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Ofloxacin ratiopharm 100 mg Filmtabl.

Ofloxacin ratiopharm 100 mg Filmtabl.
PZN: 01567370
Menge: 6 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: ratiopharm GmbH
€ 12,23 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 100 mg Ofloxacin
Indikation/Anwendung
  • Ofloxacin, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Chinolone, das die krankheitsverursachenden Bakterien abtötet.
  • Ofloxacin wird angewendet bei bakteriellen Infektionen
    • der unteren Harnwege wie unkomplizierte Infektionen der Harnblase (Zystitis), der Harnröhre sowie Tripper (gonorrhoische Urethritis).
  • Gegen Treponema pallidum, den Erreger der Syphilis, ist Ofloxacin, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, nicht wirksam.
  • Hinweis:
    • Ofloxacin kann prinzipiell auch zur Behandlung weiterer bakterieller Infektionen wie z. B.
      • der Luftwege (z. B. Lunge, Brust, Ohr, Nase und Hals)
      • des Bauchraums
      • der Harnwege (z. B. Niere und Blase)
      • des Genitalbereichs (männliche und weibliche Geschlechtsorgane)
    • verwendet werden. Für diese Indikationen stehen mit Ofloxacin 200 mg Filmtabletten und Ofloxacin 400 mg Filmtabletten geeignetere Wirkstärken zur Verfügung. Es wird auf die entsprechenden Gebrauchsinformationen verwiesen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dosierung hängt von Art und Schwere der Erkrankung ab.
  • Die empfohlene Dosis beträgt bei Erwachsenen zweimal täglich 200 bis 400 mg Ofloxacin.
    • Infektion der unteren Harnwege, z. B. Blasenentzündung: 2mal täglich 1 - 2 Filmtabletten für 3 Tage
    • Infektion der oberen Harnwege: 2mal täglich 2 Filmtabletten für 7 - 10 Tage
    • Unkomplizierte Gonorrhoe (eine Geschlechtskrankheit): einmalig 4 Filmtabletten
    • Infektion der Atemwege: 2-mal täglich 2-4 Filmtabletten für 7 - 10 Tage
    • Hals-, Nasen-, Ohreninfektionen: 2mal täglich 2 Filmtabletten für 7 - 10 Tage
    • Infektionen des Bauchraums: 2mal täglich 2 Filmtabletten für 7 - 10 Tage
  • Dosierung bei Patienten mit Nierenerkrankung:
    • Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis anpassen.
  • Dosierung bei Patienten mit Lebererkrankung:
    • Wenn Ihre Leberfunktion stark beeinträchtigt ist, sollten Sie nicht mehr als 4 Filmtabletten täglich einnehmen.
  • Dosierung bei älteren Menschen:
    • Bei älteren Patienten wird der Arzt möglicherweise unter Berücksichtigung der Nieren- und Leberfunktion die Dosis anpassen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, können Sie die Einnahme nachholen, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung vollständig abschließen, auch wenn Sie sich nach einigen Tagen bereits besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels zu früh abbrechen, können Ihre Beschwerden erneut auftreten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein. Die Einnahme kann sowohl auf nüchternen Magen wie auch zu einer Mahlzeit erfolgen. Die Tabletten sollten vorzugsweise morgens und abends eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Einige Menschen können gegen Ofloxacin, dem Wirkstoff des Arzneimittels allergisch sein. Wenn Sie allergisch gegen Ofloxacin sind, tritt eine Reaktion gewöhnlich kurz nach Beginn der Tabletteneinnahme auf, sogar schon nach der ersten Dosis. Eine allergische Reaktion kann sich in jeder der folgenden Beschwerden äußern: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen (mit Atemnot oder Schluckstörungen), Juckreiz, Nesselfieber und schweren Hautveränderungen, die zu Blasenbildung und Blutungen führen. Allergische Reaktionen können in sehr seltenen Fällen lebensbedrohlich sein. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, brechen Sie die Behandlung ab und und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf.
  • Abgesehen von sehr seltenen Fällen (z. B. Einzelfälle von Geruchs-, Geschmacks- und Hörverlust) klingen die beobachteten Nebenwirkungen nach Absetzen der Ofloxacin-Tabletten wieder ab.
  • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Befall mit anderen Bakterien oder Pilzen (Superinfektion)
    • Unruhe, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit
    • Schwindel, Kopfschmerz
    • Reizung der Augen, Bindehautentzündung
    • Husten, Entzündung von Nase und Rachen
    • Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
    • Juckreiz, Hautauschlag
  • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • intensive Träume (bis hin zu Albträumen); psychotische Reaktionen (wie Aufgeregtheit, Angstgefühle, Depression und Halluzinationen), die dazu führen können, dass Sie sich selbst verletzen können oder den Drang dazu verspüren. In diesem Fall sollten Sie die Einnahme dieses Arzneimittels sofort abbrechen und Ihren Arzt benachrichtigen.
    • allgemeine Abgeschlagenheit, Schläfrigkeit
    • Verwirrtheit, Schwindel, Kribbeln, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Berührungen, Nervenerkrankungen, Sehstörungen (z. B. Unscharf- oder Doppeltsehen, gestörtes Farbensehen), eingeschränktes Riechen und Schmecken (bis hin zum Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes), Gleichgewichtsstörungen, muskuläre Störungen (z. B. Zittern, unsicherer Gang).
    • beschleunigter Herzschlag, vorübergehend niedriger Blutdruck, Herzklopfen
    • Atemnot, pfeifende Atemgeräusche
    • Entzündung der Sehnen
    • schwerer Durchfall
    • Störungen der Nierenfunktion mit anormalen Ergebnissen von Bluttests
    • erhöhte Leberwerte, eingeschränkte Leberfunktion mit erhöhtem Bilirubin
    • Hitzewallungen, verstärktes Schwitzen (Hyperhidrose), Ausschlag mit eitrigen Bläschen
    • Nesselsucht (Urtikaria genannt)
  • Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
    • Blutbildveränderungen: verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen „Leukozyten" (Leukopenie) oder „Granulozyten" (Agranulozytose), erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen „Eosinophile" (Eosinophilie), verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), verringerte Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie), verringerte Anzahl roter Blutkörperchen (Blässe und Müdigkeit), Knochenmarkdepression
    • Hautausschlag, allgemeine allergische Reaktionen mit Beschwerden wie brennende Augen, kratzender Hals und laufende Nase, erhöhter Blutdruck, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen mit Atemnot oder Kollaps
    • Müdigkeit, Krampfanfälle, (Hörstörungen z. B. Ohrgeräusche, Hörverlust
    • Kollaps aufgrund von Blutdruckabfall, Ohnmacht
    • Blasenbildung, Geschwürbildung, Rötungen, Schwitzen, schwere Hauterscheinungen mit Blasenbildung mit Blutungen (Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse, Steven-Johnson-Syndrom), allergische Reaktionen der Blutgefäße mit Einblutungen in die Haut, Blasenbildung mit Blutungen und Bildung kleiner Knötchen, Hautläsionen inklusive Nekrosen
    • erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, was sich äußern kann durch Sonnenbrand, Hautverfärbungen, Abschälen der Haut
    • Muskelbeschwerden wie Schmerzen und Schwäche, die Anzeichen eines Abbaus von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse) sein können, Gelenks- und Sehnenschmerzen, Entzündung der Sehnen und Sehnenriss (z. B. der Achilles-Sehne). Diese Nebenwirkung kann innerhalb von 48 Stunden nach Behandlungsbeginn auftreten
    • Störung der Nierenfunktion, Nierenentzündung, die zu Nierenversagen führen kann
    • Tinnitus, Hörverlust
    • Fieber
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • Lichtunverträglichkeit, hoher Blutdruck
    • psychotische Störungen und Depression mit selbstgefährdendem verhalten
    • anormal schneller Herzrhythmus, lebensbedrohlicher unregelmäßiger Herzschlag, Veränderung des Herzrhythmus (Verlängerung des QT-Intervalls, sichtbar im EKG, einer elektronischen Aufzeichnung der Herztätigkeit)
    • Muskelschwäche, anormaler Muskelabbau, Muskelfaserriss, Arthritis
    • erhöhte oder erniedrigte Blutzuckerspiegel, besonders bei Patienten mit Diabetes mellitus, die mit blutzuckersenkenden Substanzen behandelt werden
    • allergische Lungenentzündung, schwere Atemnot
    • Gelbsucht durch Stauung der Gallenflüssigkeit (cholestatischer Ikterus), schwere Leberentzündung
    • Verdorbener Magen, exzessive Blähungen, Obstipation, Entzündung der Bauchspeicheldrüse
    • Schwächegefühl, erhöhte Körpertemperatur, Schmerzen (einschließlich Rücken-, Brust- und Gliederschmerzen)
    • Nierenversagen aufgrund einer allergischen Reaktion der Nieren, auch interstitielle Nephritis genannt
    • Es ist ebenfalls möglich, dass Ofloxacin eine Porphyrie-Attacke (Mangel bestimmter Körperenzyme, welcher zur Verfärbung des Urins, schwerwiegenden Hautproblemen, Anämie, Bauchschmerzen und schweren psychischen Störungen führen kann) bei Patienten auslösen kann, bei denen ein entsprechendes Erkrankungsrisiko besteht.
