut, schwarze oder blutige Stühle (mögliche Anzeichen eines Magen-Darm-Durchbruchs).
        • Wunde Stellen im Mund, Schluckbeschwerden, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, blutige Stühle (mögliche Anzeichen einer Entzündung der Schleimhaut des Mundes, Magens und/oder Darms [Schleimhautentzündung]).
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind
    Patientenhinweise
    Hycamtin® 1 mg
    Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
    Hycamtin® 1 mg
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    Hycamtin® 1 mg
    Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordnet.
    Hycamtin® 1 mg
    Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
    Hycamtin® 1 mg
    Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    Hycamtin® 1 mg
    Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
    Hycamtin® 1 mg
    Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird, muss Ihr Arzt wissen:
        • ob Sie an irgendwelchen Problemen mit der Niere oder der Leber leiden. Ihre Dosis muss dann möglicherweise angepasst werden.
        • wenn Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden. Siehe Kategorie „Schwangerschaft und Stillzeit".
        • wenn Sie planen, ein Kind zu zeugen. Siehe Kategorie „Schwangerschaft und Stillzeit".
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft.
      • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel kann müde machen. Wenn Sie sich müde oder kraftlos fühlen, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
    • Schwangerschaft
      • Das Arzneimittel wird für schwangere Frauen nicht empfohlen. Es kann ein Kind, das vor, während oder kurz nach der Behandlung empfangen wurde, schädigen. Sie sollten eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Versuchen Sie nicht, schwanger zu werden, bevor Ihr Arzt Ihnen mitteilt, dass dies unbedenklich ist.
      • Männliche Patienten mit Kinderwunsch sollten Ihren Arzt um Rat zur Familienplanung und zu Behandlungsmöglichkeiten fragen. Sollte Ihre Partnerin während der Behandlung schwanger werden, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
    • Stillzeit
      • Während der Behandlung dürfen Sie nicht stillen. Mit dem Stillen sollten Sie erst wieder beginnen, wenn Ihr Arzt Ihnen mitteilt, dass kein Risiko mehr besteht.
    • Die Kapsel(n) muss(müssen) unzerkaut eingenommen werden und darf (dürfen) nicht zerkaut, zerdrückt oder geteilt werden.
    • Die Kapseln dürfen nicht geöffnet oder zerdrückt werden. Wenn die Kapseln beschädigt oder undicht sind, sollten Sie unverzüglich Ihre Hände sorgfältig mit Seife und Wasser waschen. Wenn der Kapselinhalt in Ihre Augen gelangt, waschen Sie diese unverzüglich mit langsam fließendem Wasser über mindestens 15 Minuten aus. Nach einem Augenkontakt oder wenn Sie eine Hautreaktion an sich bemerken, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
    • Einnahme einer Kapsel
      • Diese Kapseln werden in einer speziellen Verpackung geliefert, um einer Entnahme der Kapseln durch Kinder vorzubeugen
      • Genauere Informationen zur Anwendung s. Gebrauchsinformation.
    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Es besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, wenn Sie gleichzeitig mit Cyclosporin A behandelt werden. Sie werden engmaschig überwacht werden, wenn Sie diese beiden Arzneimittel einnehmen.
      • Denken Sie daran Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie beginnen, irgendein anderes Arzneimittel einzunehmen, während Sie mit diesem Präparat behandelt werden.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.