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Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
30 St
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Außer Handel
    • PZN / EAN
      12444570 / 4150124445709
    • Darreichung
      Filmtabletten
    • Marke
      Hydroxychloroquin
    • Hersteller
      Aristo Pharma GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 200 mg Hydroxychloroquin sulfat

    Hilfsstoffe

    • Magnesium stearat
    • Hypromellose
    • Siliciumdioxid, hochdisperses
    • Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
    • Maisstärke
    • Macrogol 6000
    • Polysorbat 80
    • Titandioxid
    • Talkum

    Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

    • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Hydroxychloroquinsulfat.
    • Das Präparat wird bei Erwachsenen angewendet:
      • bei chronisch-rheumatischer Gelenkentzündung (rheumatoide Arthritis)
      • bei bestimmten Bindegewebserkrankungen (diskoider und systemischer Lupus erythematodes)
      • Malariaprophylaxe und -therapie von unkomplizierter Malaria verursacht durch Plasmodium vivax, P. falciparum, P. ovale und P. malaria
    • Das Präparat wird bei Kindern im Alter von >/= 6 Jahren (>/= 35 kg) angewendet:
      • bei bestimmten Gelenkentzündungen bei Kindern und Jugendlichen (juvenile idiopathische Arthritis)
      • bei bestimmten Bindegewebserkrankungen (diskoider und systemischer Lupus erythematodes)
      • Malariaprophylaxe und -therapie von unkomplizierter Malaria verursacht durch Plasmodium vivax, P. falciparum, P. ovale und P. malaria
    Gegenanzeigen
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Hydroxychloroquin, 4-Aminochinoline oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
      • bei vorbestehender Augennetzhauterkrankung (Retinopathie), insbesondere im Bereich des schärfsten Sehens (Makulopathie)
      • bei krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
      • bei Kindern unter 6 Jahren (unter 35 kg)
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Erwachsene
        • Rheumatoide Arthritis
          • Anfangsdosis: 400 mg pro Tag, als Einzeldosis oder in zwei geteilten Dosen
          • Erhaltungsdosis: 200 mg täglich, später kann Ihr Arzt die Dosis auf 200 mg jeden zweiten Tag reduzieren.
        • Systemischer und diskoider Lupus erythematodes
          • Anfangsdosis: 400 mg (als Einzeldosis oder in zwei geteilten Dosen) bis 600 mg (als Einzeldosis oder in zwei oder drei geteilten Dosen) pro Tag
          • Erhaltungsdosis: 200 mg bis 400 mg (als Einzeldosis oder in zwei geteilten Dosen) pro Tag
        • Malariaprophylaxe
          • 400 mg einmal pro Woche, immer am gleichen Wochentag
          • Beginnen Sie eine Woche vor Reiseantritt in ein Malariagebiet mit der Behandlung und setzen Sie diese 4 Wochen nach Verlassen des Gebiets fort.
        • Malariabehandlung
          • Die Dosis ist abhängig von der Art der Infektion. Die Gesamtdosis beträgt bis zu 2 g und wird über einen Zeitraum von höchstens 3 Tagen eingenommen.
      • Kinder
        • Ihr Arzt wird die Dosis gemäß dem Körpergewicht Ihres Kindes festlegen. Die 200-mg- Tabletten sind nicht für Kinder unter 6 Jahren oder mit einem niedrigeren Körpergewicht als 35 kg geeignet.
      • Eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion
        • Besteht bei Ihnen eine eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion, kann Ihr Arzt Ihnen eine geringere Dosis verschreiben.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Dauer der Behandlung. Sollte eine Behandlung mit diesem Arzneimittel über längere Zeit notwendig sein, wird Ihr Arzt Ihnen die geringstmögliche Dosis verschreiben.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie dieses Arzneimittel mit. So weiß der Arzt, was Sie eingenommen haben.
      • Folgende Symptome können auftreten: Kopfschmerzen, Sehstörungen, Blutdruckabfall, Krampfanfälle, Herzbeschwerden, gefolgt von plötzlichen schweren Atemproblemen und einem möglichen Herzinfarkt. Eine Überdosierung von Hydroxychloroquin Aristo kann tödlich enden.
      • Kleinkinder und Säuglinge sind besonders gefährdet, wenn sie versehentlich Hydroxychloroquin einnehmen. Bringen Sie das Kind sofort in ein Krankenhaus.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis von Hydroxychloroquin einzunehmen, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken. Steht der nächste Einnahmetermin allerdings bereits kurz bevor, führen Sie stattdessen einfach das Ihnen von Ihrem Arzt vorgegebene Einnahmeschema fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr als eine Dosis ausgelassen haben.


