HomeBLINCYTO 38,5 µg Plv.f.e.Konz.u.Lsg.z.H.e.Inf.Lsg.
BLINCYTO 38,5 µg Plv.f.e.Konz.u.Lsg.z.H.e.Inf.Lsg.
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- PZN
- 11182837
- Darreichung
- Pulver u. Lös.m. f. e. Konz. z. H. e. Infus.lös.
- Hersteller
- Amgen GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 38.5 µg Blinatumomab (CHO-Zellen)
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke Stabilisator (Durchstechflasche)
- Trehalose-2-Wasser
- Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
- Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
- Lysin hydrochlorid
- Lysin hydrochlorid
- Citronensäure monohydrat
- Citronensäure monohydrat
- Polysorbat 80
- Polysorbat 80
Indikation
- Der wirksame Bestandteil ist Blinatumomab. Dieses gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die antineoplastische Substanzen genannt werden und gegen Krebszellen gerichtet sind.
- Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen, Kindern und jungen Erwachsenen mit akuter lymphatischer Leukämie angewendet. Akute lymphatische Leukämie ist eine Krebsform des Blutes, bei der eine bestimmte Art von weißen Blutzellen, die „B-Lymphozyten" genannt werden, unkontrolliert wächst. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Ihrem Immunsystem ermöglicht, diese abnormen weißen Blutkrebszellen anzugreifen und zu vernichten. Es wird angewendet, wenn eine akute lymphatische Leukämie wieder aufgetreten ist oder auf eine vorangegangene Behandlung nicht angesprochen hat (dies wird als rezidivierte/refraktäre akute lymphatische Leukämie bezeichnet).
- Es wird außerdem bei erwachsenen Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie angewendet, bei denen nach einer vorangegangenen Behandlung immer noch eine geringe Anzahl an Krebszellen vorhanden ist (dies wird als minimale Resterkrankung bezeichnet).
- Es wird zudem im Rahmen der Konsolidierungstherapie angewendet. Als Konsolidierungstherapie der akuten lymphatischen Leukämie wird eine Phase der Behandlung bezeichnet, die nach der ersten Therapiephase beginnt. Ihr Zweck liegt in der weiteren Beseitigung restlicher Leukämiezellen, die nach der ersten Behandlungsphase möglicherweise noch vorhanden sind.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Blinatumomab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie stillen.
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Das Arzneimittel wird Ihnen mittels einer Infusionspumpe dauerhaft für 4 Wochen über eine Vene (intravenös) gegeben (dies entspricht 1 Behandlungszyklus). Danach werden Sie eine 2-wöchige Pause haben, in der Sie keine Infusion erhalten. Während jedes Ihrer Behandlungszyklen wird Ihr Infusionskatheter ununterbrochen bei Ihnen angeschlossen sein. Ihr Arzt wird festlegen, wann Ihr Infusionsbeutel gewechselt wird. Dies kann zwischen täglich und alle 4 Tage variieren. Die Infusionsrate kann, je nachdem wie häufig der Beutel gewechselt wird, schneller oder langsamer sein.
- Wie lange erhalten Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel?
- Das Präparat wird normalerweise in 2 Behandlungszyklen angewendet, wenn Sie an rezidivierter/refraktärer akuter lymphatischer Leukämie leiden, oder in 1 Behandlungszyklus, wenn bei Ihnen ein minimaler Rest der akuten lymphatischen Leukämie besteht. Wenn Sie auf diese Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt entscheiden, dass Sie bis zu 3 zusätzliche Behandlungszyklen
erhalten. - Wenn Sie an akuter lymphatischer Leukämie leiden und das Arzneimittel im Rahmen einer Konsolidierungstherapie erhalten, legt Ihr Arzt die Anzahl an Zyklen fest, die angewendet werden sollen.
- Die Anzahl der Behandlungszyklen und die Dosis, die Sie erhalten, hängen davon ab, wie Sie das Arzneimittel vertragen und wie Sie darauf ansprechen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie lange Ihre Behandlung dauern wird. Ihre Behandlung kann auch, abhängig davon, wie Sie das Arzneimittel vertragen, unterbrochen werden.
