Shop Apotheke

Rydapt® 25 mg

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
4x28 St
128,80 € / 1 St.
€ 10,00
AVP€ 14.425,47
Verfügbar
Versandkostenfrei
Rezept einlösen und Rabatt für dieses Medikament sichern.
20,00 €
  • PZN / EAN
    12673158 / 4150126731589
  • Darreichung
    Weichkapseln
  • Hersteller
    NOVARTIS Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 25 mg Midostaurin

Hilfsstoffe

  • Eisen(III)-oxid, rot
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • 415 mg Macrogol glycerolhydroxystearat
  • Maiskeimöl-Glyceride
  • Drucktinte, propylenglycolhaltig und carminsäurehaltig
  • Gelatine
  • Wasser, gereinigtes
  • Macrogol
  • Titandioxid
  • DL-α-Tocopherol
  • 83 mg Ethanol
  • Glycerol

Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

  • Was ist das Präparat?
    • Es enthält den Wirkstoff Midostaurin und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Proteinkinase-Hemmer bezeichnet werden.
  • Wofür wird das Präparat angewendet?
    • Es wird zur Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) bei Erwachsenen angewendet, die einen Defekt in einem Gen haben, das als FLT3 bezeichnet wird. Die akute myeloische Leukämie ist eine Krebsart bei bestimmten weißen Blutkörperchen (die myeloische Zellen genannt werden). Dabei wird vom Körper eine abnormale Form dieser Zellen überproduziert.
    • Das Präparat wird auch bei Erwachsenen zur Behandlung der aggressiven systemischen Mastozytose (ASM), der systemischen Mastozytose mit assoziierter hämatologischer Neoplasie (SM-AHN) oder der Mastzellleukämie (MCL) angewendet. Bei diesen Erkrankungen produziert der Körper zu viele Mastzellen, eine Art weißer Blutkörperchen. Symptome werden dadurch verursacht, indem zu viele Mastzellen in Organe, wie die Leber, das Knochenmark oder die Milz, eindringen und sie Stoffe wie Histamin ins Blut freisetzen.
  • Wie wirkt das Präparat?
    • Midostaurin blockiert die Wirkung einiger Enzyme (Kinasen) in den abnormalen Zellen und stoppt deren Teilung und Wachstum.
    • Zu Beginn der Behandlung bei AML wird das Arzneimittel immer zusammen mit einer Chemotherapie (Arzneimittel zur Behandlung von Krebs) angewendet.
  • Wenn Sie Fragen haben, wie das Präparat wirkt und warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben worden ist, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Midostaurin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie glauben, dass Sie allergisch sein könnten, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
    • wenn Sie bereits irgendwelche der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose, wie Rifampicin;
      • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, wie Carbamazepin oder Phenytoin;
      • Enzalutamid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Prostatakrebs;
      • Johanniskraut (auch als Hypericum perforatum bekannt), ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depression.
    • Diese Arzneimittel müssen während der Behandlung mit diesem Präparat vermieden werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Ihnen gesagt wird, dass Sie mit der Einnahme eines dieser Arzneimittel während des Behandlung mit diesem Präparat beginnen müssen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie keine höhere als die von Ihrem Arzt verschriebene Dosis ein.
  • Wie viel sollten Sie einnehmen?
    • Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viele Kapseln Sie einnehmen sollen.
      • Patienten mit AML
        • Die übliche Tagesdosis beträgt 50 mg (2 Kapseln) zweimal täglich.
      • Patienten mit ASM, SM-AHN oder MCL
        • Die übliche Tagesdosis beträgt 100 mg (4 Kapseln) zweimal täglich.
    • Abhängig davon, wie Sie auf dieses Präparat ansprechen, kann Ihr Arzt Ihre Dosis verringern oder die Behandlung vorübergehend unterbrechen.

