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PENICILLIN G HEXAL 5 Mio. I.E. P.H.Inj.-/Inf.-L.
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Packungsgröße: 10 St
Nicht im Sortiment
- PZN
- 16849789
- Darreichung
- Pulver z. Herst. e. Injektions- oder Infusionslös.
- Marke
- Penicillin
- Hersteller
- Hexal AG
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 2994 mg Benzylpenicillin-Natrium
Indikation
- Das Präparat ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung bestimmter Infektionen eingesetzt wird, die von penicillin-empfindlichen Bakterien hervorgerufen werden. Es wird angewendet zur Therapie bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern, Neu- und Frühgeborenen.
- Das Arzneimittel wird bei den folgenden bakteriellen Infektionen eingesetzt:
- Haut- und Wundinfektionen
- Diphtherie
- Lungenentzündung
- Eiteransammlungen in Körperhöhlen
- Infektion der oberflächlichen Hautschicht, die sich als besonders abgegrenzte großflächige Rötung zeigt, Erysipel oder auch St.-Antonius-Feuer genannt
- Entzündung:
- der Herzinnenhaut (Endokarditis)
- der Haut, welche die Bauchhöhle abschließt und die Organe bedeckt (Peritonitis)
- der Gehirnhaut (Meningitis)
- des Knochenmarks
- Hirnabszess
- bestimmte Infektionen des Genitaltraktes
- Milzbrand
- Wundstarrkrampf (Tetanus)
- Gasbrand
- Listeriose (eine Infektion, die vor allem durch verdorbene Lebensmittel verbreitet wird)
- Pasteurellose (eine Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Tieren erfolgen kann, wie durch Katzenbisse oder -kratzer)
- Rattenbissfieber
- Fusospirochätose (eine spezielle Infektion, die Haut- und Schleimhautgeschwüre verursacht)
- Strahlenpilzkrankheit (Aktinomykose)
- Komplikationen bei sexuell übertragbaren Infektionen, genannt Gonorrhoe und Syphilis
- Lyme-Borreliose (eine Infektion, die durch von Zecken übertragene Bakterien verursacht wird)
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie
- allergisch gegen Benzylpenicillin sind.
- Überempfindlichkeitsreaktionen aufgrund einer Behandlung mit Penicillin hatten, wie Hautausschläge, Juckreiz, Fieber, Atemnot, Blutdruckabfall.
- Wenden Sie es nicht an, da die Gefahr eines lebensbedrohlichen allergischen Schocks besteht.
- plötzliche schwere Überempfindlichkeitsreaktionen gegen andere Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen hatten, sogenannte Beta-Laktam-Antibiotika wie Cephalosporine, Carbapeneme oder Monobactame.
Dosierung
- Die Verabreichung erfolgt üblicherweise durch einen Arzt, der die Art der Anwendung, die Höhe der Dosierung und das Dosierungsintervall festlegt. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich unsicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
- Die übliche Tagesdosis beträgt 1 bis 5 Millionen IE, aufgeteilt auf 4 bis 6 Gaben.
- Im Fall von schwerwiegenden Infektionen kann die Tagesdosis auf 10 bis 40 Millionen IE erhöht werden.
- Kinder ab dem 1. Lebensmonat bis zum 12. Geburtstag
- Die übliche Tagesdosis beträgt 0,03 bis 0,1 Million IE/kg Körpergewicht, aufgeteilt auf 4 bis 6 Gaben.
- Im Fall von schwerwiegenden Infektionen kann die Tagesdosis auf 0,1 bis 1 Million IE/kg Körpergewicht erhöht werden.
- Neugeborene ab der 2. Lebenswoche bis 1 Monat
- Die übliche Tagesdosis beträgt 0,03 bis 0,1 Million IE/kg Körpergewicht, aufgeteilt auf 3 bis 4 Gaben.
- Im Fall von schwerwiegenden Infektionen kann die Tagesdosis auf 0,2 bis 1 Million IE/kg Körpergewicht erhöht werden.
- Früh- und Neugeborene bis zur 2. Lebenswoche
- Die übliche Tagesdosis beträgt 0,03 bis 0,1 Million IE/kg Körpergewicht, aufgeteilt auf 2 Gaben.