- Das Präparat wird normalerweise in 2 Behandlungszyklen angewendet, wenn Sie an rezidivierter/refraktärer akuter lymphatischer Leukämie leiden, oder in 1 Behandlungszyklus, wenn bei Ihnen ein minimaler Rest der akuten lymphatischen Leukämie besteht. Wenn Sie auf diese Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt entscheiden, dass Sie bis zu 3 zusätzliche Behandlungszyklen
- Wie lange müssen Sie im Krankenhaus bleiben?
- Wenn Sie an rezidivierter/refraktärer akuter lymphatischer Leukämie leiden, wird empfohlen, dass Sie die Behandlung in den ersten 9 Tagen und in den ersten 2 Tagen des zweiten Zyklus in einem Krankenhaus bzw. einer Klinik unter der Aufsicht eines in der Anwendung von Krebsmedikamenten erfahrenen Arztes oder medizinischen Fachpersonals erhalten.
- Wenn bei Ihnen ein minimaler Rest der akuten lymphatischen Leukämie besteht, wird empfohlen, dass Sie die Behandlung in den ersten 3 Tagen und in den ersten 2 Tagen der folgenden Zyklen in einem Krankenhaus bzw. einer Klinik unter der Aufsicht eines in der Anwendung von Krebsmedikamenten erfahrenen Arztes oder medizinischen Fachpersonals erhalten.
- Wenn Sie an akuter lymphatischer Leukämie leiden und das Arzneimittel im Rahmen einer Konsolidierungstherapie erhalten, wird empfohlen, dass Sie die Behandlung in den ersten 3 Tagen Ihres ersten Behandlungszyklus und in den ersten 2 Tagen Ihres zweiten Zyklus in einem Krankenhaus bzw. einer Klinik unter der Aufsicht eines in der Anwendung von Krebsmedikamenten erfahrenen
Arztes oder medizinischen Fachpersonals erhalten. - Wenn Sie neurologische Probleme haben oder hatten, wird empfohlen, dass Sie in den ersten 14 Tagen in einem Krankenhaus bzw. einer Klinik behandelt werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie die Behandlung nach Ihrem anfänglichen Krankenhausaufenthalt zu Hause fortsetzen können. Die Behandlung kann einen Beutelwechsel durch medizinisches Fachpersonal einschließen.
- Wie viel des Arzneimittels wird angewendet?
- Wenn Sie an rezidivierter/refraktärer akuter lymphatischer Leukämie leiden und Ihr Körpergewicht 45 Kilogramm oder mehr beträgt, liegt die empfohlene Anfangsdosis Ihres ersten Zyklus bei 9 Mikrogramm pro Tag für 1 Woche. Ihr Arzt kann entscheiden, die Dosis danach auf 28 Mikrogramm pro Tag in Woche 2, 3 und 4 Ihrer Behandlung zu erhöhen. Wenn Ihr Arzt festlegt, dass Sie weitereZyklen erhalten sollen, wird Ihre Pumpe für alle folgenden Behandlungszyklen so eingestellt, dass eine Dosis von 28 Mikrogramm pro Tag infundiert wird.
- Wenn Ihr Körpergewicht weniger als 45 Kilogramm beträgt, basiert die empfohlene Anfangsdosis Ihres ersten Zyklus auf Ihrem Körpergewicht und Ihrer Größe. In der ersten Woche der Behandlung wird Ihre Pumpe so eingestellt, dass eine Dosis von 5 Mikrogramm/m2/Tag infundiert wird. Abhängig davon, wie Sie auf die Behandlung mit dem Arzneimittel ansprechen, soll Ihre zu
infundierende Dosis in den Wochen 2, 3 und 4 auf 15 Mikrogramm/m2/Tag erhöht werden. Wenn Ihr Arzt festlegt, dass Sie weitere Zyklen erhalten sollen, wird Ihre Pumpe für alle folgenden Behandlungszyklen so eingestellt, dass eine Dosis von 15 Mikrogramm/m2
/Tag infundiert wird. - Möglicherweise werden Sie keinen Unterschied zwischen der in der ersten Woche Ihres ersten Zyklus infundierten Dosis und der für die restliche Dauer Ihres ersten Zyklus und der in den folgenden Zyklen infundierten höheren Dosis bemerken.
