Shop Apotheke

SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen

Abbildung ähnlich
Ihr Preis
5x3 ml
19.028,00 € / 1 l
€ 285,42
Verfügbar
Versandkostenfrei
Rezept einlösen und Bonus7 für dieses Medikament sichern.
5,00 €
  • PZN / EAN
    16370153 / 4150163701538
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Marke
    Saxenda
  • Hersteller
    PARANOVA PACK A/S

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Hinweis:
Die Nadeln sind nicht im Lieferumfang mit enthalten. Folgende Nadeln können benutzt werden:

NovoFine® 6mm 32g TIP etw Injektionsnadeln

  • 100 St | Kanüle
  • PZN: 05049790
  • Novo Nordisk Pharma GmbH

NovoFine® 8mm 30g TW Injektionsnadeln

  • 100 St | Kanüle
  • PZN: 07669539
  • Novo Nordisk Pharma GmbH

Wirkstoffe

  • 18 mg Liraglutid (S.cerevisiae)

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
  • Dinatriumhydrogenphosphat-2-Wasser
  • Phenol
  • Propylenglycol
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Gewichtsabnahme, das den Wirkstoff Liraglutid enthält. Es gleicht einem natürlich vorkommenden Hormon, dem sogenannten Glucagon-like Peptid-1 (GLP-1), das nach einer Mahlzeit aus dem Darm freigesetzt wird. Das Arzneimittel wirkt auf Rezeptoren im Gehirn, die den Appetit regulieren, und löst so bei Ihnen ein gesteigertes Sättigungsgefühl und abgeschwächtes Hungergefühl aus. Das kann Ihnen helfen, weniger zu essen und Ihr Körpergewicht zu reduzieren.
  • Wofür wird es angewendet?
    • Das Präparat wird zusätzlich zu einer Diät und körperlicher Aktivität zur Gewichtsabnahme bei Erwachsenen ab 18 Jahren angewendet, mit
      • einem BMI von 30 kg/m2 oder höher (Fettleibigkeit) oder
      • einem BMI von 27 kg/m2 und weniger als 30 kg/m2 (übergewichtig) und mit dem Gewicht verbundenen Gesundheitsproblemen (wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Atemprobleme im Schlaf, der „obstruktiven Schlafapnoe").
    • Der BMI (Body-Mass-Index) ist ein Maß zur Bewertung Ihres Gewichts in Bezug auf Ihre Größe.
    • Sie sollten die Behandlung nur dann fortführen, wenn Sie nach Anwendung der Dosierung von 3,0 mg/Tag über 12 Wochen mindestens 5% Ihres ursprünglichen Körpergewichts verloren haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung fortführen.
    • Das Arzneimittel kann als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung und vermehrten körperlichen Aktivität bei Jugendlichen im Alter von 12 Jahren oder älter verwendet werden bei:
      • Adipositas (gemäß ärztlicher Diagnose).
      • einem Körpergewicht über 60 kg.
    • Sie sollten die Behandlung nur fortführen, wenn Sie nach 12 Wochen mit der Dosis von 3,0 mg/Tag oder der maximal verträglichen Dosis mindestens 4% Ihres BMI verloren haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung fortführen.
    • Das Präparat kann als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung und vermehrten körperlichen Aktivität zur Gewichtsregulierung bei Kindern im Alter von 6 bis < 12 Jahren angewendet werden bei
      • Adipositas (von Ihrem Arzt diagnostiziert)
      • einem Körpergewicht >/= 45 kg.
    • Sie sollten die Behandlung nur fortführen, wenn Sie nach 12 Wochen mit der Dosis von 3,0 mg/Tag oder der maximal verträglichen Dosis mindestens 4% Ihres BMI verloren haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung fortführen.
  • Diät und körperliche Aktivität
    • Ihr Arzt wird Ihnen ein Diät- und Trainingsprogramm verordnen. Behalten Sie dieses Programm während der Anwendung bei.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Liraglutid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt wird Ihnen ein Diät- und Trainingsprogramm verordnen. Behalten Sie dieses Programm während der Anwendung von Liraglutid bei.
  • Welche Menge des Arzneimittels ist zu injizieren?
    • Erwachsene
      • Ihre Behandlung beginnt mit einer niedrigen Dosis, die dann in den ersten fünf Behandlungswochen schrittweise erhöht wird.
        • Wenn Sie das Arzneimittel zum ersten Mal anwenden, beträgt die Anfangsdosis 0,6 mg einmal täglich, mindestens eine Woche lang.
        • Ihr Arzt wird Sie anweisen, schrittweise Ihre Dosis üblicherweise jede Woche um weitere 0,6 mg zu erhöhen, bis Sie die empfohlene Dosis von 3,0 mg einmal täglich erreicht haben.
      • Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viel Liraglutid Sie jede Woche anwenden sollen. In der Regel wird Ihnen empfohlen, nach folgender Tabelle vorzugehen.
        • Woche 1
          • 0,6 mg einmal täglich
        • Woche 2
          • 1,2 mg einmal täglich
        • Woche 3
          • 1,8 mg einmal täglich
        • Woche 4
          • 2,4 mg einmal täglich
        • ab Woche 5
          • 3,0 mg einmal täglich
      • Sobald Sie in der 5. Behandlungswoche bei der empfohlenen Dosis von 3,0 mg angelangt sind, behalten Sie diese Dosis bis zum Ende Ihrer Behandlung bei. Erhöhen Sie die Dosis nicht weiter.
      • Ihr Arzt wird Ihre Behandlung in regelmäßigen Abständen beurteilen.
    • Kinder und Jugendliche (6 bis 18 Jahre)
      • Für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis unter 18 Jahren sollte eine Dosissteigerung entsprechend der Tabelle für Erwachsene vorgenommen werden (siehe obenstehende Tabelle für Erwachsene). Die Dosis sollte bis auf 3,0 mg (Erhaltungsdosis) oder bis zum Erreichen der maximal vertragenen Dosis gesteigert werden. Höhere Tagesdosen als 3,0 mg werden nicht empfohlen.
  • Diabetiker
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Diabetes haben. Ihr Arzt kann in diesem Fall die Dosis Ihrer Diabetes-Arzneimittel anpassen, um ein Auftreten von Unterzuckerung zu vermeiden.
      • Verwechseln Sie das Präparat nicht mit anderen Arzneimitteln, die Sie injizieren (z. B. Insuline).
      • Wenden Sie es nicht in Kombination mit anderen Arzneimitteln an, die GLP-1-Rezeptoragonisten enthalten (wie Exenatid oder Lixisenatid).

