Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.
Epclusa® 400 mg/100 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:
- Amiodaron zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
- Rifapentin zur Behandlung von Infektionen einschließlich Tuberkulose
- Oxcarbazepin zur Behandlung von Epilepsie
- Tenofovirdisoproxilfumarat zur Behandlung von HIV-Infektionen und chronischer Hepatitis B
- Efavirenz zur Behandlung einer HIV-Infektion
- Digoxin zur Behandlung von Herzerkrankungen
- Dabigatran zur Blutverdünnung
- Modafinil zur Behandlung von Schlafstörungen
- Rosuvastatin zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte
- Omeprazol (und andere Protonenpumpenhemmer) zur Behandlung von Sodbrennen und Refluxkrankheit
- Famotidin (und andere H2-Rezeptor-Antagonisten) zur Behandlung von Sodbrennen und Refluxkrankheit
- Johanniskraut
- Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin und Oxcarbazepin können die Wirksamkeit von Epclusa beeinträchtigen. Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin dürfen nicht zusammen mit Epclusa angewendet werden.
Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:
Magensäurehemmende Arzneimittel
Antazida, Protonenpumpenhemmer und H2-Rezeptor-Antagonisten können die Menge von Velpatasvir im Blut vermindern und dadurch die Wirksamkeit von Epclusa beeinträchtigen. Der zeitliche Abstand bzw. die vom Arzt empfohlene Einnahmeregelung sollte strikt eingehalten werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Die Wirkungen von Epclusa während der Schwangerschaft sind nicht bekannt. Wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie vor der Anwendung Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um Rat fragen.
Während der Behandlung mit Epclusa dürfen Sie nicht stillen, da nicht bekannt ist, ob die Wirkstoffe Sofosbuvir und Velpatasvir in die Muttermilch übergehen.
Wird Epclusa zusammen mit Ribavirin angewendet, ist besondere Vorsicht erforderlich, da Ribavirin das ungeborene Kind schädigen kann. In diesem Fall muss eine zuverlässige Verhütungsmethode gemäß den Vorgaben der Ribavirin-Packungsbeilage angewendet werden.
Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand August 2023). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.