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ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
1 St
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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    15638300 / 4150156383000
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Hersteller
    Roche Pharma AG

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 120 mg Satralizumab (CHO-Zellen)

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • L-Asparaginsäure
  • Arginin
  • Histidin
  • Poloxamer 188

Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

  • Was ist das Präparat?
    • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Satralizumab. Das ist eine Proteinart, die monoklonaler Antikörper genannt wird. Monoklonale Antikörper sind darauf ausgelegt, eine bestimmte Substanz im Körper zu erkennen und daran zu binden.
  • Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
    • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Neuro-myelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren.
  • Was ist NMOSD?
    • NMOSD ist eine Erkrankung des Zentralnervensystems, die vorwiegend die Sehnerven und das Rückenmark betrifft. Sie wird dadurch verursacht, dass das Immunsystem (die körpereigene Abwehr) nicht richtig funktioniert und Nerven im Körper angreift.
      • Durch die Schädigung der Sehnerven kommt es zu Schwellungen, die Schmerzen verursachen und zum Verlust der Sehkraft führen.
      • Die Schädigung des Rückenmarks verursacht Schwäche oder Bewegungsstörungen in den Beinen oder Armen, Empfindungsstörungen und Probleme mit der Blasen- und Darmfunktion.
    • Bei einer NMOSD-Attacke kommt es zu einer Schwellung im Nervensystem. Das passiert auch, wenn die Erkrankung erneut auftritt (Schub). Die Schwellung verursacht neue Symptome oder das erneute Auftreten früherer Symptome.
  • Wie wirkt dieses Arzneimittel?
    • Es hemmt die Wirkung des Proteins Interleukin-6 (IL-6), das an den Prozessen beteiligt ist, die zu Schäden und Schwellungen im Nervensystem führen. Durch die Hemmung der Wirkung dieses Proteins reduziert das Präparat das Risiko eines NMOSD-Schubs oder einer NMOSD-Attacke.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Satralizumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn der obere Punkt auf Sie zutrifft (oder wenn Sie sich nicht sicher sind), wenden Sie das Präparat nicht an und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel wird angewendet?
    • Jede Injektion enthält 120mg Satralizumab. Die erste Injektion erfolgt unter Aufsicht Ihres Arztes oder des medizinischen Fachpersonals.
    • Die ersten drei Injektionen werden im Abstand von jeweils 2 Wochen angewendet. Man bezeichnet sie als "Initialdosen".
    • Danach erfolgt die Injektion alle 4 Wochen. Dies ist die "Erhaltungsdosis". Fahren Sie mit den Injektionen alle 4 Wochen solange fort, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Da dieses Präparat in einer Fertigspritze vorliegt, ist es unwahrscheinlich, dass Sie zu viel erhalten. Wenn Sie sich jedoch Sorgen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.
    • Wenn Sie versehentlich mehr Dosen injiziert haben als Sie sollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Nehmen Sie immer den Umkarton mit, wenn Sie Ihren Arzt aufsuchen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Damit die Behandlung ihre volle Wirksamkeit entfaltet, müssen die Injektionen unbedingt regelmäßig vorgenommen werden.
    • Wenn die Injektionen von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal vorgenommen werden und Sie einen Termin versäumen, vereinbaren Sie bitte sofort einen neuen Termin.
    • Wenn Sie sich das Arzneimittel selbst injizieren und eine Injektion versäumen, injizieren Sie diese sobald wie möglich. Warten Sie nicht bis zur nächsten planmäßigen Injektion. Nach Injektion der versäumten Dosis sollte die nächste Injektion in folgendem Abstand gegeben werden:
      • Initialdosen - 2 Wochen danach
      • Erhaltungsdosen - 4 Wochen danach
    • Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Beenden Sie die Anwendung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Allergische Reaktion
    • Wenn Sie während oder nach der Injektion ein Anzeichen für eine allergische Reaktion haben, benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallstation eines Krankenhauses auf. Anzeichen schließen ein:
      • Engegefühl in der Brust oder pfeifendes Atemgeräusch (Giemen)
      • Gefühl der Kurzatmigkeit
      • Fieber oder Schüttelfrost
      • starkes Schwindelgefühl oder starke Benommenheit
      • Schwellung der Lippen, der Zunge und des Gesichts
      • Hautjucken, Quaddeln oder Ausschlag.
    • Wenden Sie die nächste Dosis erst an, nachdem Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben und dieser Ihnen mitgeteilt hat, dass die nächste Dosis injiziert werden kann.
  • Injektionsbedingte Reaktionen: Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • In den meisten Fällen handelt es sich um leichte Reaktionen, manche können jedoch schwerwiegend sein.
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen während oder nach der Injektion - insbesondere in den ersten 24 Stunden danach - eines dieser Anzeichen auftritt:
      • Rötung, Juckreiz, Schmerzen oder Schwellung an der Injektionsstelle
      • Ausschlag, gerötete oder juckende Haut oder Quaddeln
      • Hitzegefühl
      • Kopfschmerzen