    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Nehmen Sie Ihr Medikament so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen. Beenden Sie nicht die Einnahme von Hydroxychloroquin, wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme abbrechen, kann sich Ihre Erkrankung wieder verschlimmern.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    Nebenwirkungen
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme des Präparates und wenden sich an einen Arzt oder begeben sich direkt in ein Krankenhaus:
      • Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
        • Augenprobleme. Dazu gehören Veränderungen der Augenfarbe und Probleme mit der Sehkraft wie Unschärfe, Lichtempfindlichkeit oder die Art und Weise, wie Sie Farben sehen. Wenn Sie diese Probleme frühzeitig während der Behandlung bemerken können sie wieder weniger werden, nachdem Sie die Behandlung mit Hydroxychloroquin beendet haben. Falls Sie diese Probleme erst spät im Verlauf der Behandlung bemerken, können die Probleme weiterhin bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, nachdem Sie die Behandlung beendet haben.
        • Krampfanfälle (Konvulsionen)
        • Schwächung des Herzmuskels (Kardiomyopathie), die zu Herzversagen führen und tödlich sein kann. Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, Kurzatmigkeit sowie geschwollene Beine und Knöchel.
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
        • Schwere Hautreaktionen wie:
          • Hautausschlag mit Fieber, grippeähnlichen Symptomen und vergrößerten Lymphknoten. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) bezeichnet wird.
          • Blasenbildung, ausgedehnte schuppige Haut, mit Eiter gefüllte Pusteln zusammen mit Fieber. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP) bezeichnet wird.
          • Blasenbildung oder Ablösung der Haut um Lippen, Augen, Mund, Nase und Geschlechtsorgane, grippeähnliche Symptome und Fieber. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) genannt wird.
          • multiple Hautläsionen, Juckreiz der Haut, Gelenkschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Dies könnte eine Erkrankung sein, die als toxische epidermale Nekrolyse (TEN) bezeichnet wird.
          • Hautreaktion mit pflaumenfarbenen, erhabenen, schmerzhaften Stellen, insbesondere an Armen, Händen, Fingern, Gesicht und Hals, die auch mit Fieber einhergehen können. Dies könnte eine Erkrankung sein, die Sweet-Syndrom genannt wird.
          • Allergische Reaktion. Zu den Anzeichen können gehören: ein roter oder erhabener Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung der Augenlider, der Lippen, des Gesichts, des Halses oder der Zunge (Angioödem).
          • Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid.
          • Wenn Sie ein Augenproblem haben, das die Netzhaut, das Innere des Auges betrifft (Makulopathie).
          • Wenn Sie ein Gefühl von Schwäche, Müdigkeit, Schwindel haben, blasse Haut, Kurzatmigkeit bekommen, sich blaue Flecke ungewöhnlich häufen oder Sie häufiger als gewöhnlich Symptome einer Infektion wie Fieber, starker Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund bekommen. Dies können Anzeichen einer Erkrankung des Blutes sein die als Anämie, aplastische Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie oder Agranulozytose bezeichnet wird.
          • Leberprobleme. Als Symptome können generelles Unwohlsein mit oder ohne Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen), dunkler Urin, Übelkeit, Erbrechen und/oder Bauchschmerzen auftreten. Seltene Fälle von arzneimittelinduzierten Leberschäden (DILI) und Leberversagen (einschließlich Todesfälle) wurden beobachtet.
          • Anomaler Herzrhythmus, lebensbedrohlicher unregelmäßiger Herzrhythmus (auf dem EKG sichtbar).
          • Absinken des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie), mögliches Gefühl von Nervosität, Zittern oder Schweißausbrüche.
    • Weitere Nebenwirkungen, die mit der Behandlung mit Hydroxychloroquin zusammenhängen
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
        • verminderter Appetit (Anorexie)
        • Sensibilität (Affektlabilität)
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
        • Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen. Diese Symptome verschwinden gewöhnlich nach einer Verminderung der Dosis oder nach dem Abbruch der Behandlung.
        • Hautausschlag
        • Nervosität
        • Schlaflosigkeit
