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KYPROLIS 60MG

KYPROLIS 60MG
PZN: 11182843
Menge: 1 St
Darreichung: Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
Marke:
Hersteller: Amgen GmbH
€ 1.698,93 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 60 mg Carfilzomib
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Carfilzomib enthält.
  • Carfilzomib wirkt, indem es das Proteasom blockiert. Das Proteasom ist ein System innerhalb von Zellen, das Proteine abbaut, wenn diese beschädigt sind oder nicht länger benötigt werden. Durch Verhinderung des Proteinabbaus in Krebszellen, bei denen eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie mehr abnorme Proteine enthalten, führt das Arzneimittel zum Absterben von Krebszellen.
  • Es wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom eingesetzt, die mindestens eine vorangegangene Behandlung für diese Erkrankung erhalten haben. Das multiple Myelom ist eine Krebserkrankung von Plasmazellen (ein Typ weißer Blutzellen).
  • Es wird bei Ihnen zusammen mit Lenalidomid und Dexamethason angewendet. Dies sind andere Arzneimittel, die für die Behandlung des multiplen Myeloms angewendet werden.
Dosierung
  • Das Arzneimittel wird Ihnen durch Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal gegeben. Die Dosis wird anhand Ihrer Größe und Ihres Gewichtes (Körperoberfläche) berechnet. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird die Dosis bestimmen, die Sie erhalten.
  • Jede Periode von 28 Tagen entspricht einem Behandlungszyklus. Das heißt, dass das Arzneimittel Ihnen an den Tagen 1, 2, 8, 9, 15 und 16 jedes 28-Tage-Zyklus gegeben wird. Die Dosen an Tag 8 und 9 eines jeden Zyklus entfallen ab dem 13. Zyklus.
  • Die meisten Patienten erhalten die Behandlung so lange wie ihre Krankheit sich verbessert oder stabil bleibt. Die Behandlung kann jedoch auch beendet werden, wenn bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, die nicht beherrschbar sind.
  • Zusammen mit dem Arzneimittel wird bei Ihnen auch Lenalidomid und Dexamethason angewendet. Sie könnten auch noch andere Arzneimittel erhalten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Da dieses Arzneimittel durch einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal angewendet wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie zu viel erhalten. Wenn dennoch zu viel angewendet wird, wird Ihr Arzt Sie in Hinblick auf Nebenwirkungen überwachen.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird Ihnen als Infusion in eine Vene gegeben. Die Infusion dauert ungefähr 10 Minuten. Es wird an 2 aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche über 3 Wochen gegeben, gefolgt von einer Woche ohne Behandlung.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Beschwerden, auf die Sie achten sollten
  • Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
    • Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder die Schwellung Ihrer Füße, die Symptome für Herzprobleme sein können.
    • Atembeschwerden, einschließlich Kurzatmigkeit in Ruhe oder bei Aktivität oder ein Husten (Dyspnoe), schnelles Atmen, ein Gefühl, als ob Sie nicht genug Luft einatmen könnten, Keuchen oder Husten, welche Zeichen für eine Lungentoxizität sein können.
    • Sehr hoher Blutdruck, starke Brustschmerzen, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, verschwommenes Sehen, Übelkeit und Erbrechen oder schwere Angstzustände, die Zeichen einer Erkrankung sein können, die als hypertensive Krise bekannt ist.
    • Kurzatmigkeit bei täglichen Aktivitäten oder im Ruhezustand, unregelmäßiger Herzschlag, rasender Puls, Müdigkeit, Schwindel und Ohnmachtsanfälle, die Zeichen einer Erkrankung sein können, die als pulmonale Hypertonie bekannt ist.
    • Geschwollene Knöchel, Füße oder Hände, Appetitlosigkeit, Verringerung der Urinmenge oder ungewöhnliche Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die Symptome von Nierenproblemen oder Nierenversagen sein können.
    • Eine Nebenwirkung, die Tumorlyse-Syndrom genannt wird, welche durch den schnellen Zerfall von Tumorzellen verursacht werden kann und unregelmäßigen Herzschlag, Nierenversagen oder ungewöhnliche Ergebnisse von Blutuntersuchungen zur Folge haben kann.
    • Fieber, Schüttelfrost oder Zittern, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gesichtsrötung oder -schwellung, Schwäche, Kurzatmigkeit, niedriger Blutdruck, Ohnmacht, Enge in der Brust oder Schmerzen in der Brust können als Reaktion auf die Infusion auftreten.
    • Ungewöhnliche Blutergüsse oder Blutungen, wie z. B. ein Schnitt, bei dem es länger dauert als normal, bis er aufhört zu bluten.
    • Gelbe Verfärbung Ihrer Haut und Augen (Gelbsucht), Bauchschmerzen oder Schwellung, Übelkeit oder Erbrechen, die Symptome von Leberproblemen, einschließlich Leberversagen, sein können.