    • beeinträchtigtes Hörvermögen
    • Knochenmarksversagen kann zu Pantozytopenie führen (eine Krankheit, bei der es zu einer Verringerung der Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen kommt)
    • pustulöser arzneimittelbedingter Hautauschlag
    • Entzündung des Auges (Uveitis)
    • Rötung mit ausgedehnter Abschälung der Haut (exfoliative Dermatitis)
    • Appetitverlust, gelbe Verfärbung von Haut und Augen, dunkel gefärbter Urin, Juckreiz oder empfindlicher Magen/Bauchraum. Dies können Anzeichen von Leberproblemen sein, möglicherweise auch eines Leberversagens mit tödlichem Verlauf.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme von Ofloxacin zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Es gibt bestimmte Medikamente, die zu Wechselwirkungen mit Ofloxacin führen können, insbesondere:
      • säurebindende Mittel (Antazida) oder Sucralfat
      • Multivitaminpräparate oder aluminium-, eisen-, magnesium-, zink- oder didanosinhaltige Präparate
      • Theophyllin, das in manchen Mitteln zur Behandlung von Asthma und einigen hustenstillenden/schleimlösenden Mitteln enthalten ist
      • nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel, wie Fenbufen, ein Mittel zur Behandlung rheumatischer Beschwerden
      • Arzneimittel, die die Nierenfunktion beeinflussen, wie z. B. Probenecid (zur Behandlung der Gicht), Cimetidin (zur Verringerung der Produktion von Magensäure), Furosemid (ein harntreibendes Mittel), Methotrexat (zur Behandlung von Krebs oder zur Unterdrückung des Immunsystems)
      • blutverdünnende Arzneimittel (Cumarin-Derivate wie Warfarin)
      • Glibenclamid (zur Behandlung von Diabetes)
    • Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzrhythmus verändern: Arzneimittel aus der Gruppe der Antiarrhythmika (z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid), trizyklische Antidepressiva, bestimmte Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide, bestimmte Antipsychotika.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich medizinischen Tests unterziehen, weil diese Medikament die Untersuchungsergebnisse beeinflussen kann.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Multivitaminpräparate oder aluminium-, eisen-, magnesium-, zink- oder didanosinhaltige Präparate sollten nicht gleichzeitig mit diesem Arzneimittel eingenommen werden. Ofloxacin sollte entweder 2 Stunden vor oder mindestens 2 Stunden nach solchen Präparaten eingenommen werden.
Gegenanzeigen
  • Ofloxacin darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ofloxacin, andere Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an Epilepsie leiden oder wenn Sie zu Krampfanfällen neigen, weil Ihr Gehirn verletzt ist (z. B. durch Verwundungen, Entzündungen oder Schlaganfall).
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
    • wenn bei Ihnen nach der Einnahme eines Chinolon-Antibiotikums Schmerzen, Entzündungen der Sehnen oder Sehnenrisse aufgetreten sind
    • wenn Sie noch nicht in der Pubertät sind oder sich als Teenager noch im Wachstum befinden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen, müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, weil es unter diesen Umständen nicht verwendet werden darf.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ofloxacin einnehmen.
      • wenn bei Ihnen eine Situation vorliegt, die eine erhöhte Krampfneigung bedingt, wie z. B. eine Gehirnverletzung oder die gleichzeitige Anwendung von Fenbufen, anderen entzündungshemmenden Arzneimitteln oder Theophyllin.
      • wenn Sie an einer Erkrankung namens Myasthenia gravis leiden, die eine Muskelschwäche verursacht.