        • Benommenheit, Unruhe, Schwindelgefühl oder Empfindungsstörungen (Parästhesien)
      • Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
        • Erbrechen (verschwindet gewöhnlich nach einer Verminderung der Dosis oder nach dem Abbruch der Behandlung)
        • Hemmung der Blutzellbildung (Knochenmarksdepression)
        • EKG-Veränderungen (wie Abflachung der T-Welle im EKG). Bei Erregungsleitungsstörungen (Schenkelblock/AV-Block) sowie bei einer Vergrößerung des Herzens (biventrikuläre Hypertrophie) besteht Verdacht auf eine chronische Toxizität. Die Symptome können nach Absetzen von Hydroxychloroquin zurückgehen.
        • Blutdruckabfall (Hypotonie)
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
        • Hörverlust (dauerhaft)
        • Unter Langzeittherapie mit dem strukturell verwandten Arzneimittel Chloroquinphosphat kann sehr selten eine vermehrte Speicherung von Fetten im Gewebe auftreten (reversible Phospholipidose [gesteigerte Akkumulation intrazellulärer Phospholipide] einschließlich Nierenphospholipidose). Aufgrund der ähnlichen Struktur kann diese Nebenwirkung auch bei Hydroxychloroquinsulfat auftreten. Eine bereits eingeschränkte Nierenfunktion kann in diesem Fall verstärkt werden.
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
        • Verschlimmerung einer Erkrankung, die die Bildung der roten Blutkörperchen betrifft (Porphyrie)
        • Benommenheit/Schwindelgefühl (Vertigo)
        • Übersteigerte Stimmungsschwankungen
        • Psychische Störungen (wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Stimmungsschwankungen)
        • Ohrgeräusche (Tinnitus)
        • Kopfschmerzen
        • Bewegungsstörungen wie Muskelverspannungen und Zittern
        • Netzhautveränderungen, Gesichtsfeldausfälle, bei denen Teile des Gesichtsfeldes nicht mehr gesehen werden können (mit parazentralen Ringen, alles neben der Mitte des Gesichtsfeldes ist sichtbar; mit perizentralen Ringen, nur die Mitte des Gesichtsfeldes ist sichtbar), vorübergehende blinde Flecke im Sichtfeld und anormale Farbwahrnehmung.
        • Veränderungen der Hornhaut am Auge einschließlich Trübung und Schwellungen. Diese sind entweder symptomlos oder können zu Störungen wie Lichthöfen, Verschwommensehen oder Lichtscheu führen. Sie können vorübergehend sein oder sich nach Beendigung der Behandlung verringern.
        • Verschwommensehen durch Störung der Akkommodation. Diese Störung ist vorübergehend und rückbildungsfähig, wenn die Dosis verringert wird.
        • Herzrhythmusänderungen (Ihr Arzt kann die elektrische Aktivität Ihres Herzens mittels eines Elektrokardiogramms untersuchen)
        • Vergrößerung beider Herzkammern (biventrikuläre Hypertrophie)
        • Juckreiz (Pruritus)
        • Rötung der Haut mit erhabenen, unregelmäßigen Flecken (Erythema multiforme)
        • Verfärbungen der Haut oder der Innenseite der Nase oder des Mundes, Haarausfall oder Verlust der Haarfarbe (diese Symptome verschwinden gewöhnlich nach einer Verminderung der Dosis oder nach dem Abbruch der Behandlung)
        • Fälle von Ausschlägen mit Blasen oder Beulen
        • Überempfindlichkeit gegenüber Licht (Photosensitivität)
        • Hautentzündung mit Rötung und Abschälen (exfoliative Dermatitis)
        • Wiederkehrende Hautprobleme begleitet von schuppigem, trockenem Hautausschlag (Psoriasis)
        • Nesselsucht, Atemprobleme
        • Muskelkrankheiten (Myopathie der Skelettmuskulatur oder Neuromyopathie), die zu fortschreitender Schwäche und einem Rückgang der Muskelkraft (Atrophie) führen. Diese kann nach Absetzen der Behandlung mit Hydroxychloroquin wiederhergestellt werden, aber die Erholung kann mehrere Monate dauern.
        • Auffällige Leberfunktionstests
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
    Patientenhinweise
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Diese Tablette ist nicht teilbar.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordnet.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Vermeiden Sie UV-Strahlung während der Anwendung des Arzneimittels.
    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg
    Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
        • bei Vorerkrankungen des Nervensystems
        • bei Vorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder des blutbildenden Systems
        • wenn Sie an einer Erkrankung namens Porphyrie leiden. Das Arzneimittel, kann eine Porphyrie verschlimmern. Bei einer langfristigen Anwendung wird Ihr Blut regelmäßig untersucht.
