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Memantinhydrochlorid-Neuraxpharm 15 mg

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Memantinhydrochlorid-Neuraxpharm 15 mg
Packungsgröße: 100 St | Filmtabletten

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  • PZN / EAN
    16045772 / 4150160457728
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 15 mg Memantin hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Hypromellose
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 4000
  • Titandioxid
  • Talkum
Weitere Produktinformationen
Indikation:
  • Wie wirkt das Arzneimittel?
    • Dieses Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antidementiva genannt werden.
    • Der Gedächtnisverlust, der mit der Alzheimer-Demenz einhergeht, wird durch eine Störung der Signalübertragung im Gehirn verursacht. Im Gehirn finden sich sogenannte N-Methyl-D-Aspartat-(NMDA)-Rezeptoren, die an der Übertragung der Nervensignale beteiligt sind, die für das Lernen und die Erinnerung wichtig sind. Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als NMDA-Rezeptorantagonisten bezeichnet werden. Es wirkt an diesen NMDA-Rezeptoren und verbessert die Übertragung der Nervensignale und damit das Gedächtnis.
  • Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
    • Dieses Arzneimittel wird zur Behandlung von Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz angewendet.
Dosierung:
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Die empfohlene Dosis von Memantinhydrochlorid bei Erwachsenen und älteren Patienten beträgt einmal täglich 20 mg.
    • Um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern, wird diese Dosis schrittweise nach dem folgenden täglichen Behandlungsplan erreicht.
    • Zu Anfang der Behandlung beginnen Sie mit der einmal täglichen Einnahme von 5 mg. Diese Dosis wird wöchentlich um 5 mg erhöht, bis die empfohlene (Erhaltungs-) Dosis erreicht wird. Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt einmal täglich 20 mg und wird mit Beginn der 4. Woche erreicht.
  • Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, entscheidet Ihr Arzt über eine Dosierung, die Ihrem Krankheitszustand entspricht. In diesem Fall sollte Ihre Nierenfunktion in regelmäßigen Abständen durch Ihren Arzt überwacht werden.

 

  • Dauer der Behandlung
    • Setzen Sie die Einnahme fort, solange das Arzneimittel für Sie wirksam ist. Die Behandlung sollte regelmäßig durch einen Arzt beurteilt werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Normalerweise sollte eine Überdosierung von Memantinhydrochlorid zu keinen schädlichen Wirkungen führen. Die unter Kategorie „Nebenwirkungen" genannten Symptome treten bei einer Überdosierung möglicherweise in verstärktem Maße auf.
    • Im Falle einer starken Überdosierung wenden Sie sich an Ihren Arzt oder holen Sie sich medizinischen Rat, da Sie möglicherweise eine medizinische Behandlung brauchen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie das Arzneimittel einfach beim nächsten Mal zur gewohnten Zeit ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise:
  • Memantinhydrochlorid sollte einmal täglich eingenommen werden. Damit das Arzneimittel bei Ihnen optimal wirken kann, sollten Sie es regelmäßig jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen. Die Tabletten sollten mit etwas Wasser geschluckt werden. Die Tabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Nebenwirkungen:
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Im Allgemeinen sind die beobachteten Nebenwirkungen leicht bis mittelschwer.
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Verstopfung, erhöhte Leberfunktionswerte, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Kurzatmigkeit, erhöhter Blutdruck und Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Müdigkeit, Pilzinfektionen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Erbrechen, anomaler Gang, Herzleistungsschwäche und venöse Blutgerinnsel (Thrombosen/Thromboembolien)
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
    • Krampfanfälle
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Entzündung der Leber (Hepatitis) und psychotische Reaktionen
  • Alzheimer-Demenz wird mit Depression, Suizidgedanken und Suizid in Verbindung gebracht. Solche Ereignisse wurden bei Patienten berichtet, die mit Memantin behandelt wurden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen:
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Insbesondere folgende Arzneimittel können in ihrer Wirkung durch die Einnahme von Memantinhydrochlorid beeinflusst werden, wodurch eine Anpassung ihrer Dosis durch Ihren Arzt erforderlich sein kann:
      • Amantadin, Ketamin, Dextromethorphan
      • Dantrolen, Baclofen
      • Cimetidin, Ranitidin, Procainamid, Chinidin, Chinin, Nikotin
      • Hydrochlorothiazid (oder Kombinationspräparate, die Hydrochlorothiazid enthalten)
      • Anticholinergika (Substanzen, die normalerweise zur Behandlung von Bewegungsstörungen oder Darmkrämpfen angewendet werden)
      • Antikonvulsiva (Substanzen, die zur Behandlung von Epilepsien eingesetzt werden)
      • Barbiturate (Substanzen, die normalerweise zur Förderung des Schlafs dienen)
      • dopaminerge Agonisten (Substanzen wie L-Dopa und Bromocriptin)
      • Neuroleptika (Substanzen zur Behandlung von psychischen Störungen)
      • Orale Antikoagulanzien
    • Wenn Sie in ein Krankenhaus aufgenommen werden, informieren Sie den dortigen Arzt, dass Sie Memantinhydrochlorid einnehmen.
Gegenanzeigen:
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Memantinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit:
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten. Die Anwendung von Memantin während der Schwangerschaft ist nicht empfehlenswert.
  • Frauen, die Memantinhydrochlorid einnehmen, sollten nicht stillen.
Patientenhinweise:
  • Warnhinweis und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Memantinhydrochlorid einnehmen,
      • wenn in Ihrer Krankengeschichte epileptische Anfälle aufgetreten sind.
      • wenn Sie kürzlich einen Myokardinfarkt (Herzanfall) erlitten haben oder wenn Sie unter dekompensierter Herzinsuffizienz (ausgeprägte Herzleistungsstörung) oder unbehandelter Hypertonie (Bluthochdruck) leiden.
    • In diesen Situationen muss die Behandlung sorgfältig überwacht werden, und der klinische Nutzen dse Arzneimittels muss regelmäßig durch einen Arzt neu beurteilt werden.
    • Wenn Sie an einer Funktionsstörung der Nieren leiden, muss Ihr Arzt Ihre Nierenfunktion sorgfältig überwachen und wenn nötig die Dosierung von Memantin entsprechend anpassen.
    • Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Amantadin (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit), Ketamin (eine Substanz, die im Allgemeinen als Narkosemittel eingesetzt wird), Dextromethorphan (normalerweise zur Behandlung von Husten angewendet) sowie anderer NMDA-Antagonisten sollte vermieden werden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Ihre Ernährung kürzlich grundlegend umgestellt haben (z. B. von normaler Kost auf streng vegetarische Kost) oder wenn Sie dies vorhaben, wenn Sie unter einer renalen tubulären Azidose (RTA, ein Überschuss an säurebildenden Substanzen im Blut aufgrund einer Störung der Nierenfunktion) oder unter einer schweren Infektion des Harntrakts (Organe zur Bildung und Ausscheidung des Urins) leiden. Unter diesen Umständen muss Ihr Arzt möglicherweise die Dosierung Ihres Arzneimittels anpassen.
  • Kinder und Jugendliche
    • Die Anwendung von Memantinhydrochlorid bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Ihr Arzt wird Sie darüber informieren, ob Ihre Krankheit es Ihnen erlaubt, gefahrlos ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen.
    • Außerdem kann Memantinhydrochlorid Ihr Reaktionsvermögen so weit verändern, dass das sichere Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen nicht mehr gewährleistet ist.

