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CABLIVI 10 mg Plv.u.Lösungsm.z.Her.e.Inj.-Lsg.
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Packungsgröße: 7 St
Nicht im Sortiment
- PZN
- 14360498
- Darreichung
- Pulver und Lösungsm. z. Herst. e. Injektionslösung
- Hersteller
- Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 10 mg Caplacizumab (E.coli)
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke (Lösungsmittelspritze)
- Natriumcitrat-2-Wasser
- Saccharose
- Citronensäure
- Polysorbat 80
Indikation
- Dieses Präparat enthält den Wirkstoff Caplacizumab. Es wird zur Behandlung einer Episode von erworbener thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (aTTP) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren und einem Körpergewicht von mindestens 40 kg angewendet. Dies ist eine seltene Blutgerinnungsstörung, bei der sich Blutgerinnsel in kleinen Blutgefäßen bilden. Diese Gerinnsel können Blutgefäße verstopfen und Schäden an Gehirn, Herz, Nieren oder anderen Organen verursachen. Das Arzneimittel verhindert die Bildung dieser Blutgerinnsel, indem es die Blutplättchen im Blut daran hindert, sich zu verklumpen. Dadurch verringert es das Risiko, dass schon bald nach der ersten Episode einer aTTP eine weitere Episode auftritt.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Caplacizumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.
- Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die Behandlung wird von einem Arzt eingeleitet, der Erfahrung mit Bluterkrankungen hat.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Erste Dosis
- 1 Durchstechflasche, die von dem medizinischen Fachpersonal in eine Vene injiziert wird.
- Das Arzneimittel wird vor Beginn des Plasmaaustausches angewendet.
- Folgedosen
- 1 Durchstechflasche einmal täglich als subkutane Injektion (unter die Bauchhaut).
- Die subkutane Injektion wird nach jedem täglichen Plasmaaustausch injiziert.
- Wenn der tägliche Plasmaaustausch beendet ist, wird Ihre Behandlung mindestens 30 Tage lang mit der Injektion von 1 Durchstechflasche einmal täglich fortgesetzt.
- Ihr Arzt kann Sie bitten, die tägliche Behandlung fortzusetzen, bis die zugrunde liegenden Anzeichen Ihrer Erkrankung abgeklungen sind.
- Erste Dosis
- Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie oder Ihre Pflegekraft die Injektion vornehmen dürfen. In diesem Fall wird Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal Sie oder Ihre Pflegekraft unterweisen, wie dieses Präparat anzuwenden ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Eine Überdosierung ist unwahrscheinlich, weil eine Durchstechflasche nur eine Einzeldosis enthält.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass Sie eine Überdosis erhalten/angewendet haben.
- Wenn Sie die Anwendung versäumt haben
- Wenn Sie eine Dosis versäumt haben, sollten Sie diese nachholen, wenn seit dem geplanten Anwendungszeitpunkt nicht mehr als 12 Stunden vergangen sind. Wenn seit dem geplanten Anwendungszeitpunkt mehr als 12 Stunden vergangen sind, holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern injizieren Sie die nächste Dosis zum planmäßigen Zeitpunkt.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Um den größten Nutzen aus Ihrer Behandlung zu ziehen, ist es wichtig, dass Sie das Arzneimittel wie verordnet anwenden, und zwar so lange wie Ihr Arzt es Ihnen sagt. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung abbrechen, da ein vorzeitiger Abbruch dazu führen kann, dass Ihre Erkrankung wieder auftritt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
- langanhaltende oder übermäßige Blutungen.
- Ihr Arzt kann entscheiden, Sie engmaschiger zu überwachen oder Ihre Behandlung zu ändern.
- Nebenwirkungen in einer klinischen Studie wurden mit den folgenden Häufigkeiten gemeldet:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Zahnfleischbluten
- Fieber
- Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Nasenbluten
- Nesselsucht
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Blutungen aus dem Auge
- Bluterbrechen
- Blut im Stuhl
- schwarzer, teeriger Stuhl
- Blutungen aus dem Magen
- blutende Hämorrhoiden
- rektale Blutungen
- Reaktionen an der Injektionsstelle: Ausschlag, Juckreiz und Blutungen
- Blutungen im Gehirn, die sich durch plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen, Erbrechen, vermindertes Bewusstsein, Fieber, gelegentlich Krämpfe sowie Nackensteifheit oder Nackenschmerzen äußern
- Muskelschmerzen
- Schlaganfall
- Blut im Urin
- übermäßige Blutungen während der Menstruation
- Blutungen aus der Scheide
- Bluthusten
- Kurzatmigkeit
- Bluterguss
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie:
- übermäßige Blutungen haben oder bei Ihnen ungewöhnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Müdigkeit oder Ohnmachtsanfälle auftreten, die auf schwerwiegende innere Blutungen hinweisen können. Ihr Arzt kann Sie auffordern, die Behandlung abzusetzen. Der Arzt wird Ihnen sagen, wann Sie Ihre Behandlung wieder aufnehmen können.
- Arzneimittel anwenden, die Blutgerinnsel vorbeugen oder behandeln, wie z. B. Warfarin, Heparin, Rivaroxaban oder Apixaban. Ihr Arzt wird entscheiden, wie Sie behandelt werden sollten
- Arzneimittel gegen die Verklumpung von Blutplättchen, wie z. B. Aspirin oder niedermolekulares Heparin (zur Vorbeugung von Blutgerinnseln), anwenden. Ihr Arzt wird entscheiden, wie Sie behandelt werden sollten.
- eine Blutungsstörung, wie z. B. Hämophilie, haben. Ihr Arzt wird entscheiden, wie Sie behandelt werden sollten.
- eine stark verminderte Leberfunktion haben. Ihr Arzt wird entscheiden, wie Sie behandelt werden sollten.
- sich in Kürze einer Operation oder Zahnbehandlung unterziehen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob diese verschoben werden kann oder ob Sie das Arzneimittel vor Ihrer Operation oder Zahnbehandlung absetzen sollten.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Präparat wird für Kinder unter 12 Jahren und einem Körpergewicht von unter 40 kg nicht empfohlen.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wird nicht davon ausgegangen, dass dieses Arzneimittel einen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.
- Stillzeit
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll. Dabei wird sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen von diesem Arzneimittel für Sie berücksichtigt.
Anwendung
- Die erste Injektion in Ihre Vene muss von medizinischem Fachpersonal injiziert werden. Hinweise für medizinisches Fachpersonal zur Injektion dieses Arzneimittels in Ihre Vene finden Sie in der Packungsbeilage.
- Verwenden Sie für jede Injektion eine neue Packung zur Herstellung der Injektionslösung. Versuchen Sie nicht, sich das Arzneimittel zu injizieren, solange Sie nicht eine entsprechende Unterweisung von medizinischem Fachpersonal erhalten haben. Verwenden Sie den Inhalt einer Packung niemals für eine weitere Injektion.
- Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt, wenn Sie ein gerinnungshemmendes Arzneimittel, wie z. B. Vitamin-K-Antagonisten, Rivaroxaban oder Apixaban, zur Behandlung von Blutgerinnseln oder Arzneimittel gegen die Verklumpung von Blutplättchen, wie z. B. Aspirin oder niedermolekulares Heparin zur Vorbeugung von Blutgerinnseln, anwenden.
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