        • wenn Sie eine inaktive, chronische Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus haben
        • bei Nieren- oder Lebererkrankungen
        • bei einer genetisch bedingten Erkrankung bekannt als Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase- Mangel
        • wenn Sie eine Hautkrankheit haben, die durch rote, schuppige Flecken auf der Haut gekennzeichnet ist, die normalerweise die Knie, Ellenbogen und Kopfhaut betrifft (Psoriasis) (siehe unter Kategorie „Nebenwirkungen"). Ihr Arzt wird dieses Arzneimittel mit Vorsicht anwenden;
        • bei Überempfindlichkeit gegen Chinin
      • Bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wird Ihr Arzt Ihre Augen untersuchen, um festzustellen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten gibt. Diese Augenuntersuchung muss bei längerer Einnahme dieses Arzneimittels wiederholt werden. Wenn Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels Probleme haben (z. B. wenn Sie eine Verschlechterung der Sehschärfe oder der Farbqualität bemerken oder wenn Ihr Sehvermögen eingeschränkt ist), wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die bekanntermaßen schädlich für die Netzhaut sind (z. B. Tamoxifen), wird nicht empfohlen.
      • Bei manchen Menschen kann Hydroxychloroquin Herzrhythmusstörungen verursachen.
      • Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht angewendet werden,
        • wenn Sie mit verlängertem QT-Intervall geboren wurden oder wenn Sie eine Verlängerung des QT-Intervalls in Ihrer Familiengeschichte haben;
        • wenn bei Ihnen schon einmal eine Verlängerung des QT-Intervalls aufgetreten ist (im EKG sichtbar; dies ist eine Untersuchung zur Beurteilung der Herzfunktion);
        • wenn Sie Herzerkrankungen haben oder bereits einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten;
        • wenn Sie ein Ungleichgewicht von Salzen im Blut haben (insbesondere einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegel);
        • wenn Sie Arzneimittel anwenden, die bekannt dafür sind, den Rhythmus Ihres Herzens zu beeinflussen (siehe unter Kategorie „Wechselwirkungen").
      • Während der Behandlung mit Hydroxychloroquin sollten Sie sich vor direktem Sonnenlicht schützen.
      • Schwere Hautreaktionen
        • Im Zusammenhang mit der Anwendung von Hydroxychloroquin wurde über schwere Hautausschläge berichtet (siehe unter Kategorie „Nebenwirkungen"). Der Ausschlag kann oft Geschwüre in Mund, Rachen sowie Nase und an den Geschlechtsorganen sowie eine Bindehautentzündung (rote und geschwollene Augen) umfassen. Diesen schweren Hautausschlägen gehen oft grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen voraus. Der Ausschlag kann sich zu einer großflächigen Blasenbildung und Ablösung der Haut entwickeln. Wenn Sie diese Hautsymptome entwickeln, brechen Sie die Einnahme von Hydroxychloroquin ab und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
      • Hepatotoxizität
        • Unter Behandlung mit Hydroxychloroquin wurden schwere Fälle von arzneimittelinduzierten Leberschäden (DILI), einschließlich hepatozellulären Schäden, cholestatischen Leberschäden, akuter Hepatitis, gemischten hepatozellulären/cholestatischen Leberschäden und fulminantes Leberversagen (darunter Todesfälle), berichtet.
        • Zu den Risikofaktoren können bereits existierende Lebererkrankungen, krankheitsbegüngstigende Faktoren wie Uroporphyrinogen-Decarboxylase-Mangel oder gleichzeitige Einnahme leberschädigender Medikamente gehören.
        • Wenn Sie Symptome haben, die auf einen Leberschaden hindeuten können, wird Ihr Arzt Tests zur Beurteilung der Leberfunktion durchführen.
        • Falls Sie erhebliche Abweichungen der Leberfunktionen haben, wird Ihr Arzt die Therapiefortsetzung abwägen.
      • Herzrhythmusstörungen
        • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie während der Behandlung Herzklopfen oder einen unregelmäßigen Herzschlag wahrnehmen. Das Risiko von Herzproblemen kann mit Erhöhung der Dosis zunehmen. Daher sollte die empfohlene Dosierung eingehalten werden.
        • Zudem wurde unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel das Auftreten von Herzschwäche beobachtet, in manchen Fällen mit tödlichem Ausgang. Symptome einer Herzschwäche umfassen Müdigkeit, Kurzatmigkeit und geschwollene Beine und Knöchel. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Symptome bemerken.
      • Arzneimittelbedingte Phospholipidose