- Im Fall von schwerwiegenden Infektionen kann die Tagesdosis auf 0,2 bis 1 Million IE/kg Körpergewicht erhöht werden.
- Patienten über 65 Jahre und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
- Der Arzt wird die Nieren- und Leberfunktion vor Therapiebeginn und regelmäßig während der Behandlung überprüfen. Basierend auf den Ergebnissen passt der Arzt die Dosis und das Dosierungsintervall je nach Bedarf an.
- Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
- Dauer der Anwendung
- Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt. Sie ist abhängig von der Schwere der Infektion, der tötenden Wirkung auf den Erreger und den Symptomen des Patienten. Die Anwendung kann von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern.
- Wenn Sie eine größere Menge verabreicht bekommen haben, als Sie sollten
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie der Meinung sind, dass Sie eine zu große Menge verabreicht bekommen haben. Symptome einer Überdosierung sind erhöhte Erregbarkeit der Nerven und Muskeln oder Anfälligkeit für Krämpfe im Gehirn.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bekommen:
- großflächiger Hautausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine schwerere Form, bei der sich die Haut großflächig abschält (mehr als 30 % der Körperoberfläche - toxische epidermale Nekrolyse)
- grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und abnormen Bluttestergebnissen (einschließlich erhöhter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie) und Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie and Systemischen Symptomen (Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms, DRESS)).
- ein roter, schuppiger Ausschlag mit Eiterbläschen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose).
- Schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen oder Angioödem), die auftreten können als:
- Hautausschlag oder juckende Haut, Schwierigkeiten beim Atmen oder Engegefühl in der Brust, Schwellungen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen, Schwellungen oder Rötung der Zunge, Fieber, Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphknoten
- Nebenwirkungen können mit folgenden Häufigkeiten auftreten:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Beeinflussung von Laboruntersuchungen
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- allergische Reaktionen
- Nesselausschlag
- schwere allergische Reaktionen, die den ganzen Körper betreffen oder Schwierigkeiten beim Atmen verursachen, wie Asthma, Hautblutungen, Störungen des Magen-/ Darm-Trakts
- schwere Hautreaktionen, wie:
- Hautausschlag mit Fieber und Blasenbildung, genannt Erythema multiforme
- großflächige Entzündung der Haut, genannt exfoliative Dermatitis
- Fieber
- Gelenkschmerzen
- Entzündung der Mundschleimhaut
- Entzündung der Zunge, schwarze Haarzunge
- Übelkeit, Erbrechen
- Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
- Elektrolytstörungen aufgrund zu schneller Infusion hoher Dosen
- Nervenleiden
- Bei Infusion hoher Dosen kann es zu Krampfreaktionen kommen. Dies sollte besonders bei stark eingeschränkter Nierenfunktion, Epilepsie, Hirnhautentzündung oder Flüssigkeitsansammlung im Gehirn berücksichtigt werden. Dies trifft auch zu bei Patienten, bei denen die Herz- und Lungenfunktion während einer Operation vorübergehend von einer Maschine übernommen werden.
- Durchfall
- Wenn während der Therapie Durchfälle auftreten, sollte an die Möglichkeit einer Dickdarmentzündung gedacht werden.
- Nierenleiden
- ungewöhnliches Vorkommen von Eiweiß (Albumin) oder Blut im Urin
- Sediment im Harn, genannt Zylindrurie
- verminderte Harnausscheidung oder Versagen der Harnausscheidung.
- Dies verschwindet meist innerhalb 48 Stunden nach Absetzen der Therapie.