    • Blutung, Blutergüsse, Schwäche, Verwirrtheit, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall und akutes Nierenversagen, die Zeichen einer Erkrankung des Blutes sein könnten, die als thrombotischeMikroangiopathie bekannt ist.
    • Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfälle (Anfälle), Sehverlust und hoher Blutdruck (Hypertonie), die Symptome einer neurologischen Erkrankung sein können, die als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) bekannt ist.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Infusionsreaktionen
      • Schwere Lungeninfektion (Pneumonie)
      • Infektion des Respirationstraktes (Infektion der Atemwege)
      • Laufende oder verstopfte Nase
      • Niedrige Thrombozytenzahl, welche schnell zur Bildung von Blutergüssen oder zu Blutungen (Thrombozytopenie) führen kann
      • Niedrige Anzahl weißer Blutzellen, welche Ihre Fähigkeit, eine Infektion zu bekämpfen, vermindern und mit Fieber einhergehen kann
      • Niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), welche Müdigkeit und Erschöpfung verursachen kann
      • Änderungen der Blutwerte (Abnahme der Kalium-Spiegel im Blut, Erhöhung der Zucker- und/oder Kreatinin-Spiegel im Blut)
      • Verminderter Appetit
      • Schlafstörungen (Insomnie)
      • Kopfschmerzen
      • Taubheit, Kribbeln oder verringerte Sinnesempfindung in Händen und/oder Füßen
      • Schwindel
      • Hoher Blutdruck (Hypertonie)
      • Kurzatmigkeit
      • Husten
      • Durchfall
      • Übelkeit
      • Verstopfung
      • Erbrechen
      • Bauchschmerzen
      • Rückenschmerzen
      • Gelenkschmerzen
      • Schmerzen in Gliedmaßen, Händen oder Füßen
      • Muskelzuckungen
      • Fieber
      • Schwellung der Hände, Füße oder Knöchel
      • Schwächegefühl
      • Müdigkeit (Fatigue)
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Herzversagen und Herzprobleme, einschließlich schnellem, starkem oder unregelmäßigem Hezschlag
      • Nierenprobleme, einschließlich Nierenversagen
      • Blutgerinnsel in den Venen (tiefe Venenthrombose)
      • Hitzegefühl
      • Blutgerinnsel in der LungeKeuchen
      • Schwere Infektion, einschließlich Infektion im Blut (Sepsis)
      • Leberprobleme, einschließlich einer Erhöhung der Leberenzyme im Blut
      • Grippeähnliche Symptome (Influenza)
      • Infektion der Harnwege (Infektionen von Strukturen, die Urin leiten)
      • Husten, der Enge oder Schmerzen in der Brust, verstopfte Nase einschließen kann (Bronchitis)
      • Halsschmerzen
      • Entzündung der Nase und des Halses
      • Virale Infektion
      • Änderungen der Blutwerte (Abnahme der Natrium-, Magnesium-, Protein-, Kalzium- oder Phosphat-Spiegel im Blut, Erhöhung der Kalzium-, Harnsäure-, Kalium-, Bilirubin- oder C-reaktivem Protein-Spiegel im Blut)
      • Austrocknung
      • Angstgefühl
      • Verschwommenes Sehen
      • Linsentrübung (grauer Star)
      • Niedriger Blutdruck (Hypotonie
      • Nasenbluten
      • Veränderung der Stimme oder Heiserkeit
      • Verdauungsstörung
      • Zahnschmerzen
      • Hautausschlag
      • Knochenschmerzen, Muskelschmerzen, Brustschmerzen
      • Muskelschwäche
      • Muskelkater
      • Juckende Haut
      • Rötung der Haut
      • Verstärktes Schwitzen
      • Schmerzen
      • Schüttelfrost
      • Schmerzen, Schwellung, Irritationen oder Beschwerden an der Stelle, an der Sie die Injektion in Ihre Vene erhalten haben
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Allergische Reaktion auf Kyprolis
      • Multiorganversagen
      • Herzinfarkt
      • Verminderter Blutfluss zum Herzen
      • Schlaganfall
      • Anschwellen des das Herz umgebenden Gewebes (Perikarditis); Symptome schließen Schmerzen hinter dem Brustbein ein, die sich manchmal bis zum Hals und zu den Schultern ausbreiten können und manchmal mit Fieber einhergehen
      • Flüssigkeitsansammlung zwischen dem das Herz umgebenden Gewebe und Ihrem Herzen (Perikarderguss); Symptome schließen Brustschmerzen oder Druck in der Brust und Kurzatmigkeit ein
      • Eine Blockade im Gallenabfluss von der Leber (Cholestase), welche juckende Haut, gelbe Haut, sehr dunklen Urin und sehr hellen Stuhl verursachen kann
      • Perforation des Verdauungssystems
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies gilt auch für alle nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, wie z. B. Vitamine oder pflanzliche Arzneimittel.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal mit, wenn Sie Arzneimittel zur Schwangerschaftverhütung anwenden, wie Verhütungsmittel zum Einnehmen oder hormonelle Verhütungsmittel, da diese möglicherweise nicht zur Anwendung zusammen mit dem Präparat geeignet sind.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen Carfilzomib oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Für Frauen, die das Arzneimittel anwenden
    • Wenden Sie das Präparat nicht an, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Die Behandlung wurde nicht bei schwangeren Frauen untersucht. Während Sie das Arzneimittel anwenden und für 30 Tage nach Beendigung der Behandlung, sollten Sie eine geeignete empfängnisverhütende Methode anwenden, um sicherzustellen, dass Sie nicht schwanger werden. Sie sollten mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal über geeignete Methoden zur Empfängnisverhütung sprechen.
