HomeFLUCLOXACILLIN Ibisqus 2000 mg P.z.H.Inj.-/Inf.-L.
FLUCLOXACILLIN Ibisqus 2000 mg P.z.H.Inj.-/Inf.-L.
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Packungsgröße: 10 St
Nicht im Sortiment
- PZN
- 14407656
- Darreichung
- Pulver z. Herst. e. Injektions- oder Infusionslös.
- Hersteller
- Ibisqus GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 2176.25 mg Flucloxacillin natrium-1-Wasser
Indikation
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Flucloxacillin.
- Flucloxacillin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der sogenannten Beta-Lactamase-resistenten Penicilline. Flucloxacillin wirkt durch Abtötung von Bakterien, die Infektionen verursachen. Flucloxacillin wirkt nur gegen bestimmte Bakterienstämme.
- Flucloxacillin wird zur Behandlung von Infektionen angewendet, wie beispielsweise:
- Infektionen der Haut- und Weichteile: Abszesse, Cellulitis (Entzündung des Unterhautgewebes)
- Infektionen der Atemwege: Pneumonie, Lungenabszesse, Bronchopneumonie
- Infektionen der Knochen und Gelenke: Infektionen der Knochen und des Knochenmarks (Osteomyelitis), Arthritis
- Entzündung der Herzinnenhaut und der Herzklappen (Endokarditis)
- Flucloxacillin ist aufgrund des dominanten pathogenen Potentials von Staphylokokken bei derartigen chirurgischen Eingriffen auch für die Prophylaxe in der kardiovaskulären Chirurgie (Klappenprothesen, Arterienprothesen) und in der orthopädischen Chirurgie (Endoprothetik, Osteosynthese und Arthrotomie) indiziert.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Flucloxacillin oder Beta-Lactam-Antibiotika (z. B. Penicilline, Cephalosporine) sind
- wenn in der Vergangenheit bei Ihnen nach Anwendung von Flucloxacillin eine Gelbsucht/Leberfunktionsstörung aufgetreten ist
- für eine Anwendung am Auge oder subkonjunktival.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
- Die übliche Dosis beträgt 1 g - 4 g täglich, aufgeteilt auf drei bis vier gleiche intravenöse oder intramuskuläre Injektionen.
- Bei schweren Infektionen: Bis zu 8 g täglich können in 4 Infusionen (über 20-30 min) verabreicht werden.
- Die maximale Gesamttagesdosis von 12 g pro Tag sollte nicht überschritten werden.
- Methicillin-empfindlicher Staphylococcus aureus. Endokarditis: 2 g Flucloxacillin alle 6 Stunden bis zu 2 g alle 4 Stunden bei Patienten mit über 85 kg Körpergewicht.
- Zur Vorbeugung von Infektionen nach einer Operation beträgt die übliche Dosis: 2 g intravenös (Bolus oder Infusion) vor der Operation, wenn Sie Ihr Anästhetikum erhalten. Danach folgen 2 g alle 6 Stunden für 24 Stunden bei Gefäß- und orthopädischen Eingriffen und für 48 Stunden bei Herz- oder Koronaroperationen.
- Eine einzelne Bolusinjektion oder Infusion soll 2 g nicht überschreiten.
- Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion
- Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, erhalten Sie möglicherweise nur zwei- oder dreimal täglich eine niedrigere Dosis, entsprechend Ihrer Nierenfunktion.
- Kinder unter 12 Jahren
- Bei leichter bis mittelschwerer Infektion: 25 bis 50 mg Flucloxacillin pro kg Körpergewicht in 24 Stunden, verabreicht in drei bis vier gleich aufgeteilten Dosen als intravenöse oder intramuskuläre Injektion.Bei schweren Infektionen können bis zu 100 mg/kg täglich in drei bis vier Dosen gegeben werden.
- Methicillin-empfindlicher Staphylococcus aureus. Endokarditis: 200 mg/kg/24 Stunden in drei bis vier Teildosen.
- Eine einzelne Bolusinjektion oder Infusion soll 33 mg/kg nicht überschreiten.
- Früh-, Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder
- Flucloxacillin sollte bei Früh- und Neugeborenen wegen der möglichen Auslösung eines Kernikterus nur nach strenger Nutzen-Risiko-Bewertung angewendet werden.
- Früh- und Neugeborene sowie Säuglinge und Kleinkinder erhalten im Allgemeinen 25-50 mg/kg Körpergewicht täglich, aufgeteilt in drei gleich große Einzeldosen. Eine Erhöhung der Tagesdosis auf maximal 100 mg/kg Körpergewicht ist ggf. möglich.
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Da dieses Arzneimittel Ihnen üblicherweise durch eine Pflegekraft oder einen Arzt verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie zu viel davon erhalten. Falls Sie glauben, dass bei Ihnen eine größere Menge von Flucloxacillin angewendet wurde, kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Arzt oder das Pflegepersonal. Eine Überdosierung kann sich durch Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall äußern.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Da dieses Arzneimittel Ihnen üblicherweise durch eine Pflegekraft oder einen Arzt verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie eine Dosis versäumen. Wenn Sie jedoch diesbezüglich Bedenken haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder einer Pflegekraft.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das Pflegepersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn Sie eine der nachfolgend genannten Nebenwirkungen bei sich feststellen, sprechen Sie möglichst umgehend mit Ihrem Arzt:
- Schwere anhaltende Durchfälle, eventuell mit Blut- oder Schleimbeimengungen, sowie Bauchschmerzen und Fieber. Es könnte sich hierbei um eine sog. „pseudomembranöse Kolitis" handeln
- Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung von Lippen, Zunge und Rachen oder Körper, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schwierigkeiten beim Schlucken. Das sind Anzeichen für eine schwere allergische Reaktion
- Hautrötung mit Blasenbildung oder Abschälung der Haut. Es kann auch zu starker Blasenbildung und Blutung an Lippen, Augen, Mund, Nase oder Geschlechtsorganen kommen. Diese Symptome können auf ein sog. „Stevens-Johnson-Syndrom" oder eine sog. „toxische epidermale Nekrolyse" hindeuten
- Diese Nebenwirkungen sind sehr selten, sie treten bei weniger als 1 von 10.000 Behandelten auf.