Fragen und Antworten zu Memantinhydrochlorid-Neuraxpharm 15 mg

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten vorkommen?

Frage von Finnja P.

Sollten Sie neben MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten noch andere Medikamente verwenden, planen zu verwenden, oder verwendet haben, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Arzt. Teilen Sie ihm auch mit, wenn es sich um selbst gekaufte Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel handelt.

Einige Arzneimittel/Wirkstoffe können die Wirkung von MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten beeinflussen.

Hierzu gehören:

• Dextromethorphan (Hustenstiller) • Amantadin (Parkinson) • Cimetidin, Chinidin • Hydrochlorothiazid (Entwässerungsmittel) • L-Dopa, Bromocriptin (Parkinson) • Blutverdünnende Arzneimittel

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten eingenommen werden?

Frage von Nathalie B.

Die Dauer der Einnahme von MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten legt Ihr behandelnder Arzt fest. Im Allgemeinen wird vorerst eine dreimonatige ununterbrochene Einnahme notwendig, während der Ihr Arzt die Verträglichkeit und Dosierung regelmäßig prüft. Die weitere Einnahme wird meist so lange fortgesetzt, wie ein therapeutischer Nutzen existiert und die Behandlung vertragen wird.

Bitte beenden Sie eine begonnene Therapie nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten eingenommen oder gegeben?

Frage von Fynn O.

Bitte nehmen Sie MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt vorgibt. Bitte fragen Sie in der Arztpraxis nach, sollten Sie die vom Arzt verordnete Dosierung vergessen haben.

Im Allgemeine wird die dauerhafte Dosierung durch ein Schema mit wöchentlich gesteigerter Dosis erreicht.

Dies wird wie folgt angegeben:

• 1. Woche (1.-7. Tag) täglich 5mg • 2. Woche (8.-14. Tag) täglich 10mg • 3. Woche (15.-21. Tag) täglich 15mg • Ab 4. Woche täglich 20mg

Die Tabletten sollen einmal täglich immer zur gleichen Zeit eingenommen werden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten auftreten?

Frage von Lenny C.

Arzneimittel wie MEMANTIN-HCL NEURAX® 15MG Tabletten können, neben den erwünschten, auch unerwünschte Wirkungen auslösen. Diese treten aber nicht bei jedem Patienten auf.

Anzeichen hierfür sind:

• Schläfrigkeit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen • Erhöhter Blutdruck • Kurzatmigkeit • Verstopfung, Erbrechen • Kopfschmerzen • Erhöhte Leberfunktionswerte • Erhöhtes Risiko einer Thrombose

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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