- Wenn bei Ihnen ein minimaler Rest der akuten lymphatischen Leukämie besteht und Ihr Körpergewicht 45 Kilogramm oder mehr beträgt, beläuft sich Ihre Dosis in allen Behandlungszyklen auf 28 Mikrogramm pro Tag. Wenn Ihr Körpergewicht weniger als 45 Kilogramm beträgt, wird Ihre Pumpe so eingestellt, dass in allen Behandlungszyklen 15 Mikrogramm/m2/Tag, basierend auf Ihrem Körpergewicht und Ihrer Körpergröße, infundiert werden.
- Wenn Sie an akuter lymphatischer Leukämie leiden und Sie das Arzneimittel im Rahmen einer Konsolidierungstherapie erhalten und Ihr Körpergewicht 45 Kilogramm oder mehr beträgt, beträgt Ihre Dosis in allen Behandlungszyklen 28 Mikrogramm pro Tag.
- Wenn Ihr Körpergewicht weniger als 45 Kilogramm beträgt, wird Ihre Pumpe so eingestellt, dass in allen Behandlungszyklen 15 Mikrogramm/m2/Tag, basierend auf Ihrem Körpergewicht und Ihrer Körpergröße, infundiert werden.
- Arzneimittel, die Sie vor jedem Zyklus erhalten
- Vor Ihrer Behandlung mit diesem Arzneimittel werden Sie andere Arzneimittel erhalten (Prämedikation), um Infusionsreaktionen und andere mögliche Nebenwirkungen zu vermindern. Diese können Kortikosteroide (z. B. Dexamethason) einschließen.
- Vor und während der Behandlung erhalten Sie möglicherweise eine Chemotherapie, die in Form einer intrathekalen Injektion (Injektion in den Raum, der das Rückenmark und das Gehirn umgibt) angewendet wird, um einer Wiederkehr der akuten lymphatischen Leukämie im Zentralnervensystem vorzubeugen. Wenn Sie Fragen zu Ihrer Behandlung haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige dieser Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.
- Teilen Sie Ihrem Arzt umgehend mit, wenn Sie einer der folgenden oder eine Kombination der folgenden Nebenwirkungen haben:
- Schüttelfrost, Frösteln, Fieber, schneller Herzschlag, erniedrigter Blutdruck, Muskelschmerzen, Ermüdung, Husten, Atembeschwerden, Verwirrtheit, Rötungen, Schwellung des betroffenen Bereiches oder Ausfluss im betroffenen Bereich bzw. im Bereich des Infusionskatheters - dies können Zeichen einer Infektion sein.
- neurologische Ereignisse: Zittern (oder Tremor), Verwirrtheit, Störungen der Hirnfunktion (Enzephalopathie), Schwierigkeiten beim Sprechen (Aphasie), Krampfanfälle (Konvulsion).
- Fieber, Schwellung, Schüttelfrost, erniedrigter oder erhöhter Blutdruck und Flüssigkeit in der Lunge, was gravierend werden kann - dies können Zeichen des sogenannten Zytokinfreisetzungs-Syndroms sein.
- schwere und anhaltende Magenschmerzen mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen, da dies Symptome einer schwerwiegenden und möglicherweise tödlichen Erkrankung sein können, die als Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) bekannt ist.
- Die Behandlung kann eine Erniedrigung der Werte von bestimmten weißen Blutzellen mit oder ohne Fieber verursachen (febrile Neutropenie oder Neutropenie) oder kann zu erhöhten Blutwerten von Kalium, Harnsäure und Phosphat und erniedrigten Blutwerten von Kalzium (Tumorlyse-Syndrom) führen. Ihr Arzt wird während der Behandlung regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen.