 

  • Wie lange sollen Sie dieses Präparat einnehmen?
    • Nehmen Sie das Arzneimittel solange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen sagt. Ihr Arzt wird Ihren Zustand regelmäßig überwachen, um zu überprüfen, ob die Behandlung die erwünschte Wirkung zeigt.
    • Wenn Sie gegen AML behandelt werden, bekommen Sie, nachdem Sie die Einnahme dieses Präparates zusammen mit chemotherapeutischen Arzneimitteln beendet haben, bis zu 12 Monate lang dieses Präparat alleine.
    • Wenn Sie gegen ASM, SM-AHN oder MCL behandelt werden, erhalten Sie dieses Präparat als eine Langzeitbehandlung, die Monate oder Jahre dauern kann.
  • Wenn Sie Fragen haben, wie lange Sie dieses Arzneimittel einnehmen sollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel einnehmen oder wenn jemand anderes Ihr Arzneimittel einnimmt, sprechen Sie sofort mit einem Arzt oder gehen Sie sofort in ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Packung mit. Möglicherweise ist eine ärztliche Behandlung notwendig.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie vergessen haben dieses Präparat einzunehmen, lassen Sie diese vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Warten Sie stattdessen, bis es Zeit für Ihre nächste Dosis ist.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie Ihre Behandlung mit diesem Arzneimittel abbrechen, kann sich Ihre Erkrankung verschlimmern. Brechen Sie nicht die Einnahme Ihres Arzneimittels ab, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie dazu aufgefordert.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Beenden Sie die Einnahme und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken, da sie Anzeichen für eine allergische Reaktion sein könnten:
    • Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
    • Schwindelgefühl
    • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Halses
    • Starker Juckreiz auf der Haut, mit einem roten Ausschlag oder erhabenen Beulen
  • Einige Nebenwirkungen können bei Patienten mit AML schwerwiegend sein.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
    • Schwäche, Spontanblutungen oder Bluterguss, häufige Infektionen mit Anzeichen wie Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund (Anzeichen einer niedrigen Zahl von Blutkörperchen)
    • Fieber, Husten mit oder ohne Auswurf, Schmerzen in der Brust, Schwierigkeiten beim Atmen oder Kurzatmigkeit (Anzeichen einer nicht-infektiösen interstitiellen Lungenerkrankung oder Pneumonitis)
    • Schwere Kurzatmigkeit, mühevolles und ungewöhnlich schnelles Atmen, Schwindelgefühl, Benommenheit, Verwirrtheit und extreme Müdigkeit (Anzeichen eines akuten Atemnotsyndroms)
    • Infektionen, Fieber, niedriger Blutdruck, verminderte Urinausscheidung, rascher Puls, schnelle Atmung (Anzeichen einer Sepsis oder neutropenischen Sepsis)
  • Andere mögliche Nebenwirkungen bei Patienten mit AML
    • Andere Nebenwirkungen sind in der Liste unten aufgeführt. Wenn eine dieser Nebenwirkungen schwerwiegend wird, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Die meisten Nebenwirkungen sind leicht bis mäßig und klingen im Allgemeinen nach einigen Wochen Behandlung ab.
  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Infektionen an der Stelle eines Katheters
    • Rote oder violette, flache, nadelkopfgroße Flecken unter der Haut (Petechien)
    • Schwierigkeiten beim Einschlafen (Insomnie)
    • Kopfschmerzen
    • Kurzatmigkeit, mühevolles Atmen (Dyspnoe)
    • abnormale Ergebnisse des Elektrokardiogramms, die Ihrem Arzt anzeigen können, dass Sie eine Anomalie der elektrischen Aktivität Ihres Herzens haben, die als QT-Verlängerung bekannt ist
    • Schwindelgefühl, Benommenheit (niedriger Blutdruck)
    • Nasenbluten
    • Halsschmerz (Kehlkopfschmerz)
    • Wunde Stellen im Mund (Stomatitis)
    • Übelkeit, Erbrechen
    • Schmerzen im oberen Bauchbereich
    • Hämorrhoiden
    • Übermäßiges Schwitzen
    • Hautausschlag mit Schuppung oder Abschälungen (Dermatitis exfoliativa)
    • Rückenschmerzen
    • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
    • Fieber
    • Durst, starke Urinausscheidung, dunkler Urin, trockene gerötete Haut (Anzeichen für einen hohen Blutzuckerspiegel, als Hyperglykämie bekannt)
    • Muskelschwäche, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Krämpfe, beeinträchtigtes Bewusstsein (Anzeichen für einen hohen Natriumspiegel im Blut, als Hypernatriämie bekannt)
    • Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, abnormaler Herzrhythmus (Anzeichen für einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut, als Hypokaliämie bekannt)
    • Bluterguss und Blutungen (Störung der Blutgerinnung)
    • Auffällige Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die Hinweise für Ihren Arzt sein können, wie gut bestimmte Teile oder Organe Ihres Körpers funktionieren: Hohe Blutspiegel der Alanin-Aminotransferase (ALT) und/oder der Aspartat-Aminotransferase (AST) (Indikatoren für die Leberfunktion)
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Infektion der oberen Atemwege
    • Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Magenschmerzen, häufiges Urinieren, Durst, Muskelschwäche und Zuckungen (Anzeichen hoher Kalziumspiegel im Blut, als Hyperkalzämie bekannt)
    • Ohnmacht
    • Unwillkürliches Zittern des Körpers
    • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl (hoher Blutdruck)
    • Schneller Herzschlag (Sinustachykardie)
    • Wasseransammlung im Herzbeutel, die, wenn sie schwerwiegend ist, die Fähigkeit des Herzens, Blut zu pumpen, verringern kann (Perikarderguss)
    • Flüssigkeitsansammlung in der Lunge/Brusthöhle, die, wenn sie schwerwiegend ist, Sie atemlos machen kann (Pleuraerguss)
    • Halsschmerzen und laufende Nase
    • Schwellung des Augenlids
    • Beschwerden im After und Enddarm
    • Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung (abdominale Beschwerden)
    • Trockene Haut
    • Augenschmerzen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit (Keratitis)
    • Nackenschmerzen
    • Knochenschmerzen
    • Schmerz in den Gliedmaßen
    • Gewichtszunahme
    • Geronnenes Blut im Katheter
    • Auffällige Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die Hinweise für Ihren Arzt sein könne, wie gut bestimmte Teile oder Organe Ihres Körpers funktionieren: Hohe Blutspiegel von Harnsäure
  • Einige Nebenwirkungen können bei Patienten mit ASM, SM-AHN und MCL schwerwiegend sein.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
    • Schwäche, Spontanblutungen oder Bluterguss, häufige Infektionen mit Anzeichen wie Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund (Anzeichen einer niedrigen Zahl von Blutkörperchen)
    • Fieber, Husten, schwieriges oder schmerzhaftes Atmen, Keuchen, Schmerzen in der Brust beim Atmen (Anzeichen einer Lungenentzündung)
    • Fieber, Husten mit oder ohne Auswurf, Schmerzen in der Brust, Schwierigkeiten beim Atmen oder Kurzat-migkeit (Anzeichen einer nicht-infektiösen interstitiel-len Lungenerkrankung oder Pneumonitis)
    • Infektionen, Fieber, Schwindelgefühl, Benommenheit, verminderte Urinausscheidung, rascher Puls, schnelle Atmung (Anzeichen einer Sepsis oder neutropenischen Sepsis)
    • Erbrechen von Blut, schwarze oder blutige Stühle (Anzeichen einer gastrointestinalen Blutung)
  • Andere mögliche Nebenwirkungen bei Patienten mit ASM, SM-AHN und MCL
    • Andere Nebenwirkung sind in der Liste unten aufgeführt. Wenn eine dieser Nebenwirkungen schwerwiegend wird, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Die meisten Nebenwirkungen sind leicht bis mäßig und klingen im Allgemeinen nach einigen Wochen Behandlung ab.
  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Harnwegsinfektion
    • Infektion der oberen Atemwege
    • Kopfschmerzen
    • Schwindelgefühl
    • Kurzatmigkeit, mühevolles Atmen (Dyspnoe)
    • Husten
    • Flüssigkeitsansammlung in der Lunge/Brusthöhle, die, wenn sie schwerwiegend ist, Sie atemlos machen kann (Pleuraerguss)
