Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.
Lorviqua® (Lorlatinib) kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:
- Boceprevir zur Behandlung von Hepatitis C
- Bupropion zur Behandlung von Depressionen oder zur Raucherentwöhnung
- Dihydroergotamin zur Behandlung von Migräne
- Ergotamin zur Behandlung von Migräne
- Efavirenz zur Behandlung von HIV/AIDS
- Ritonavir zur Behandlung von HIV/AIDS
- Ketoconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen
- Itraconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen
- Voriconazol zur Behandlung von Pilzinfektionen
- Tacrolimus zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen
und Weitere.
Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:
Grapefruit/Grapefruitsaft:
Während der Behandlung dürfen Sie keine Grapefruits essen und keinen Grapefruitsaft trinken, da sich dadurch die Menge von Lorlatinib im Körper verändern kann.
Schwangerschaft und Stillzeit:
In der Schwangerschaft darf Lorviqua nicht eingenommen werden, da das Arzneimittel dem ungeborenen Kind schaden könnte.
Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung und für mindestens 5 Wochen nach Behandlungsende eine hochwirksame Verhütungsmethode anwenden. Da Lorlatinib die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel verringern kann, gelten hormonelle Verhütungsmethoden allein nicht als ausreichend wirksam.
Männer sollen während der Behandlung und für mindestens 14 Wochen nach Behandlungsende ein Kondom verwenden, wenn die Möglichkeit besteht, ein Kind zu zeugen.
Während der Behandlung und für 7 Tage nach der letzten Dosis darf nicht gestillt werden, da nicht bekannt ist, ob Lorlatinib in die Muttermilch übergeht und dem Säugling schaden kann.
Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand April 2020). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.