    • Wenn Sie während der Anwendung schwanger werden, informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
    • Wenden Sie das Präparat nicht an, wenn Sie stillen. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel beim Menschen in die Muttermilch übertritt.
    • Es ist zu erwarten, dass Lenalidomid dem ungeborenen Kind schadet. Da das Präparat in Kombination mit Lenalidomid angewendet wird, müssen Sie am Schwangerschaftsverhütungsprogramm teilnehmen.
  • Für Männer, die das Arzneimittel anwenden
    • Während Sie das Präparat anwenden und für 90 Tage nach Beendigung der Behandlung sollten Sie ein Kondom verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Partnerin nicht schwanger wird.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, falls Ihre Partnerin, während Sie das Arzneimittel anwenden oder innerhalb von 90 Tagen nach Beendigung der Behandlung, schwanger werden sollte.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Ihr Arzt wird Sie untersuchen und Ihre vollständige Krankengeschichte überprüfen. Sie werden während der Behandlung sorgfältig überwacht. Bevor Sie mit der Anwendung beginnen und während der Behandlung, wird Ihr Blut untersucht werden. Dies erfolgt, um sicherzustellen, dass Sie eine ausreichende Anzahl von Blutzellen haben und dass Ihre Leber und Nieren richtig funktionieren. Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird überprüfen, ob Sie ausreichend Flüssigkeit erhalten.
    • Sie müssen die Packungsbeilage aller Arzneimittel lesen, die Sie in Kombination mit dem Präparat anwenden, damit Sie die Informationen in Bezug auf diese Arzneimittel verstehen.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie eine der unten stehenden Erkrankungen haben. Es müssen bei Ihnen möglicherweise zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden, um zu prüfen, ob Ihr Herz, Ihre Nieren und Ihre Leber richtig funktionieren.
      • Herzprobleme, einschließlich einer Vorgeschichte von Schmerzen in der Brust (Angina), Herzinfarkt und unregelmäßigem Herzschlag, oder wenn Sie jemals Arzneimittel für Ihr Herz eingenommen haben.
      • Lungenprobleme, einschließlich einer Vorgeschichte von Kurzatmigkeit im Ruhezustand oder bei Aktivität (Dyspnoe).
      • Nierenprobleme, einschließlich Nierenversagen, oder wenn Sie jemals eine Dialyse hatten.
      • Leberprobleme, einschließlich einer Vorgeschichte von Hepatitis oder Fettleber, oder wenn Ihnen jemals gesagt wurde, dass Ihre Leber nicht richtig funktioniert.
      • Ungewöhnliche Blutungen, einschließlich schnellen Auftretens von Blutergüssen oder Blutungen durch eine Verletzung, wie z. B. einem Schnitt, bei denen das Stoppen länger dauert als erwartet. Dies könnte darauf hinweisen, dass Sie eine geringe Anzahl von Blutplättchen (Zellen, die die Blutgerinnung fördern) haben.
      • Jegliche andere schwere Erkrankung, die einen Krankenhausaufenthalt erforderte oder für die Sie jegliche Arzneimittel erhalten haben.
    • Beschwerden, auf die Sie achten müssen
      • Während Sie das Arzneimittel anwenden, müssen Sie auf bestimmte Symptome achten, um das Risiko von jeglichen Problemen zu vermindern. Das Arzneimittel kann einige bestehende Beschwerden verschlechtern oder schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, die tödlich enden können, wie z. B. Herzprobleme, Lungenprobleme, Nierenprobleme, Tumorlyse-Syndrom (eine lebensbedrohende Erkrankung, die auftritt, wenn Krebszellen zerfallen und ihren Inhalt in den Blutkreislauf abgeben), Reaktionen auf die Infusion, ungewöhnliche Blutergüsse oder Blutungen, Leberprobleme, bestimmte Bluterkrankungen oder als PRES bekannte neurologische Beschwerden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Während Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden, kann bei Ihnen Erschöpfung, Schwindel, Ohnmacht und/oder ein Abfall des Blutdrucks auftreten. Dies könnte Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.

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