        • Fälle einer hydroxychloroquinbedingten Phospholipidose wurden während der Anwendung von Hydroxychloroquin berichtet. Eine arzneimittelbedingte Phospholipidose kann in verschiedenen Organsystemen wie Herz, Nieren oder Muskeln auftreten. Es wird empfohlen, bezüglich einer Toxizität zu überwachen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung mit Hydroxychloroquin abzusetzen ist, wenn eine kardiale, renale oder muskuläre Toxizität in Zusammenhang mit einer arzneimittelbedingten Phospholipidose vermutet oder durch Gewebebiopsie nachgewiesen wird.
      • Blutzuckersenkung
        • Dieses Arzneimittel kann einen starken Abfall des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) verursachen.
        • Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, wie Schwitzen, Zittrigkeit, Schwindel, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hunger oder das Bewusstsein verlieren, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um Ihre Blutwerte untersuchen zu lassen.
      • Kontrollen in der Langzeittherapie
        • Vor Beginn einer Dauertherapie und in Abständen von 2 Monaten ist eine vollständige Kontrolle des Blutbildes durchzuführen. Beim Auftreten von Blutbildveränderungen wird Ihr Arzt entscheiden, ob die Therapie mit Hydroxychloroquin weitergeführt wird.
        • Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnehmen, sollte die Funktion Ihrer Muskeln und Sehnen regelmäßig überprüft werden. Wenn Sie unter schwachen Muskeln oder Sehnen leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Der Arzt kann möglicherweise entscheiden, die Behandlung zu beenden.
      • Bewegungsstörungen
        • Bei der Anwendung dieses Arzneimittels können Bewegungsstörungen (extrapyramidale Symptome) auftreten (siehe unter Kategorie „Nebenwirkungen").
      • Selbstschädigendes Verhalten und psychische Probleme
        • Bei einigen Personen, die mit Hydroxychloroquin behandelt werden, können psychische Probleme auftreten, wie z. B. irrationale Gedanken, Angstzustände, Halluzinationen, Verwirrtheit oder Depressionen, einschließlich Selbstverletzungs- oder Selbstmordgedanken, auch bei Personen, die noch nie ähnliche Probleme hatten. Wenn Sie selbst oder andere bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen feststellen, holen Sie unverzüglich medizinischen Rat ein und brechen Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel ab, wenn Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben.
      • Kinder
        • Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Kinder reagieren besonders empfindlich auf die schädlichen Wirkungen dieses Arzneimittels.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Dieses Arzneimittel kann verschwommenes Sehen und Schwindelgefühle verursachen. Wenn Sie diese Symptome bemerken, sollten Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob das Präparat für Sie geeignet ist.
    • Schwangerschaft
      • Hydroxychloroquin kann mit einem gering erhöhten Risiko von schweren Missbildungen verbunden sein und darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn Ihr Arzt wägt ab, dass der Nutzen die Risiken überwiegt.
      • Prophylaxe und Behandlung von Malaria
        • Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen die Risiken überwiegt, kann das Präparat zur Prophylaxe und Behandlung von Malariainfektionen eingesetzt werden, da die Malariainfektion selbst schädlich für den Fötus ist.
    • Stillzeit
      • Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über. Es ist bekannt, dass Kleinkinder besonders empfindlichauf Nebenwirkungen dieses Arzneimittels reagieren.
      • Prophylaxe und Behandlung von Malaria
        • Hydroxychloroquin darf nicht während der Stillzeit eingenommen werden, es sei denn Ihr Arzt wägt ab, dass der Nutzen die Risiken überwiegt.
        • Sie müssen nicht aufhören zu stillen, wenn Sie dieses Arzneimittel zur Prophylaxe von Malaria anwenden. Die Menge an Hydroxychloroquin, die über die Muttermilch vom Säugling aufgenommen wird, reicht jedoch nicht aus, um Malaria beim Säugling vorzubeugen.
      • Rheumatoide Arthritis und Lupus erythematodes
        • Es wird empfohlen das Stillen zu beenden, wenn Sie dieses Arzneimittel über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen anwenden.
      • Empfängnisverhütung
        • Für die Dauer der Einnahme und für mindestens 3 Monate nach Beendigung soll eine Schwangerschaft strikt vermieden werden.