- bei Säuglingen schwere lokale Reaktionen bei der Verabreichung in einen Muskel
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)
- erhöhte Anzahl der Eosinophile genannten weißen Blutzellen
- verminderte Anzahl weißer Blutzellen (wie neutrophile Granulozyten, Granulozyten), hämolytische Anämie (verminderte Anzahl roter Blutzellen) oder all dieser Zellen
- Blutgerinnungsstörungen
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- AGEP - akute generalisierte exanthematische Pustulose mit Symptomen wie schweren Hautreaktionen mit oder ohne Rötung der Haut, Fieber und Pustelbildung
- makulo-papulöser Ausschlag (flacher, roter Bereich auf der Haut)
- morbilliformer Ausschlag (Ausschlag, der wie Masern aussieht)
- Juckreiz
- Erythem (entzündliche Rötung der Haut)
- Angioödem (Schwellung der Haut, der Schleimhäute und des Unterhautgewebes, meist im Gesicht, im Mund oder auf der Zunge)
- Verlängerung der Blutungszeit und der in Untersuchungen benötigten durchschnittlichen Zeit bis zur Blutgerinnung
- Thrombozytopenie (verminderte Anzahl von Blutplättchen im Blut)
- eine Überempfindlichkeitsreaktion gegenüber Proteinen im Blut, die Serumkrankheit genannt wird, mit den Symptomen Fieber, Schwellung der Lymphknoten, lokaler Rötung an der Injektionsstelle, Juckreiz
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion, gekennzeichnet durch plötzliches Fieber, Schüttelfrost, Hautrötung, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit und/oder Abgeschlagenheit
- metabolische Enzephalopathie (neurologische Störungen mit Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit)
- Leberentzündung
- verminderter Fluss der Gallenflüssigkeit in der Gallenblase
- Hautkrankheit mit Blasenbildung, genannt Pemphigoid
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel erhalten und während der Behandlung, wenn
- bei Ihnen nach Anwendung anderer Antibiotika, wie Cephalosporine, Unverträglichkeiten aufgetreten sind. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Penicillin angewendet werden darf, und es wird empfohlen, einen Überempfindlichkeitstest vor Beginn der Therapie durchzuführen.
- Sie zu allergischen Reaktionen neigen (z. B. Nesselausschläge oder Heuschnupfen), oder Asthma haben. In diesen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko für eine Überempfindlichkeitsreaktion.
- Sie eine Herzerkrankung oder schwere Elektrolytstörungen, wie z. B. von Natrium, Calcium, Kalium und Chlorid, haben. Ihr Arzt sollte Ihre Elektrolytzufuhr kontrollieren, insbesondere die Kaliumzufuhr.
- Sie eine verminderte Leber- oder Nierenfunktion haben. Ihr Arzt muss möglicherweise die Dosierung oder das Dosierungsintervall von Penicillin anpassen.
- Sie an Epilepsie, Flüssigkeitsansammlungen im Gehirn oder Entzündungen der Hirnhaut leiden. Ihr Arzt wird Sie aufgrund Ihres erhöhten Risikos von Krampfanfällen während der Therapie sorgfältig überwachen.
- bei Ihnen Pfeiffersches Drüsenfieber, auch Mononukleose genannt, vorliegt. Es besteht ein erhöhtes Risiko von Hautreaktionen.
- Sie eine Krebserkrankung der weißen Blutzellen, eine sogenannte akute lymphatische Leukämie, haben. Es besteht ein erhöhtes Risiko von Hautreaktionen.
- Sie eine Hautpilzerkrankung haben. Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass Sie allergieähnliche Reaktionen entwickeln.
- Sie Arzneimittel anwenden, die Ihre Blutgerinnung hemmen. Eine Überwachung der Blutgerinnung wird empfohlen. Wenn nötig sollte die Dosis des von Ihnen eingenommenen gerinnungshemmenden Arzneimittels von Ihrem Arzt angepasst werden.
- Sie Diabetes haben. Die Aufnahme von Penicillin kann bei Patienten mit Diabetes verzögert sein, wenn dieses in einen Muskel verabreicht wird.
- Sie eine sexuell übertragbare Krankheit bzw. Syphilis haben. Ihr Arzt wird vor Beginn und während der Behandlung Untersuchungen durchführen.
- Sie aufgrund Lyme-Borreliose oder Komplikationen der Syphilis behandelt werden. Aufgrund der keimtötenden Wirkung von Penicillin kann es häufig zu einer vorübergehenden Reaktion, „Jarisch-Herxheimer-Reaktion" genannt, kommen. Die Symptome sind plötzliches Fieber, Schüttelfrost, Hautrötung, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Die Symptome können mehrere Tage anhalten. Informieren Sie Ihren Arzt, der Ihnen helfen kann, diese Symptome zu mildern.
- Sie während der Therapie mit Penicillin an schwerem anhaltendem Durchfall erkranken. Bei diesem Durchfall könnte es sich um eine behandlungs-bedingte Dickdarmentzündung handeln. Die Symptome sind blutig-schleimige bis wässrige Durchfälle, dumpfer, diffuser bis kolikartiger Bauchschmerz, Fieber, gelegentlich beständiger, schmerzhafter Stuhldrang. Ihr Arzt sollte die Anwendung sofort beenden und eine geeignete Behandlung einleiten.