    • abnormale Ergebnisse des Elektrokardiogramms, die Ihrem Arzt anzeigen können, dass Sie eine Anomalie der elektrischen Aktivität Ihres Herzens haben, die als QT-Verlängerung bekannt ist
    • Nasenbluten
    • Übelkeit, Erbrechen
    • Diarrhö
    • Verstopfung
    • Schwellung der Gliedmaßen (Waden, Knöchel)
    • Starke Müdigkeit (Fatigue)
    • Fieber
    • Durst, starke Urinausscheidung, dunkler Urin, trockene gerötete Haut (Anzeichen für einen hohen Blutzuckerspiegel, als Hyperglykämie bekannt)
    • Gelbfärbung der Haut und der Augen (Anzeichen für einen hohen Bilirubinspiegel im Blut)
    • Auffällige Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die auf mögliche Probleme mit der Bauchspeicheldrüse (hohe Blutspiegel der Lipase oder Amylase) oder Leber (hohe Blutspiegel der Alanin-Aminotransferase (ALT) oder der Aspartat-Aminotransferase (AST)) hinweisen
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Unwillkürliches Zittern des Körpers
    • Husten mit Auswurf, Schmerzen in der Brust, Fieber (Bronchitis)
    • Bläschen im Mund bedingt durch eine Virusinfektion (oraler Herpes)
    • Schmerzhaftes und häufiges Urinieren (Zystitis)
    • Gefühl von Druck oder Schmerzen in den Wangen und der Stirn (Sinusitis)
    • Roter geschwollener schmerzhafter Ausschlag überall auf der Haut (Erysipel)
    • Gürtelrose (Herpes zoster)
    • Aufmerksamkeitsstörung
    • Schwindel mit dem Gefühl, dass sich alles dreht (Vertigo)
    • Bluterguss (Hämatom)
    • Magenverstimmung, Verdauungsstörung
    • Schwächegefühl (Asthenie)
    • Schüttelfrost
    • Schwellung am ganzen Körper (Ödem)
    • Gewichtszunahme
    • Quetschung (Bluterguss)
    • Stürze
    • Schwindelgefühl, Benommenheit (niedriger Blutdruck)
    • Halsschmerzen
    • Rasche Gewichtszunahme
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Rydapt® 25 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Rydapt® 25 mg
Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordnet.
Rydapt® 25 mg
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Rydapt® 25 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Rydapt® 25 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Rydapt® 25 mg
Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
  • Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes genau. Sie können von den allgemeinen Informationen in dieser Packungsbeilage abweichen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie irgendwelche Infektionen haben.
      • wenn Sie Herzkrankheiten haben.
      • wenn Sie Probleme mit der Lunge oder der Atmung haben.
      • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben.
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn eines der folgenden Symptome während der Behandlung bei Ihnen auftritt:
      • wenn Sie Fieber, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund haben, denn diese können Anzeichen für eine geringe Anzahl weißer Blutkörperchen sein.
      • wenn Sie neue oder sich verschlimmernde Symptome haben wie Fieber, Husten mit oder ohne Auswurf, Schmerzen in der Brust, Schwierigkeiten beim Atmen oder Kurzatmigkeit, denn diese können Anzeichen von Infektionen oder Erkrankungen der Lunge sein.
      • wenn Sie Schmerzen oder Unbehagen in der Brust haben, sich benommen fühlen, bewusstlos werden, Schwindelgefühl, blaue Verfärbung Ihrer Lippen oder Gliedmaßen, Kurzatmigkeit oder eine Schwellung der unteren Gliedmaßen (Ödem) oder der Haut haben, denn diese können Anzeichen von Erkrankungen des Herzens sein.
      • Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihre Behandlung anpassen, sie vorübergehend unterbrechen oder sie ganz abbrechen muss.
    • Überwachung während Ihrer Behandlung
      • Ihr Arzt wird bei Ihnen während der Behandlung regelmäßig Blutuntersuchungen durchführen, um die Anzahl der Blutkörperchen (weiße Blutkörperchen, rote Blutkörperchen und Blutplättchen) sowie die Konzentration der Elektrolyte (z. B. Calcium, Kalium, Magnesium) in Ihrem Körper zu überwachen. Ihre Herz- und Lungenfunktion werden ebenfalls regelmäßig überprüft.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, die auch eine andere Chemotherapie erhalten, da es zu einer starken Verringerung bestimmter Arten von Blutzellen führen könnte.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, da bei Ihnen Schwindelgefühl und Vertigo (Drehschwindel) auftreten können, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
