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Hycamtin 1 mg Durchstechfl.

Hycamtin 1 mg Durchstechfl.
PZN: 01215837
Menge: 1 St
Darreichung: Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats
Marke:
Hersteller: NOVARTIS Pharma GmbH
€ 94,64 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 1 mg Topotecan
  • 1.09 mg Topotecan hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel hilft, Tumore zu zerstören. Ein Arzt oder eine Krankenschwester wird Ihnen das Arzneimittel in Form einer Infusion in eine Vene (als Tropf) im Krankenhaus oder in einer anderen medizinischen Einrichtung verabreichen.
  • Das Präparat wird verwendet zur Behandlung von
    • Eierstock- oder kleinzelligen Lungentumoren, die nach anfänglichem Ansprechen auf die Chemotherapie wieder aufgetreten sind.
    • fortgeschrittenem Gebärmutterhalstumoren, wenn eine Operation oder Bestrahlung nicht möglich ist. Bei der Behandlung von Gebärmutterhalstumoren wird das Präparat mit einem anderen Arzneimittel namens Cisplatin kombiniert.
  • Ihr Arzt wird mit Ihnen gemeinsam entscheiden, ob eine Behandlung mit dem Arzneimittel besser ist als eine erneute Behandlung mit dem anfänglich benutzten Chemotherapieschema.
Dosierung
  • Die Dosis, die Ihnen verabreicht wird, wird von Ihrem Arzt berechnet werden und richtet sich nach:
    • Ihrer Körpergröße (Körperoberfläche, in Quadratmetern gemessen)
    • nach Ihren Blutwerten, die vor Behandlungsbeginn bestimmt werden
    • der zu behandelnden Krankheit.
  • Die übliche Dosis beträgt
    • für Eierstock- oder kleinzellige Lungentumore: 1,5 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche pro Tag.
    • für Gebärmutterhalstumore: 0,75 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche pro Tag.
  • Zur Behandlung von Gebärmutterhalstumoren wird das Präparat mit einem anderen Arzneimittel namens Cisplatin kombiniert. Ihr Arzt wird Ihnen die genaue Dosis an Cisplatin mitteilen.
  • Wie wird das Arzneimittel verabreicht
    • Der Arzt oder eine Krankenschwester wird Ihnen eine geeignete Dosis in Form einer Infusion (als Tropf) verabreichen. Sie erfolgt üblicherweise in Ihren Arm über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten.
      • Bei Eierstock- oder kleinzelligem Lungentumor erhalten Sie die Behandlung einmal täglich über fünf Tage.
      • Bei Gebärmutterhalstumor erhalten Sie die Behandlung einmal täglich über drei Tage.
    • Dieses Behandlungsschema wird üblicherweise alle drei Wochen bei allen Tumoren wiederholt. Das Behandlungsschema kann sich in Abhängigkeit vom Ergebnis der regelmäßigen Blutuntersuchungen ändern.

 