        • Hydroxychloroquin darf nicht während der Stillzeit eingenommen werden, es sei denn Ihr Arzt wägt ab, dass der Nutzen die Risiken überwiegt.
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie während der Schwangerschaft oder Stillzeit ein Medikament einnehmen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob das Präparat für Sie geeignet ist.
    • Fortpflanzungsfähigkeit
      • Es liegen keine Daten zur Wirkung von Hydroxychloroquin auf die Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen vor.
    • Zum Einnehmen
      • Dieses Arzneimittel wird zu einer Mahlzeit eingenommen.
      • Wenn Sie dieses Arzneimittel wegen Hautkrankheiten einnehmen, die empfindlich auf Sonnenlicht reagieren, nehmen Sie Hydroxychloroquin nur während der Zeiten ein, in denen Sie viel Licht ausgesetzt sind.
      • Der Arzt wird die Dosis in Abhängigkeit von Ihrem Körpergewicht festlegen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung Ihres Arzneimittels zu schwach oder zu stark ist, ändern Sie die Dosis nicht eigenmächtig, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
      • Wenn Sie dieses Arzneimittel gegen rheumatoide Arthritis über einen längeren Zeitraum (mehr als 6 Monate) einnehmen und den Eindruck haben, dass es Ihnen nicht hilft, suchen Sie Ihren Arzt auf. Möglicherweise muss die Behandlung abgebrochen werden.
    • Die Filmtabletten sollten unzerkaut zu einer Mahlzeit oder mit einem Glas Milch eingenommen werden.
    • Bei der Einnahme dieses Arzneimittels kann es zu einem unangenehmen Nachgeschmack kommen.
    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Dies gilt insbesondere für:
        • Arzneimittel, die bekanntermaßen Ihren Herzrhythmus beeinflussen. Dazu zählen Arzneimittel zur Behandlung von
          • abnormalem Herzrhythmus (Antiarrhythmika),
          • Depressionen (trizyklische Antidepressiva),
          • psychiatrischen Erkrankungen (Antipsychotika),
          • bakteriellen Infektionen (z. B. Moxifloxacin, Azithromycin),
          • HIV-Infektion (z. B. Saquinavir),
          • Pilzinfektionen (z. B. Fluconazol),
          • Parasiteninfektionen (z. B. Pentamidin) oder
          • Malaria (z. B. Halofantrin).
        • Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes (wie Insulin oder Metformin). Das Präparat kann die Wirkung dieser Arzneimittel auf den Blutzucker verstärken, weshalb die Dosis dieser Arzneimittel möglicherweise verringert werden muss.
        • Tollwut-Impfstoff. Das Präparat kann die Wirkung des Tollwut-Impfstoffs verringern. Es wird nicht empfohlen, den Impfstoff in die Haut zu injizieren, wenn dieses Präparat angewendet wird. Der Schutz ist ausreichend, wenn der Impfstoff in einen Muskel verabreicht wird.
        • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Monoaminooxidase [MAO]-Hemmer) sollten nicht gleichzeitig mit Hydroxychloroquin eingenommen werden.
        • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Malaria wie Mefloquin, da sie das Risiko für Krampfanfälle erhöhen können.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Krampfanfällen), wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin. Die Wirksamkeit von Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie kann beeinträchtigt werden, wenn diese zusammen mit Hydroxychloroquin angewendet werden.
        • Antazida (gegen Sodbrennen) und Kaolin: Nehmen Sie dieses Präparat im Abstand von mindestens 2 Stunden ein.
        • Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschwüren)
        • Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen (z. B. Rifampicin, Clarithromycin)
        • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Itraconazol)
        • Praziquantel (Entwurmungsmittel)
        • Arzneimittel zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen (z. B. Gemfibrozil, Statine)
        • Arzneimittel zur HIV-Behandlung (z. B. Ritonavir)
        • Arzneimittel zur Behandlung nach Organtransplantationen oder Erkrankungen des Immunsystems (z. B. Ciclosporin)
        • Arzneimittel gegen Depressionen (Fluoxetin, Paroxetin)
        • Arzneimittel gegen Blutgerinnsel (z. B. Dabigatran, Clopidogrel)
        • Arzneimittel gegen Herzerkrankungen (z. B. Digoxin, Flecainid, Propafenon, Chinidin und Metoprolol)
        • Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmittel, Getränken und Alkohol
      • Vermeiden Sie die Einnahme von Grapefruitsaft, da dieser das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann.
      • Vermeiden Sie den Konsum von Alkohol in großen Mengen.