  • Das Arzneimittel kann Ihr ungeborenes Kind schädigen und wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel könnte Ihr Kind schädigen. Während der Behandlung und noch mindestens 4 Monate lang nach Beendigung der Behandlung sollten Sie nicht stillen.
  • Verhütung bei Frauen
    • Wenn Sie während der Einnahme schwanger werden, kann Ihr Kind geschädigt werden. Ihr Arzt wird Sie dazu auffordern, einen Schwangerschaftstest zu machen, bevor Sie mit der Behandlung beginnen, um sicherzustellen, dass Sie nicht schwanger sind. Während der Behandlung und noch mindestens 4 Monate nach dem Ende der Einnahme müssen Sie eine wirkungsvolle Methode zur Schwangerschaftsverhütung anwenden. Ihr Arzt wird mit Ihnen die am besten für Sie geeignete Verhütungsmethode besprechen.
    • Wenn Sie schwanger werden oder vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Das Arzneimittel kann die Fortpflanzungsfähigkeit bei Männern und Frauen vermindern. Sie sollten dies mit Ihrem Arzt vor Beginn der Behandlung besprechen.
  • Wenn Sie das Arzneimittel jeden Tag um dieselbe Zeit einnehmen, hilft Ihnen das, sich daran zu erinnern Ihr Arzneimittel einzunehmen.
  • Nehmen Sie das Präparat zweimal täglich in Abständen von ungefähr 12 Stunden ein (zum Beispiel zum Frühstück und zum Abendessen).
  • Nehmen Sie es mit Nahrung ein.
  • Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser. Öffnen, zerkleinern oder kauen Sie diese nicht, um die korrekte Dosierung sicherzustellen und den unangenehmen Geschmack des Kapselinhalts zu vermeiden.
  • Bei Patienten mit AML wird das Arzneimittel zusammen mit chemotherapeutischen Arzneimitteln eingenommen. Es ist sehr wichtig, die Empfehlung Ihres Arztes zu befolgen.
  • Wenn Sie sich übergeben müssen, nachdem Sie die Kapseln geschluckt haben, dürfen Sie keine weiteren Kapseln einnehmen, sondern erst wieder zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Der Grund dafür ist, dass das Präparat die Wirkungsweise von Arzneimitteln beeinflussen kann. Einige andere Arzneimittel können ebenso die Wirkungsweise dieses Präparates beeinflussen.
    • Folgende Arzneimittel müssen während der Behandlung mit diesem Präparat vermieden werden:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose, wie Rifampicin;
      • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, wie Carbamazepin oder Phenytoin;
      • Enzalutamid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Prostatakrebs;
      • Johanniskraut (auch als Hypericum perforatum bekannt), ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depression.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendwelche der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • einige Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen, wie Ketoconazol oder Clarithromycin;
      • einige Arzneimittel zur Behandlung von HIV, wie Ritonavir oder Efavirenz;
      • einige Arzneimittel zur Behandlung von Depression, wie Nefazadon und Bupropion;
      • einige Arzneimittel, um Ihre Blutfettwerte zu regulieren, wie Atorvastatin oder Rosuvastatin;
      • Tizanidin, ein Arzneimittel, das zur Muskelentspannung eingesetzt wird;
      • Chlorzoxazon, ein Arzneimittel zur Behandlung von Beschwerden durch Muskelkrämpfe.
    • Wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt Ihnen während der Behandlung möglicherweise ein anderes Arzneimittel verschreiben.
    • Sie sollten es Ihrem Arzt auch mitteilen, wenn Sie das Präparat schon einnehmen und Ihnen ein neues Arzneimittel verschrieben wurde, das sie bisher während der Behandlung mit dem Präparat noch nicht eingenommen haben.
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Arzneimittel eines von der oben angegebenen Liste ist.