      • Rachenreizung, Schwellung der Kehle oder Halsschmerzen
      • Kurzatmigkeit
      • niedriger Blutdruck (Schwindelgefühl oder Benommenheit)
      • Fieber oder Schüttelfrost
      • Müdigkeit
      • Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
      • beschleunigter Herzschlag, Herzflattern oder Herzklopfen (Palpitationen).
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen eines der obigen Anzeichen auftritt.
  • Sonstige Nebenwirkungen:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Kopfschmerzen
      • Gelenkschmerzen
      • hohe Anzahl von Lipiden (Fette) im Blut
      • niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen bei Untersuchungen
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Steifheitsgefühl
      • Migräne
      • verlangsamter Herzschlag (Bradykardie)
      • erhöhter Blutdruck
      • Schlaflosigkeit
      • geschwollene Unterschenkel, Füße oder Hände
      • Ausschlag oder Juckreiz
      • Allergien oder Heuschnupfen
      • Magenentzündung (Gastritis), einschließlich Bauchschmerzen und Übelkeit
      • Gewichtszunahme
      • Blutuntersuchungen, die Folgendes zeigen:
        • niedrige Fibrinogenkonzentration (Fibrinogen ist ein Protein, das bei der Blutgerinnung eine Rolle spielt)
        • hoher Leberenzymspiegel (Transaminasen, mögliches Anzeichen für Leberprobleme)
        • hoher Bilirubinspiegel (mögliches Anzeichen für Leberprobleme)
        • niedrige Anzahl an Blutplättchen (dies kann leicht zu Blutungen oder Blutergüssen führen)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze
Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt (siehe Kategorie "Nebenwirkungen").
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn einer der nachfolgenden Punkte auf Sie zutrifft (oder wenn Sie sich nicht sicher sind).
    • Infektionen
      • Sie dürfen das Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie eine Infektion haben. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie denken, dass Sie vor, während oder nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel Anzeichen einer Infektion haben, z. B.:
        • Fieber oder Schüttelfrost
        • anhaltenden Husten
        • Halsschmerzen
        • Fieberblasen oder Geschwüre im Genitalbereich (Herpes simplex)
        • Gürtelrose (Herpes zoster)
        • Hautrötungen, Schwellungen, Druckschmerz oder Schmerzen
        • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen.
      • Diese Informationen finden Sie auch in dem Patientenpass, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben. Es ist wichtig, dass Sie diesen Pass immer bei sich tragen und ihn jedem Arzt, medizinischem Fachpersonal oder Betreuer zeigen.
      • Ihr Arzt wird warten, bis die Infektion unter Kontrolle ist, bevor Sie das Arzneimittel erhalten oder sich das Präparat weiter injizieren dürfen.
    • Impfungen
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie kürzlich geimpft wurden oder in nächster Zeit geimpft werden sollen.
        • Ihr Arzt wird prüfen, ob Sie vor Beginn Ihrer Behandlung mit diesem Präparat Impfungen benötigen.
        • Während Ihrer Behandlung mit dem Arzneimittel dürfen Sie keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen oder abgeschwächten Lebendimpfstoffen (z. B. eine Impfung gegen Tuberkulose oder gegen Gelbfieber) erhalten.
    • Leberenzyme
      • Dieses Arzneimittel kann Auswirkungen auf Ihre Leber haben und die Menge einiger Leberenzyme in Ihrem Blut erhöhen. Ihr Arzt wird vor Beginn und während der Behandlung mit dem Präparat Ihr Blut untersuchen, um zu prüfen, wie gut Ihre Leber arbeitet. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie während oder nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel die nachfolgenden Anzeichen für Leberschäden haben:
        • Gelbfärbung der Haut und der Augen (Gelbsucht)
        • dunkel verfärbter Urin
        • Übelkeit, Erbrechen
        • Bauchschmerzen.
    • Anzahl der weißen Blutkörperchen
      • Ihr Arzt wird vor Beginn und während der Behandlung mit diesem Präparat Blutuntersuchungen durchführen, um die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu überprüfen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Dieses Arzneimittel darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da es in dieser Altersgruppe noch nicht untersucht wurde.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist nicht zu erwarten, dass dieses Arzneimittel Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Rad zu fahren, und die Fähigkeit zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeinträchtigt.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Ihr Arzt wird Ihnen vielleicht empfehlen, abzustillen, wenn Sie dieses Präparat erhalten sollen. Es ist nicht bekannt, ob es in die Muttermilch übergeht.
  • Das Präparat wird als Injektion unter die Haut (subkutan) angewendet.
  • Injizieren Sie jedes Mal den gesamten Inhalt der Spritze.
  • Zu Beginn wird Ihnen das Arzneimittel möglicherweise vom Arzt oder medizinischen Fachpersonal injiziert. Ihr Arzt kann jedoch entscheiden, dass Sie selbst oder ein erwachsener Betreuer das Arzneimittel injizieren können.
  • Sie oder Ihr Betreuer werden in der Injektion geschult.
  • Wenn Sie oder Ihr Betreuer Fragen zur Anwendung von Injektionen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Arzneimittel wie Warfarin, Carbamazepin, Phenytoin und Theophyllin anwenden, da deren Dosis eventuell angepasst werden müssen.