- Sie eine Langzeittherapie über mehrere Wochen erhalten. Die Behandlung mit Penicillin kann eine Überwucherung durch bestimmte nicht-empfindliche Bakterien oder Sprosspilze verursachen. Informieren Siedaher Ihren Arzt, wenn Sie Durchfall, juckende Ausschläge oder Sprosspilzbesiedelungen auf den Schleimhäuten entwickeln. Außerdem wird Ihr Arzt bei länger dauernder Behandlung von mehr als 5 Tagen regelmäßig gewisse Bluttests durchführen
- Sie sich einer Laboruntersuchung unterziehen. Die Behandlung mit Penicillin kann die Testergebnisse beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt über Ihre Behandlung bevor eine Laboruntersuchung durchgeführt wird.
- Bei Säuglingen kann es bei Verabreichung in einen Muskel zu schweren lokalen Reaktionen kommen. Daher sollte nach Möglichkeit in dieser Altersgruppe eine Injektion in eine Vene vorgenommen werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel erhalten und während der Behandlung, wenn
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Im Allgemeinen hat Penicillin keinen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen. Allerdings können schwerwiegende Nebenwirkungen von Penicillin, wie schwere allergische Reaktionen, das Reaktionsvermögen einschränken. Vermeiden Sie das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen, wenn derartige schwere Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Eine Anwendung von Penicillin ist während der Schwangerschaft möglich, wenn Ihr Arzt dies für notwendig erachtet. Jedoch wird das Präparat während der Schwangerschaft zur Behandlung von Syphilis nicht empfohlen.
- Stillzeit
- Benzylpenicillin tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über. Obwohl bislang bei mit Muttermilch ernährten Säuglingen keine Nebenwirkungen berichtet wurden, muss diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, sollten Durchfall, eine Infektion mit Candida-Hefepilzen oder Hautausschlag bei Ihrem Kind auftreten.
- Bei Säuglingen, die auch Babynahrung zu sich nehmen, sollten Mütter unter einer Penicillin-Behandlung die Muttermilch abpumpen und verwerfen. Das Stillen kann 24 Stunden nach Beendigung der Behandlung wieder begonnen werden.
Anwendung
- Die Verabreichung erfolgt üblicherweise durch einen Arzt.
- Das Arzneimittel kann in einen Muskel oder in eine Vene injiziert werden. Die Verabreichung in eine Vene kann als Injektion mittels einer Spritze oder als Kurzinfusion mit einer üblichen Dauer zwischen 30 bis 60 Minuten erfolgen.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie irgendeines der folgenden Arzneimittel anwenden:
- Probenecid (zur Behandlung von Gicht)
- Indometacin, Phenylbutazon, Acetylsalicylsäure und ähnliche Arzneimittel zum Herabsetzen von Fieber oder Entzündungen, gegen Rheuma und Schmerzen
- andere Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen
- Benzylpenicillin wirkt nur auf bestimmte Keime. Daher sollte das Präparat nur nach Entscheidung Ihres Arztes mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von bakteriellen Infektionen kombiniert werden.
- Digoxin zu Behandlung von Herzschwäche
- Methotrexat zur Behandlung schwerer Gelenkentzündungen, Krebs und Psoriasis, einer Hautkrankheit.
- Eine gleichzeitige Anwendung von Methotrexat und Penicillin ist, wenn möglich, zu vermeiden. Ist dies unvermeidbar, werden eine Reduktion der Methotrexat-Dosis und eine Überwachung der Methotrexat-Blutspiegel empfohlen. Dies schließt eine Überwachung möglicher Methotrexat-Nebenwirkungen ein.
- Arzneimittel, die zur Hemmung der Blutgerinnung eingenommen werden, wie Acenocoumarol oder Warfarin.
- Wenn eine gleichzeitige Anwendung erforderlich ist, sollten während und nach Beendigung der Behandlung mit Penicillin geeignete Gerinnungsparameter sorgfältig überwacht werden. Eine Anpassung der Dosis des gerinnungshemmenden Arzneimittels kann notwendig sein.
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