- Andere Nebenwirkungen schließen ein:
- Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Infektionen des Blutes, einschließlich Bakterien, Viren oder andere Infektionstypen
- Erniedrigte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen mit oder ohne Fieber ([febrile)] Neutropenie, Leukopenie), erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen, erniedrigte Anzahl an Blutplättchen
- Fieber, Schwellung, Schüttelfrost, erniedrigter oder erhöhter Blutdruck und Flüssigkeit in den Lungen, was gravierend werden kann (Zytokinfreisetzungs-Syndrom)
- Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen, Zittern (oder Tremor)
- Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
- Niedriger Blutdruck
- Hoher Blutdruck
- Husten
- Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen
- Hautausschlag
- Rückenschmerzen, Gliederschmerzen
- Fieber (Pyrexie), Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Hals, was zu Schluck- oder Atembeschwerden führen kann (Ödeme), Schüttelfrost
- Niedrige Anzahl an Antikörpern, die „Immunglobuline" genannt werden und die das Immunsystem dabei unterstützen, Infektionen zu bekämpfen (erniedrigte Anzahl an Immunglobulinen)
- Erhöhte Leberenzymwerte (Alanin-Aminotransferase [ALT], Aspartat-Aminotransferase [AST], Gammaglutamyl-Transferase [GGT])
- Infusionsbedingte Reaktionen, die Keuchen, Erröten, Schwellung des Gesichts, Atembeschwerden, niedrigen Blutdruck und hohen Blutdruck einschließen können.
- Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schwerwiegende Infektionen, die zu Organversagen oder Schock führen oder tödlich enden können (Sepsis)
- Lungenentzündung (Pneumonie)
- Pilzinfektionen
- Erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozytose), erniedrigte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Lymphopenie)
- Allergische Reaktion
- Komplikationen, die nach der Krebsbehandlung auftreten und zu erhöhten Kalium-, Harnsäure- und Phosphatwerten und zu erniedrigten Kalziumwerten im Blut führen (Tumorlyse-Syndrom)
- Verwirrtheit, Desorientierung
- Störungen der Hirnfunktion (Enzephalopathie), wie Schwierigkeiten beim Sprechen (Aphasie), Kribbeln der Haut (Parästhesie), Krampfanfälle, Schwierigkeiten beim Denken oder Verfolgen von Gedanken, Gedächtnisstörungen, Schwierigkeiten bei der Bewegungskontrolle (Ataxie)
- Schläfrigkeit (Somnolenz), Taubheitsgefühle, Schwindelgefühl
- Nervenprobleme, welche Kopf und Nacken betreffen, wie Sehstörungen, hängendes Augenlid und/oder erschlaffte Muskeln auf einer Seite des Gesichts, Schwierigkeiten beim Hören oder Probleme beim Schlucken (Hirnnervenstörungen)
- Giemen oder Atembeschwerden (Dyspnoe), Atemlosigkeit (respiratorische Insuffizienz)
- Hautrötung
- Husten mit Auswurf
- Erhöhtes Bilirubin im Blut
- Knochenschmerzen
- Schmerzen im Brustkorb oder andere Schmerzen
- Erhöhte Werte mancher Enzyme einschließlich Blut- und Leberenzyme
- Gewichtszunahme
- Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Übermäßige Aktivierung der weißen Blutkörperchen im Zusammenhang mit Entzündungen (hämophagozytische Histiozytose)
- Geschwollene Lymphknoten (Lymphadenopathie)
- Fieber, Schwellungen, Schüttelfrost, erniedrigter oder erhöhter Blutdruck und Flüssigkeit in den Lungen, was schwer im Schweregrad werden und tödlich enden kann (Zytokinsturm)
- Eine Erkrankung, die dazu führt, dass Flüssigkeit aus den kleinen Blutgefäßen in den Körper austritt (Kapillarleck-Syndrom)
- Schwierigkeiten beim Sprechen
- Nebenwirkungen, die bei Jugendlichen und Kindern häufiger auftraten, umfassen außerdem:
- Erniedrigte Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), erniedrigte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), erniedrigte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Leukopenie)
- Fieber (Pyrexie)
- Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion können Schwellung des Gesichts, niedrigen Blutdruck und hohen Blutdruck einschließen (infusionsbedingte Reaktionen)
- Gewichtszunahme
- Hoher Blutdruck (Hypertonie)
- Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.

Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden und falls das Folgende auf Sie zutrifft. Das Präparat ist möglicherweise nicht für Sie geeignet:
- wenn Sie jemals neurologische Probleme, wie zum Beispiel Zittern (oder Tremor), abnorme Gefühlsempfindungen, Krampfanfälle, Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Desorientierung, Verlust des Gleichgewichtsinns oder Probleme beim Sprechen, hatten. Bitte teilen Sie es Ihrem Arzt mit, wenn Sie noch an akuten neurologischen Problemen oder Erkrankungen leiden. Falls Ihre Leukämieerkrankung sich in Ihr Gehirn und/oder Rückenmark ausgebreitet hat, muss Ihr Arzt diese möglicherweise zuerst behandeln, bevor Sie mit der Blinatumomab-Behandlung beginnen können. Ihr Arzt wird Ihr Nervensystem untersuchen und Tests durchführen, bevor er entscheidet, ob Sie das Präparat erhalten sollten. Ihr Arzt wird während der Behandlung unter Umständen besonders sorgfältig auf Sie achten müssen.
- wenn Sie eine akute Infektion haben.
- wenn bei Ihnen jemals nach vorheriger Anwendung des Präparates eine Infusionsreaktion aufgetreten ist. Symptome können Keuchen, Hautrötung, Schwellung des Gesichts, Atembeschwerden, niedrigen oder hohen Blutdruck einschließen.
- wenn Sie glauben, dass Sie in naher Zukunft eine Impfung benötigen, einschließlich solcher, die für Reisen in andere Länder erforderlich sind. Manche Impfstoffe dürfen nicht innerhalb von zwei Wochen vor, gleichzeitig mit oder in den Monaten nach Ihrer Behandlung mit dem Präparat angewendet werden. Ihr Arzt wird prüfen, ob Sie die Impfung erhalten sollen.
- Bitte sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn bei Ihnen während der Anwendung eine der folgenden Reaktionen auftritt, da diese eventuell behandelt werden müssen und Ihre Dosis angepasst werden muss:
- wenn Sie Krampfanfälle, Schwierigkeiten beim Sprechen oder eine undeutliche Aussprache, Verwirrtheit und Desorientierung oder Verlust des Gleichgewichtsinns haben.
- wenn Sie Schüttelfrost oder Zittern entwickeln, oder bei Ihnen ein Wärmegefühl auftritt; Sie sollten Ihre Temperatur messen, da Sie Fieber haben könnten - dies können Symptome einer Infektion sein.
- wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt während Ihrer Infusion eine Reaktion entwickeln, die Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl, Übelkeit, Schwellung des Gesichtes, Probleme beim Atmen, Keuchen oder Hautausschlag einschließen kann.
- wenn Sie schwere und anhaltende Magenschmerzen mit oder ohne Übelkeit und Erbrechen haben, da dies Symptome einer schwerwiegenden und möglicherweise tödlichen Erkrankung sein können, die als Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) bekannt ist.
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Sie im Hinblick auf Anzeichen und Symptome dieser Reaktionen überwachen.
- Bitte sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie, während Sie das Arzneimittel erhalten, schwanger werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen über Vorsichtsmaßnahmen bei Impfungen Ihres Babys sprechen.
- Vor jedem Infusionszyklus werden Sie Arzneimittel erhalten, die helfen, eine möglicherweise lebensbedrohliche Komplikation zu verringern, die als Tumorlyse-Syndrom bekannt ist und die durch chemische Störungen im Blut nach Zerfall der absterbenden Krebszellen verursacht wird. Möglicherweise erhalten Sie auch Arzneimittel zur Senkung von Fieber.