Fragen und Antworten zu ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze

Wann und in welcher Dosierung wird ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze angewendet oder gegeben?

Frage von Mikail E.

Bitte wenden Sie ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosierung für Erwachsene ist: Jede Injektion enthält 120 mg Satralizumab. Die ersten drei Injektionen werden als Initialdosen im Abstand von jeweils 2 Wochen verabreicht. Anschließend erfolgt die Behandlung als Erhaltungsdosis mit einer Injektion alle 4 Wochen.

Bitte führen Sie die Behandlung über den von der Ärztin oder dem Arzt festgelegten Zeitraum regelmäßig fort.

Die Anwendung des Medikamentes sollte als subkutane Injektion (Injektion unter die Haut) erfolgen. Dabei wird jeweils der gesamte Inhalt der Fertigspritze injiziert. Die Anwendung kann nach entsprechender Schulung durch Sie oder eine betreuende erwachsene Person erfolgen. Bitte beachten Sie die Anweisungen in der Gebrauchsanweisung sorgfältig.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Februar 2026). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze angewendet werden?

Frage von Milena H.

Die Dauer der Behandlung mit Enspryng® wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum angewendet. Nach den drei Initialdosen im Abstand von jeweils 2 Wochen wird die Behandlung mit einer Erhaltungsdosis alle 4 Wochen fortgeführt, solange dies von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt verordnet wird. Für eine optimale Wirksamkeit ist eine regelmäßige Anwendung wichtig.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Februar 2026). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Anwendung von ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze vorkommen?

Frage von Vito A.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Warfarin zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln
  • Carbamazepin zur Behandlung von Epilepsie und bestimmten Nervenschmerzen
  • Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie
  • Theophyllin zur Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Asthma

Für diese Arzneimittel kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Impfungen: Vor Beginn einer Behandlung sollte der Impfstatus überprüft werden. Während der Behandlung mit Enspryng dürfen keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen oder abgeschwächten Lebendimpfstoffen (z. B. gegen Tuberkulose oder Gelbfieber) erfolgen.

Schwangerschaft und Stillzeit: Wenn Sie schwanger sind oder stillen, vermuten schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie vor der Anwendung von Enspryng Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke um Rat fragen. Es ist nicht bekannt, ob Satralizumab in die Muttermilch übergeht. Daher kann die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt empfehlen, abzustillen, wenn eine Behandlung mit Enspryng erforderlich ist.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Februar 2026). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Anwendung von ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze auftreten?

Frage von Nika C.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von ENSPRYNG 120 mg Inj.-Lösung i.e.Fertigspritze Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Injektionsbedingte Reaktionen (z. B. Rötung, Schmerzen, Schwellung oder Juckreiz an der Injektionsstelle)
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Erhöhte Blutfettwerte (Lipide)
  • Verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Behandelten):

  • Steifheitsgefühl
  • Migräne
  • Ausschlag oder Juckreiz
  • Erhöhter Blutdruck
  • Schlaflosigkeit
  • Schwellungen der Unterschenkel, Füße oder Hände
  • Magenentzündung (Gastritis) mit Bauchschmerzen und Übelkeit

Und weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Februar 2026). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

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