  • Beendigung der Behandlung
    • Ihr Arzt wird entscheiden, wann die Behandlung beendet werden soll.
Art und Weise
  • Der Arzt oder eine Krankenschwester wird Ihnen die geeignete Dosis des Arzeimittels in Form einer Infusion (als Tropf) verabreichen. Sie erfolgt üblicherweise in Ihren Arm über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch diese Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Ernsthafte Nebenwirkungen: Informieren Sie bitte Ihren Arzt.
    • Diese sehr häufigen Nebenwirkungen können mehr als 1 von 10 Personen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel betreffen:
      • Anzeichen einer Infektion: Das Präparat kann die Zahl weißer Blutkörperchen verringern und damit Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen schwächen. Dies kann sogar lebensbedrohlich werden. Anzeichen können sein:
        • Fieber
        • Ernsthafte Verschlechterung Ihres Allgemeinzustandes
        • Örtlich begrenzte Symptome wie Hals-/Rachenentzündungen oder Probleme beim Wasserlassen (zum Beispiel Brennen beim Wasserlassen, das Symptom einer Harnwegsinfektion sein kann).
      • Gelegentlich können starke Bauchschmerzen, Fieber und möglicherweise Durchfall (selten blutig) Anzeichen einer Darmentzündung (Kolitis) sein.
    • Die folgende seltene Nebenwirkung kann bis zu 1 von 1000 Personen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel betreffen:
      • Lungenentzündung (interstitielle Lungenerkrankung): Sie haben ein erhöhtes Risiko, wenn Sie bereits an einer Lungenerkrankung leiden, sich einer Bestrahlung der Lunge unterzogen haben, oder vor kurzem Arzneimittel, die die Lunge schädigen können, eingenommen haben. Mögliche Anzeichen können sein:
        • Atembeschwerden
        • Husten
        • Fieber.
    • Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn eines dieser Anzeichen, die auf diese Erkrankungen hinweisen können, bei Ihnen auftritt, da eine Krankenhauseinweisung notwendig sein kann.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen
    • Diese können mehr als 1 von 10 Personen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel betreffen:
      • Allgemeines Schwächegefühl und Müdigkeit (vorübergehende Blutarmut). In einigen Fälle können Sie deshalb eine Bluttransfusion benötigen
      • Ungewöhnliche blaue Flecken oder Blutungen, die durch eine Abnahme der Zahl der für die Blutgerinnung verantwortlichen Zellen verursacht werden. Dies kann auch bei relativ kleinen Verletzungen wie kleinen Schnittverletzungen zu schwereren Blutungen führen. In seltenen Fällen kann es zu noch schwereren Blutungen (Blutsturz) führen. Sie sollten mit Ihrem Arzt über Möglichkeiten zur Verringerung des Risikos von Blutungen sprechen.
      • Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit (Anorexie); Müdigkeit; Schwäche; Unwohlsein.
      • Übelkeit, Erbrechen; Durchfall; Magenschmerzen; Verstopfung.
      • Entzündungen und Geschwüre der Mundschleimhaut, der Zunge oder des Zahnfleisches.
      • Erhöhte Körpertemperatur (Fieber).
      • Haarausfall.
  • Häufige Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 von 10 Personen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel betreffen:
      • Allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Hautausschlag)
      • Gelbfärbung der Haut
      • Juckreiz
  • Seltene Nebenwirkungen
    • Diese können bis zu 1 von 1000 Personen unter der Behandlung mit dem Präparat betreffen:
      • Schwere allergische oder anaphylaktische Reaktionen
      • Schwellungen infolge von Flüssigkeitsansammlung (Angioödem)
      • Leichte Schmerzen und Entzündungen an der Injektionsstelle
      • Juckender Hautausschlag (oder Nesselsucht).
  • Wenn Sie wegen eines Gebärmutterhalstumors behandelt werden, können Sie auch Nebenwirkungen durch das andere Arzneimittel (Cisplatin), das Ihnen gemeinsam mit dem Arzneimittel verabreicht wird, erleiden. Diese Nebenwirkungen sind in der Gebrauchsinformation zu Cisplatin beschrieben.
  • Falls bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten sollten
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.


Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Denken Sie daran Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie beginnen, irgendein anderes Arzneimittel einzunehmen, während Sie mit dem Präparat behandelt werden.
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Eine Wechselwirkung zwischen dem Arzneimittel und Alkohol ist nicht bekannt. Sie sollten jedoch Ihren Arzt fragen, ob der Genuss von Alkohol in Ihrem Fall ratsam ist.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Topotecan oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • wenn Sie stillen.
    • wenn Ihre Blutbildwerte zu niedrig sind. Ihr Arzt wird Sie auf Basis der Ergebnisse Ihrer letzten Blutuntersuchung entsprechend informieren.
    • Informieren Sie Ihren Arzt wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel wird für schwangere Frauen nicht empfohlen. Es kann ein Kind, das vor, während oder kurz nach der Behandlung empfangen wurde, schädigen. Sie sollten eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Versuchen Sie nicht, schwanger zu werden oder ein Kind zu zeugen, bevor Ihr Arzt Ihnen mitteilt, dass dies unbedenklich ist.
  • Männliche Patienten mit Kinderwunsch sollten Ihren Arzt um Rat zur Familienplanung und zu Behandlungsmöglichkeiten fragen. Sollte eine Schwangerschaft während der Behandlung eintreten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
  • Stillzeit
    • Während der Behandlung mit dem Präparat dürfen Sie nicht stillen. Mit dem Stillen sollten Sie erst wieder beginnen, wenn Ihr Arzt Ihnen mitteilt, dass kein Risiko mehr besteht.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich,
    • Bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird, muss Ihr Arzt wissen:
      • ob Sie an irgendwelchen Problemen mit der Niere oder der Leber leiden. Ihre Dosis muss dann möglicherweise angepasst werden.
      • wenn Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden.
      • wenn Sie planen, ein Kind zu zeugen.
    • Das Arzneimittel kann ein Kind, das vor, während oder kurz nach der Behandlung empfangen wurde, schädigen. Sie sollten eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
      • Informieren Sie Ihren Arzt wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann müde machen.
    • Wenn Sie sich müde oder kraftlos fühlen, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und auch keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

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