    Fragen und Antworten zu Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg

    Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg vorkommen?

    Frage von Ivy R.

    Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

    Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

    • so genannte Basistherapeutika (Arzneimittel zur Rheumabehandlung)
    • Phenylbutazon (ein Schmerzmittel)
    • leberschädigenden Substanzen (Vorsicht auch bei Alkohol in größeren Mengen)
    • MAO-Hemmer (gegen Depressionen oder Parkinson)
    • Probenecid (gegen erhöhte Harnsäurespiegel)
    • Indometacin (Entzündungshemmer)
    • Kortikosteroide (gegen Entzündungen)
    • Aminoglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen)
    • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung einer beeinträchtigten Herzfunktion)

    Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

    Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft darf Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg nur in dann angewendet werden, wenn es zwingend erforderlich ist. Sowohl Hydroxychloroquin als auch Malaria können Fehlbildungen beim Baby verursachen. Üblicherweise soll für die Behandlungsdauer und die nachfolgenden drei Monate eine sichere empfängnisverhütende Methode angewandt werden.

    Auch in der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht, bzw. nur nach sorgfältiger ärztlicher Abwägung angewendet werden.

    UV-Strahlung: Bitte schützen Sie sich während der gesamten Behandlungsdauer vor Sonnenlicht.

    Alkohol: Bitte konsumieren Sie keine größeren Mengen Alkohol während der Anwendungsdauer.

    Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

    Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg auftreten?

    Frage von Ron B.

    Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

    Sehr häufige Nebenwirkungen: (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) – Übelkeit – Bauchschmerzen

    Häufige Nebenwirkungen: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

    • Anorexie (verminderter Appetit) – Emotionale Instabilität, z. B. Reizbarkeit, Nervosität und Agitiertheit – Kopfschmerzen – Sehstörungen wie Lichthöfe, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit, Probleme mit der Sehschärfe und Doppelbilder – Durchfall mit Gewichtsverlust – Flatulenz (Blähungen) – Erbrechen – Hautausschlag

    und Weitere.

    Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

    Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihren Arzt ab.

    Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

    Wie lange muss Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg eingenommen werden?

    Frage von Jessica M.

    Die Dauer der Behandlung mit Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Das Dosierungsschema und die Anwendungsdauer richten sich danach, ob Sie die Tabletten zur Vorbeugung oder zur Behandlung der Malaria anwenden. Bitte informieren Sie sich in der Arztpraxis vor der Reise über die für Sie passende Anwendungsempfehlung.

    Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

    Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

    Wann und in welcher Dosierung wird Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg eingenommen oder gegeben?

    Frage von Lynn G.

    Bitte wenden Sie Hydroxychloroquin Aristo® 200 mg so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

    Die übliche Anwendung für Erwachsene zur Vorbeugung von Malaria beträgt 2 Tabletten pro Einnahme eine Woche vor dem Abreisetag und danach einmal wöchentlich, also am gleichen Wochentag wie der Abreisetag, am 8. Tag, 15. Tag, 22. Tag, 29. Tag usw..

    In manchen Gebieten ist die doppelte Dosis notwendig. Bitte besprechen Sie dies vorab mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

    Zur Behandlung der Malaria gilt die folgende Dosis für Erwachsene:

    • 2 Tabletten pro Einnahme und dies täglich für 2 bis 3 Tage.

    Bitte nehmen Sie die Tabletten mit Flüssigkeit (etwa einem Glas Wasser) ein. Sie können die Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

    Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

    Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

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