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Urapidil Carinopharm 25 mg

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  • PZN / EAN
    14261402 / 4150142614026
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Marke
    Urapidil
  • Hersteller
    Carinopharm GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel.

Wirkstoffe

  • 25 mg Urapidil

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
  • Natriumdihydrogenphosphat-2-Wasser
  • Dinatriumhydrogenphosphat
  • 500 mg Propylenglycol

Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Urapidil.
  • Es gehört zu einer Gruppe von Medikamenten, sogenannten Alpha-Blockern. Dieses Medikament entfaltet seine Wirkung in den Blutgefäßen (d.h. Arterien und Venen).
  • Es senkt den Blutdruck, indem es die Wände der Blutgefäße entspannt.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von schwerwiegendem Bluthochdruck verwendet:
    • im Falle eines Bluthochdrucknotfalls mit kurzfristiger, lebensbedrohlicher Organschädigung;
    • während und/oder nach einer Operation.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Urapidil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie eine Herzanomalie (eine sogenannte Aortenstenose) oder eine Blutgefäßanomalie (ein sogenannter kardialer Shunt) haben (außer einem kardialen Shunt bei Personen die eine Dialysebehandlung (Blutwäsche) erhalten).
  • Dosierung
    • Der Arzt wird die richtige Dosierung auf Grundlage Ihres Gesundheitsstatus bestimmen.
  • Bestimmte Patientengruppen
    • Die Anwendung bei Kindern im Alter von unter 18 Jahren empfiehlt sich nicht, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit- und Wirksamkeit vorliegen.
    • Bei älteren Menschen (über 65 Jahre alt) kann eine reduzierte Einnahme notwendig werden.
    • Wenn Sie an einer Leberkrankheit leiden (schweres Leberversagen), sollte die Dosis reduziert werden.
    • Wenn Sie an einer Nierenkrankheit leiden (Nierenversagen), sind eventuell Tests zur Untersuchung Ihres Blutkreislaufs notwendig.
    • Wenn Sie an Herzinsuffizienz leiden, die von einer Beeinträchtigung der mechanischen Funktion hervorgerufen wurde, werden besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

 

  • Behandlungsdauer
    • Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage dauern.

 

  • Wenn Sie mehr erhalten, als Ihnen gegeben werden sollte
    • Das Hauptsymptom im Falle einer Überdosis ist der plötzliche Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen, der Schwindel, Benommenheit oder Ohnmacht verursacht (orthostatische Hypotonie). Legen Sie den Patienten in diesem Fall auf den Rücken und lagern Sie die Beine erhöht. Wenn die Symptome bestehen bleiben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Bei weiteren Fragen über dieses Produkt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die folgenden Nebenwirkungen können bei der Behandlung auftreten. Sie sollten Ihren Arzt informieren, der Ihre Behandlung in seinem Ermessen absetzen oder fortsetzen wird.
  • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen:
    • Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.
  • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen:
    • Herzklopfen, eine Erhöhung oder Senkung des Herzrhythmus, Druckgefühl oder Schmerzen in der Brust (wie Angina pectoris) und Atembeschwerden, Blutdruckabfall bei Positionsänderung (orthostatische Dysregulation), Erbrechen, Müdigkeit, unregelmäßiger Herzschlag und Schweißausbrüche.
  • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen:
    • längere und schmerzhafte Erektion, Nasenverstopfung, allergische Hautreaktionen (Juckreiz, ungewöhnliche Rötung der Haut, Ausschlag).
  • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen:
    • Verminderung der Thrombozytenzahl (Blutkörperchen bei der Blutgerinnung), Unruhe.
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar:
    • Schwellungen von Lippen, Zunge und Rachen, Urtikaria.
  • Wenn eine der Nebenwirkungen Sie ernsthaft beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht genannt sind, informieren Sie bitte ihren Arzt.
  • Wenn Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Das gilt auch für alle Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Urapidil Carinopharm 25 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Urapidil Carinopharm 25 mg
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Urapidil Carinopharm 25 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Urapidil Carinopharm 25 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Urapidil Carinopharm 25 mg
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
Urapidil Carinopharm 25 mg
Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich
    • Vor der Verwendung des Arzneimittels sollte Ihr Arzt Folgendes untersuchen:
      • ob Sie unter Durchfall oder Erbrechen leiden (oder alle anderen Ursachen, welche zu Flüssigkeitsverlust in Ihrem Körper führen);
      • ob der Natriumgehalt in Ihrem Blut reduziert ist.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Die Verwendung des Arzneimittels kann Ihre Fähigkeit Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigen, besonders in folgenden Fällen:
      • zu Beginn der Behandlung oder in Fällen, in denen die Behandlung geändert wird;
      • bei der gleichzeitigen Einnahme von alkoholischen Getränken.
    • Wenn Sie sich unwohl fühlen wird Ihnen vom Autofahren oder der Bedienung von Maschinen abgeraten, bis die Symptome wieder abgeklungen sind.
  • Schwangerschaft
    • Die Anwendung wird nicht empfohlen bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Verhütungsmittel verwenden.
    • Es liegen keine ausreichenden Daten vor, mit denen die Sicherheit der Verwendung von Urapidil bei schwangeren Frauen beurteilt werden kann. Die Behandlung mit Urapidil wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, Ihr Arzt ist der Ansicht, dass der Nutzen für Sie größer ist als das mögliche Risiko für Ihr ungeborenes Kind.
  • Stillzeit
    • Es liegen keine Daten vor, ob Urapidil in die Muttermilch übergeht. Aus Sicherheitsgründen wird vom Stillen während der Behandlung abgeraten.
  • Fruchtbarkeit
    • Der Einfluss von Urapidil auf die Fruchtbarkeit ist unbekannt.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.,
  • Das Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben und durch medizinisches Fachpersonal verabreicht.
  • Es wird in eine Vene verabreicht.
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder in letzter Zeit eingenommen haben.
    • Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme dieses Medikaments, wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen, da diese Wechselwirkungen mit dem Präparat haben könnten und das deren Wirksamkeit ändern oder Nebenwirkungen wahrscheinlicher machen könnte:
      • Alpha-Blocker, die zur Behandlung von Erkrankungen des Harntraktes verwendet werden, die in Zusammenhang mit einer Prostataerkrankung stehen
      • Alle Medikamente zur Blutdrucksenkung
      • Baclofen (zur Behandlung von Muskelkrämpfen)
      • Cimetidin (zur Hemmung der Produktion von Magensäure)
      • Imipramin und Neuroleptika (zur Behandlung von Depressionen)
      • Kortikoide (entzündungshemmende Mittel, manchmal auch "Steroide" genannt)
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Bei der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie vorsichtig mit dem Alkoholkonsum sein. Alkohol könnte die Wirkung von Urapidil erhöhen.
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