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr angewendet haben, als Sie sollten, informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder begeben Sie sich umgehend in ein Krankenhaus. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit. Sie benötigen möglicherweise sofortige ärztliche Behandlung. Folgende Effekte können auftreten:
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Unterzuckerung (Hypoglykämie). Warnzeichen einer Unterzuckerung finden Sie unter „Häufige Nebenwirkungen".

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben und dies innerhalb von 12 Stunden, nachdem Sie die Dosis üblicherweise anwenden, bemerken, injizieren Sie sie, sobald es Ihnen einfällt.
    • Sollten jedoch mehr als 12 Stunden seit der geplanten Anwendung vergangen sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus und injizieren Sie Ihre nächste Dosis am folgenden Tag zur üblichen Zeit.
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an oder erhöhen Sie nicht die Dosis am folgenden Tag, um die vergessene Dosis auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Brechen Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) wurden bei Patienten, die das Arzneimittel anwenden, selten berichtet. Sollten bei Ihnen jedoch Symptome wie z. B. Probleme bei der Atmung, Anschwellen des Halses und des Gesichts und beschleunigter Herzschlag auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen.
    • Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) wurden bei Patienten, die das Arzneimittel anwenden, gelegentlich berichtet. Eine Pankreatitis ist eine schwerwiegende, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung.
    • Brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
      • Starke und anhaltende Schmerzen im Bauchraum (Bereich des Oberbauches), die in Ihren Rücken ausstrahlen können, sowie Übelkeit und Erbrechen, da dies ein Anzeichen für eine entzündete Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein kann.
  • Weitere Nebenwirkungen
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhö), Verstopfung (Obstipation), Kopfschmerzen - diese verschwinden üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen.
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Magen-Darm-Beschwerden wie: Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen (Flatulenz), Aufstoßen und Mundtrockenheit
      • Schwäche- oder Müdigkeitsgefühl
      • Veränderte Geschmacksempfindungen
      • Schwindel
      • Schlafstörungen. Tritt hauptsächlich während den ersten 3 Behandlungsmonaten auf.
      • Gallensteine
      • Hautausschlag
      • Reaktionen an der Injektionsstelle (wie z. B. Blutergüsse, Schmerzen, Hautreizung, Jucken und Hautausschlag)
      • Niedriger Blutzucker (Unterzuckerung/Hypoglykämie). Die folgenden Warnzeichen einer Unterzuckerung können plötzlich auftreten: kalter Schweiß, kühle blasse Haut, Kopfschmerzen, schneller Herzschlag, Übelkeit, starkes Hungergefühl, Sehstörungen, Müdigkeit, Schwäche, Nervosität, Ängstlichkeit, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten und Zittern (Tremor). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie Sie Unterzuckerungen behandeln und was Sie tun müssen, wenn Sie diese Warnzeichen bemerken.
      • Erhöhung von Pankreasenzymen, wie Lipase und Amylase.
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Flüssigkeitsverlust (Dehydrierung). Tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit zu Beginn der Behandlung auf und kann auf Erbrechen, Übelkeit und Durchfall zurückgehen.
      • Verzögerung der Magenentleerung
      • Gallenblasenentzündung
      • Allergische Reaktionen, wie z. B. Hautausschlag
      • Allgemeines Unwohlsein
      • Erhöhter Puls.
    • Selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
      • Eingeschränkte Nierenfunktion
      • Akutes Nierenversagen. Anzeichen können eine Verminderung der Urinmenge, metallischer Geschmack im Mund und schnelles Auftreten von blauen Flecken sein.
    • Nicht bekannt: Häufigkeit kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden
      • Darmverschluss. Eine schwere Form der Verstopfung mit zusätzlichen Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen, Erbrechen usw.
      • Knoten unter der Haut können durch die Ansammlung eines Proteins namens Amyloid verursacht werden (kutane Amyloidose; es ist nicht bekannt; wie häufig dies auftritt).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Die Anwendung wird nicht empfohlen, wenn Sie eine schwere Herzinsuffizienz haben.
    • Es liegen wenige Erfahrungen mit diesem Arzneimittel bei Patienten vor, die 75 Jahre und älter sind. Es wird nicht empfohlen, wenn Sie 75 Jahre oder älter sind.
    • Es liegen wenige Erfahrungen mit diesem Arzneimittel bei Patienten mit Nierenproblemen vor. Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben oder Dialysepatient sind, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