Fragen und Antworten zu Rydapt® 25 mg

Wann und in welcher Dosierung wird Rydapt® 25 mg eingenommen oder gegeben?

Frage von Elsa M.

Bitte wenden Sie Rydapt® 25 mg Weichkapseln so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosierung für Erwachsene ist:

  • Bei akuter myeloischer Leukämie (AML): 50 mg (2 Kapseln) zweimal täglich.
  • Bei aggressiver systemischer Mastozytose (ASM), systemischer Mastozytose mit assoziierter hämatologischer Neoplasie (SM-AHN) oder Mastzellleukämie (MCL): 100 mg (4 Kapseln) zweimal täglich.

Abhängig vom Ansprechen auf die Behandlung kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt die Dosis anpassen oder die Behandlung vorübergehend unterbrechen.

Die Anwendung des Medikamentes sollte möglichst täglich zur gleichen Zeit erfolgen. Das Arzneimittel wird zweimal täglich im Abstand von etwa 12 Stunden eingenommen, beispielsweise zum Frühstück und Abendessen.

Die Kapseln sind mit Nahrung einzunehmen und unzerkaut mit einem Glas Wasser zu schlucken. Die Kapseln dürfen nicht geöffnet, zerkleinert oder gekaut werden.

Bei Erbrechen nach der Einnahme dürfen keine zusätzlichen Kapseln eingenommen werden. Die nächste Dosis wird zum regulären Zeitpunkt eingenommen. Bei AML wird Rydapt zusammen mit einer Chemotherapie angewendet.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand November 2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss Rydapt® 25 mg eingenommen werden?

Frage von Gabriel G.

Die Dauer der Behandlung mit Rydapt® 25 mg Weichkapseln wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel so lange angewendet, wie es ärztlich verordnet wird und solange die Behandlung wirksam ist.

Bei der Behandlung der AML wird Rydapt zunächst zusammen mit einer Chemotherapie angewendet. Nach Beendigung der kombinierten Behandlung kann Rydapt bis zu 12 Monate lang als alleinige Behandlung fortgeführt werden.

Bei ASM, SM-AHN oder MCL erfolgt die Behandlung in der Regel als Langzeittherapie, die Monate oder Jahre dauern kann. Der Gesundheitszustand wird regelmäßig kontrolliert, um den Behandlungserfolg zu beurteilen.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand November 2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Rydapt® 25 mg vorkommen?

Frage von Leah I.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

Rydapt® 25 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Rifampicin zur Behandlung von Tuberkulose
  • Carbamazepin zur Behandlung von Epilepsie
  • Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie
  • Enzalutamid zur Behandlung von Prostatakrebs
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) zur Behandlung von Depressionen
  • Ketoconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Ritonavir zur Behandlung von HIV-Infektionen
  • Efavirenz zur Behandlung von HIV-Infektionen
  • Bupropion zur Behandlung von Depressionen

und Weitere.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Alkohol: Rydapt enthält Ethanol (Alkohol). Eine 200-mg-Tagesdosis enthält 666 mg Ethanol. Die geringe Alkoholmenge hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen, kann jedoch insbesondere für Alkoholkranke, Epileptiker, Leberkranke sowie Schwangere und Stillende von Bedeutung sein.

Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft sollte Rydapt nicht angewendet werden, da das Arzneimittel das ungeborene Kind schädigen kann. Vor Beginn der Behandlung kann ein Schwangerschaftstest erforderlich sein. Frauen müssen während der Behandlung und noch mindestens 4 Monate nach Beendigung der Therapie eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.

Während der Behandlung sowie für mindestens 4 Monate nach Therapieende darf nicht gestillt werden, da eine Schädigung des Kindes nicht ausgeschlossen werden kann.

Außerdem kann Midostaurin die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern und Frauen beeinträchtigen.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand November 2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Rydapt® 25 mg auftreten?

Frage von Samu B.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel können auch bei der Anwendung von Rydapt® 25 mg Weichkapseln Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Infektionen an der Stelle, wo ein Katheter gelegt ist
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Fieber
  • Wunde Stellen im Mund (Stomatitis)
  • Petechien (kleine Hautblutungen)
  • Schwindelgefühl bzw. niedriger Blutdruck
  • Hautausschlag mit Schuppung/Abschälung
  • Erhöhte Leberwerte (ALT/AST) in Blutuntersuchungen

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand November 2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Keine passende Antwort gefunden?

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.