- Weitere Nebenwirkungen:
- Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)
- Geringfügige Magen-Darm-Beschwerden in Form einer Magenverstimmung
- Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
- Hautausschlag
- Juckreiz der Haut
- Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)
- Auffällige Abnahme einiger Arten von weißen Blutkörperchen (Neutropenie) dadurch werden Sie anfälliger für Infektionen
- Ungewöhnliche Blutungen oder Blutergüsse, die durch eine Abnahme der Zahl der Blutplättchen verursacht werden (Thrombozytopenie)
- Abnorme Zunahme einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie). Symptome sind unter anderem Gewichtsabnahme, nächtliche Schweißausbrüche und Fieber
- Abnormer Abbau der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie). Symptome sind Müdigkeit, Blässe, Gelbfärbung der Haut, Schwäche, Benommenheit, Kurzatmigkeit und schneller Herzschlag
- Wenn Patienten mit Nierenversagen sehr hohe Dosen Flucloxacillin erhalten, können Krampfanfälle auftreten
- Hautausschlag, manchmal mit Blasenbildung, in Form kleiner „Zielscheiben" mit dunklem Fleck in der Mitte, umgeben von einem helleren Bereich und einem dunklen Ring am Rand (Erythema multiforme)
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Gelbsucht (cholestatischer Ikterus)
- Veränderte Leberwerte
- Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen
- Schwellung der Nierenkanälchen
- Fieber
- Fälle einer Anomalie des Blut- und Flüssigkeitshaushaltes (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die auftritt, wenn es zu einem Anstieg des Plasmasäuregehalts kommt, wenn Flucloxacillin zusammen mit Paracetamol angewendet wird, im Allgemeinen bei Vorhandensein von Risikofaktoren
- Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen)
- Sonstige Nebenwirkungen (Häufigkeit nicht bekannt)
- Schwere Hautreaktionen
- Ein roter, schuppiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen (pustulöses Exanthem)
- Herabgesetzte Kaliumwerte im Blut (Hypokaliämie), die Muskelschwäche, Muskelzucken oder einen anormalen Herzrhythmus verursachen können.
- Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Flucloxacillin anwenden
- wenn Sie Paracetamol einnehmen oder einnehmen werden. Es besteht ein Risiko für eine Anomalie des Blut- und Flüssigkeitshaushaltes (metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke), die auftritt, wenn es zu einem Anstieg des Plasmasäuregehalts kommt, wenn Flucloxacillin zusammen mit Paracetamol angewendet wird, insbesondere bei bestimmten Gruppen von Patienten mit erhöhtem Risiko, z. B. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung, Sepsis oder Mangelernährung, vor allem, wenn Tageshöchstdosen von Paracetamol angewendet werden. Eine metabolische Azidose mit vergrößerter Anionenlücke ist eine schwere Erkrankung, die einer dringenden Behandlung bedarf.
- Bei Verwendung von Flucloxacillin, besonders in hohen Dosierungen, kann es zu einer Absenkung des Kaliumspiegels im Blut kommen (Hypokaliämie). Während der Behandlung mit höheren Dosierungen von Flucloxacillin wird Ihr Arzt gegebenenfalls Ihren Kaliumspiegel regelmäßig messen.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie:
- an einer Nierenerkrankung leiden
- an einer Lebererkrankung leiden
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Flucloxacillin anwenden
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Flucloxacillin beeinflusst nach den bisherigen Erfahrungen nicht die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel darf bei Schwangeren nur angewendet werden, wenn der behandelnde Arzt dies als unverzichtbar ansieht.
- Stillzeit
- Flucloxacillin tritt in die Muttermilch über. Sollten Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie Flucloxacillin erhalten.
Anwendung
- Ihr Arzt oder das Pflegepersonal wird Ihre Injektion vorbereiten. Dieses Arzneimittel wird üblicherweise als Injektion einer Lösung in eine Vene oder in einen Muskel oder Infusion in eine Vene verabreicht.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, insbesondere die folgenden:
- Probenecid (Mittel zur Behandlung von Gicht), da es sich störend darauf auswirken könnte, wie Ihr Körper Flucloxacillin abbaut
- Bakteriostatische Arzneimittel wie Chloramphenicol, Erythromycine, Sulfonamide und Tetracycline (Mittel zur Behandlung einiger Infektionen) können die bakterizide Wirkung von Flucloxacillin stören
- Methotrexat (zur Behandlung einiger Autoimmunerankungen) kann die Elimination von Flucloxacillin verringern
- Es gibt Fallberichte, die eine veränderte (normalerweise erniedrigte) INR (International Normalized Ratio, Labortest für die Blutgerinnung) bei Patienten beschreiben, die gleichzeitig Warfarin (Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung) und Flucloxacillin einnehmen. Daher wird als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, die Prothrombinzeit oder INR bei Patienten, die Warfarin regelmäßig einnehmen, zu Beginn, während und nach Beendigung der Flucloxacillin-Behandlung zu überwachen.
- Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)
- Das Arzneimittel kann zudem die Ergebnisse bestimmter Bluttests beeinflussen (Guthrie-Test).
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, insbesondere die folgenden:
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
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