- Unter Umständen werden bei Ihnen während der Behandlung, insbesondere in den ersten paar Tagen nach Beginn der Behandlung, ein schwerer Abfall der Zahl der weißen Blutkörperchen (Neutropenie), ein schwerer Abfall der Zahl der weißen Blutkörperchen mit Fieber (febrile Neutropenie), erhöhte Leberenzyme oder erhöhte Harnsäurewerte auftreten. Ihr Arzt wird während der Behandlung regelmäßig Blutuntersuchungen durchführen, um Ihre Blutwerte zu überwachen.
- Kinder und Jugendliche
- Es liegen begrenzte Erfahrungen mit dem Arzneimittel bei der Behandlung von Kindern im Alter von unter 1 Jahr vor.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden und falls das Folgende auf Sie zutrifft. Das Präparat ist möglicherweise nicht für Sie geeignet:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Sie dürfen nicht am Verkehr teilnehmen, schwere Maschinen bedienen oder an gefährlichen Aktivitäten teilnehmen, während Sie mit dem Präparat behandelt werden. Das Arzneimittel kann neurologische Beschwerden wie Schwindelgefühl, Krampfanfälle, Verwirrung, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen auslösen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
- Verhütung
- Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung und für mindestens 48 Stunden nach der letzten Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal über geeignete Verhütungsmethoden.
- Schwangerschaft
- Die Wirkung bei Schwangeren ist nicht bekannt. Ausgehend von seinem Wirkmechanismus könnte das Arzneimittel aber Ihr ungeborenes Baby schädigen. Sie sollten das Präparat nicht während einer Schwangerschaft anwenden, außer Ihr Arzt ist der Meinung, dass es die beste Medizin für Sie ist.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie während der Behandlung schwanger werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen über Vorsichtsmaßnahmen bei Impfungen Ihres Baby sprechen.
- Stillen
- Sie dürfen während und für mindestens 48 Stunden nach Ihrer letzten Behandlung nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob das Präparat in die Muttermilch übergeht, aber ein Risiko für das gestillte Baby kann nicht ausgeschlossen werden.
Anwendung
- Das Arzneimittel wird Ihnen mittels einer Infusionspumpe dauerhaft für 4 Wochen über eine Vene (intravenös) gegeben (dies entspricht 1 Behandlungszyklus). Danach werden Sie eine 2-wöchige Pause haben, in der Sie keine Infusion erhalten. Während jedes Ihrer Behandlungszyklen wird Ihr Infusionskatheter ununterbrochen bei Ihnen angeschlossen sein. Ihr Arzt wird festlegen, wann Ihr Infusionsbeutel gewechselt wird. Dies kann zwischen täglich und alle 4 Tage variieren. Die Infusionsrate kann, je nachdem wie häufig der Beutel gewechselt wird, schneller oder langsamer sein.
- Infusionskatheter
- Wenn Sie einen Infusionskatheter haben, ist es sehr wichtig, dass Sie den Bereich um den Katheter herum sauber halten, da Sie ansonsten eine Infektion bekommen könnten. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen zeigen, wie Sie den Bereich um den Katheter herum pflegen können.
- Infusionspumpe und intravenöse Schläuche
- Verstellen Sie nicht die Einstellungen der Pumpe, selbst dann nicht, wenn ein Problem auftritt oder der Alarm der Pumpe ertönt. Jede Änderung der Einstellungen der Pumpe kann zu einer zu hohen oder zu niedrigen Dosis führen.
- Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn
- ein Problem mit der Pumpe auftritt oder der Alarm der Pumpe ertönt.
- der Infusionsbeutel vor dem geplanten Beutelwechsel leer wird.
- die Infusionspumpe unerwartet stoppt. Versuchen Sie nicht, Ihre Pumpe erneut zu starten.
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen erklären, wie Sie Ihren Alltag mit der Infusionspumpe bewältigen können. Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie Fragen haben.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder medizinisches Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
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