    • Es liegen wenige Erfahrungen mit diesem Arzneimittel bei Patienten mit Leberproblemen vor. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
    • Dieses Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie eine schwere Magen- oder Darmerkrankung haben, die zu einer verzögerten Magenentleerung (sogenannte Gastroparese) führt, oder wenn Sie eine entzündliche Darmkrankheit haben.
    • Wenn Sie wissen, dass Sie sich einer Operation unterziehen müssen, bei der Sie unter Narkose (Schlaf) stehen werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt darüber, dass Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Diabetiker
      • Verwenden Sie das Präparat nicht als Ersatz für Insulin, wenn Sie Diabetes haben.
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse haben oder hatten.
    • Gallenblasenentzündung und Gallensteine
      • Wenn Sie stark an Gewicht verlieren, besteht die Gefahr der Entstehung von Gallensteinen und damit einer Gallenblasenentzündung. Unterbrechen Sie die Anwendung und nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt auf, wenn Sie starke Schmerzen im Oberbauch verspüren, die gewöhnlich auf der rechten Seite unterhalb der Rippen am schlimmsten sind. Die Schmerzen können auch bis zu Ihrem Rücken oder Ihrer rechten Schulter hindurch zu spüren sein.
    • Erkrankung der Schilddrüse
      • Wenn Sie eine Schilddrüsenerkrankung haben, einschließlich Schilddrüsenknoten und Vergrößerung der Schilddrüse, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Herzfrequenz
      • Wenn Sie Palpitationen (starkes, bewusst gefühltes Herzklopfen) oder gefühltes Herzrasen im Ruhezustand während der Behandlung haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Flüssigkeitsverlust und Dehydrierung
      • Nach Beginn der Behandlung können Sie Körperflüssigkeit verlieren oder dehydrieren. Ursachen dafür können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sein. Es ist wichtig, einer Dehydrierung durch das Trinken von viel Flüssigkeit vorzubeugen. Wenn Sie diesbezüglich Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
    • Kinder
      • Die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels bei Kindern unter 6 Jahren wurde nicht untersucht.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.
    • Bei einigen Patienten kann Schwindel auftreten, wenn sie das Präparat anwenden, vor allem in den ersten 3 Monaten der Behandlung. Falls Sie sich schwindelig fühlen, seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen. Wenn Sie diesbezüglich nähere Informationen brauchen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Schwangerschaft
    • Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, da nicht bekannt ist, ob das Präparat Ihrem ungeborenen Kind schaden kann.
  • Stillzeit
    • Wenden Sie das Arzneimittel nicht in der Stillzeit an, da nicht bekannt ist, ob das Präparat in die Muttermilch übergeht.
  • Wie und wann ist das Präparat anzuwenden?
    • Vor der ersten Anwendung des Pens wird Ihnen Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal erklären, wie Sie den Pen richtig anwenden.
    • Sie können das Präparat zu jeder beliebigen Tageszeit, mit oder ohne Nahrungsmittel und Getränke, anwenden.
    • Wenden Sie den Pen vorzugsweise jeden Tag zur gleichen Tageszeit an - wählen Sie hierfür den für Sie am besten geeigneten Zeitpunkt des Tages.
  • Wo wird das Arzneimittel injiziert?
    • Liraglutid wird als Injektion unter die Haut gespritzt (subkutane Injektion).
    • Die besten Stellen für die Injektion sind die Vorderseite Ihres Bauches (Abdomen), die Vorderseite Ihrer Oberschenkel oder Ihr Oberarm.
    • Wechseln Sie die Stelle, in die Sie injizieren, jeden Tag, um das Risiko von Knotenbildung zu verringern.
    • Spritzen Sie das Arzneimittel nicht in eine Vene oder einen Muskel.
  • Eine detaillierte Bedienungsanleitung für die Anwendung finden Sie in der Gebrauchsinformation.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal vor allem, wenn:
      • Sie Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes einnehmen, die zu den sog. Sulfonylharnstoffen gehören (z. B. Glimepirid oder Glibenclamid) oder wenn Sie Insulin anwenden - sie können bei gleichzeitiger Anwendung zu Unterzuckerung (Hypoglykämie) führen. Ihr Arzt kann in diesem Fall die Dosis Ihres Diabetes Arzneimittels anpassen, um ein Auftreten von Unterzuckerung zu vermeiden. Wenn Sie Ihre Insulindosis anpassen, kann Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Ihren Blutzucker häufiger zu kontrollieren.
      • Sie Warfarin oder andere blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulanzien) einnehmen. Häufigeres Untersuchen Ihres Blutes zur Bestimmung der Gerinnungsfähigkeit kann erforderlich sein.