      • wenn Sie oder ein Familienmitglied an einer bestimmten Stoffwechselerkrankung leiden, bei der die Patienten nach der Einnahme bestimmter Medikamente eine Blutarmut (Anämie) entwickeln (Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel, G-6-PD-Mangel). Anzeichen einer Anämie sind Schwächegefühl und in schwereren Fällen Atemnot und bleiche Haut.
      • wenn bei Ihnen schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind, während Sie andere Chinolon-Antibiotika eingenommen haben.
    • Herzprobleme
      • Sie sollten dieses Arzneimittel nur unter Vorsicht anwenden, wenn Sie mit einer Verlängerung des QT-Intervalls (sichtbar im EKG, einer elektronischen Aufzeichnung der Herzaktivität) geboren wurden oder diese bei Verwandten aufgetreten ist, Ihr Salzhaushalt im Blut gestört ist (insbesondere wenn der Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut erniedrigt ist), Ihr Herzrhythmus sehr langsam ist („Bradykardie"), bei Ihnen eine Herzschwäche vorliegt (Herzinsuffizienz), Sie in der Vergangenheit bereits einmal einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten, Sie weiblich oder ein älterer Patient sind, oder Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu anormalen EKG-Veränderungen führen
      • In Verbindung mit dieser Gruppe von Antibiotika kann es zu Schmerzen, Entzündungen der Sehnen oder Sehnenrissen, vor allem im Bereich der Knöchel, kommen. Das gilt insbesondere, wenn Sie schon älter sind oder gleichzeitig Kortisonpräparate einnehmen. Brechen Sie die Einnahme von Ofloxacin ab und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn bei Ihnen Sehnenschmerzen auftreten sollten.
      • In Verbindung mit dieser Gruppe von Antibiotika kann es des weiteren zu Störungen des Nervensystems kommen. Wenn Sie Symptome wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheit und/oder Schwäche bemerken oder Ihre Sinneseindrücke gegenüber Reizen wie leichte Berührungen, Schmerz, Temperatur oder Ihre Lage- und Vibrationsempfindung verändert sind, brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels ab und nehmen Sie mit Ihrem Arzt Kontakt auf.
      • In seltenen Fällen kann es zu psychotischen Reaktionen kommen, die zur Selbstgefährdung führen können. Solche Reaktionen können bereits nach der ersten Dosis auftreten. In diesem Fall muss die Einnahme von Ofloxacin sofort abgebrochen werden.
      • Wenn bei Ihnen schwere allergische Reaktionen auftreten, nehmen Sie diese Arzneimittel nicht weiter ein und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung.
      • Sie sollten während der Einnahme dieses Medikamentes übermäßige Sonnenbestrahlung vermeiden, da der Wirkstoff bei einigen Patienten allergische Reaktionen auf Sonnenlicht hervorrufen kann.
      • Setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn bei Ihnen während der Einnahme oder nach dem Absetzen Ihrer Filmtabletten schwere und anhaltende eventuell blutig schleimige Durchfälle auftreten sollten.
      • Jede antibakterielle Behandlung, die bestimmte Keime abtötet, kann zur Beeinträchtigung von Mikroorganismen (Bakterien/Pilzen) führen, die normalerweise den Menschen besiedeln. Folglich können sich andere Bakterien oder Pilze vermehren und eine Erkrankung verursachen, die unter Umständen behandelt werden muss.
      • Bei einer länger andauernden Behandlung sollte Ihr Arzt Ihre Nieren- und Leberfunktion sowie das Blutbild überwachen.
    • Patienten mit Lebererkrankung
      • Wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, sollten Ihre Leberwerte während der Behandlung regelmäßig kontrolliert werden.
    • Patienten mit Nierenerkrankung
      • Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt Ihnen dieses Medikament möglicherweise in einer niedrigeren Dosierung verordnen.
    • Sehstörungen
      • Wenn Sie Sehstörungen oder irgendwelche anderen Augenbeschwerden bemerken, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Augenarzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Einige Nebenwirkungen wie z. B. Schwindel, Schläfrigkeit, Sehstörungen können Ihre Fähigkeit, Auto zu fahren, Maschinen zu bedienen oder ohne festen Halt zu arbeiten beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere in Verbindung mit Alkohol.

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