Fragen und Antworten zu SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen

Welche Nebenwirkungen können durch die Anwendung von SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen auftreten?

Frage von Leonardo S.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Behandelten):

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall (Diarrhö)
  • Verstopfung (Obstipation)
  • Kopfschmerzen - diese verschwinden üblicherweise nach einigen Tagen oder Wochen.

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder während der Behandlung Veränderungen bemerken, wenden Sie sich bitte sofort an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand 11/2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Anwendung von SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen vorkommen?

Frage von Ben S.

Informieren Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt sowie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben, einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel und pflanzlicher Präparate.

SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Sulfonylharnstoffe (z. B. Glimepirid, Glibenclamid zur Behandlung von Diabetes).
  • Insulin (zur Behandlung von Diabetes).
  • Warfarin oder andere Blutgerinnungshemmer.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Therapie anpassen und eventuell regelmäßige Blutzucker- oder Blutgerinnungskontrollen empfehlen.

Besondere Hinweise:

Schwangerschaft und Stillzeit: SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da mögliche Schäden für das ungeborene Kind oder Übertritt des Wirkstoffs in die Muttermilch nicht ausgeschlossen werden können. Falls Sie schwanger werden möchten oder eine Schwangerschaft vermuten, sprechen Sie sofort mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Verhütung: Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Anwendung eine zuverlässige Verhütungsmethode nutzen, falls angezeigt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Webtext 02/2026). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen angewendet werden?

Frage von Emanuel P.

Die Dauer der Behandlung mit SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen wird durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel langfristig angewendet.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ohne vorher Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand 11/2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen angewendet oder gegeben?

Frage von Franka A.

Bitte wenden Sie SAXENDA 6 mg/ml Injektionslsg.i.e.Fertigpen so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosierung für Erwachsene lautet:

Startdosis: 0,6 mg einmal täglich für mindestens eine Woche. Erhöhung: Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird anweisen, die Dosis auf 1,2 mg einmal täglich zu erhöhen. Falls der Blutzuckerspiegel durch 1,2 mg nicht ausreichend gesenkt wird, kann die Dosis auf 1,8 mg einmal täglich weiter erhöht werden. Die volle Wirkung tritt typischerweise erst nach einigen Wochen ein.

Die Anwendung des Medikaments sollte als subkutane Injektion durchgeführt werden (unter die Haut). Es sollte nicht in eine Vene oder einen Muskel gespritzt werden. Geeignete Körperstellen für die Injektion sind die Vorderseite der Oberschenkel, des Bauchs oder des Oberarms. Die Injektionsstelle bitte täglich wechseln, um Knotenbildung zu vermeiden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Webtext 02/2026). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
Keine passende Antwort gefunden?
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.